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VIS Arbitration Moot Court

News

Aktuelle Informationen findest Du

auch auf unserer Facebook-Seite

 


Informationsveranstaltung zum Vis Moot Court

 

Der Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot feiert Jubiläum! Ab Oktober messen sich bereits zum 25. Mal Studierende aus der ganzen Welt bei dem wohl größten und prestigeträchtigsten Moot Court auf dem Gebiet des Handels- und Schiedsverfahrensrechts. Die Juristische Fakultät in Tübingen kann auf eine langjährige und sehr erfolgreiche Teilnahme an dieser simulierten Gerichtsverhandlung zurückblicken und auch in diesem Jahr wird unsere Fakultät wieder bei dem Wettbewerb in Hong Kong und Wien vertreten sein. Hierfür suchen wir Dich!

Am 22.05.2017 findet um 18 Uhr in Hörsaal 2 eine Informationsveranstaltung zum Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot Court statt! Wir möchten Dir einen Einblick über den genauen Ablauf, die Voraussetzungen, die Vorteile und die Eindrücke dieser besonderen Lernerfahrung geben. Wann solltest du dich bewerben? Ist der Moot etwas für dich? Was erzählen die Alumni über den Moot? Bringt mir das überhaupt etwas? Diese und weitere Fragen werden in der Infoveranstaltung sicher geklärt!

 

Save the Date:

22.05.2017

18 Uhr

Hörsaal 2

 

 

 


 


Bewirb dich jetzt für den nächsten VIS Moot Court!

 

Bewerbungsschluss ist der 18. Juni 2017

 

Was ist der VIS Moot?

  • Der weltweit größte juristische Wettbewerb auf den Gebieten Schiedsverfahren und UN-Kaufrecht
  • 300 Universitäten aus aller Welt in Wien
  • 100 Universitäten aus aller Welt in Hong Kong
  • Insgesamt mehr als 4000 Teilnehmer, Schiedsrichter und Rechtsanwälte

 

Was muss ich mitbringen?

 

  • Motivation
  • Teamfähigkeit
  • Englischkenntnisse

 

Wie läuft der Wettbewerb ab?

 

  • Bearbeitet als Team einen internationalen Sachverhalt
  • Diskutiert mit Anwälten renommierter Kanzleien
  • Erstellt englische Schriftsätze aus Kläger- und Beklagtensicht
  • Erprobt euch in Probeverhandlungen vor Praktikern u.a. in Frankfurt, Hannover, München, Düsseldorf, Köln und Stuttgart
  • Vertretet eure Argumente in Wien und Hong Kong vor einem internationalen Schiedsgericht

 

Was habe ich davon?

 

  • ,,Die beste Zeit im Studium
  • Freisemester
  • Fremdsprachenschein / Schlüsselqualifikation
  • Individuelle Betreuung + Rhetorik-Coaching
  • Kontakt zu Großkanzleien und Studenten aus allen Kontinenten

 

 

Bewirb dich!

  • Englischer Lebenslauf
  • Englisches Motivationsschreiben (1 Seite)
  • Leistungsnachweise jeglicher Art (bspw. Abiturzeugnis, Praktikumszeugnisse, Arbeitszeugnisse, Scheine, etc.)

 

Bewerbung an

 

Einführung in das Schiedsverfahrens- und UN-Kaufrecht

 

Allen Interessierten wird die Veranstaltung „Einführung in das Schiedsverfahrens- und UN-Kaufrecht“ nahe gelegt (CAMPUS).

Die Veranstaltung setzt sich mit den Grundlagen des Schiedsverfahrens- und UN-Kaufrechts (CISG)
auseinander. Der Anwendungsbereich und das Leistungsstörungsrecht des CISG sowie Fragen der Jurisdiktion von
Schiedsgerichten und die Vollstreckung von Schiedssprüchen bilden den Schwerpunkt der
Veranstaltung.

Termine der Veranstaltung:

Montag 22.05., 13-18 Uhr, Raum 225, Neue Aula

Samstag 27.05., 08-13 Uhr, Raum 225, Neue Aula

Montag 19.06., 13-18 Uhr, Raum 225, Neue Aula

Samstag 24.06., 08-13 Uhr, Raum 225, Neue Aula


Tübingen erfolgreich in Hong Kong und Wien (2016 / 2017)

Das Team unserer Fakultät konnte auch in diesem Jahr an die Erfolge der vergangenen Jahre anknüpfen und wurde beim jährlichen Willem C. Vis Arbitration Moot Court in Hong Kong und Wien für alle eingereichten Schriftsätze ausgezeichnet.

 

Der Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot Court zählt mit über 330 teilnehmenden Universitäten zu den größten und prestigeträchtigsten studentischen Wettbewerben weltweit. Über einen Zeitraum von sechs Monaten schlüpften sechs Studierende der juristischen Fakultät in die Rolle von Anwälten, um ihren Mandanten vor einem simulierten internationalen Schiedsverfahren zu vertreten.

 

 

Von links nach rechts: Rebecca Schäfer, Tobias Maier, Adrian König, Pia Streicher (Coach),
Henriette Oertel, Pierre Bounin, Bettina Menhofer, Philip-René Retzbach (Coach)

 


 

Der diesjährige Sachverhalt


Der Vis Moot Court bewegt sich sachlich im Schiedsverfahrens- und UN-Kaufrecht (CISG). In diesem Jahr umfasste der Sachverhalt 62 Seiten und lässt sich wie folgt zusammenfassen:

