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Wie läuft das Studium ab?

Master I

Der Master I bietet ein vielfältiges Angebot an Kursen in den unterschiedlichsten Fachbereichen des internationalen Rechts. Anhand eines Beispiels wird im Folgenden der Studienaufbau erklärt:


1. Semester, 1. Hälfte (Anfang September - Mitte Oktober)

Vorlesungen (jeweils 4h/Woche):
Intégration économique européenne, maintien de la paix, droit international privé, histoire des idées politiques

Moot Court :
European Law Moot Court/ Rousseau Moot Court/ EGMR Moot Court
Der Arbeitsaufwand für den Moot Court variiert je nach Coach und Phase, aber er beläuft sich auf 5 - 25 h/Woche inklusive Sitzungen und Hausarbeiten.

Fremdsprachenkurs (1h/Woche):
Englisch/Italienisch/Spanisch/Deutsch


1. Semester, 2. Hälfte (Mitte Oktober - Anfang Dezember)

Vorlesungen (4h/Woche):
Droit international pénal, droit des organisations internationales, droit maritime, histoire des relations internationales

TDs (travaux dirigés) (jeweils 90 min/Woche)
Intégration économique européenne, maintien de la paix

+ Moot Court und Fremdsprachenkurs


2. Semester, 1. Hälfte (Ende Januar - Mitte März)

Vorlesungen (jeweils 4h/Woche)
Droit international humanitaire, droit international économique

+ Moot Court und Fremdsprachenkurs


2. Semester, 2. Hälfte (Mitte März - Ende April)

Vorlesungen (jeweils 4h/Woche)
Actions et politiques de l’Union européenne, Common Law

TDs (jeweils 90min/Woche)
Droit international humanitaire, droit international économique

+ Fremdsprachenkurs

Die Klausuren der TDs und des Fremdsprachenkurses finden unter dem Semester statt.

Die Klausuren der Vorlesungen sind folgendermaßen verteilt:
2./3. Januarwoche: acht Klausuren - die Vorlesungen des ersten Semesters
Ende Mai/Anfang Juni: 4 Klausuren - die Vorlesungen des zweiten Semesters

Sie können einen Notenbonus pro Semester von insgesamt 0,5 Punkten erhalten, indem Sie Bonuskurse belegen. Dies ist z.B. Engagement an der Universität, Unisport, ein weiterer Fremdsprachenkurs. Die Notenskala geht von 0 bis 20. 10 Punkte sind nötig zum Bestehen. Ähnlich wie in Deutschland wird die Skala in aller Regel nicht bis oben ausgereizt, 13 Punkte als Jahresdurchschnitt sind im Verhältnis ein sehr gutes Ergebnis.
Zur Ermittlung der Jahresendnote wird der Durchschnitt des 1. und 2. Semesters genommen und durch zwei geteilt. Haben Sie daher z.B. im 1. Semester nur 9 Punkte im Schnitt und im 2. Semester jedoch 11, ist der Master dennoch mit 10 Punkten bestanden.

Das Studium ist Frankreich ist sehr theorielastig und Sie müssen Ausdauer im Auswendig lernen von Skripten beweisen. Anfangs bereitet dies möglicherweise ein wenig Anpassungsschwierigkeiten, allerdings werden Sie den Master mit dem nötigen Fleiß auch als ausländischer Student gut bestehen können.

Master II

In Aix-en-Provence gibt es eine Vielzahl an Master II-Angeboten aus den unterschiedlichsten Rechtsgebieten und Spezialisierungen. Ihnen steht es offen einen der Master Ihres Wunschgebietes zu wählen.

In Aix gibt es acht generelle Oberkategorien:

Diese unterteilen sich wiederum in spezielle Unterkategorien. Sie müssen sich zunächst für eine Oberkategorie entscheiden und anschließend eine Unterkategorie wählen (siehe jeweils in der Sparte Spécialités).

Für deutsche Studenten bietet es sich aufgrund der erforderlichen profunden Vorkenntnisse vor allem an, sich für den Bereich des Droit international et européen oder Histoire du droit zu entscheiden. Wenn Sie in Ihrer Bewerbung darlegen können, dass Sie auch in einem anderen Bereich bereits Kenntnisse im französischen Recht erworben haben, steht Ihnen jedoch auch ein anderer Master offen.

Anders als bei der Bewerbung für den Master I, ist das Bewerbungsverfahren für den Master II zweistufig. Die erste Runde findet an unserer Fakultät statt (siehe unter Bewerbung). In der zweiten Runde findet eine Auswahl durch die französische Fakultät statt. Insbesondere werden dort die Fachkoordinatoren der einzelnen Mastergebiete prüfen, ob Sie fachlich und persönlich die notwendigen Voraussetzungen mitbringen.

Je nach Master beginnt das akademische Jahr zu einem anderen Zeitpunkt (September oder Oktober). Alle Kurse finden in relativ kleinen Klassenverbänden statt (es gibt keine klassichen Vorlesungen), auch ist die Anwesenheit im Gegensatz zum Master I verpflichtend.

Allgemein wird im Master II viel in Kleingruppen erarbeitet und präsentiert, sodass die Studenten neben der akademisch-methodischen Ausbildung auch bessere Einblicke in die Praxis erlangen.


Semester 1:
Das erste Semester besteht aus verschiedene Seminaren zu unterschiedlichen Themen, welche belegt werden müssen. Diese werden am Ende mündlich oder schriftlich benotet.

Des Weiteren gibt es beispielsweise Verhandlungssimulationen oder es wird Vereinen Beistand bei juristischen Problemen geleistet. Im Master droit de l’environnement wurde im Jahr 2015/2016 z.B. ein Dossier über die Verschmutzung durch Bohrungen im Mittelmeer erstellt.
In anderen Masterangeboten muss hingegen z.B. ein Moot Court absolviert werden. Auch im Master II muss ein Fremsprachenkurs belegt werden. Allerdings bestehen keine Wahlmöglichkeiten; englisch ist hier obligatorisch.
Am Ende des ersten Semesters (Januar/Februar) werden zu den entsprechend belegten Kursen Klausuren geschrieben. Zusätzlich gibt es eine große, umfassende mündliche Prüfung.


Semester 2:
Der Verlauf des zweiten Semesters hängt maßgeblich davon ab, ob zu Beginn des Jahres parcours pro oder parcours recherche gewählt wurde. (Für deutsche Austauschstudenten ist parcours recherche obligatorisch).

Im parcours pro muss ein Praktikum geleistet und ein abschließender Praktikumsbericht geschrieben werden.
Im parcours recherche muss eine Abschlussarbeit (vergleichbar mit einer Masterarbeit in Deutschland) aus einem bestimmten Themenbereich verfasst werden.