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Prof. Dr. Assmann

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德國東亞學術論壇




東アジア学術フォーラム




독일-동아시아 학술 포럼

 

Das Deutsch-ostasiatische Wissenschaftsforum e.V. wurde im Jahr 1988 durch Wissenschaftler der Eberhard Karls Universität in Tübingen gegründet. Die Gründungsinitiative beruhte auf dem Gedanken, die wissenschaftlichen Beziehungen im Bereich der Forschungszusammenarbeit mit Universitäten  und anderen Wissenschaftsinstitutionen des ostasiatischen Raumes, in erster Linie der Volksrepublik China, Japans und der Republik Korea, durch gemeinsame Symposien und Konferenzen zu erweitern und zu vertiefen. Als richtunggebend wurden drei Grundsätze formuliert:


1. die gemeinsame wissenschaftliche Verantwortung der deutschen und ostasiatischen Wissenschaftler bei der Planung und Durchführung der bi- oder multilateralen Projekte;

2.  die besondere Qualität und das hohe wissenschaftliche Niveau der gemeinsamen Veranstaltungen;

3.  die Dauer und Kontinuität der wissenschaftlichen Begegnungen und Projektkooperationen zwischen Forschern aus Deutschland und Ostasien.

 

Dem eingetragenen Verein gehören Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Geistes- und Sozialwissenschaften, der Naturwissenschaften und der Medizin sowie der Ingenieur- und Agrarwissenschaften der drei baden-württembergischen Universitäten Tübingen, Stuttgart und Hohenheim (sowie von zwei weiteren Hochschulen in Stuttgart und von der Humboldt-Universität zu Berlin) an. Momentan zählt der Trägerverein etwa 70 Mitglieder und ein korrespondierendes Mitglied (aus Hongkong). Zu den Organen des Forums gehört der Vorstand, ein internationales Kuratorium und die Mitgliederversammlung.

 

Das Kuratorium des Deutsch-ostasiatischen Wissenschaftsforums setzt sich aus hochrangigen deutschen und ostasiatischen Persönlichkeiten des wissenschaftlichen und öffentlichen Lebens zusammen. Vorsitzende des Kuratoriums ist die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Weiterhin gehören dem Kuratorium die amtierenden Botschafter der Volksrepublik China, Japans und der Republik Korea in der Bundesrepublik Deutschland an, kraft Amtes die Rektoren der institutionell beteiligten Universitäten sowie derzeit 18 chinesische, japanische, koreanische und deutsche Wissenschaftler. Das Kuratorium tritt in regelmäßigen Abständen zusammen (1990 und 1992 in Tübingen, 1994 in Hohenheim, 1997 und 2000 in Stuttgart, 2004 in Peking, 2008 in Kyoto). 2010 fand die achte Sitzung des Kuratoriums an der Korea-Universität in Seoul statt. Die für den 5. September 2012 an der Eberhard Karls Universität Tübingen geplante neunte Sitzung musste leider aus Termingründen verschoben werden.

 

 

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Das Deutsch-ostasiatische Wissenschaftsforum e.V., dessen Geschäftsstelle seit 1989 an der Eberhard Karls Universität Tübingen beheimatet ist, hat sich zum Ziel gesetzt, nachhaltige wissenschaftliche Kooperationen und internationale, bi- und multilaterale fachspezifische und interdisziplinäre Netzwerke in verschiedenen Wissenschaftsbereichen aufzubauen und zu unterstützen. Schwerpunkte der Ostasienkooperation im Rahmen des Forums sind die Rechtswissenschaften, die Germanistik und die Ostasienwissenschaften (Sinologie, Japanologie und Koreanistik im Asien-Orient-Institut der Philosophischen Fakultät). Andere Forschungsbereiche der Sozial- und Geisteswissenschaften sowie der Natur- und Lebenswissenschaften und der Medizin werden vor allem in interdisziplinäre Projekte einbezogen.

 

Unter dem Dach des Deutsch-ostasiatischen Wissenschaftsforums wurden zwischen 1988 und 2011 über siebzig gemeinsame Konferenzen mit ostasiatischen Kollegen in Deutschland oder einem der drei ostasiatischen Länder veranstaltet. Teilweise handelt es sich dabei um Veranstaltungsreihen in zwei- bis vierjährigem Turnus.

 

 

Auf den Sitzungen des Kuratoriums werden Berichte über neue Initiativen und Strategien von Kuratoriums- und Forumsmitgliedern für die aktuelle und zukünftige deutsch-ostasiatische Forschungskooperation präsentiert und diskutiert, neue Forschungs- und Veranstaltungsprojekte angestoßen, über Ergebnisse gemeinsamer Tagungen in den ostasiatischen Ländern und in Deutschland berichtet sowie aktuelle und geplante Programme vorgestellt. Die Kuratoriumsmitglieder wirken dabei teilweise selbst als Veranstalter, sie sind aber auch als Mediatoren, Multiplikatoren und Förderer für das Entstehen neuer deutsch-ostasiatischer Wissenschaftskooperationen und bi- oder multilateraler Forschungsprojekte tätig. Mit den Sitzungen verbunden ist stets auch ein wissenschaftlicher Teil mit Fachvorträgen.