Die klagende Gesellschaft Wright Ltd. mit Sitz in Equatoriana vereinbart mit der Beklagten Gesellschaft Santos KG mit Sitz in Mediterraneo einen Vertrag über die Entwicklung, Produktion und Lieferung von Lüfterblättern, welche die Beklagte zum Bau von Flugzeugturbinen benötigt. Der Vertrag enthält eine detaillierte Preisstruktur, welche es der Klägerin ermöglichen soll ihre Produktionskosten zu decken und bei niedrigen Produktionskosten einen entsprechend größeren Profit zu erzielen. Die Produktionskosten der Klägerin fallen in der Heimatwährung der Klägerin, in so genannten „Equatorianischen Denar“ (EQD) an. Innerhalb des Kaufvertrags haben sich die Parteien auf die Zahlung in US$ geeinigt, ohne jedoch eine Wechselrate zwischen US$ und EQD zu vereinbaren. Der zwischen den Parteien geschlossene Kaufvertrag enthält eine Schiedsklausel, wonach alle aufkommenden Streitigkeiten zunächst im Wege einer gütlichen Einigung beseitigt werden sollen. Kann keine einvernehmliche Lösung erzielt werden, hat jede Partei über einen Zeitraum von 60 Tagen die Möglichkeit ein Schiedsverfahren einzuleiten. Wenige Wochen nach Abschluss des Kaufvertrags tritt die Beklagte erneut an die Klägerin heran, da sie noch passende Befestigungsklammern für die Lüfterblätter benötigt. Die Parteien ergänzen den Kaufvertrag handschriftlich dahingehend, dass auch die Befestigungsklammern entsprechend zu liefern sind. Auch wird eine Wechselrate vereinbart, welche den Wechselkurs auf US$ 1 = EQD 2,01 fixiert. Nach Abschluss dieser Vereinbarung kommt es zum Währungseinbruch in Equatoriana. Sowohl die Lüfterblätter als auch die Befestigungsklammern weisen bei Lieferung keine Mängel auf. Die Klägerin macht jedoch geltend, die Beklagte habe den Kaufpreis nicht vollständig bezahlt und erhebt Schiedsklage. Die Klägerin trägt vor, dass die fixe Wechselrate nicht geeignet sei die in EQD angefallenen Produktionskosten hinreichend zu decken. Deshalb finde die fixe Wechselrate ausschließlich Anwendung auf die Befestigungsklammern. Für die Berechnung des Kaufpreises bezüglich der Lüfterblätter sei daher eine flexible Wechselrate anzuwenden. Ferner sei bei der Zahlung des Kaufpreises eine staatliche Gebühr für Maßnahmen gegen Geldwäsche angefallen, welche die Käuferin ebenfalls schulde. Die Beklagte wendet ein, dass bereits die Schiedsklage unzulässig sei, da die Klägerin die Klage verspätet eingereicht und nicht alle für eine ordnungsgemäße Klage erforderlichen Dokumente beigefügt habe. Ferner sei die fixe Wechselrate neben den Befestigungsklammern auch für die Lüfterblätter maßgeblich, da die handschriftliche Ergänzung auf den ganzen Vertrag anzuwenden sei. Letztlich sei die Gebühr gegen Geldwäsche ebenfalls nicht geschuldet, da diese bei Vertragsschluss nicht existierte und zu einer unangemessenen Mehrbelastung der Käuferin führe.

Hinsichtlich dieser Streitpunkte hatten die Studierenden sowohl eine Replik als auch eine Duplik zu verfassen, bevor der Streit vor einem simulierten Schiedsgericht ausgefochten werden sollte.

 


 

 

Die schriftliche Phase


Ab Oktober 2016 schlüpften die Studierenden in der schriftlichen Phase zunächst in die Rolle des Klägers und haben einen Schriftsatz verfasst, welcher dem Team einer anderen Universität zur Beantwortung zugeschickt wurde. Anschließend hat das Team unserer Fakultät die Seite gewechselt und musste als „Respondent“ auf die Schriftsätze der indischen Universitäten Jodhpur und Noida antworten.

 

 

Team Tübingen in Hong Kong

 

Erstmals ist es dem Team unserer Fakultät bestehend aus den Studierenden Pierre Bounin, Adrian König, Tobias Maier, Bettina Menhofer, Henriette Oertel, Rebecca Schäfer unter der Betreuung von Michel Boven und Philip-René Retzbach in diesem Jahr gelungen, für alle drei Schriftsätze eine Auszeichnung zu erlangen:

In Hong Kong wurde der Klageschriftsatz mit der „Honorable Mention for Best Memorandum on behalf of Claimant“ ausgezeichnet. Der Schriftsatz gegen die Universität  Noida wurde, in Anknüpfung an die Auszeichnung aus dem Vorjahr, mit der „Honorable Mention for Best Memorandum on behalf of Respondent“ ausgezeichnet. Der zweite Beklagtenschriftsatz gegen die Universität Jodhpur wurde in Wien ebenfalls mit der „Honorable Mention for Best Memorandum on behalf of Respondent“ ausgezeichnet.

 


 

Die mündliche Phase


Der schriftlichen Phase des Wettbewerbs schloss sich zu Beginn des Jahres sich die mündliche Phase an. In der mündlichen Phase wurden die Studierenden darauf vorbereitet, die Argumente vor einem simulierten Schiedsgericht in Hong Kong und Wien vorzutragen. Erneut hat sich gezeigt, dass sich der Wettbewerb in jedem Jahr weiter professionalisiert. Im Rahmen der Vorbereitung auf die Verhandlungen in Hong Kong und Wien werden seit vielen Jahren umfangreiche Vorbereitungsveranstaltungen organisiert, deren Anzahl und Größe erneut zugenommen hat. Im Rahmen dieser Vorbereitungsveranstaltungen werden Probeverhandlungen gegen Teams anderer Universitäten geführt, um die Rhetorik, die Argumentation aber auch das Teamwork der Sprecher zu verfeinern. Bedingt durch die Größe des Wettbewerbs sind Teams ohne eine entsprechende Vorbereitungsphase daher seit längerer Zeit bereits nicht mehr wettbewerbsfähig.

In der Vorbereitung auf die mündlichen Verhandlungen konnte unser Team in diesem Jahr für Probeverhandlungen in die Städte Stuttgart, Köln, Düsseldorf, München, Hannover und Frankfurt reisen. An dieser Stelle gilt der Dank den Förderern des Teams, ohne welche eine angemessene Vorbereitung auf den Wettbewerb nicht zu realisieren ist!

