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Prof. Dr. Kerner

Lebenslauf - Langfassung

CURRICULUM VITAE

PROF. DR. HANS JÜRGEN KERNER

SENIORPROFESSOR DER EBERHARD KARLS UNIVERSITÄT TÜBINGEN

EMERITIERTER ORDINARIUS FÜR KRIMINOLOGIE, JUGENDSTRAFRECHT, STRAFVOLLZUG
UND STRAFPROZESSRECHT
SOIWE
EHEMALIGER DIREKTOR DES INSTITUTS FÜR KRIMINOLOGIE

Stand: Juni 2015


LEBENSLAUFDATEN

Geboren am 8. Dezember 1943 in Herxheim bei Landau/Pfalz als Sohn des (1945 im Krieg in Jugoslawien gefallenen) Gerichtsassessors August Kerner und seiner Ehefrau Gertrud Maria, geb. Deutsch, Verwaltungsangestellte im Einnehmereidienst.

Schulbesuch: 4 Klassen Grundschule in Herxheim, 9 Klassen Staatliches Altsprachliches Gymnasium in Landau in der Pfalz. Reihenfolge der Fremdsprachen: Latein, Französisch, Griechisch, Englisch. Abitur im Februar 1963.

Studium der Rechte an den Universitäten München, Berlin und Tübingen vom SS 1963 bis zum WS 1967/68. Während des Studiums u.a. längere Tätigkeit in der kommunalen Jugendarbeit sowie kurzes Praktikum als "Sozialarbeiter/Teilzeitangestellter“ in der Nichtsesshaftenbetreuung in Stuttgart (zwischen März und April 1966).

Erstes Juristisches Staatsexamen in Tübingen, November 1967.

Von Januar 1968 bis November 1975 nacheinander Wiss. Angestellter, Wiss. Assistent, Akademischer Rat z.A. und Akademischer Rat am Institut für Kriminologie der Universität Tübingen.

Referendardienst von Januar 1969 bis Sommer 1972 (mit Unterbrechungen durch wissenschaftlichen Urlaub). Zweites Juristisches Staatsexamen in Stuttgart, Juli 1972.

Vom Sommer 1969 bis Sommer 1972 Mitglied einer Forschungsgruppe beim European Council on Crime Problems des Europarates in Straßburg (Co-ordinated Fellowship Team) über Fragen des professionellen und organisierten Verbrechens in Europa.

Promotion zum Dr. jur. an der Universität Tübingen, Juli 1973.

Heirat mit Annemarie, geb. Sternberger, im März 1975.
3 Kinder: Matthias (*1977), Eva-Maria (*1980), Anna-Lena (*1982).

Habilitation an der Universität Tübingen und Ernennung zum Privatdozenten, Oktober 1975 (Venia Legendi für Kriminologie, Jugendstrafrecht, Strafvollzug, Strafprozessrecht).

Von Dezember 1975 bis März 1977: Wissenschaftlicher Rat und Professor (H 3) für Kriminologie an der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Bielefeld (einphasige Juristenausbildung).

Wintersemester 1976/77: von Bielefeld aus = zusätzlicher Lehrauftrag für Kriminologie an der Universität Hamburg.

Von April 1977 bis September 1980: Professor für Kriminologie, Jugendrecht und Strafvollzug (H 4), Fachbereich Rechtswissenschaft 1 der Universität Hamburg (zweiphasige Juristenausbildung). Geschäftsführender Direktor des Seminars für Jugendrecht und Jugendhilfe der Universität Hamburg.

Zwischen Februar und März 1979: Visiting Professor an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Southampton, England.

Ab März 1979: Richter am Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg, 1. Strafsenat (Nebenamt auf Lebenszeit, wegen des Wechsels nach Heidelberg zu Ende September 1980 aufgegeben).

Von Oktober 1980 bis September 1986: Professor für Kriminologie (C 4), Juristische Fakultät der Universität Heidelberg. Direktor des Instituts für Kriminologie der Universität Heidelberg.

Von Oktober 1982 bis September 1983: Dekan der Juristischen Fakultät der Universität Heidelberg.

Von März 1983 bis August 1986: Verantwortlicher Leiter des Lehr-Programms „Soziales Training in der Haft“, angeboten für Studierende der Rechtswissenschaften und geeignete Studierende anderer Disziplinen. (Vgl. dazu: Beisel/Dölling, Hrsg., Soziales Training „Recht im Alltag“. Ein Übungs- und Erfahrungsfeld für Inhaftierte und Studierende. Aachen: Shaker 2000).

Von Oktober 1983 bis September 1984: Prodekan der Juristischen Fakultät der Universität Heidelberg.

