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Prof. Dr. Kinzig

Veranstaltungen WS 07/08

zuletzt verändert: 13.07.2007 09:50
 

 

Fallbesprechung im Strafrecht für Anfänger.

Allgemeiner Teil.

 

Übersicht.

 

Erste Sitzung. (24. Oktober)                                                         

Lösung Fall 1

Lösungsskizze

 

I.                   Allgemeine Einführung und Grundlagen des Strafrechts.

1.      Einführung in das juristische Denken.

2.      Die Systematik des deutschen Rechts.

3.      Grundprinzipien des deutschen Strafrechts.

 

II.                Das vollendete vorsätzliche Begehungsdelikt.

1.      Allgemeine Verbrechensmerkmale. Grundbegriffe der Straftat.

2.      Der Tatbestand in objektiver und subjektiver Hinsicht.

a)      Die Arten objektiver Tatbestandsmerkmale.
b)      Die Subsumtion.
c)   Juristische Methodenlehre.
d)   Der strafrechtliche Handlungsbegriff.

 

 

Zweite Sitzung. (31. Oktober)

Lösung Fall 3

e)      Kausalität und objektive Zurechnung.

 

 

Dritte Sitzung. (7. November)

f)      Der Vorsatz und seine Erscheinungsformen.
g)      Einzelne Vorsatzprobleme.

 

 

Vierte Sitzung. (14. November)

Rechtfertigungsgründe   

Urteil vom 28.03.06

                          h)  Die Technik der Tatbestände.

3.      Die Rechtswidrigkeit und die Rechtfertigungsgründe.

a)      Arten strafrechtlicher Rechtfertigungen.
b)      Einverständnis und Einwilligung. Deren Voraussetzungen und Wirkungen.
c)      Mutmaßliche Einwilligung.


 

Fünfte Sitzung. (21. November)

Paragraph 32

Paragraph 34

Lösung Fall 10

d)      Die Notwehr.
e)      Der rechtfertigende Notstand.
f)        Zivilrechtliche Selbsthilfe- und Notrechte, §§ 228 ff., 904 BGB.
g)      Allgemeines Festnahmerecht, § 127 StPO.
h)      Gewohnheitsrecht.
i)        Überpositive Grundsätze.

 

  

Sechste Sitzung. (28. November)

4.      Schuld im deutschen Strafrecht.

a)      Die Lehre von der Schuld.
b)      Einzelne Schuldausschlußgründe.
1)      Originäre Schuldunfähigkeit.
2)      Herbeigeführte Schuldunfähigkeit. Die actio libera in causa.

3)      § 17 und spezielle Fragen der Irrtumslehre.

4)      Der Erlaubnistatbestandsirrtum und dessen Behandelung.
c)      Die Entschuldigungsgründe.
1)      Notwehrexzeß (§ 33).
2)      Putativnotwehrexzeß.
3)      Entschuldigender Notstand (§ 35).
4)      Übergesetzlicher entschuldigender Notstand.

   

Siebente Sitzung. (5. Dezember)

5. Voraussetzungen der Strafbarkeit außerhalb von Unrecht und Schuld.

a) Die objektiven Bedindungen der Strafbarkeit.
b) Strafausschließungs- und -aufhebungsgründe.
c) Strafantrag.
d) Verjährung.

 

 

III.             Die Lehre von den Konkurrenzen.

1.      Ideale und reale Konkurrenz.

Arten der Handlungseinheit.

2.      Begriff der Gesetzeskonkurrenz.

3.      Arten der Gesetzeskonkurrenz.

a)      Spezialität.
b)      Subsidiarität.
c)      Konsumtion.
d)      Mitbestrafte Vor- und Nachtat.

 

IV.              Wahlfeststellungen.

1.      Unechte oder gleichartige Wahlfeststellung.

2.      Echte oder ungleichartige Wahlfeststellung.

3.      Pendenzen



Achte Sitzung. (12. Dezember)

V.                 Das Unrecht der versuchten Tat.

1.      Die Strafbarkeit der versuchten Deliktsbegehung.

a)      Der Aufbau des versuchten Begehungsdelikts.
1)      Der Tatentschluß.
2)      Unmittelbares Ansetzen zur Tat.
b)   Der Versuch erfolgsqualifizierter Delikte.
c)      Der untaugliche Versuch in Abgrenzung zum Wahndelikt.
d)      Grenzen der Strafbarkeit des untauglichen Versuchs.


Terminänderung - Neunte Sitzung.

(20. Dezember - Hörsaal Alte Physik 12 - 14 Uhr) (Die Fallbesprechung am 19.12.07 fällt aus)

a)      Die Regelungsweite von Satz 1 und Satz 2 des § 24 Abs. 1.
b)      Der fehlgeschlagene Versuch.
1)      Definition des Fehlschlags.
2)      Arten des Fehlschlags.
3)      Ansichten zur Reichweite des Fehlschlags.
c)      Die Vollendungsfähigkeit des Versuchs.
1)      Der nicht vollendungsfähige Versuch.
2)      Unbeendeter und beendeter vollendungsfähiger Versuch.
d)      Die Freiwilligkeit der Aufgabe der weiteren Tatausführung.