 

Das Tübinger Team bei einem Ausflug nach Macao

 

Am 24. März reiste das Team für die mündlichen Verhandlungen zunächst nach Hong Kong. In Hong Kong haben in diesem Jahr erneut rund 120 Teams, 300 Schiedsrichter und 1200 Studierende am Wettbewerb teilgenommen. Am ersten Verhandlungstag in Hong Kong traf unser Team in den „General Rounds“ zunächst auf die Chinese University of Hongkong. Mit jeweils einem Pleading pro Tag trafen wir anschließend auf unseren Schriftsatzgegner, die Symbiosis Law School Noida,  die Universität Wien und die Shanghai University of Political Science and Law.

Am 06. April reiste unser Team daraufhin weiter zu den mündlichen Verhandlungen nach Wien. In Wien haben in diesem Jahr rund 320 Universitäten unter Anwendung eines neuen Punkteschlüssels teilgenommen: In der Vergangenheit konnte ein einzelner Sprecher in jeder Verhandlung maximal 50 Punkte erreichen. Über die Jahre hatte sich so eine Praxis etabliert, sodass ein Team mit einem  gewissen Punkteschnitt mit einem Weiterkommen in die K.O.-Runden der besten 64 Teams rechnen konnte. Aufgrund des neu eingeführten Punkteschlüssels von maximal 100 Punkten je Sprecher und Verhandlung, konnten alle Beteiligten in diesem Jahr nur schwer einschätzen, welche Punktzahl für ein Weiterkommen in die K.O.-Runden erforderlich ist.

 

Die Welcome Reception in Wien mit über 330 teilnehmenden Universitäten

 

Unser Team traf in Wien auf die Universität Helsinki, die Universität Nijmegen, unseren Schrifsatzgegner Jodhpur sowie das Team der Fundação Armando Alvares Penteado.  Leider ist es unserem Team in diesem Jahr nicht wie in den vergangenen zwei Jahren gelungen die Finals zu erreichen. Eine Auszeichnung für jeden der eingereichten Schriftsätze stellt für die Fakultät hingegen ein Novum dar. Da jeweils nur die rund 25 besten von über 330 eingereichten Schriftsätzen eine Auszeichnung erhalten, freuen wir uns, auch mit dem diesjährigen Team an die Erfolge der Universität Tübingen im Rahmen des Vis Moot Courts anzuknüpfen!

 

Das Team unserer Fakultät gemeinsam mit den Teams aus München, Mannheim und Düsseldorf bei der Preisverleihung in Wien



 

Tübingen in Hong Kong erfolgreich 2015 / 2016

 

Das Team der Fakultät erreichte erstmals die Finals in Hong Kong und konnte eine Auszeichnung für den Beklagtenschriftsatz gewinnen

 

Nach den Erfolgen im letzten Jahr gelang dem Team unserer Fakultät beim diesjährigen Willem C. Vis Arbitration Moot Court in Hong Kong erstmals der Einzug in die Finals. Darüber hinaus wurde der Beklagtenschriftsatz und einer unserer Sprecher ausgezeichnet.

Der Vis Moot Court zählt mit über 300 teilnehmenden Universitäten zu den größten und prestigeträchtigsten studentischen Wettbewerben weltweit. Einer schriftlichen Phase, in welcher die Teams in der Rolle des Klägers als auch des Beklagten einen Schriftsatz verfassen müssen, schließt sich nach umfassenden Vorbereitungsveranstaltungen die mündliche Phase in Hong Kong und Wien an, in welcher die Teams die jeweiligen Standpunkte verteidigen müssen.

Der Sachverhalt

Auch der 23. Vis Moot Court bewegte sich sachlich im Schiedsverfahrens- und UN-Kaufrecht (CISG). Der Sachverhalt ist in einer rund 60 Seiten umfassenden Akte enthalten und lässt sich in diesem Jahr wie folgt zusammenfassen: Die klagende Gesellschaft vereinbarte mit der Beklagten einen Rahmenvertrag über die Lieferung einer exklusiven Weinsorte. Es wurde vereinbart, dass die Klägerin in jedem Jahr bis zu 10.000 Flaschen des besonderen Weines bestellen könne. Der Rahmenvertrag enthielt eine Schiedsklausel, wonach alle Streitigkeiten vor einem privaten Schiedsgericht beigelegt werden sollten. Getroffen von einer sehr schlechten Ernte wollte die Beklagte diesem Versprechen nicht nachkommen und vereinbarte mit vielen ihrer Kunden eine Pro-Rata-Regelung. Die Klägerin bestand hingegen auf die Lieferung von 10.000 Flaschen Wein und erwirkte eine einstweilige Verfügung vor dem zuständigen staatlichen Gericht um die Lieferung der 10.000 Flaschen zu sichern. Auch sah sich die Klägerin finanziell derart in Bedrängnis, dass sie mit der sie vertretenden Anwaltskanzlei eine Honorarvereinbarung traf. Die Beklagte zweifelte an der Wirksamkeit der Schiedsvereinbarung und erhob daraufhin erfolglos negative Feststellungsklage vor einem staatlichen Gericht. Die Klägerin machte letztlich im Rahmen eines daraufhin eingeleiteten Schiedsverfahrens geltend, dass die Beklagte die in den Gerichtsverfahren entstandenen Gerichts- und Anwaltskosten nach dem UN-Kaufrecht zu ersetzen habe. Ferner habe die Beklagte den Schaden zu ersetzen, welcher durch die Nichtlieferung der geforderten Flaschen entstanden sei. In diesem Zusammenhang forderte die Klägerin den Gewinn der Beklagten heraus, welchen diese mit der Lieferung von Flaschen an einen Konkurrenten erzielen konnte.

Die schriftliche Phase

In der schriftlichen Phase traf unser Team auf die George Washington University und die Symbiosis Law School Pune, gegen welche unser Team jeweils das Memorandum for Respondent zu verfassen hatte. In diesem Jahr ist es unserer Fakultät erstmals gelungen in Hong Kong bereits in der schriftlichen Phase eine Auszeichnung zu erlangen. Dort wurde unser Beklagtenschriftsatz gegen die Symbiosis Law School Pune mit der „Honorable Mention for Best Memorandum on behalf of Respondent“ ausgezeichnet.

