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Südwestmetall-Förderpreis an Dr. Michael Rein

Für seine arbeitsrechtliche Dissertation durfte Michael Rein am 25. April in der Aula der Freiburger Universität den gut dotierten Südwestmetall-Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses entgegen nehmen.
Südwestmetall-Förderpreis an Dr. Michael Rein

v.l. Prof. Reichold, Dr. Michael Rein, SW-Metall-Vors. Dr. Stefan Wolf (Bild: T. Kunz)

 

Unter den neun ausgezeichneten jungen Forscherinnen und Forschern aus den Landesuniversitäten war Rein der einzige Rechtswissenschaftler. Seine preisgekrönte Arbeit zum Thema "Die individualrechtliche Implementierung einer Ethikrichtlinie mit vorweg genommener Abmahnung" wurde von Prof. Hermann Reichold betreut.

Südwestmetall, der Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg, zeichnet seit über 20 Jahren herausragende Nachwuchswissenschaftler der Landesuniversitäten mit einem Förderpreis aus. Die Preise werden auf Vorschlag der Universitäten des Landes Baden-Württemberg für besonders herausragende wissenschaftliche Arbeiten (Master-/Diplomarbeiten, Dissertationen und Habilitationen) vergeben, die für die industrielle Arbeitswelt und/oder deren sozialpolitische Rahmenbedingungen von Bedeutung sind. Der Bogen an Disziplinen ist dabei weit gespannt. So wurden in Freiburg z.B. Arbeiten über die "Psychologie von Technikakzeptanz",  über eine politologische Netzwerkanalyse bis hin zur "Phlegmatisierung des Dieselmotors im Hybridverbund" ausgezeichnet. Informatik, Werkstoffwissenschaft, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften bis hin zu Politik- und Rechtswissenschaft sind die gängigsten Wissenschaftsfelder für den Südwestmetall-Förderpreis.

Das Kuratorium der Universität Tübingen wählte die Dissertation von Michael Rein als preiswürdig  aus, weil hier eine grundlegende Untersuchung der Wirksamkeit und Leistungsfähigkeit von Kodizes als "hard law" mit möglicherweise harten Sanktionsfolgen (Kündigung) geleistet wurde. Es handelt sich um einen innovativen Beitrag zur noch nicht sehr häufig diskutierten Rechtsfrage, ob und inwieweit eine "vorweg genommene" Abmahnung klauselförmig überhaupt die erwünschten rechtlichen Folgen äußern kann. Anzunehmen ist dies nur bei gravierenden Verstößen gegen die vertraglichen Pflichten wie z.B. beim Verstoß gegen das Korruptionsverbot.