Von Oktober 1986 bis September 2011: Professor für Kriminologie (C 4), Ordinarius, Juristische Fakultät der Universität Tübingen; zugleich Direktor des Instituts für Kriminologie der Universität Tübingen.

Von Oktober 1988 bis September 1990: Prodekan der Juristischen Fakultät der Universität Tübingen.

Von Oktober 1988 bis September 2011: Fakultätsbeauftragter für die Reinhold- und - Maria - Teufel - Stiftung (Förderstiftung für junge Wissenschaftler der Biologie und der Rechtswissenschaften an der Universität Tübingen, mit Sitz in Tuttlingen).

Von August bis September 1990: Gastprofessor an der Peking-Universität (Beida), in Peking, VR China, für Kriminologie und Jugendstrafrecht (DAAD-Dozentenaustausch-Programm).

Von Oktober 1990 bis September 1991: Dekan der Juristischen Fakultät der Universität Tübingen.

Von März bis einschließlich August 1995: Distinguished Visiting Professor an der University of Pennsylvania, Philadelphia/ PA, USA, mit ständiger Arbeitsstelle am Center for the Study of Youth Policy.

Von Oktober 1995 fortlaufend bis 30.9.2010: Leiter des Aufbaustudiengangs Magister Legum (LL.M.) der Juristischen Fakultät der Universität Tübingen für außerhalb des Geltungsbereichs des Grundgesetzes graduierte Juristen.

Von Dezember 1999 bis März 2000: Distinguished Visiting Fellow an der University of Melbourne, Faculty of Arts, mit ständiger Arbeitsstelle am Department of Criminology.

Von März bis August 2004: International Visiting Fellow an der University of Cambridge (UK), Department of Law, mit ständiger Arbeitsstelle am Institute of Criminology.

Seit 1. Oktober 2011: Professor Emeritus.

Von November 2011 bis Dezember 2014: Seniorprofessor der Universität Tübingen.
Von Januar 2015 bis Dezember 2017: 2. Periode der Bestallung zum Seniorprofessor.


AKTUELLE MITGLIEDSCHAFTEN BZW. FUNKTIONEN IN WISSENSCHAFTSNAHEN TÄTIGKEITSFELDERN

Gründungsmitglied der Forschungsgruppe 29 "Sociology of Deviance and Social Control" der Internationalen Vereinigung für Soziologie, Toronto, seit 1974 (ISA-RC 29).

Mitglied im Conseil de Direction der Société Internationale de Criminologie (SIC) Paris, seit Mai 1985.

Wissenschaftlicher Leiter des Bibliotheksschwerpunkts Kriminologie (seit 2010: Sondersammelgebiet Kriminologie, seit 2014 Fachinformationsdienst Kriminologie), in Verwaltung der Universitätsbibliothek Tübingen, als Teil des überregionalen Literaturversorgungsprogramms der Deutschen Forschungsgemeinschaft, seit Oktober 1986.

Wissenschaftliches Mitglied im Beirat des Vereins Hilfe zur Selbsthilfe e.V. in Reutlingen, zum "Projekt Handschlag" (Täter-Opfer-Ausgleich), seit Mai 1988.

Sommer 1988: Mitgründer der Forum-Verlag Godesberg GmbH; später wissenschaftlicher Berater für Publikationsreihen im Feld der Straffälligenhilfe und der Kriminalpolitik.

Wissenschaftlicher Leiter des bibliographischen Dokumentationssystems KrimDok, Institut für Kriminologie der Universität Tübingen in ständiger Kooperation mit dem Institut für Kriminologie der Universität Heidelberg (Elektronische Datenbank. CD-ROM-Service und Internet-Service), seit Mai 1990.

Mitglied im Beirat des Arbeitskreises der Opferhilfen in der Bundesrepublik Deutschland (ADO), Hanau, seit Juni 1990.

Leiter der Geschäftsstelle der Kriminologischen Gesellschaft (KrimG) ab September 2007. Von Januar 1991 bis August 2007: Neue Kriminologische Gesellschaft (NKG).

Mitgründer und Vorsitzender der Deutschen Stiftung für Verbrechensverhütung und Straffälligenhilfe (DVS), mit Sitz in Bonn, seit Juni 1993.

Mitglied der Forschungsgruppe Täter-Opfer-Ausgleich (Universitäten bzw. Hochschulen Bielefeld, Bremen, Heidelberg, Konstanz, Marburg und Tübingen), seit Sommer 1993.

Korrespondierendes Mitglied der Kriminologischen Zentralstelle des Bundes und der Länder (KrimZ), Wiesbaden, seit Mai 1995.

Mitglied im Forschungsbeirat des Kriminalistischen Instituts des Bundeskriminalamts in Wiesbaden, seit Oktober 1997 (erneuert am 30.3.01).