Die mündliche Phase

Auch dieses Jahr war geprägt von einer anhaltenden Professionalisierung des Wettbewerbs, welche sich insbesondere in den größer werdenden Vorbereitungsveranstaltungen und dem hohen Niveao niederschlägt, auf welchem bereits die Probeverhandlungen geführt werden. Es zeigte sich erneut, dass die Teams ohne die Teilnahme an den Vorbereitungsveranstaltungen auch bedingt durch die Größe des Wettbewerbs nicht mehr wettbewerbsfähig sein können. In der Vorbereitung auf die mündlichen Verhandlungen konnte unser Team in diesem Jahr für Probeverhandlungen zunächst in die Städte Stuttgart, Köln, Düsseldorf und Frankfurt reisen. Tradition in Tübingen hat auch die Teilnahme an den "Pre-Moots" in München und Hannover. Der Pre-Moot in Hannover beispielsweise zählte mit insgesamt 30 teilnehmenden Teams auch in diesem Jahr zu einer der wichtigsten Vorbereitungsveranstaltungen für die mündlichen Verhandlungen.

Bedingt durch das in diesem Jahr früh gelegene Ostern wurden die mündlichen Verhandlungen rund zwei Wochen früher als im vergangenen Jahr ausgetragen. Am 3. März reiste unser Team daher bereits für die mündlichen Verhandlungen nach Hong Kong. In Hong Kong haben in diesem Jahr verbunden mit einem Teilnehmerrekord insgesamt 115 Teams, 300 Schiedsrichter und 1200 Studenten am Vis Moot Court teilgenommen. Am ersten Verhandlungstag in Hong Kong traf unser Team in den „General Rounds“ zunächst auf unseren Schriftsatzgegner, die Symbiosis Law School Pune (erneut in der Rolle des Respondent). Mit jeweils einem Pleading pro Tag trafen wir anschließend zwei Mal in Folge in der Rolle des Claimant auf die University of Malaya und die Universidad Pontifica Comillas und letztlich nochmals in der Rolle des Respondent auf die Universitas Padjadjaran.

Den Vorrunden schloss sich im Rahmen der sogenannten „Assembly“ die Bekanntgabe der „Best of 32“ und somit der Teams an, welche gemessen an den Punkten in den Vorrunden zu den besten 32 aller teilnehmenden Teams gehören. Neben der Teilnehmerzahl sollte in diesem Jahr ein zweites historisches Ereignis eintreten: ein three-way tie auf Platz 31. In diesem Fall entscheidet das Losverfahren welches der drei punktgleichen Finalisten die Chance erhält weiter um den Aufstieg zu kämpfen. Dies war bedingt durch die ungerade Anzahl an Teams in den sich den Vorrunden anschließenden Finals.

In diesem Jahr erreichte unser Team erstmals in Hong Kong die Finals. Leider war dieser Erfolg für unser Team mit dem Losverfahren verbunden. Die Universität Tübingen stand nach den Vorrunden zusammen mit der University of Helsinki und der Universität Freiburg punktgleich auf Platz 31. Im Rahmen der Bekanntgabe wurden demnach die Coaches auf die Bühne gebeten um das Team zu finden, welches an den kommenden Tagen nicht mehr an den Finals teilnehmen sollte. Leider zog unser Team das kürzeste der von Veranstalterin Luise Barrington vorbereiteten Trinkhalme. Für unser Team war damit die weitere Teilnahme am Wettbewerb im Hong Kong nicht mehr möglich.

Am 16. März reiste unser Team daraufhin zu den mündlichen Verhandlungen nach Wien. Auch Wien hatte mit mehr als 300 teilnehmenden Teams einen historischen Teilnehmerrekord zu verzeichnen. Unser Team traf als Respondent zunächst auf unseren zweiten Schriftsatzgegner, die George Washington University. Anschließend verhandelte unser Team gegen das Centre of Transnational Legal Studies aus Sicht des Claimant. Es folgten Verhandlungen gegen die Federal University of Minas Gerais und die Université Saint-Joseph de Beyrouth. Leider ist es unserem Team nicht gelungen auch in Wien die Finals zu erreichen. Im Rahmen der Bekanntgabe des Gesamtsiegers (University of Buenos Aires) wurde einer unserer Sprecher Justus Massion hingegen als einer der besten von rund 3300 teilnehmenden Studierenden ausgezeichnet.

 


Das neue Team Tübingen ist aufgestellt!

Wir freuen uns das neue Team Tübingen für den kommenden Vis Moot Court vorstellen zu können! Yasmin Binder, Florian Grießer, Jonas Heck, Justus Massion, Luisa Slezak und Friedrich Weyland werden unsere Fakultät beim 23. Willem C. Vis Arbitration Moot Court vertreten. Das Coaching übernehmen erneut Michel Boven und Philip-René Retzbach unterstützt durch Teilnehmerinnen aus dem letzten Jahr: Theresa Schneck und Pia Streicher.

 

 


Einführung in das Schiedsverfahrens- und UN-Kaufrecht

Die Veranstaltung setzt sich mit den Grundlagen des Schiedsverfahrens- und UN-Kaufrechts (CISG) auseinander und richtet sich in erster Linie an künftige Teilnehmer des VIS-Arbitration Moot Courts.

Der Anwendungsbereich und das Leistungsstörungsrecht des CISG sowie Fragen der Jurisdiktion von Schiedsgerichten und die Vollstreckung von Schiedssprüchen bilden den Schwerpunkt der Veranstaltung.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Eckdaten zur Veranstaltung:

WochentagDatumUhrzeitOrt
Freitag 26.06. 13 - 18 Uhr Raum 2, Alte Physik
Samstag 27.06. 10 - 15 Uhr Übungsraum 11, Alte Archäologie
Freitag 10.07. 12 - 17 Uhr Raum 16, Alte Physik
Samstag 11.07. 10 - 15 Uhr Raum 16, Alte Physik

 

 

 


 

 

Bewirb dich jetzt für den nächsten VIS Moot Court!

 

Bewerbungsschluss ist der 01. Juli 2015

 

Was ist der VIS Moot?

