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Prof. Dr. Klunzinger

Spruch der Woche

Die berühmt-berüchtigten Sprüche des Prof. K ...

... in seinen Vorlesungen aufgeschnappt und von aufmerksamen Hörern notiert

 



(Zum Thema Rechtsanwalt als "Organ der Rechtspflege"): "Es gibt Rechtsanwälte, die haben Recht und es gibt Rechtsanwälte, die sind nur Rechthaber. Der Schwabe würde sagen: Es gibt "sotte und sotte"!

(Wozu juristische Kenntnisse?):  "Das ganze Leben besteht doch nur aus Rechtsproblemen!"

(Ermunterung, öfter einen Blick in das Gesetzbuch zu werfen): "Das Gesetz ist so spannend wie ein Krimi: Wo der ´Tatort´ aufhört, fängt das BGB an!"

(Ermahnung zum effektiven Studieren): "Sie sollten sich jeden Abend fragen: "was habe ich heute für die Ewigkeit geleistet?" Mach ich auch. In der Regel ist die Antwort:"Nichts!"

(zum permanenten Handy am Ohr, SMS/Facebook u.dgl.): "Das verführt Sie nur zur geschwätzigen Oberflächlickeit ("Ich bin da, wo bist Du?") und verhunzt die Fortentwicklung Ihrer Artikulationsfähigkeit. Die Menschheit ist sprachlich auf dem Weg zurück zum Urwald ("Ich Tarzan, Du Jane")

(an eine unaufmerksame Hörerin gerichtet): "Auch wenn Sie Ihren Nachbarn so verliebt anschauen, wenn Sie etwas davon mitbekommen wollen, was ich sage, müssen Sie mich anschauen!"

(Warum weibliche Studierende in der Vorlesung mehr schwatzen als männliche): "Das geht auf Erkenntnisse der modernen Psychologie zurück; danach können Frauen mehrere Dinge gleichzeitig tun, Männern dagegen fällt dies schwer. Manche haben schon Schwierigkeiten, Kaugummi zu kauen und dabei geradeaus zu laufen."

(Zu den heutzutage zahlreich in der Rechts- und Wirtschaftswissenschaft vertretenen weiblichen Studierenden): "....früher galt im Studium der Spruch: Meine Damen, wenn Sie bis zum dritten Semester Ihren Doktor noch nicht haben, müssen Sie ihn selber machen!´ ...Da gab es aber auch nur wenige Studentinnen, gleichsam als einzelne Rosen verstreut in der männlichen Pflanzenwelt....na ja, einige Tulpen waren auch dabei..."

Zu den Variationen des § 326 BGB):" Wenn der Vermieter die Räume nicht zur Verfügung stellen kann, weil ein Attentäter das Gebäude nach Vertragsschluss in Schutt und Asche legt, wird er zwar von seiner Leistungspflicht frei, verliert aber den Anspruch auf die Gegenleistung. Anders ist es, wenn der angehende Mieter einen Sprenggürtel an hat und die Bude mit sich selber in die Luft jagt!"

(Zur Qualität der Gesetze): "Wenn man sich die heutigen Abgeordneten so anschaut, verwundert es nicht, dass nichts Gescheites herauskommt. Anders das BGB! Darin steckt komprimierter Professorenschweiß!"

(Kalauer zu verschiedenen Sichtweisen):"Herr Rechtsanwalt, das Geld ist weg!" Antwort:" Das Geld ist nicht weg, das hat jetzt nur ein anderer!"

(Wie sind die Prozessaussichten?): "Ein guter Anwalt verliert keinen Prozess, weil er einen solchen gar nicht erst führt. Allerdings bekommt er seinen Gebühren unabhängig vom Prozessausgang..."

(bei der Erwähnung des Schatzfundes und der Definition in § 984 BGB): "Wenn Sie heute Abend zu Ihrem Schatz  nach Hause kommen, können Sie ihn zur Abwechslung mal so begrüßen:´Hallo Du Sache, die solange verborgen gelegen hat, dass der Eigentümer nicht mehr zu ermitteln ist`! Berichten Sie mir in der nächsten Vorlesung über die Reaktion."

(Ermahnung zur Arbeit am und mit dem Gesetz): "Das Gesetzbuch muss Ihr ständiger Begleiter werden - manche haben auf dem Nachttisch die Bibel, manche den  ´Playboy`, warum nicht das BGB - wäre eine echte Alternative!"

(Warum der gute Glaube an die Geschäftsfähigkeit des Vertragspartners nicht geschützt ist): " Es fehlt an einem verlässlichen Publizitätsträger, mancher 17-Jährige sieht aus wie 37 und umgekehrt".