Mitglied der internationalen Forschungsgruppe EUROGANG (Youth Groups and Gangs in Europe), seit September 1998 (Gründungstreffen in der Evangelischen Akademie Arnoldshain, Schmitten/Taunus.

Mitglied im Kuratorium des „Jugendhofs Seehaus“ (Modellprojekt des Vereins Chance e.V., betrieben vom Verein „Prisma“ im Seehaus nahe Leonberg für straffällige Jugendliche), seit November 2002.

Mitglied im Internationalen Komitee zur Auswahl der Preisträger des „Stockholm International Prize in Criminology“ im Auftrag der Prize Foundation, mit Überreichung der Urkunde jeweils im Folgejahr im Goldenen Saal der City Hall von Stockholm, regelmäßig im Rahmen eines thematisch dazu passenden International Criminology Symposium, seit Gründung im Jahre 2005.

Vorsitzender des Verwaltungsrats des Tübinger Vereines für Sozialpsychiatrie und Rehabilitation e.V., seit Juli 2010.

Mitglied der unabhängigen „Expertenkommission Recht und Psychiatrie“ der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN), seit August 2013.


ABGESCHLOSSENE MITGLIEDSCHAFTEN, WISSENSCHAFTLICHE VERANSTALTUNGEN ODER FUNKTIONEN IN WISSENSCHAFTSNAHEN TÄTIGKEITSBEREICHEN

Von 1972 bis 1985: Wissenschaftlicher Berater der Schwerpunktbibliothek Kriminologie in Verwaltung der Universitätsbibliothek Tübingen.

Von 1973 bis 1990: Fachreferent (für Kriminologie und deren Grund- und Bezugswissenschaften) des Zentralblatts für die gesamte Rechtsmedizin und ihre Grenzgebiete.

Von 1976 bis 1980: Mitglied der "European Group for the Study of Deviance and Social Control", Florenz u.a.

Von Sommer 1977 bis Sommer 1980: Mitglied der Redaktion des Kriminologischen Journals, KrimJ, Juventa Verlag.

Von 1977 bis 1986: Zuständigkeit für den “Literaturbericht Kriminologie“ in der Zeitschrift für die gesamten Strafrechtswissenschaften (ZStW).

Von Sommer 1977 bis Ende 1989: Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates des Internationalen Dokumentations- und Studienzentrums für Jugendkonflikte (IDSZ), an der Bergischen Universität, Gesamthochschule Wuppertal.

Von November 1977 bis Oktober 1980: Mitglied des Förderungsausschusses der Universität Hamburg.

Von Sommer 1978 bis Herbst 1980: Mitglied im zwischenbehördlichen Gremium "Entwicklung der Bewährungshilfe" des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg.

Von September 1979 bis Dezember 1994: Mitgründer und Mitglied des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen e.V. (KFN) in Hannover.

Von Oktober 1980 bis Dezember 1989: Mitgestaltung der Heidelberger Dokumentation der Deutschsprachigen Kriminologischen Literatur.

Von November 1980 bis Mai 1985: Sekretär der Wissenschaftlichen Kommission der Société Internationale de Criminologie, Paris.

Von Sommer 1981 bis September 1983: Planung und Mitveranstaltung des 9. Internationalen Kriminologischen Kongresses, Wien 1983.

Von Dezember 1981 bis Dezember 1990: Nationalkorrespondent für die Vereinten Nationen, Crime Prevention and Criminal Justice Branch, Vienna International Center, Wien.

Von Sommer 1982 bis Sommer 1986: Mitglied der Projektgruppe "Prognose der Kriminalität" beim Bundeskriminalamt, Wiesbaden.

Von Sommer 1982 bis Sommer 1986: Mitglied des Beirates des Diversionsprojekts (§ 45 JGG) “INTEG-STOP“ in Mönchengladbach.

Von September 1982 bis September 2009: Präsident des DBH-Fachverbandes für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik, Sitz Berlin, Bundesgeschäftsstelle Köln ( ehemals: Deutsche Bewährungs-, Gerichts- und Straffälligenhilfe e.V., Bundesvereinigung, Bonn - Bad Godesberg).

Von Sommer 1983 bis Ende 1992: Mitglied des wissenschaftlichen Beirates bei der "Forensia. Interdisziplinäre Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie, Kriminologie und Recht", sowie anschließend des ”Forensia-Jahrbuchs“, Springer Verlag, Heidelberg.

Von September 1983 bis Oktober 1986: Als Vertreter der Bundesrepublik Deutschland Mitglied im Criminological Scientific Council beim European Committee on Crime Problems des Europarats, Straßburg.

Von Januar 1984 bis Dezember 1987: Mitglied im Conseil de Direction de Centre International de Criminologie Clinique, Genua. Ab Mai 1986 bis Dezember 1989: Vizepräsident des Conseil de Direction des CICC.

