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Wenn Schüler ihren Lehrer ehren...

Aus Anlass seines 75. Geburtstags wurde für Klaus J. Hopt in Tübingen ein Symposium ausgerichtet

 

Freunde, Schüler, deren Schüler und akademische Weggefährten haben am 20. und 21. November den Hamburger Wirtschaftsrechtler und Rechtsvergleicher Professor Dr. Dr. Dr. h.c. mult. Klaus J. Hopt an der Juristischen Fakultät geehrt. Klaus J. Hopt hatte hier bereits studiert und nach seiner Promotion zum Dr. iur. sowie zum Dr. phil. in Tübingen und der Habilitation an der Ludwig-Maximilians-Universität München ab 1974 seinen ersten Lehrstuhl inne. Weitere Stationen führten ihn auf Lehrstühle am Europäischen Universitätsinstitut Florenz und an den Universitäten Bern und München, bevor er von 1995 bis zu seiner Emeritierung 2008 als Direktor am Hamburger Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht wirkte. Am 24. August 2015 vollendete Hopt sein 75. Lebensjahr.

 

Die Veranstaltung wurde am 20. November 2015 mit der von der vom Jubilar und seiner Frau eingerichteten Hopt-Nguyen-Stiftung geförderten „Hopt Lecture“ eingeleitet, die in diesem Jahr erstmals stattfand. Professor Dr. Jens-Hinrich Binder, LL.M., nicht nur akademischer „Enkel“ Hopts, sondern zugleich vorgezogener Nach-Nachfolger auf dem seinerzeit von Hopt bekleideten wirtschaftsrechtlichen Lehrstuhl hatte den Vortrag, ein Themenfeld aus der 1975 veröffentlichten Habilitationsschrift des Jubilars aufgreifend, unter den Titel „Vom offenen zum regulierten Markt: Finanzintermediation und die EU-Wirtschaftsverfassung“ gestellt.

 

Ein von den akademischen Schülern ausgerichtetes Symposium am Folgetag wurde eingeleitet Grußworten von Professor Dr. Heinz-Dieter Assmann, der nicht nur als unmittelbarer Lehrstuhlnachfolger, sondern zugleich als Prorektor die Gäste an der Eberhard Karls Universität begrüßte, sowie von Dekan Professor Dr. Christian Seiler. Im Rahmen eines ersten Vortrags ging sodann Professor Dr. Dr. h.c. Wolfgang Schön, Direktor des Münchener Max-Planck-Instituts für Steuerrecht und öffentliche Finanzen unterschiedlichen Regulierungsinitiativen im Grenzbereich von Steuerrecht und Finanzmarktregulierung nach. Professor Niamh Moloney, PhD, London School of Economics, beleuchtete anschließend die institutionellen und primärrechtlichen Grundlagen und Entwicklungsperspektiven der Europäischen Kapitalmarktunion. Diesem Projekt galt auch der abschließende Vortrag, der mit Prof. Dr. Christoph Kumpan, derzeit Humboldt-Universität Berlin, wiederum von einem Schüler des Jubilars gehalten wurde.