(zur anwaltlichen Praxis, bei Mandatsübernahme einen Vorschuss zu verlangen): " Ohne Schuss kein Jus ! "

(als Ermahnung zum selbständigen Lernen): "Auch im Examen stirbt jeder für sich alleine"!

dazu prompt die nicht ganz von der Hand zu weisende Ergänzung einer Kommilitonin: ...etwas Gesellschaft auf dem Sterbebett ist mir doch sehr angenehm!

(tieferer Sinn der Rechtsvorlesung): "Die Kenntnis der Rechtslage führt zu mehr Lebensqualität!"

(auf die Frage, ob man als Student auch ältere Auflagen von dtV-Ausgaben und -seiner- Lehrbücher benutzen könne): "Besser wäre, sie als Antiquität bei Sotheby´s versteigern zu lassen!"

(zur Rechtsform von Praxisgemeinschaften): " Wenn Sie  also mal wieder zu Ihren Ärzten in die Praxis gehen, dann sagen Sie einfach ´na, wie geht´s denn immer so in Ihrer BGB-Gesellschaft?´...Es kann aber dann sein, dass man Sie gleich zum Nervenarzt schickt!"

(sich über die geringe Artikulationsfähigkeit der Studenten bei Antworten auf Fragen des Dozenten während der Vorlesung mockierend): "Sie müssen Ihre Mund- und Zungenmuskeln stärker trainieren; aber nicht durch Getuschel mit Ihrem Nebensitzer...Demosthenes  steckte sich am Meer einen Kieselstein in den Mund und brüllte gegen die Brandung an..Gehen Sie runter an der Neckar und machen Sie es wie er es bei den alten Griechen getan hat!"

(Zum Fernsehprogramm): "... über weite Stecken nichts anderes als ein gigantischer Beitrag zur systematischen Volksverdummung".

(Zu der Unruhe verursachenden studentischen Angewohnheit, sich am Schluss der Vorlesung auf den Abmarsch vorzubereiten): "Wenn ich sage, ´ich fasse zusammen´, heißt das nicht ´wir packen zusammen´!"

(Zum gesetzlichen Finderlohn nach dem BGB): "Bis zum Sachwert von 500.- Euro bekommt der Finder 5 %, vom Mehrwert 3 % ... Ist das viel? ... Kaum ... Deshalb wird ja auch so wenig gefunden..."

(Zum Wesen des Besitzes, einen Studenten in der 2. Reihe ansprechend): "Sie mit Ihrer nachgemachten Rolex am Handgelenk haben die tatsächliche Sachherrschaft über Ihren Chronometer und sind deshalb unmittelbarer Besitzer."

(Zu seinem Vorlesungsstil): "Die konstante Beachtung der ´political correctness` führt unweigerlich zur Kastration jeder lebendigen Rhetorik."

(Zur Bereitschaft der Rechtssubjekte, obrigkeitliche Entscheidungen zu akzeptieren): "Wenn im Ländle ein Bademeister einem Krauler einen Verweis erteilt, weil er in Viererketten dahinplanschende Weiber beim Ratschen ´untertunnelt`, wird dies befolgt; in Tübingern aber, der Hauptstadt aller Besserwisser,Klugscheißer und Wichtigtuer, wird er gefragt:´Wo steht das?´"

(Zum unlauteren Wettbewerb bei Sonderangeboten im Einzelhandel): "Wenn am Wühltisch bei Aldi fünf muttersprachliche Olgas den Zugriff versperren, haben Sie keine Chance!"

(Zum "Flair" der Universtätsstadt): "In Tübingen kann man auch als Professor rumlaufen wie der letzte Heuler, ohne aufzufallen... das ist das Schöne an dieser Stadt: Bei all den Halb- und Ganzmeschuggenen hier fällt das gar nicht auf!"

(Zu der Voraussetzung, dass der Zugang einer Willenserklärung nach § 130 BGB die Möglichkeit der Kenntnisnahme "unter normalen Umständen" verlangt): "Nachts um halb zwölf hab' ich andere Dinge  zu tun, als nochmals im Briefkasten nachzuschauen, ob da eine Kündigung drinliegt."

(Um seiner Aufforderung Nachdruck zu verleihen, zu Beginn der Vorlesung die Hörsaaltüren zu schließen): "Wir machen doch hier kein Urbi et Orbi"!

und als  dann doch einer gedankenlos nach Vorlesungsbeginn hinten reinschlurft, ohne zuzumachen: "Haben Sie zuhause einen Sack hängen?"

(Zu Ausnahmen vom arbeitsrechtlichen Erfordernis der geschlechtsneutralen Stellenausschreibung): "Die Ausschreibung für den Siegfried in den Nibelungen darf auf einen Mann, die Suche nach einem Model für Damenunterwäsche auf eine Frau beschränkt werden - Arnold Schwarzenegger in Spitzendessous würde nicht ganz in die beabsichtigten Marketingstrategie passen."

(Zur Ungeduld der Studenten, wenn sie am Ende der vormittäglichen Vorlesung zum Mittagessen wollen): " Der Student geht so lange zur Mensa, bis er  bricht!"