Von 1984 bis 1990: Mitherausgeber und Hauptredakteur des “Rundbriefs Soziale Arbeit und Strafrecht“ der DBH, Bonn.

Von August bis Dezember 1984: Mitglied einer Expert Group aus verschiedenen europäischen Staaten bei HEUNI (= Helsinki Institute for Crime Prevention and Control, affiliated with the United Nations). Die Aufgabe war: To Consider the Responses to the Second United Nations Survey on Crime Trends, Operations of Criminal Justice Systems and Crime Prevention Strategies (1975-1980), and to Draw Conclusions and Recommendations Regarding Crime Prevention and Control in the European Region.

Im September 1984: Mitveranstaltung des Deutsch-Amerikanischen Workshops über die Praxis der Jugendstrafrechtspflege, 9. - 22.09.1984 an verschiedenen Orten Deutschlands (gefördert durch den German Marshall Fund of the United States).

Von Januar 1985 bis Ende 1992: Gründungsmitglied des Vereins zur Förderung von Arbeitsinitiativen und Firmenprojekten e.V. (FAF), mit Sitz in Bonn (jetzt Berlin) (getragen von: Aktion Psychisch Kranke e.V., Bonn. Dachverband psychosozialer Hilfsvereine, Bonn. Deutsche Bewährungshilfe e.V., DBH, Bonn. Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V., Hannover. Gefördert von der Freudenberg-Stiftung, Weinheim) (Später: BAG Integrationsfirmen e.V.).

April 1985: Gründung des DBH-Bildungswerkes in Bonn, später Köln.

Von April 1985 bis November 1986 (mit weiterlaufenden Abwicklungstätigkeiten in 1987): Mitglied der Unterarbeitsgruppe "Alternativen zur Freiheitsstrafe bei Erwachsenen" der "Arbeitsgruppe Kriminalpolitik" beim Hessischen Minister der Justiz, Wiesbaden.

Von Mai 1985 bis Februar 1990: Vizepräsident der Wissenschaftlichen Kommission der Société Internationale de Criminologie, Paris.

Von Sommer 1985 bis November 1986: Planung und verantwortliche Leitung der Seventeenth Criminological Research Conference des Europarates, Straßburg 1986. Thema: Interaction in the Criminal Justice System. (Teilnahme von 26 Staaten und 8 Internationalen Organisationen.)

Von Sommer 1985 bis September 1988: Planung und Mitveranstaltung des 10. Internationalen Kriminologischen Kongresses, Hamburg 1988.

Von Sommer 1985 bis Herbst 1992: Mitglied des Beirates der Gesellschaft für Jugendhilfe und Kriminalitätsvorbeugung e.V., Bremen.

Im Herbst 1985: Leiter der “12. Bundestagung Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik“ der DBH in Essen.

Von Januar 1986 bis Juni 1988: Erster Vorsitzender der “Gesellschaft für die gesamte Kriminologie“, Tübingen.

Von Februar 1986 bis April 1995: Vorsitzender des Beirates der Kriminologischen Zentralstelle des Bundes und der Länder (KrimZ) in Wiesbaden.

Frühjahr 1986: Mitglied einer Expert Group aus verschiedenen europäischen Staaten bei HEUNI in Helsinki. Task: To prepare a draft questionnaire for the Third United Nations Survey on Crime Trends, Operations of Criminal Justice Systems and Crime Prevention Strategies (1980-1985).

Von Sommer 1986 bis Sommer 1990: Mitglied des Herausgeber-Beirats des Zentralblatts für die gesamte Rechtsmedizin und ihre Grenzgebiete.

Von Dezember 1987 bis Dezember 1989: Mitglied der "Gewaltkommission" der Bundesregierung und ab der konstituierenden Sitzung vom 4.2.1988 in Bonn, Koordinator der "Unterkommission Kriminologie", zusammengesetzt aus den Prof. Dres. Günther Kaiser, Hans-Jürgen Kerner, Arthur Kreuzer und Christian Pfeiffer (genauer offizieller Titel: Unabhängige Regierungskommission zur Verhinderung und Bekämpfung von Gewalt. Vorsitzende Prof. Dres. Hans-Dieter Schwind und Jürgen Baumann).

Von Januar 1988 bis Dezember 2011: Mitglied des Leitungsgremiums des Kriminologischen Arbeitskreises, Tübingen (Tagung Nr. 101 und folgende). Seit 2008 umbenannt in: Kriminologisch-kriminalpolitischer Arbeitskreis (KrimAK).

Von Juni 1988 bis Dezember 2013 (Auflösung des Vereins): Gründungsmitglied der Vereinigung "Deutsch-Ostasiatisches Wissenschaftsforum in Tübingen" an den Universitäten Tübingen, Hohenheim und Stuttgart.

