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Jura kann auch spannend sein

Am 27. Juli 2016 fand an der Juristischen Fakultät der Uni Tübingen der Law@Tübingen Event statt. Die Veranstaltung ist als Orientierungshilfe gedacht sowohl für die frischgebackenen Abiturientinnen und Abiturienten,als auch für ältere Studieninteressenten, die sich in ihrer Entscheidung: „Jura? In Tübingen!“ noch nicht sicher waren.

 

Zahlreiche, vor allem junge Interessierte fanden sich um 10 Uhr zur Begrüßung durch den Dekan der Juristischen Fakultät, Prof. Dr. Christian Seiler, im Audimax der Neuen Aula zusammen.

Zunächst folgten Glückwünsche zum bestandenen Abitur durch den Dekan. Die Mimik vieler Gesichter zeigte Nervosität, Aufregung und Neugier. Im Raum stand die Frage:

„Warum ein Jurastudium: trocken und nur Paragraphen auswendig lernen?“

Ganz im Gegenteil:

„Jura ist ein spannendes Fach, ganz nah am wirklichen Leben. Es setzt die Spielregeln menschlichen Zusammenlebens. (…) Jura bildet schlicht das Leben ab und ist folglich auch genauso bunt und vielfältig“, so Dekan Seiler.

Tübingen biete vielfältige Möglichkeiten der Spezialisierung - von den internationalen Menschenrechten über das Steuerrecht bis hin zur Kriminologie. Zudem informierte er zum einen über den studienbegleitenden Zertifikatsstudiengang „Recht-Ethik-Wirtschaft“, das den Studierenden bundesweit die Chance gibt, neben ihrem Studium über den Tellerrand zu blicken; zum anderen über die internationalen Beziehungen und die langjährige Partnerschaft mit Aix-en-Provence. Ein weiterer Vorteil ist die günstige Vernetzung der Universität im Wirtschaftsraum Stuttgart mit diversen Kanzleien, Wirtschaftsunternehmen sowie zu Landesbehörden und -Gerichten.

Im Anschluss stellten sich auch die beiden Fachschaften den Neuankömmlingen vor. Die Unabhängige Liste Fachschaft (ULF) und die Freie Fachschaft berichteten von ihren positiven Erfahrungen an der Universität speziell in Tübingen. Nicht nur, dass Tübingen wirklich eine Stadt mit viel Charme, Tradition und Abwechslung ist:

Es ist auch nicht so teuer wie in anderen Universitätsstädten“, so Fabian Schmitt, der Vertreter der Freien Fachschaft, was zu einem allgemeinen Schmunzeln im Hörsaal führte.

Einblicke in das Jurastudium durften die Juristinnen und Juristen in spe zuerst von Prof. Dr. Stefan Thomas in seinem Vortrag „Über Eisenbahnschienen, Kaffeepulver, französische Impressionisten – warum der Staat den Wettbewerb schützt, und warum man dafür Juristen braucht“ erleben.

In einer kleinen Fallbesprechung von Prof. Dr. Jörg Eisele - „Irdisches und Außerirdisches – Strafrechtliche Highlights in der juristischen Ausbildung“ - kam es zu einer interaktiven Diskussionsrunde zwischen den Anwesenden, was den Reiz der Veranstaltung noch steigerte.

Auch Rechtsanwalt Dr. Rolf Hempel von der Stuttgarter Kanzlei CMS Hasche Sigle ermutigte die Studieninteressierten und erläuterte die vielfältigen Berufsaussichten nach dem Jurastudium. Kleine Anekdoten seiner Studienzeit lockerten die Stimmung und gaben einen weiteren Anstoß für das Jurastudium an der Universität Tübingen.

Nach der Theorie ermöglichten Studierende der Fakultät eine Campus- bzw. Stadtführung, bei der die Neulinge nochmals einen tieferen Einblick in den Universitätsalltag bekamen und ihre Gruppenleiter mit Fragen löchern durften.

Zu guter Letzt trafen sich alle Beteiligten noch zu einem Ausklang der Veranstaltung im Clubhaus. Neben Brezeln und Getränken kam es zum intensiven Austausch in gemütlicher, lockerer und heiterer Stimmung.

Vielen Dank an alle Beteiligten, die diesen Event ermöglicht und gefördert haben!

Fotos & Text: Emely Nann