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Forschung

Über den FID Kriminologie

Der FID widmet sich im Kern der Aufgabe, Literatur und weitere fachrelevante Informationen zur Kriminologie möglichst umfassend zur Verfügung zu stellen.

 

Aktueller Stand - Februar 2017

Der FID Kriminologie verfügt derzeit über rund

  • 120.000 Werke/Monographien,
  • 240 aktive Zeitschriftenabonnements,
  • 230 Digitalisate in DigiKrimDok sowie
  • 360 Dokumente im Repository.

In KrimDok finden sich aktuell rund 235.000 Nachweise.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Historie

Seit 1969 wird an der Universität Tübingen kriminologische Spezialliteratur intensiv erworben und gesammelt. Dies wird seit jeher in einer Kooperation des Instituts für Kriminologie und der Universitätsbibliothek Tübingen mit einer finanziellen Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) umgesetzt. Der zunächst als „Sammelschwerpunkt Kriminologie“ aufgebaute Spezialbestand wurde von 2011 bis 2013 nach einer Evaluierung der DFG in das überregionale Förderprogramm der Sondersammelgebiete der DFG übernommen und als „Sondersammelgebiet Kriminologie“ weitergeführt.

Seit dem Jahr 2014 wird der Erwerb spezifischer Fachliteratur nach einer generellen Neustrukturierung des Programms der DFG zur überregionalen Literatur- und Informationsversorgung in den Wissenschaftsdisziplinen im Rahmen des "Fachinformationsdienstes Kriminologie" gefördert.

 

Konzeption

Der FID Kriminologie widmet sich wie seine Vorgängereinrichtungen im Kern weiterhin der Aufgabe, die überregionale Literaturversorgung im Feld der Kriminologie zu gewährleisten. Jedoch wird diese Aufgabe neu definiert: Die überkommene Konzeption zielte darauf ab, fremdsprachige Literatur zur Kriminologie sowie zu ihren Bezugswissenschaften möglichst umfassend zu erwerben und der wissenschaftlichen Gemeinschaft zur Verfügung zu stellen. Nach der neuen Konzeption soll eine Informationsstruktur aufgebaut werden, die gemäß dem Leitmotto „Interesse der Forschung“ den spezifischen Bedürfnissen und Wünschen der Fachcommunity Rechnung trägt. Das wichtigste Rechercheinstrument zu allen Arten kriminologisch relevanter Literatur (Bücher, Zeitschriftenaufsätze, Dokumente etc.) ist die vom Institut für Kriminologie und der Universitätsbibliothek Tübingen gemeinsam betriebene bibliographische Datenbank KrimDok.

Die Neuausrichtung der überregionalen Literaturversorgung schließt das Bemühen ein, das Volltextangebot auszubauen und digitale Medien vermehrt bereit zu stellen. Im Rahmen des von der DFG geförderten Projekts DigiKrimDok werden kriminologisch relevante Publikationen digitalisiert und der Fachcommunity online zur Verfügung gestellt. Das kriminologische Repository der Universitätsbibliothek enthält forschungs- und fachrelevante "graue Literatur" (Berichte von Ministerien, amtliche Statistiken etc.).

Im Förderzeitraum 2017 bis 2019 wird weiterhin im Kern spezifische Fachliteratur erworben. In der KrimDok waren bisher weitestgehend Tübinger Bestände nachgewiesen. Zukünftig wird die KrimDok durch Kooperationen mit anderen relevanten Institutionen auch mit deren Informationsnachweisen erweitert. Ziel ist ein möglichst weitreichender Nachweis der existierenden, vorallem deutsch- aber auch fremdsprachigen kriminologischen Literatur. Darüber hinaus wird die Datenbank KrimDok technisch weiterentwickelt. Zusätzlich wird die Informationsstruktur um aktuelle fachrelevante Informationen ergänzt (Konferenz- und Tagungsankündigungen, Stellenausschreibungen etc.), die über die Rubrik Mitteilungen und Termine publik gemacht werden. Um die Arbeit des FID Kriminologie möglichst passgenau an den Bedürfnissen der Fachcommunity zu orientieren, wird ein wissenschaftlicher Beirat gegründet, der die Aufgabenstellung und Vorgehensweise beratend begleitet.

 

Falls Sie ein spezielles Werk vermissen, das zum Erwerbungsprofil des FID Kriminologie passt, können Sie hier einen Anschaffungswunsch äußern.