Von Juli 1988 bis Dezember 1990: Gründungspräsident der “Neuen Kriminologischen Gesellschaft“ (NKG), Frankfurt a. M..

Herbst 1988: Leiter der “13. Bundestagung Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik“ der DBH in Marburg.

Dezember 1988 bis Ende 1989: Mitglied einer Expertengruppe aus verschiedenen Staaten bei HEUNI in Helsinki. Die Aufgabe: Evaluation of the Third U.N. Crime Survey.

Von März 1990 bis Dezember 1994: Präsident der Wissenschaftlichen Kommission der Société Internationale de Criminologie, Paris.

Von März 1990 bis Mai 1995: Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Centre International de Criminologie Clinique (CICC) an der Universität Genua.

Von Sommer 1990 bis Sommer 1991: Mitglied der Planungsgruppe für ein Internationales Symposium über “Sozialer Umbruch und Kriminalität in Deutschland sowie in den Staaten Mittel-Osteuropas“ (abgehalten in der Friedrich-Erler-Akademie in Freudenstadt).

Von Sommer 1990 bis Juli 1992: Planung und Mitveranstaltung des "NATO Advanced Research Workshop" zum Thema: "Cross-National Longitudinal Research on Human Development and Criminal Behaviour", Freudenstadt 1992, mit Teilnehmern aus Dänemark, Deutschland, England, Frankreich, Griechenland, Italien, Norwegen, Portugal, Schottland, Schweden, USA.

Von Sommer 1990 bis August 1993: Planung und Mitveranstaltung des 11. Internationalen Kriminologischen Kongresses, Budapest 1993.

Von Sommer 1990 bis Sommer 1996: Als DBH-Präsident Mitbegründer und sodann Begleiter des Qualifizierungsprogramms für neu einzustellende Angehörige des Sozialen Dienstes der Justiz in den Neuen Bundesländern.

Von Frühjahr 1991 bis Frühjahr 1994: Leiter eines Fortbildungsprogramms über “Methoden der Erfassung und Prognose von Persönlichkeit und Verhalten“ für alle Gerichtshelferinnen und Gerichtshelfer des Landes Baden-Württemberg, im Heinrich-Fabri-Institut Blaubeuren.

Sommer 1991 bis September 2009: Mitbegründer und dann Kooperationspartner der „Bundesarbeitsgemeinschaft für Straffälligenhilfe (BAG-S) in Bonn.

Sommer 1991 bis September 2009: Als DBH-Präsident Mitgründer des TOA-Servicebüros und Kooperationspartner für wissenschaftliche Projekte.

Herbst 1991: Leiter der “14. Bundestagung Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik“ der DBH in Saarbrücken.

Von Herbst 1991 bis Herbst 1995: Mitglied im "Arbeitskreis Internationales Zentrum" an der Universität Tübingen (Geschäftsstelle eines Universitätsverbundes von 16 Europäischen und Amerikanischen Universitäten bzw. Akademien).

Von Herbst 1991 bis Sommer 1999: Mitglied des ERASMUS-Hochschulkooperationsprogramms "Europäische Kriminologie und Kriminalpolitik" der EG (Brüssel) und des DAAD (Bonn). Leitung: Prof. de la Cuesta, San Sebastian. 12 beteiligte Universitäten 1993/94, später auf 16 erweitert = Athen, Griechenland; Bologna, Italien; Catania, Italien; Coimbra, Portugal; Edinburgh, Schottland; Graz, Österreich; Greifswald, Deutschland; Helsinki, Finnland; Leuven (KUL), Belgien; Louvain (UCL), Belgien; Pau et Pays de L'Adour, Frankreich; San Sebastian, Baskenland, Spanien; Sheffield, England; Tilburg, Brabant, Niederlande; Tübingen, Deutschland; Utrecht, Niederlande.

Von Juli 1992 bis Dezember 2002 (Ende der Zeitschrift): Mitglied im Advisory-Board des "European Journal of Crime, Criminal Law, and Criminal Justice" (Kluwer).

Von Sommer 1992 bis Sommer 1998: Zusatzgutachter für das Fachgebiet Kriminologie im Normalförderprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Bonn.

Von Herbst 1993 bis Sommer 1994: Mitplanung und Mitveranstaltung der German Criminal Justice Study Tour (Juli /August 1994, zusammen mit der University of Nebraska at Omaha, USA).

Von Herbst 1993 bis Sommer 1994: Mitplanung und Mitveranstaltung der Kriminologischen Sommerakademie Erfurt (August 1994, zusammen mit dem Seminar für Jugendrecht und Jugendhilfe der Universität Hamburg sowie der Gesellschaft zur Gründung einer Europäischen Universität Erfurt), für Teilnehmer aus allen Staaten Europas, insbesondere aus Mittel- und Osteuropa, sowie mit Dozenten aus Europa und den USA.

