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Prof. Dr. Vogel

Dr. Christoph Burchard, LL.M. (NYU)

Zur Person und wissenschaftlicher Werdegang
  • Christoph Burchard wurde 1976 in München geboren. Nach dem Abitur 1995 leistete er seinen Zivildienst beim Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes.
  • Von 1996 an studierte er Rechtswissenschaften an der Universität Passau und legte 2001 das Erste Juristische Staatsexamen ab. Es folgte die Aufnahme der Promotion bei Prof. Dr. Bernhard Haffke, Universität Passau, zur Vorsatz- und Tatbestandsirrtumsdogmatik.
  • Von 2002 bis 2003 absolvierte er ein LL.M.-Studium an der New York University School of Law mit den Schwerpunkten Völkerrecht sowie amerikanisches Straf- und Strafprozessrecht. Dort war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter (research assistant) für Prof. Dr. Benedict Kingsbury tätig.
  • Von 2004 bis 2006 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht, Freiburg i. Br.; zunächst für den ehemaligen Direktor Prof. Dr. Albin Eser und sodann für den jetzigen Direktor Prof. Dr. Ulrich Sieber. Gleichzeitig durchlief er den juristischen Vorbereitungsdienst am Landgericht Freiburg, wo er 2006 die Zweite Juristische Staatsprüfung ablegte.
  • Seit April 2007 ist er Mitarbeiter von Prof. Dr. Joachim Vogel, Universität Tübingen, seit Oktober 2007 als Akademischer Rat a.Z.
  • Im August 2007 wurde er an der Universität Passau mit einer grundlagendogmatischen Arbeit zu Vorsatz und Tatbestandsirrtum promoviert. Die Veröffentlichung erfolgte in den Tübinger Rechtswissenschaftlichen Abhandlungen, Verlag Mohr Siebeck, in der ersten Jahreshälfte 2008.
  • Im September/Oktober 2010 war er Gastwissenschaftler ("profesor invitado") an der Universidad des Valencia, Spanien.
Mitgliedsschaften
Organisatorische Aktivitäten
Vorträge
  • "Appreciating Carl Schmitt's Work on International Law as Answers to the Dilemmas of his Weimar Political Theory " im Rahmen der  "5th Pan-European Conference of the European Consortium for Political Research" (Den Haag, Niederlande, 10.09.2004).
  • "Der 'Clash of legal cultures' in Internationalen Straftribunalen und seine Bedeutung für die Globalisierung des Rechts" auf der Tagung des "Forum Junge Rechtsphilosophie" (Tübingen, 24.09.2008).
  • "The Internationalization of Criminal Justice as Polycentric Governance: Some Initial Thoughts" im Rahmen der "AIDP Regional Conference - International Conference on Current Issues of International and European Criminal Law" (Budapest, Ungarn, 2.5.2009).
  • "Should and How Could International Criminal Law be „Redesigned“ to Address Transnational Corporate Crime? An Academic View" im Rahmen des "International Symposium on Transnational Business and International Criminal Law" (Berlin, 16.5.2009).
  • "El arraigo - observaciones comparativas" im Rahmen des "Primer Congreso Internacional de Derecho Penal" (Manzanillo, Mexiko, 29.8.2009).
  • "Complementarity as Global Governance" im Rahmen der "Research Conference on the ICC and Complementarity: from Theory to Practice" (Den Haag, Niederlande, 16.9.2009).
  • "Der Governance-Modus der „Gegenseitigen Anerkennung“: Ende und Motor der Harmonierung des transnationalen Beweiserhebungsrechts" im Rahmen des "Symposiums: Strafrechtsvergleichung als Problem und Lösung" (Würzburg, 31.10.2009).
  • "Los Principios Fundamentales del Derecho Penal a la luz del Derecho Constitucional Alemán" sowie "El fin de la dogmática penal de la Parte General - una aproximación dogmática" im Rahmen der "Escuela de Verano en Ciencias Criminales y Dogmática Penal Alemana" (Göttingen, 6.9.2011).
  • "Der Vertrag von Lissabon als (funktionales) Verfassungsrecht: Operative Voraussetzungen der Europäisierung der Materiellen Strafrechts" im Rahmen der Konferenz über "Vertragsrechtliche und verfassungsrechtliche Grenzen des Europäischen Strafrechts nach dem Vertrag von Lissabon: Die Diskussion in Deutschland und Italien" (Verona, Italien, 16.9.2011).
  • "Einführung: Die grundsätzlichen Herausforderungen von 'Cyber & Crime' " im Rahmen der Konferenz "Cybercrime: Ein deutsch-türkischer Strafrechtsdialog" (Istanbul, Türkei, 13.10.2011).

 

Habilitationsprojekt zur Internationalisierung und Europäisierung des Straf- und Strafverfahrensrechts