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Prof. Dr. Rita Haverkamp

Curriculum Vitae

Wissenschaftlicher Werdegang

Kurzfassung:

Prof. Dr. Rita Haverkamp ist Volljuristin und hat seit Oktober 2013 die Stiftungsprofessur für Kriminalprävention und Risikomanagement an der Eberhard Karls Universität Tübingen inne. Sie studierte in Passau und Freiburg Rechtswissenschaften, promovierte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit einer Dissertation über den elektronisch überwachten Hausarrest (2002) und habilitierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) mit einer Arbeit über den Frauenstrafvollzug (2010). Von Mai 2008 bis einschließlich September 2013 war sie wissenschaftliche Referentin am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht (Abteilung Kriminologie). Als Privatdozentin war Frau Haverkamp von Oktober 2010 bis Ende September 2013 an der LMU tätig. Sie ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beratungskreis (WBK) des Fachdialogs der gesellschaftswissenschaft­lichen Disziplinen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sowie des Forschungsbeirats des Bundeskriminalamts (BKA).

 

Langfassung:

Frau Prof. Dr. Rita Haverkamp ist Volljuristin und hat seit Oktober 2013 die Stiftungsprofessur für Kriminalprävention und Risikomanagement an der Eberhard Karls Universität Tübingen inne, die vom Bundesministerium des Inneren über das Deutsche Forum Kriminalprävention (DFK) finanziell gefördert wird.

Frau Haverkamp studierte von 1988 bis 1993 Rechtwissenschaften in Passau und Freiburg, legte in Freiburg die Erste Juristische Staatsprüfung ab und war von 1993 bis 1997 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht (MPI) in der strafrechtlichen Abteilung im Referat „Nordische Länder“ tätig. An der Albert-Ludwig-Universität Freiburg promovierte sie, im Anschluss an die Zweite Juristische Staatsprüfung (1996), im Jahr 2002 mit einer Dissertation über den elektronisch überwachten Hausarrest. Die Dissertation wurde von 1997 bis 2000 mit einem Stipendium des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht (Forschungsgruppe Kriminologie) gefördert. Bis zum Abschluss der Promotion erfolgte eine Weiterförderung durch ein Wiedereinstiegsstipendium, gewährt durch den Rektor und die Frauenbeauftragte der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Nach Abschluss der Dissertation begann Frau Haverkamp mit ihrer Habilitation auf dem Gebiet des Strafvollzugs („Frauen im Strafvollzug vor dem Hintergrund der Europäischen Strafvoll­zugsgrundsätze“) und erhielt hierfür zwei Stipendien: von 2002 bis 2005 ein Post-Doktorandinnen-Stipendium des Hochschul- und Wissenschaftsprogramms (HWP) an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und von 2006 bis 2007 ein Habilitationsstipendium der HWP-Förderung an der LMU. Danach war sie bis einschließlich April 2008 als wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Strafrecht, Kriminologie, Jugendrecht und Strafvollzug von Prof. Dr. em. Heinz Schöch an der LMU tätig. Sie habilitierte 2010 an der LMU mit einer Arbeit über den Frauenstrafvollzug. Von Oktober 2010 bis Ende September 2013 war Frau Haverkamp Privatdozentin an der LMU.

Von Mai 2008 bis einschließlich September 2013 war sie wissenschaftliche Referentin in der kriminologischen Abteilung des MPI. Dort beschäftigte sie sich überwiegend mit unterschiedlichen Forschungsgegenständen der Sicherheitsforschung.

Frau Haverkamp verfügt über Erfahrungen in der Koordination von Drittmittel geförderten (Verbund-)Projekten mit unterschiedlichen thematischen Bezügen, so ist bzw. war sie:

  • Koordinatorin des Konsortialprojektes BaSiD (Barometer Sicherheit in Deutschland), gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) von Juni 2010 bis einschließlich August 2013,
  • Leiterin des vom Bayerischen Staatsministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz geförderten Projektes zur Evaluation einer Intensivbewährungshilfe für junge Intensivtäter (RUBIKON) von Juni 2011 bis Ende April 2013,
  • Koordinatorin des Work-Packages „Trafficking of goods“ im EU-Projekt FIDUCIA zu Trust in Justice von Februar 2012 bis Ende September 2013,
  • Leiterin des Teilvorhabens „Kriminalprävention in Stuttgart“ im BMBF-Verbund­projekt VERSS (Aspekte einer gerechten Verteilung von Sicherheit in der Stadt) von Mitte Juni 2014 bis September 2017,
  • Leiterin des Teilvorhabens „Rechtliche Prävention und Intervention gegen Menschen­handel zum Zweck sexueller Ausbeutung“ im BMBF-Projekt PRIMSA (Prävention und Intervention bei Menschenhandel zum Zweck sexueller Ausbeutung) von Anfang November 2014 bis September 2017,
  • Koordinatorin des Konsortialprojektes SiBa (Sicherheit im Bahnhofsviertel), gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Leiterin des Teilvorhabens "Kriminalität und Sicherheit im Bahnhofsviertel" seit Anfang August 2017 und
  • Leiterin des Teilvorhabens "Migration, Segregation und Kriminalität" im BMBF-Verbundprojekt "Ethnische Segregation und Kriminalität" (ESKrim).

 

Frau Haverkamp war von 2011 bis 2017 im Programmkomitee der Ausstellung innosecure – „Kongress mit Ausstellung für Innovationen in den Sicherheitstechnologien“, ist seit 2013 Mitglied des Wissenschaftlichen Beratungskreis (WBK) des Fachdialogs der gesellschaftswissenschaft­lichen Disziplinen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und seit 2014 Mitglied des Forschungsbeirats des Bundeskriminalamts (BKA).