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Studienbegleitendes Programm "Recht - Ethik - Wirtschaft"

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 17/18

Das Wichtigste in Kürze
  • Bitte beachten: Die Vorlesungen finden im Hörsaal 9/Neue Aula, jeweils Mittwochs 18 c.t. - 20 Uhr statt.
  • Klausurtermin ist der 07.02.2018 (18.15 - 19.45) in Hörsaal 9/Neue Aula. Weitere Informationen zur Klausur erhalten Sie hier. Die Klausurfragen des Sommersemesters 2016 können hier eingesehen werden.
  • Bitte beachten: Termin der Nachschreibklausur des SS 2017: Mittwoch, den 8. November 2017 von 19.50 Uhr bis 21.20 Uhr in Hörsaal 9. Sollten Sie keine Mail über den genauen Ablauf erhalten haben, so schreiben Sie bitte so schnell wie möglich eine Mail an rew@jura.uni-tuebingen.de
  • Anwesenheitspflicht: Maximal 3 unentschuldigte Fehltermine (§ 7 V des Studienleitfadens). Ärztliche Atteste sind unter rew@jura.uni-tuebingen.de einzureichen.
  • Der unten stehende Vorlesungsplan stellt den aktuellen Stand der Planungen dar. Änderungen jederzeit möglich.
  • Das Lehrangebot des Moduls III für das Wintersemester 2017/2018 können Sie hier einsehen.
  • Wichtig: Das Seminar im Rahmen des Moduls III muss auf jeden Fall 6 ECTS-Punkte aufweisen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, ein Seminar mit „nur“ 3 ECTS-Punkten zu belegen. Dann muss aber zwingend noch ein weiteres Seminar belegt werden, um die geforderten 6 ECTS-Punkte erreichen zu können.

 

VeranstaltungTermineMaterialien

Prof. Dr. Forster (Juristische Fakultät), Geldgeschichte: Zinsverbote und ihre Überwindung

Dass bei einem Darlehen keine Zinsen verlangt werden dürfen, war lange Zeit selbstverständlich – und ist es im „Islamic Banking“ heute noch. Die Veranstaltung zeigt in historischer Perspektive, worin Zinsverbote gründeten und wie sie seit dem Spätmittelalter beseitigt wurden.

18.10.2017

Kurzskript (aktualisiert)
Folien

Prof. Dr. Tillmann Bartsch (Juristische Fakultät), Eigentums- und Vermögenskriminalität – eine kriminologische Betrachtung

 

25.10.2017

Kurzskript
Folien

Prof. Dr. Möhring-Hesse (Katholisch-Theologische Fakultät), Geld und Verteilungsgerechtigkeit

 

08.11.2017
15.11.2017

Kurzskript

Prof. Dr. Michael Arnold (Sozietät Gleiss Lutz), Deutscher Corporate Governance Codex

 

22.11.2017 (9-16 Uhr Studientag)

Kurzskript

Prof. Dr. Finkenauer (Juristische Fakultät), Geldgeschichte: Gerechter Preis und Wucher


29.11.2017

 

Dr. Villhauer (Weltethos Institut), Überblick über die Geldtheorie

06.12.2017
13.12.2017

 

Prof. Dr. Dierksmeier (Weltethos Institut), Cryptocurrencies


20.12.2017
10.01.2018

Prof. Dr. Seiler (Juristische Fakultät), Finanzverfassung und Verteilungsgerechtigkeit

Zum Inhalt: „Pecunia Nervus Rerum“ – Geld ist der Lebensnerv moderner Gesellschaften und dabei gleichermaßen Voraussetzung individueller Persönlichkeitsentfaltung wie Instrument staatlichen Herrschens. Aus diesem Grund verdient alles staatliche Handeln, das – im weitesten Sinne – Einfluss auf die Verteilung von Finanzmitteln nimmt, besondere Aufmerksamkeit. Die Veranstaltung trägt diesem Befund in drei Schritten Rechnung.

  • Geld als Freiheitsvoraussetzung und Herrschaftsinstrument

Was ist Geld? Welche Bedeutung hat es für den einzelnen wie für das Gemeinwesen? Inwiefern vermittelt es reale Freiheit, inwiefern lässt es sich als Instrument staatlicher Lenkung einsetzen?

  • Staatliches Geben und Nehmen in einem freiheitlichen Gemeinwesen

Der Staat findet die private Güterzuordnung als Produkt freiheitlichen Wirtschaftens vor, beeinflusst sie aber durch hoheitlichen Geldentzug (Steuern) ebenso wie durch staatliche Geldleistungen (Sozialtransfers). Lassen sich hierbei übergreifende Gerechtigkeitsansprüche formulieren?

  • Die föderalen Finanzbeziehungen im Lichte von Demokratie, Grundrechten und Sozialstaat

Die – vertikale wie horizontale – Aufteilung der verfügbaren Finanzmittel zwischen verschiedenen staatlichen Stellen (Bund, Länder, Gemeinden) knüpft an den demokratischen Konnex von Steuererhebung und parlamentarischer Haushaltsverantwortung an, hat aber auch dem bundes- wie sozialstaatlichen Auftrag zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse in ganz Deutschland Rechnung zu tragen. Wie könnte eine „gerechte“ Lösung aussehen?

17.01.2018
24.01.2018
31.01.2018