 

Zehnte Sitzung. (9. Januar)

 

VI.              Das fahrlässige Begehungsdelikt.

1.      Die Arten strafrechtlicher Fahrlässigkeit.

2.      Der Aufbau des fahrlässigen Begehungsdelikts.

3.      Inhalt der Sorgfaltspflicht.

4.      Die Arten der Kausalität bei der fahrlässigen Schädigung anderer = der Pflichtwidrigkeitszusammenhang.

5.      Der Schutzzweckzusammenhang.

6.      Strafrechtliches Unrecht und die Selbstverantwortung des Verletzten.

7.      Probleme der Rechtfertigung bei fahrlässiger Tatbestandsverwirklichung.

8.      Spezielle Fragen der Schuld im Deliktsaufbau von Fahrlässigkeitstaten.

a)      Subjektive Pflichtverletzung.
b)      Subjektive Voraussehbarkeit.
c)      Unzumutbarkeit normgemäßen Verhaltens.

9.      Besonderheiten erfolgsqualifizierter Delikte.

10.  Weitere Hinweise zur besonderen Gestalt fahrlässig verwirklichten Unrechts.

 

 

Elfte Sitzung. (16. Januar)

Lösung Fall 20

VII.           Das vorsätzliche Unterlassungsdelikt.

1.      Echte und unechte Unterlassungsdelikte.

2.      Der Aufbau des vorsätzlichen Unterlassungsdelikts.

3.      Spezielle Probleme des objektiven Tatbestands.

a)      Garantenstellung und Garantenpflicht.
b)      Die sog. Quasi-Kausalität.
c)      Die Entsprechungsklausel des § 13 Abs. 1.

4.      Spezielle Probleme des subjektiven Tatbestands: Die Beschaffenheit des Vorsatzes beim Unterlassungstäter.

5.      Spezielle Rechtfertigungsgründe.

6.      Spezielle Schuldausschluß- und Entschuldigungsgründe.

7.      Der Versuch des Unterlassungsdelikts.

a)      Die Beschaffenheit des Tatentschlusses.
b)      Das unmittelbare Ansetzen zur Unterlassung.

8.      Der Rücktritt vom Versuche der Unterlassung.

 

Zwölfte Sitzung. (23. Januar)

VIII.        Das fahrlässige Unterlassungsdelikt.

1.      Der Aufbau des fahrlässigen Unterlassungsdelikts.

2.      Die Sorgfaltspflichtverletzung insonderheit.


 

Dreizehnte Sitzung. (30. Januar)

Terminänderung - Verlegung der Vorlesung auf Donnerstag, den 31.1.2008 von 12 - 14 Uhr in Hörsaal Alte Physik

IX.       Täterschaft und Teilnahme.

1.      Arten der Täterschaft.

2.      Arten der Teilnahme.

3.      Die Abgrenzungstheorien für die Allgemeindelikte.

a)      Subj. Teilnahmetheorie der Rechtsprechung.
b)      Tatherrschaftslehre.

4.      Grenze dieser Theorien.

5.      Mittelbare Täterschaft (§ 25 Abs. 2 Fall 2).

a)      Konstellationen der mittelbaren Täterschaft.
b)      Der Versuchsbeginn bei der mittelbaren Täterschaft.

6.      Mittäterschaft.

a)      Das Komplott.
b)      Die gemeinschaftliche Tatausführung.
c)      Subjektive Voraussetzungen der Mittäterschaft.
d)      Exzeß.
e)      Zeitliche Grenzen der Mittäterschaft.
f)        Die Mittäterschaft im Gutachten: Spezielle Probleme im Prüfungsaufbau.

7.      Nebentäterschaft.

 

 

Vierzehnte Sitzung. (6. Februar)

 

8.      Anstiftung und Beihilfe.

a)      Die limitierte Akzessorietät der Teilnahme.
b)      Besonderheiten der Teilnahme.
c)      Die Anstiftung.
1)      Der Tatbestand der Anstiftung.
2)      Mittel der Anstiftung.
3)      Besondere Formen der Anstiftung.
4)      Die subjektive Tatbestandsseite bei der Anstiftung.
5)      Die Auswirkungen von Irrtümern des Täters auf den Anstiftervorsatz.
d)      Die Beihilfe.
1)      Voraussetzungen der Beihilfe.
2)      Arten der Hilfsleistung.
3)      Spezielle Fragen der Beihilfe.


Fünfzehnte Sitzung. (13. Februar)

 

X.                 Abschlußstunde.

    1.      Der Rechtsstaat als Garant bürgerlicher Freiheit.

2.      Fragestunde.

3.      Ausgabe der Bescheinigungen über regelmäßige Teilnahme.