  • Der weltweit größte juristische Wettbewerb auf den Gebieten Schiedsverfahren und UN-Kaufrecht
  • 300 Universitäten aus aller Welt in Wien
  • 100 Universitäten aus aller Welt in Hong Kong
  • Insgesamt mehr als 4000 Teilnehmer, Schiedsrichter und Rechtsanwälte

 

Was muss ich mitbringen?

 

  • Motivation
  • Teamfähigkeit
  • Englischkenntnisse

 

Wie läuft der Wettbewerb ab?

 

  • Bearbeitet als Team einen internationalen Sachverhalt
  • Diskutiert mit Anwälten renommierter Kanzleien
  • Erstellt englische Schriftsätze aus Kläger- und Beklagtensicht
  • Erprobt euch in Probeverhandlungen vor Praktikern u.a. in Frankfurt, Hannover, München, Düsseldorf und Stuttgart
  • Vertretet eure Argumente in Wien und Hong Kong vor einem internationalen Schiedsgericht

 

Was habe ich davon?

 

  • ,,Die beste Zeit im Studium
  • Freisemester
  • Fremdsprachenschein / Schlüsselqualifikation
  • Individuelle Betreuung + Rhetorik-Coaching
  • Kontakt zu Großkanzleien und Studenten aus allen Kontinenten

 

 

Bewirb dich!

  • Englischer Lebenslauf
  • Englisches Motivationsschreiben (1 Seite)
  • Leistungsnachweise jeglicher Art (bspw. Abiturzeugnis, Praktikumszeugnisse, Arbeitszeugnisse, Scheine, etc.)

 

Bewerbung an

 

 


Reise auch Du nach Hong Kong und Wien


Auch im nächsten Jahr wird sich Tübingen wieder mit Teams aus der ganzen Welt messen. Hierfür suchen wir noch interessierte Studenten unserer Fakultät! Teilnehmen können Studenten ab dem zweiten Semester. Neben Kontakten zu den an den Teilnehmern sehr interessierten Kanzleien wartet auf die Teilnehmer ein unvergessliches Teamerlebnis und eine Verlängerung des „Freiversuchs“ um ein Semester!


Einen Eindruck was auf Dich wartet kannst Du auf unserem Facebook-Account, auf Youtube und unserer Website gewinnen. Auf unserem Twitter-Account posten wir stets Informationen und Bilder direkt am Geschehen.


Solltest Du daher im Wintersemester 2014/2015 schon Jura studiert haben, so freuen wir uns sehr auf Deine Bewerbung! Allen Interessierten wird die Veranstaltung „Einführung in das Schiedsverfahrens- und UN-Kaufrecht“ nahe gelegt. Auch höhere Fachsemester sind selbstverständlich gerne gesehen! Nähere Informationen zur Bewerbung folgen in Kürze!

 

 


 

 

Das Team unserer Fakultät konnte sich beim 22. Willem C. Vis Arbitration Moot Court in Wien bei 299 teilnehmenden Universitäten bis in das Viertelfinale vorkämpfen!

 

 

Mit dem Einzug in das Viertelfinale konnte das Team unserer Fakultät nicht nur an die Erfolge im Jahr 2011 anknüpfen sondern erzielte das beste Ergebnis für unsere Fakultät seit der erstmaligen Teilnahme im Jahr 1996. Der Vis Moot Court in Wien zählt mit zu den größten und prestigeträchtigsten studentischen Wettbewerben weltweit.

 

 

Von links nach rechts: Philip-René Retzbach (Coach), Michel Boven (Coach), Pia Streicher, Theresa Schneck, Eric Bergsten (Organisator), Nora Sterthoff, Max Meyer, Armin Kharrazi, Michael Dinkel, Philipp Fitzek (Coach)

 

 

Die Vorrunden

Unser Team bestehend aus Michael Dinkel, Armin Kharrazi, Max Meyer, Theresa Schneck, Nora Sterthoff, Pia Streicher, den Coaches Michel Boven, Philipp Fitzek, Philip-René Retzbach und Ramona Bauer konnte sich zunächst in den „General Rounds“ gegenüber den anderen Universitäten behaupten.

Innerhalb der General Rounds hatten sich die Teams in diesem Jahr zunächst für die besten 64 aus 299 Universitäten zu qualifizieren. In dieser Phase absolviert jedes Team vier Verhandlungen und erhält jeweils eine Punktbewertung. Zählt die Universität gemessen an den Noten der Richter insgesamt zu den besten 64 Teams, wird in den weiteren Runden im K.O.-System fortgefahren.


In den General Rounds traf unser Team am Samstag den 28.03. zunächst aus Sicht des Respondent auf das Team der Singapore Management University. Im Anschluss wurde die Seite gewechselt und unsere Fakultät traf am Sonntag auf das Team der Law Society of Ireland aus Sicht des Claimant. In der dritten Runde der General Rounds sind wir am Montag den 30.03. auf ein indisches Team, die School of Excellence in Law getroffen. In der letzten Verhandlung der General Rounds am Dienstag den 31.03. traf unser Team auf die Charles University aus Prag.

Die Finals

In direktem Anschluss an die letzte Verhandlung in den General Rounds wurde verkündet, welche der 299 Universitäten sich für die K.O.-Runden der „Best of 64“ qualifizieren konnte. Nach bangem Warten auf die Ergebnisse wurde unsere Universität gleich in der ersten Paarung genannt und sollte in den K.O.-Runden aus Sicht des Claimant auf die Brooklyn University of New York treffen.

Die Verhandlung gegen Brooklyn konnte unsere Fakultät für sich entscheiden und rückte somit in die nächste Ausscheidungsrunde der besten 32 Teams vor. Am 01.04. sollte unserem Team ein Marathon bevorstehen. In der Runde der „Best of 32“ traf unser Team am 01.04. um 11 Uhr auf die University of Cambridge. Theresa Schneck und Nora Sterthoff dominierten in der Verhandlung und ebneten den Weg in die Runde der besten 16 der 299 Universitäten.