Von April 1994 bis März 1998: Mitglied im Comité Científico des Centro Internacional de Investigación Sobre la Delincuencia, la Marginalidad y las Relaciones Sociales in San Sebastian, Spanien.

Herbst 1994: Leiter der “15. Bundestagung Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik“ der DBH in Binz auf Rügen.

Von 1995 bis 1996: Mitglied der Antrags- und Gründungsgruppe für ein “Minerva Center for Youth Policy“ an der Universität Haifa, Israel. (Bundesministerium für Forschung und Technologie, sowie Minerva-Stiftung München).

Von Januar 1995 bis Dezember 1999: Präsident der Société Internationale de Criminologie, Paris.

Von Mai 1995 bis September 1997: Mitglied der Jury für die Verleihung des "Christa-Hoffmann-Riem-Preises" der Vereinigung für Rechtssoziologie.

Oktober 1995: Mitwirkung beim Informationsaufenthalt einer Delegation Chinesischer Strafrechtler in der Bundesrepublik Deutschland (Delegationsleiter: Prof. Zhou Mi), gestaltet vom DAAD, 2 Tage wissenschaftliches Kolloquium im Institut für Kriminologie zu aktuellen Fragen von Kriminologie, Kriminalpolitik, Strafrecht und Strafverfahrensrecht.

Winter 1995: Mitveranstalter des 1. Deutschen Präventionstags in Lübeck, als Vorsitzender der DVS, zusammen mit dem Rat für Kriminalitätsverhütung des Landes Schleswig-Holstein, dem Rat für Kriminalitätsverhütung der Freien und Hansestadt Lübeck u. a..

Februar 1996: “Mitwirkung am Werkstattgespräch“ mit der Schriftstellerin Marlene Streeruwitz zur Leitfrage “Macht Gewöhnung an Gewalt gewalttätig?“ im Rahmen der “Tübinger Poetik-Dozentur“ (Hauptveranstalter: Prof. Dr. Jürgen Wertheimer; weitere Diskutanten: Prof. Dr. Klaus Foerster und Prof. Dr. Hans Thiersch).

Sommer 1996: Mitveranstalter des 2. Deutschen Präventionstags in Münster, als Vorsitzender der DVS, zusammen mit der Polizei-Führungsakademie, der Kriminologischen Zentralstelle, und dem Bundesministerium der Justiz.

Frühjahr 1997: Mitveranstalter des 3. Deutschen Präventionstags in Bonn, als Vorsitzender der DVS, zusammen mit dem Bundesministerium der Justiz, der Kriminologischen Zentralstelle, und der Innenministerkonferenz.

Sommer 1997: Mitveranstalter der dreiwöchigen “Criminal Justice Study Tour“ in die USA (für eine Gruppe von rund 30 Studierenden der Universität Tübingen). Institut für Kriminologie Tübingen (Weitekamp und Kerner) zusammen mit Kollegen der Rutgers University at Newark/New Jersey, der Widener University in West-Chester/Pennsylvania, und der University of Pennsylvania at Philadelphia/PA.

Herbst 1997: Leiter der “16. Bundestagung Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik“ der DBH in Münster.

Herbst 1997: Leiter der “Fifth Aquinas Conference on Responsible Citizenship“ auf Schloß Hohentübingen. Institut für Kriminologie zusammen mit der Société Internationale de Criminologie und der Thomas-von-Aquin-Stiftung New York. Thema: Interkulturelles Strafrecht. Haupt-Referent Prof. Dr. Otfried Höffe, Universität Tübingen. Kommentatoren aus Deutschland, Kanada und Ungarn.

Frühjahr 1998: Leiter der wissenschaftlichen Tagung aus Anlass der Verleihung des Preises für “Recht und Gesellschaft“ an Prof. Dr. Gunther Teubner, LSE London. Institut für Kriminologie zusammen mit der Gesellschaft für Rechtssoziologie ( Prof. Dr. Brun-Otto Bryde und Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann-Riem).

Sommer 1998: Mitveranstalter der dreiwöchigen “German Criminal Justice Study Tour“ (für eine Gruppe von rund 25 amerikanischen Dozenten und Studenten). Als Abschluss ein 5tägiges Seminar auch mit deutschen Studenten auf dem Internationalen Forum Burg Liebenzell in Bad Liebenzell zum Thema “Deutsch-amerikanisches Seminar über aktuelle Tendenzen in Kriminologie und Kriminalpolitik“. Institut für Kriminologie der Universität Tübingen (Weitekamp und Kerner) zusammen mit Kollegen der University of Nebraska at Omaha, der University of Idaho at Moscow, der University of New Mexico, und der Widener University, West-Chester/PA.