(Zu der Tatsache, dass man millionenschwere  Aktienpakete per Telefon verscherbeln kann, dagegen wegen eines Kaufvertrags über ein paar Quadratmeter Ackerland zum Notar gehen muss): " Der Gesetzgeber  war halt ein Schwabe!"

(Zur Sanktionsnotwendigkeit der Rechtsordnung): "Wenn die Menschheit so wäre, wie sie sein sollte, aber nicht ist, wäre sie längst ausgestorben, womit man auch die Frage nach Sanktionen für menschliches  Verhalten nicht mehr zu stellen brauchte".

(Zur gesamtschuldnerischen Haftung): "Wenn Paul und Paula zusammen mieten und sie auszieht, kann er nicht  die monatliche Miete halbieren und zum Vermieter sagen ´Bitte wenden Sie sich wegen der anderen Hälfte an Paula, jetzt wohnhaft im Frauenhaus Tübingen!"

(Zur konkludenten Willenserklärung):"Auch ein Taubstummer kommt mit dem BGB gut durch den Supermarkt!"

(Zur Renovierungspflicht im Mietrecht): "Das Schlafzimmer ist  nach schwäbischer Philosophie ein Ort der Ruhe und des Friedens; deshalb muss dort nur alle 5 Jahre gestrichen werden".

(Zur Lage allgemein): "Wenn es auf dem Mars tatsächlich Lebewesen geben sollte  und  die auf Deutschland runterschauen, werden sie so lange über uns den Kopf schütteln, bis sie schließlich wirklich wie Marsmännchen aussehen!"

(Zur Sicherheit von Kapitalanlagen):"Man sollte nicht in Ländern investieren, wo dienstags und donnerstags große Revolution ist".

(Zum Wesen des Rechts als Ordnungsfaktor für das menschliche Zusammenleben): "Robinson  auf seiner einsamen Insel brauchte kein Recht, erst als der Freitag hinzukam, musste geregelt werden, wer morgens als erster auf´s Klo darf."

(Zum Nutzungsentgang bei der Geltendmachung von Schadenersatz bei Kfz.-Unfällen): "Am besten fährt man, wenn man läuft!"

(Zur Methodik analoger Rechtsanwendung):"Bei der Analogie gilt das Motto ´Weihnachtsmann im Sinne des Gesetzes ist auch der Osterhase!´"

(Frage/Antwortspiel in der Vorlesung):"Wie definiert das BGB die Fahrlässigkeit?" Student: "Tja..." Professor K.:"Also bis hier war es richtig!"

(Zur sprachlichen Höflichkeit des Schwäbischen):"Wenn der Schwabe ´Bitte´sagt, steht er kurz vor der Schlägerei!"

(Zum Eigentum):" Häusle verkaufen kommt in der schwäbischen Moral gleich nach dem Häusle anzünden!"

(Zum Nachweis des Zugangs):"Liebesbriefe kommen selten per Einschreiben".

(Über seinen Vorlesungsstil):Ich muss Sie hier mitnehmen wie Wanderer auf einer Bergtour: Einer liegt schon in der Schlucht, der Andere kommt erst gar nicht hoch, der Nächste hat wunde Knie und muss getragen werden...)

(Zur Testierfreiheit): "Man kann in einem Testament alles regeln, auch dass mehrere hintereinander bedacht werden;nur ist es dann wichtig, dass man in der richtigen Reihenfolge stirbt".

(Zu § 90 a und § 903 Satz 2 BGB) "Solche Sätze gehören in´s Poesiealbum, aber nicht ins BGB!"

(Bei der Erörterung des § 823 BGB) " ... Verletzung absoluter Rechte, z.B. des Körpers. Schulbeispiel:Schlägerei. Die gehört in Bayern zu einem echten Wirtshausabend dazu. Also Vorsicht! Wenn Sie nicht geschlagen werden wollen, dann gehen Sie besser zum VfB Stuttgart, der schlägt keinen."

Zur "Unsitte" von Privatgesprächen in der Vorlesung) "Die weibliche Stimme ist in der Tonlage etwas höher und daher meist auch unangenehmer. Da wäre Odysseus auch ohne Anbinden dran vorbeigesegelt!"

(Zur Strafunmündigkeit) "Der jugendliche Einbrecher aus dem Kosovo wird nicht verknackt! Der geht heim ... und kommt den nächsten Tag wieder! Auch wenn er in ein Erziehungsheim gesteckt wird - wer einbrechen kann, kann auch ausbrechen!"

(Zur mangelnden Bonität des Schädigers) "Angenommen, Sie fahren durch Anatolien und in einer Kurve nimmt Sie der Yussuf mit seinem Mercedes auf die Hörner - da brauchen Sie eine gute Versicherung!"

(Zur Taktik juristischer Verhandlungen) "Schreien verändert die Rechtslage nicht!"