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Prof. Dr. Kinzig

Rückblick: Rechtsvergleichendes Vier-Länder-Seminar: „Strafverteidigung im Rechtsvergleich. Das Recht auf ‘Effective Assistance of Counsel’ (EMRK)”

Prof. Dr. Jörg Kinzig, Jun.-Prof. Dr. Katrin Höffler (Universität Tübingen)

in Kooperation mit

Prof. Dr. Sabine Gless (Universität Basel)

Prof. Dr. Jocelyne Leblois-Happe, Dr. Juliette Lelieur (Universität Straßburg)

Prof. Dr. Verena Murschetz (Universität Innsbruck)

Fünf Tübinger Jurastudenten konnten sich im Rahmen des nun schon zum dritten Mal ausgerichteten Vier-Länder-Seminars persönlich mit Studierenden und Professoren unserer drei Nachbarländer Österreich, Schweiz und Frankreich rechtsvergleichend über strafrechtliche Themen austauschen. Das rechtsvergleichende Seminar fand vom 01. bis zum 04. Mai 2013 im Universitätszentrum Obergurgl (Österreich) der Universität Innsbruck statt. Im Fokus stand die Befassung mit der „Strafverteidigung - Das Recht auf „Effective Assistance of Counsel“ (EMRK)“. Dabei stellten die Studierenden aus allen Ländern ihre zuvor schriftlich ausgearbeiteten Themen in mündlichen Referaten vor. Konkret wurden die Rechte und Pflichten der Strafverteidiger sowie deren Auftritt in der medialen Öffentlichkeit behandelt. An die mündlichen Vorträge schlossen sich spannende, von den Professoren geleitete Diskussionsrunden mit allen Seminarteilnehmern an, so dass man einen guten Einblick in die Rechtslage der beteiligten Staaten erhalten konnte. Die Teilnehmer stellten so viele Gemeinsamkeiten unter einem gemeinsamen „europäischen Dach“, insbesondere der EMRK, aber auch teilweise überraschend große Unterschiede in den verschiedenen Rechtsordnungen fest.

 

 

Tübinger Jurastudentin bei ihrem Vortrag

 

Alle Studierenden hatten außerdem die Möglichkeit, ihre Französischkenntnisse unter Beweis zu stellen, da die Referate und Redebeiträge der französischen Seminarteilnehmer in deren Muttersprache gehalten wurden. Abschluss fand die Tagung in einem Moot Court, bei welchem eine Entscheidung vor dem EGMR „nachverhandelt“ wurde.

Gruppenfoto der Seminarteilnehmer aus allen 4 Ländern

 

Über das Kennenlernen der ausländischen Rechtssysteme hinaus diente die Veranstaltung einem kulturübergreifenden – nicht immer nur fachlichen – Meinungsaustausch. Dies führte schnell und sogar schon vor Beginn des Seminars im Rahmen einer Facebook-Gruppe zu ersten länderübergreifenden freundschaftlichen Kontakten, die hoffentlich auch nach Beendigung des Seminars erhalten bleiben. Gemeinsames Zusammensein in ungezwungenem Rahmen abseits des fachlichen Diskurses nahm daher ebenfalls einen bedeutsamen Stellenwert ein. Abgerundet wurde das „Freizeitprogramm“ mit einem spannenden Ausflug in das „Ötzidorf“.

Ein herzlicher Dank geht neben der Hauptorganisatorin Frau Prof. Dr. Murschetz/Universität Innsbruck an dieKanzlei Kroll & Partner (insbesondere Herrn Zebisch), welche durch ihr großzügiges Sponsoring die Veranstaltung für die Tübinger Studierenden erst möglich gemacht hat.

Annemarie Dlugosch und Lara Eisold

 

 

Ausflug ins „Ötzidorf“

 

Weitere Bilder der Veranstaltung finden Sie hier.