Sommer 1998: Leiter des 12. Internationalen Kriminologischen Kongresses in Seoul, Süd-Korea (in der Eigenschaft als Präsident der Internationalen Gesellschaft für Kriminologie).

Ab Herbst 1998 bis Ende 2003: Gewählter Hauptgutachter der DFG für das Fach Kriminologie.

Von November 1998 bis November 2001: Mitglied des Interorganizational Relations Committee of the American Society of Criminology.

Von November 1998 bis Dezember 2004: Vorsitzender der Vereinigung der Freunde und Förderer der DBH (VFF), Bonn.

Winter 1998: Leiter des “DBH-Forums“ in Köln über aktuelle Fragen der Sanktionspolitik.

Winter 1998: Leiter des 4. Deutschen Präventionstags in Bonn, als Vorsitzender der Deutschen Stiftung für Verbrechensverhütung und Straffälligenhilfe (DVS), zusammen mit dem Programm Polizeiliche Kriminalprävention (ProPK) der Innenministerkonferenz und mit dem Bundesministerium der Justiz.

Winter 1999: Leiter des 5. Deutschen Präventionstags in Hoyerswerda, als Vorsitzender der Deutschen Stiftung für Verbrechensverhütung und Straffälligenhilfe (DVS), zusammen mit dem Programm Polizeiliche Kriminalprävention (ProPK), dem DFK-Aufbaustab und dem Bildungswerk der DBH.

April 2000: Programmbetreuung der Gastprofessur in Tübingen für Prof. David Weisburd, Universität Jerusalem, im Rahmen des Kossoy-Hall-Foundation Exchange Programs Israel-Germany.

Von April 2000 bis Juni 2001: Mitglied des Gremiums zur Vorbereitung des Ersten Periodischen Sicherheitsberichts der Bundesregierung.

Juni 2000: Mitwirkung an der German Criminal Justice Study Tour, diesmal zentral in Bayern, mit abschließenden einwöchigem deutsch-amerikanischen Intensivseminar zum Thema Restorative Justice, in der Justizvollzugschule in Straubing.

Herbst 2000: Leiter der 17. Bundestagung “Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik“ in Dresden, als Präsident der DBH.

Winter 2000: Leiter des 6. Deutschen Präventionstages in Düsseldorf, als Vorsitzender der Deutschen Stiftung für Verbrechensverhütung und Straffälligenhilfe (DVS), zusammen mit der Stadt Düsseldorf, dem DFK-Aufbaustab, dem Programm Polizeiliche Kriminalprävention (ProPK) und dem Bildungswerk der DBH.

Frühjahr 2001: Mitwirkung im internationalen Auswahlkomitee der American Society of Criminology für den Sellin-Glueck-Award.

Oktober 2001: Organisation und Leitung der Festfeier in der Universität Tübingen “50 Jahre Bewährungshilfe“. Hauptredner: Frau BMJ Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin und Prof. Dr. Otfried Höffe.

Winter 2001: Leiter des 7. Deutschen Präventionstages in Düsseldorf, als Vorsitzender der Deutschen Stiftung für Verbrechensverhütung und Straffälligenhilfe (DVS), zusammen mit dem inzwischen in Funktion getretenen Deutschen Forum für Kriminalprävention (DFK), der Stadt Düsseldorf, dem Land Nordrhein-Westfalen, dem Bildungswerk der DBH und weiteren Beteiligten.

September 2001 (Heinrich Fabri Institut Blaubeuren) und September 2002 (Asilomar Conference Center, Pacific Grove, CA, USA): Mitwirkung in der „International Faculty Partnership Conference – A Joint Program of Baden-Württemberg Universities and the State of California University System on the Topic of „The New Europe and the New California“.

Von Januar bis November 2002: Mitglied im Auswahlkomitee für den internationalen wissenschaftlichen Preis „Sellin-Glueck-Award“ für besondere Verdienste in der Kriminologie außerhalb Nordamerikas, der durch die American Society of Criminology verliehen wird.

Von April bis November 2002: Mitglied der Arbeitsgruppe der Bundesregierung zur Vorbereitung regelmäßiger nationaler repräsentativer Opferbefragungen (BUKS). Status: Beratender Experte, Bonn.

Von Juli 2002 bis Mai 2004: Mitglied einer vom BMJ berufenen Expertengruppe zum Thema „Reform des Prozessrechts und des Vollstreckungsrechts in der Volksrepublik China“ ( im Rahmen des Deutsch-Chinesischen Rechtsstaatsdialogs), Berlin.

April 2003: Kongresspräsident des 8. Deutschen Präventionstages in Hannover.