Direkt im Anschluss an die Verhandlung gegen Cambridge musste sich unser Team um 14 Uhr als Claimant gegen die Aarhus Universität behaupten, um sich für das Viertelfinale des Wettbewerbs zu qualifizieren. Erneut konnten sich Michael Dinkel und Pia Streicher im direkten Vergleich durchsetzen und dominierten in einem Kopf an Kopf Rennen gegenüber dem Team aus Dänemark. Von den deutschen Universitäten gelang Tübingen und der Humboldt Universität der Einzug in das Viertelfinale.


Letztlich traf unser Team um 17:30 Uhr auf einen unserer Vorrundengegner: Singapore Management University. Aus Perspektive des Claimant wurde unser Team auf die Probe gestellt, konnte sich jedoch leider nicht gegen den Sieger aus Hong Kong durchsetzen. Mit einem sagenhaften Platz unter den besten 8 von 299 Universitäten ist unsere Fakultät somit im Viertelfinale ausgeschieden.

 

Team Tübingen zusammen mit dem Team der SMU

Letztlich wurde Michael Dinkel und Nora Sterthoff eine ehrenhafte Erwähnung als eine der besten Sprecher des Wettbewerbs ausgesprochen.
Weitere Bilder sind insbesondere auf Twitter sowie Facebook zu finden. Die Reise unseres Teams mit Vorbereitungsveranstaltungen in München, Hannover, Stuttgart und Frankfurt finden Sie im Detail auf unserer Website. Wir danken an dieser Stelle nochmals herzlich unseren Förderern für die tatkräftige Unterstützung! Sowohl die fachliche als auch die finanzielle Unterstützung von Ihrer Seite hat diesen Erfolg erst möglich gemacht!

 

 


 

 

Upcoming Event: Wien

 

Unser Team ist inzwischen wieder in Deutschland angekommen und steckt in den letzten Vorbereitungen vor dem Moot Court in Wien mit in diesem Jahr über 300 teilnehmenden Universitäten. Am Donnerstag wird unser Team hierfür in die schönste Stadt der Welt - Wien reisen. Michael Dinkel, Pia Streicher, Nora Sterthoff und Theresa Schneck werden unsere Fakultät in Wien vertreten.

 

In den General Rounds, beginnend am Samstag den 28.März, hat sich unser Team für die Best of 64 K.O- Runde aus mehr als 300 Teams zu qualifizieren. Hierbei trifft unser Team auf folgende Universitäten:

 

Samstag 28.03. Team Tübingen als Respondent vs. Singapore Management University

Sonntag 29.03.  Team Tübingen als Claimant vs. Law Society of Ireland

Montag 30.03.   Team Tübingen als Claimant vs. School of Excellence in Law

Dienstag 31.03. Team Tübingen als Respondent vs. Charles University

 

In jeder Runde vergeben die Richter den Sprechern der jeweiligen Teams Punktbewertungen. Diese werden addiert und somit am Ende der General Rounds die besten 64 der >300 Teams entsprechend ermittelt. Insofern treten die Universitäten in den General Rounds mit Blick auf das Erreichen der K.O.-Runden nicht unmittelbar gegeneinander an sondern es gilt so viele Punkte wie möglich zu sammeln.

 


 

 

Team Tübingen in Hong Kong

 

Das Team unserer Fakultät startete am Freitag den 13.03. nach Hong Kong zum XII. Willem C. Vis (East) Arbitration Moot. Die Jahr um Jahr wachsende Veranstaltung zählte in diesem Jahr 107 Teams, von welchen sich nur die besten 32 Teams für die K.O.-Runden qualifizieren können. In den General Rounds treten die Universitäten in jeweils vier Verhandlungen gegeneinander an, wobei jeweils zwei Verhandlungen aus Kläger- und Beklagtensicht geführt werden. Die in diesen vier Runden gesammelte Punktzahl der Richter entscheidet über das Weiterkommen in die K.O.-Runden und somit der Best of 32.

 

Am Montag den 16.03. traf unser Team aus Sicht des Respondent auf das Team der Universität von Denver. Armin Kharrazi und Max Meyer, welche unser Team in Hong Kong vertreten haben, ist hierbei ein guter Start in den Wettbewerb gelungen und dem Team aus den USA auf Augenhöhe entgegen getreten.

 

Am darauf folgenden Tag wurden die Rollen getauscht und wir trafen als Claimant auf das Team der Bond University aus Australien.

 

Am Mittwoch galt es erneut aus Sicht des Respondent gegen die University of Political Science Shanghai aus China zu glänzen.

 

Donnerstag traf unser Team in der letzten Runde der General Rounds erneut aus Sicht des Claimant auf die Kardan University aus Afghanistan.

 

 

Direkt im Anschluss an die letzte Verhandlung begab sich unser Team zur Assembly, an welcher bekannt gegeben wird, welches Team die K.O.-Runden erreicht. Leider ist unserem Team dieser Schritt in diesem Jahr nicht gelungen. Auf den Sieger von Hong Kong wird unser Team in den General Rounds in Wien treffen. Am Donnerstag den 26.03. wird unser Team hierfür nach Wien reisen. Die Veranstaltungen in Hong Kong und Wien sind separate Wettbewerbe, welchen der gleiche Sachverhalt zugrunde gelegt wird. Auch werden einige Richter welche bereits in Hong Kong die Teilnehmer bewertet haben nochmals am Wettbewerb in Wien teilnehmen. Der Moot Court in Wien zählt mit seinen inzwischen über 300 Teams zu den größten Veranstaltungen in Wien neben dem Wiener Opernball.

 

 


 

 

Probepleading bei Noerr (Frankfurt) gegen Heidelberg

 

Die Generalprobe für den Moot Court in Hong Kong fand bei Noerr in Frankfurt statt. Max und Armin sind aus der Position des Respondent bei Noerr auf das Team von Heidelberg getroffen. Wir danken insbesondere Henning Schaloske und Kathrin Nordmeier herzlich für die Unterstützung und die produktive Diskussion im Anschluss an das Hearing. Auch die Einladung zur Kanzlei Deacons in Hong Kong nehmen wir dankend entgegen!

