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Moot Courts

Frequently Asked Questions

 

 

Was ist ein Moot Court?

Ein Moot Court ist eine simulierte Gerichtsverhandlung, in der die Teilnehmer als Anwälte für eine Partei auftreten.

 

Was ist der Philip C. Jessup Moot Court?

Der Jessup Moot Court ist ein Wettbewerb, in dem die teilnehmenden Teams einen völkerrechtlichen Fall bearbeiten. Zwei Parteien (meist Staaten) verhandeln einen Konflikt vor dem Internationalen Gerichtshof. Die Teilnehmer eines Teams vertreten jeweils beide Staaten, sowohl in schriftlichen Memorials als auch in mündlichen Verhandlungen.

 

Wer kann teilnehmen?

Zugelassen zum Wettbewerb werden Teams aus 2 - 5 Studenten, wobei nicht notwendig ist, dass diese Jura studieren.

 

Was wird erwartet, wenn man teilnimmt?

Vor allem jede Menge Engagement. Bis Mitte Januar müssen die Teams jeweils für beide Parteien ein Memorial, bestehend aus 25 Seiten abgeben. Danach bereiten sich die Teilnehmer auf die mündlichen Verhandlungen vor, die 2/3 der Gesamtbewertung ausmachen.

 

Was bringt mir die Teilnahme am Jessup?

An vielen deutschen Universitäten wird für die Teilnahme am Jessup Moot Court inzwischen ein Seminarschein erteilt. An der Universität Tübingen wird die Teilnahme darüber hinaus als Schlüsselqualifikation und Fremdsprachenschein anerkannt. Darüber hinaus ist der Jessup Moot Court die ideale Vorbereitung für den Schwerpunktbereich Nr. 4c. Die Teilnehmer gewinnen ein solides Grundverständnis des Völkerrechts und seiner Besonderheiten. Auf dieser Basis haben sie in der Vergangenheit herausragende Ergebnisse im Schwerpunktbereich erzielen können. Vor allem aber hat man natürlich jede Menge Spaß. Nicht zuletzt hat man die Möglichkeit, auf sehr hohem Niveau mit international bekannten Richtern, Professoren und anderen Völkerrechtlern Gedanken auszutauschen. Das stärkt das Selbstvertrauen für spätere Auftritte vor Gericht und wird sicher auch von potentiellen Arbeitgebern im Lebenslauf positiv bewertet.

 

Warum eine deutsche Vorausscheidung?

Am Jessup Moot Court nehmen jährlich ca. 500 Universitäten weltweit teil. Damit der Wettbewerb überschaubar bleibt, ist er deshalb in zwei Runden unterteilt. Es finden nationale Verhandlungen statt, deren Gewinner an der internationalen Ausscheidung im März in Washington, D.C. teilnehmen.

 

Wer darf nach Washington?

In den letzten Jahren nahmen in Deutschland stets mehr als ein Dutzend Universitäten teil. Aufgrund dieser regen Teilnahme haben die drei besten Teams Gelegenheit nach Washington zur Endausscheidung zu fahren.

 

Wieviel Leute braucht man für ein Team?

Ein Team muss aus mindestens zwei Teilnehmern bestehen, es dürfen höchstens fünf Studenten einer Universität in einem Team teilnehmen. Das Team wird in der Regel von Coaches  unterstützt.

 

Wie ist der Ablauf des Wettbewerbs?

Zunächst bearbeiten die Teams jeweils einen Schriftsatz für jedes Land. Diese müssen in mehrfacher Ausfertigung jeweils an den deutschen National Administrator und nach Washington geschickt werden. Danach folgen die mündlichen Verhandlungen, bei denen jeweils zwei Mitglieder eines Teams für ein Land plädieren.

 

Woher bekommt man den Fall?

Der für alle international teilnehmenden Teams geltende Fall des Moot Courts wird auf der Website der ILSA veröffentlicht.

 

Fragen zum Fall?

Fragen zum Fall werden bis Anfang Oktober gesammelt und dann in den Clarifications auf der ILSA-Website veröffentlicht und den angemeldeten Teams geschickt.

 

Quelle: www.jessupmootcourt.de