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Studienbegleitendes Programm "Recht - Ethik - Wirtschaft"

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 19/20

Das Wichtigste in Kürze
  • Die Vorlesungen finden im Hörsaal 10/Neue Aula (nicht mehr Hörsaal 9), jeweils Mittwochs 18 c.t. - 20 Uhr statt.
  • Eine Bewerbung zum Zertifikatsstudium für das Wintersemester ist bis zum 14. Oktober 2019 möglich. Siehe mehr unter Bewerbung.
  • Erstellung des Universitätszertifikats im Wintersemester 2019/2020: Der Antrag auf Erstellung des Zertifikats hat bis zum 30. November 2019 zu erfolgen.
  • Anwesenheitspflicht: Maximal 3 unentschuldigte Fehltermine (§ 7 V des Studienleitfadens). Ärztliche Atteste sind unter rew@jura.uni-tuebingen.de einzureichen.

VeranstaltungTermineMaterialien

Es findet keine Vorlesung statt

16.10.2019


Prof. Dr. Forster (Juristische Fakultät)Geldgeschichte: Zinsverbote und ihre Überwindung

Dass bei einem Darlehen keine Zinsen verlangt werden dürfen, war lange Zeit selbstverständlich – und ist es im „Islamic Banking“ heute noch. Die Veranstaltung zeigt in historischer Perspektive, worin Zinsverbote gründeten und wie sie seit dem Spätmittelalter beseitigt wurden.

 

23.10.2019
30.10.2019

 

Prof. Dr. Möhring-Hesse (Katholisch-Theologische Fakultät), Geld und Verteilungsgerechtigkeit

 

06.11.2019
13.11.2019

 

Prof. Dr. Osterloh-Konrad (Juristische Fakultät), Steuerumgehung

 

20.11.2019

 

Prof. Dr. Finkenauer (Juristische Fakultät), Geldgeschichte: Gerechter Preis und Wucher


27.11.2019

 

Prof. Dr. Haverkamp (Juristische Fakultät), Menschenhandel


04.12.2019
11.12.2019

 

Dr. Villhauer (Weltethos Institut), Überblick über die Geldtheorie


18.12.2019
08.01.2020

 

 

Prof. Dr. Seiler (Juristische Fakultät), Finanzverfassung und Verteilungsgerechtigkeit

Zum Inhalt: „Pecunia Nervus Rerum“ – Geld ist der Lebensnerv moderner Gesellschaften und dabei gleichermaßen Voraussetzung individueller Persönlichkeitsentfaltung wie Instrument staatlichen Herrschens. Aus diesem Grund verdient alles staatliche Handeln, das – im weitesten Sinne – Einfluss auf die Verteilung von Finanzmitteln nimmt, besondere Aufmerksamkeit. Die Veranstaltung trägt diesem Befund in drei Schritten Rechnung.

  • Geld als Freiheitsvoraussetzung und Herrschaftsinstrument

Was ist Geld? Welche Bedeutung hat es für den einzelnen wie für das Gemeinwesen? Inwiefern vermittelt es reale Freiheit, inwiefern lässt es sich als Instrument staatlicher Lenkung einsetzen?

  • Staatliches Geben und Nehmen in einem freiheitlichen Gemeinwesen

Der Staat findet die private Güterzuordnung als Produkt freiheitlichen Wirtschaftens vor, beeinflusst sie aber durch hoheitlichen Geldentzug (Steuern) ebenso wie durch staatliche Geldleistungen (Sozialtransfers). Lassen sich hierbei übergreifende Gerechtigkeitsansprüche formulieren?

  • Die föderalen Finanzbeziehungen im Lichte von Demokratie, Grundrechten und Sozialstaat

Die – vertikale wie horizontale – Aufteilung der verfügbaren Finanzmittel zwischen verschiedenen staatlichen Stellen (Bund, Länder, Gemeinden) knüpft an den demokratischen Konnex von Steuererhebung und parlamentarischer Haushaltsverantwortung an, hat aber auch dem bundes- wie sozialstaatlichen Auftrag zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse in ganz Deutschland Rechnung zu tragen. Wie könnte eine „gerechte“ Lösung aussehen?

 

15.01.2020
22.01.2020
29.01.2020

Semesterklausur


05.02.2020