 

 

 

 

 


 

 

Probepleading bei Breyer Rechtsanwälte in Stuttgart

 

Die Chance erneut mit erfahrenen Praktikern im Bereich der Schiedsgerichtsbarkeit zu sprechen, hatte unser Team am 10.03. bei Herrn Dr. Breyer und seinem Kollegen Herrn Philip Hanna von Breyer Rechtsanwälte in Stuttgart. In dem rein internen Pleading mussten unsere Teilnehmer ihre spontanität unter Beweis stellen, als das Tribunal zu Übungszwecken spontan verlangte die jeweilige Gegenposition vorzubringen. Wir danken Breyer Rechtsanwälte für die Diskussion und ihre großzügige Unterstützung!

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Probepleading bei Görg in München

 

Am 09.03. ist unser Team zur Kanzlei von Görg in München gereist, um sich in einem weiteren Probepleading gegen das Team einer anderen Universität auszuprobieren. Wir danken den Anwälten für Görg herzlich für ihr Feedback und die umfangreiche Diskussion über den Fall, welche nicht nur neue Argumente hervorbrachte sondern auch zeigte woran unser Team sicher festhalten kann.

 

 

 

 

 

 


 

 

Probepleading bei Heuking Kühn Lüer Wojtekin Stuttgart


In dieser Woche hatte unser Team erneut die Möglichkeit vor Anwälten den aktuellen Stand der Argumente auszuprobieren. Die Praktiker von Heuking Kühn Lüer Wojtek luden in ihr Büro in Stuttgart und so konnten wir in einem "internen" Pleading erneut an unserer Präsentation feilen.Wir danken dem Team von Heuking Kühn Lüer Wojtek für die tatkräftige Unterstützung!

 


 

 

 


 

 

Pre-Moot München

 

Am Donnerstag den 26.02. reiste unser Team an die LMU München für den dortigen Pre-Moot. Gleich nach der Ankunft in unserem Hostel trafen Armin Kharrazi und Max Meyer online gegen die Universität Athen.

 

Am Abend des 26.02. lud King & Wood Mallesons zu einem Opening-Event in ihre Räume ein und veranstaltete eine kleine Tombola. Am nächsten Morgen fuhr das Team an die LMU zu den XI. All Munich Rounds.

 

 

Nora Sterthoff und Theresa Schneck gegen das Team aus Istanbul

 

 

Dort traf unser Team auf die Universitäten Istanbul, Hannover, Salzburg, Masstricht, Mailand und Moskau. Die Coaches waren parallel als Schiedsrichter in den Hearings der anderen Universitäten tätig. Im Anschluss an den Pre-Moot lud Hogan Lovells zur Siegerehrung.

 

 

Das Tribunal gegen Maastricht

 

 


 

 

Pre-Moot CMS Hasche Sigle in Stuttgart

 

Im Anschluss an die Verhandlung bei Haver Mailänder brach das Team am 24.02. zu einem kleinen Pre-Moot bei CMS Hasche Sigle in Stuttgart auf. Unser langjähriger Partner CMS organisierte einen Pre-Moot mit den Teams aus Freiburg, Heidelberg und Tübingen.

 

 

Das Team bei CMS in Stuttgart

 

 

Theresa Schneck und Max Meyer trafen hierbei als Respondent auf die Universität Heidelberg. Pia Streicher und Armin Kharrazi als Claimant auf die Universität Freiburg. Im Anschluss lud CMS zu einem kleinen Get-Together im Dachgeschoss.

 

 

Die Coaches Philip-René Retzbach, Michel Boven und Philipp Fitzek bei CMS Hasche Sigle


 

Probeverhandlung Haver Mailänder in Stuttgart

 

Im Anschluss an den Pre-Moot in Hannover war das Team mit dem Nachbereiten der vielen neuen Informationen und Argumente beschäftigt und entwickelte die Pleadings entsprechend weiter. Am 24.02. traf das Team dann auf die Praktiker von Haver Mailänder und konnte eine Probe-Verhandlung gegen die Universität Freiburg austragen. Michael Dinkel und Nora Sterthoff vertraten die Uni aus Perspektive des Claimant. Wir danken dem Team Freiburg und Haver Mailänder herzlich für diese produktive Probeverhandlung!

 

 

Die Teams Freiburg und Tübingen bei Haver Mailänder

 


 

 

Pre-Moot Hannover

 

Ab Freitag den 20.02. traf unser Team im Rahmen des 9th Hanover Pre-Moot erneut auf die Teams anderer Universitäten. Die mehrtägige Veranstaltung findet jedes Jahr großen Zulauf und auch in diesem Jahr haben sich wieder 30 Universitäten im Rahmen dieser Probeverhandlungen gemessen.

 

 

Opening-Event in Hannover

 

 

Pia Streicher und Michael Dinkel (links) gegen die Uni München

 

Unser Team traf am Freitag auf die Universitäten der Städte München, Amsterdam und Köln. Am Samstag hatte sich das Team gegenüber den Universitäten aus Aarhus, FU Berlin und Galatasaray zu behaupten. Der Pre-Moot in Hannover zählt mit zu den größten Vorverhandlungen vor den Wettbewerben in Hong Kong und Wien und kann neben dem Pre-Moot in München mit zur Generalprobe des Vis Moot gezählt werden. Ein großer Dank gilt den vielen Praktikern aber auch Coaches anderer Teams, welche den Moot Court als Schiedsrichter unterstützt haben! Im Anschluss an die Verhandlungen wurde ein großes BBQ für die Teams organisiert. Ein großes Lob verdienen die vielen studentischen Hilfskräfte, welche zwischen den Hearings mit belegten Brötchen und Getränken für das leibliche Wohl gesorgt haben!

 

Armin Kharrazi und Max Meyer gegen Team Galatasaray

 


 

 

Probepleadings mit Alumni

 

Seit mitte Februar stellt sich das Team regelmäßig den ehemaligen Teilnehmern des VIS Moot sowie des Jessup Moot Courts und behauptet sich somit insbesondere vor Moot Court erfahrenen Proberichtern. Wir danken den Alumni bereits jetzt für die Zeit und wertvollen Beiträge und freuen uns auf weitere Verhandlungstage! Der frische Wind und die etwas andere Perspektive helfen neue Ansätze zu entwickeln und die erarbeiteten Argumente stets aufs Neue zu hinterfragen.

