Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Sektionen

Benutzerspezifische Werkzeuge

Prof. Dr. Bernd Heinrich

Professor Dr. Bernd Heinrich


Forschungsschwerpunkte

Schwerpunkte in Forschung und Lehre liegen im Wesentlichen in der Dogmatik des Allgemeinen und Besonderen Teils des Strafgesetzbuches. In diesem Bereich existieren umfangreiche vorlesungsbegleitende Arbeitsmaterialien (ca. 150 Arbeitsblätter), die laufend aktualisiert und über das Internet allen Interessierten zur Verfügung gestellt werden. Diese Vorarbeiten mündeten im Jahre 2005 in eine Neuveröffentlichung eines Lehrbuchs zum Strafrecht Allgemeiner Teil, welches inzwischen in der 4. Auflage erschienen ist, und in der Neuauflage des Lehrbuchs Strafrecht Besonderer Teil von Arzt/Weber.

Daneben liegen einzelne Schwerpunkte im Bereich der Forschung im Nebenstrafrecht, hier insbesondere im Waffen-, Kriegswaffen- und Sprengstoffrecht sowie im Vereinsstrafrecht. Diese Schwerpunktsetzung hat sich in einer Kommentierung der entsprechenden Gesetze im Münchener Kommentar für Strafrecht, Band 5, niedergeschlagen. Seit 2008 hat sich die Befassung mit dem Waffenrecht auch in der Neuauflage des Standardkommentars zum Waffenrecht von Steindorf (Kommentierung von Teilen des Waffenrechts sowie des kompletten Kriegswaffenkontrollgesetzes) niedergeschlagen.

Aus dem Bereich des Urheberrechts bilden naturgemäß die Straftaten des Urheberrechtsgesetzes (§§ 106 ff. UrhG) den wissenschaftlichen Schwerpunkt der Tätigkeit. Auch dieser Forschungsschwerpunkt hat sich in der Kommentierung des Urheberrechtsgesetzes im Münchener Kommentar zum StGB (Band 6) niedergeschlagen.

Ein weiterer derzeitiger Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich des Medienstrafrechts. Hier ist ein größerer Beitrag im Praxishandbuch "Medienrecht" (Herausgeber: Prof. Dr. Wandtke) inzwischen in 2. Auflage erschienen.

Im Rahmen des Netzwerkes Ost-West der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin erfolgen intensive Kontakte zur Juristischen Fakultät der staatlichen Universität in Riga/Lettland, Kiew/Ukraine sowie zur staatlichen Universität in Tbilisi/Georgien. Hier besteht zudem auch eine intensive Mitarbeit in einem von der VW-Stiftung geförderten deutsch-georgischen Strafrechtsprojekt gemeinsam mit der Universität Jena. Ferner finden regelmäßig Forschungsaufenthalte in Rio de Janeiro/Brasilien (Schwerpunkt: Medienstrafrecht) und Kapstadt/Südafrika (Schwerpunkt: Korruptionsstrafrecht, Geldwäsche) statt.