 

 

 


 

Online-Pleadings mit Indien und Argentinien

In der dritten Februarwoche traf unser Team online auf Teams aus Indien und Argentinien. Spontan über soziale Netzwerke verabredet konnten wir online eine Probeverhandlung organisieren und durchführen um auch schon vor den ersten großen Pre-Moots gegen ausländische Teams anzutreten. Der Austausch und die Diskussion steht hierbei selbstverständlich im Vordergrund und wir danken den beiden Teams auch an dieser Stelle nochmals herzlich für diese Möglichkeit. Insbesondere dem Team aus Indien, welches ohne Coaching und mit nur zwei Teammitgliedern antritt, gebührt hoher Respekt für ihre Leistung!

In der nächsten Woche wird erneut ein Online-Pleading mit dem Team aus Buenos Aires stattfinden. Auch freuen wir uns sehr auf ein online Pleading mit dem Team aus Costa Rica!

 

 


 

 

 

Erster Pre-Moot bei Gleiss Lutz in Stuttgart

 

Am Montag den 09.02. traf unser Team erstmals auf die Teams anderer Universitäten. Unsere Teammitglieder hatten sich gegen die Universität des Saarlandes sowie die Universität Frankfurt zu behaupten. Die Universitäten Würzburg, Marburg und Freiburg waren bei diesem ersten Pre-Moot in Stuttgart ebenfalls vertreten.

 

Um 15:00 Uhr trafen Michael Dinkel und Nora Sterthoff als Respondent auf das Team der Universität des Saarlandes. Hierbei zeigte sich, dass der Ablauf welche Partei beginnt und ob Fragen betreffend der Jurisdiction oder jener der Merits zuerst bzw. zuletzt zu diskutieren sind, bisher uneinheitlich gehandhabt werden. Die beiden Teams konnten sich nicht auf einen Ablauf einigen sodass das Tribunal den genauen Ablauf festzulegen hatte.

 

Auch im zweiten Pleading um 17:00 Uhr von Theresa Schneck und Max Meyer gegen die Universität Frankfurt war der Ablauf streitig und vom Tribunal zu entscheiden, welches sich für eine andere Vorgehensweise als im ersten Pleading entschieden hatte.

 

Insgesamt zeichnet sich ab, dass der Wettbewerb in einer immer früheren Phase ein hohes Level erreicht und sich weiter entwickelt. Im Anschluss an die Verhandlungen lud unser Gastgeber noch zu einem Get-Together ein.

 

 

 

 


 

 

Erstes Auswährtspleading bei Kuhn Carl Norden Baum

 

Am 05.02.15 traf das Team Tübingen erstmals extern vor Anwälten unseres Förderers Kuhn Carl Norden Baum auf. Der enge Kontakt zu Praktikern hilft das Pleading realitätsnah vorzutragen und die Argumente auf den Prüfstand zu stellen. So konnten wir jeweils zwei unserer Teammitglieder gegeneinander antreten lassen und in einer umfangreichen Feedback-Runde mit den Anwälten von KCNB diskutieren.

 

 

 


 

 

Pleading-Phase

 

Das Team befindet sich seither in der Pleading-Phase und formuliert nun die Vorträge für Claimant als auch für Respondent. Im Anschluss an die Memoranda entstehen Pleadings im Umfang von 30 Minuten. Das Team beübt nun mehrfach in der Woche das Auftreten vor dem Tribunal und feilt an den Argumenten.

 

 


 

 

Das Respondent-Memo

 

Nach Fertigstellung des Klägerschriftsatzes schlüpft das Team in die Rolle der Gegenseite und muss einen Beklagtenschriftsatz verfassen. Da das Team in diesem Jahr sowohl ein Memo für Wien als auch für Hong Kong abgegeben hat, sind auch zwei Beklagtenschriftsätze zu verfassen. Der Beklagtenschriftsatz reagiert auf die Kläger-Memoranda anderer Universitäten. Am 16.12.2014 wurde unserem Team die Klageschrift von Singapur Management University und University of Denver zugesendet. Das Team stand nun vor der Herausforderung im selben Sachverhalt Argumente für die Gegenseite zu finden.

 

Am 22.04.14, 24:00 Uhr deutscher Zeit war Abgabe des "Respondent-Memo" und schloss die schriftliche Phase des Moot Court ab.

 

 


 

Das Claimant-Memo

Derzeit arbeitet das Team Tübingen an dem Klägerschriftsatz. Am 02.10.2014 wurde der Sachverhalt durch die Veranstalter veröffentlicht. Das Team hat nun bis zum 11.12.2014, 24:00 Uhr Zeit, das sog. "Claimant-Memo" zu erstellen. Aus sicht des Klägers wird hierbei ein Schriftsatz im Umfang von rund 40 Seiten erarbeitet.

Wie üblich konzentrieren sich auch in diesem Jahr die Probleme des Sachverhalts auf zwei Bereiche: Der Jurisdiktion des Tribunals und der materiellen Begründetheit der Klage bei Anwendung des UN-Kaufrechts. Unsere sechs Teammitglieder verfügen für die Erstellung der Memoranda über einen kleinen Raum an der Universität, in welchem die Schriftsätze bearbeitet werden können.

Inzwischen steckt das Team in den letzten Zügen des Kläger-Schriftsatzes und feilt an den letzten Formulierungen und Literaturhinweisen. So ist aus einer anfänglichen Lösungsskizze inzwischen ein Memorandum entstanden, welches sich kritisch mit Streitigkeiten in Literatur und Rechtsprechung auseinander setzt und eng am Sachverhalt des Wettbewerbs für die Klägerseite argumentiert.

 

 


 

Das Tübinger Team für den VIS Moot Court ist aufgestellt!

 

 

Von links nach rechts obere Reihe: Michel Boven, Michael Dinkel, Max Meyer, Armin Kharrazi, Philipp Fitzek, Philip-René Retzbach. Von links nach rechts vordere Reihe: Theresa Schneck, Pia Streicher, Nora Sterthoff

 

 

@vismootcourt