September 2003: Leiter der 18. DBH-Bundestagung in Bonn über das Thema „50 Jahre Strafaussetzung zur Bewährung und die aktuellen Herausforderungen der Straffälligenhilfe“.

Von März 2004 bis August 2006: Mitglied im Gremium der Bundesregierung (federführend BMI und BMJ) zur Erstellung eines Zweiten Periodischen Sicherheitsberichts

Von April 2004 bis Oktober 2004: Leiter der internationalen Evaluationskommission zum Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) für die Hochschulkommission des Landes Niedersachsen.

Mai 2004: Kongresspräsident des 9. Deutschen Präventionstages in Stuttgart.

Von Mai 2004 bis September 2004: Mitglied einer internationalen Kommission zur möglichen Einrichtung eines nationalen kriminologischen Forschungsinstituts für den Scottish Higher Education Funding Council (Edinburgh, Stirling).

Von August bis November 2004: Mitglied der Auswahlkommission für einen neuen Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts der Universität Cambridge, U.K., für die Amtsperiode 2005-2010.

Von September 2004 bis September 2007: President-Elect (2004-2005), President (2005-2006) und Past-President (2006-2007) of the European Society of Criminology (ESC).

Von Januar 2005 bis Dezember 2009: Mitglied im International Advisory Board der Zeitschrift „Israel Law Review“, Law Faculty of the Hebrew University Jerusalem.

Mai 2005: Kongresspräsident des 10. Deutschen Präventionstages in Hannover.

Mai 2006: Kongresspräsident des 11. Deutschen Präventionstages in Nürnberg.

September 2006: Leiter der 19. Bundestagung des DBH-Fachverbandes für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik in Bremen.

Dezember 2006: Co-Leiter (zusammen mit den Wissenschaftlichen Mitarbeitern MA Klaus Bott und Dipl.Päd. Marc Coester) des 4. europäischen Theorie-Praxis-Seminars über „Cities Against Terrorism“ im Rahmen einer gesamteuropäischen Initiative des European Forum for Urban Security (EFUS) in Brüssel.

Von März 2007 bis September 2008: Berufenes Mitglied der „Arbeitsgruppe zur umfassenden Optimierung der bestehenden kriminalstatistischen Systeme“ („AG Kriminalstatistik“, Vorsitz: Prof. Dr. W. Heinz, Konstanz) des Rates für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RSWD) der Bundesrepublik Deutschland.

Juni 2007: Kongresspräsident des 12. Deutschen Präventionstages in Wiesbaden.

Von 2007 bis 2009: Mitglied des “Award Committee” für die Verleihung des “European Criminology Award” der European Society of Criminology an einen herausragenden europäischen Kriminologen, für dessen bisherige Lebensleistung. (Zusammen mit Prof. Sonja Snacken aus Brüssel, Prof. Ernesto Savona aus Mailand, Prof. Kauko Aromaa aus Helsinki und Prof. Krzysztof Krajewski aus Krakau).

Von 2008 bis 2011: Mitglied in der Fachgruppe Recht der Deutschen Forschungsgemeinschaft Bonn (als Hauptgutachter für Förderanträge aus dem Bereich der Kriminologie, zusammen mit Prof. Dr. Dieter Dölling, Heidelberg; letzte Sitzung im Januar 2012).

Juni 2008: Kongresspräsident des 13. Deutschen Präventionstages in Leipzig.

Juni 2009: Kongresspräsident des 14. Deutschen Präventionstages in Hannover.

September 2009: Leiter der Bundestagung des DBH-Fachverbandes in Berlin.

Mai 2010: Kongresspräsident des 15. Deutschen Präventionstages in Berlin.

Oktober 2010: Gesamtmoderator der Herbsttagung des Bundeskriminalamts in Wiesbaden zum Thema: „Gewaltphänomene – Strukturen, Entwicklungen und Reaktionsbedarf“.

Am 8. Dezember 2010: Mitgestaltung eines weltweiten Internet-Vorlesungstages der Vereinten Nationen, Vienna Center (UNO-DC), über Sport und Gewalt, in Wien.

Mai 2011: Kongresspräsident des 16. Deutschen Präventionstages in Oldenburg.

Dezember 2011: Gesamtmoderation der BKA-Herbsttagung zum Thema „60 Jahre BKA: Im Spannungsfeld zwischen Freiheit und Sicherheit“ am 6. – 7. Dezember 2011 in Wiesbaden, Rhein-Main-Hallen.

April 2012: Kongresspräsident des 17. Deutschen Präventionstages in München, Messehallen.

November 2012: Gesamtmoderation der BKA-Herbsttagung zum Thema: „Bekämpfung des Rechtsextremismus – eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung“ am 13. – 14. November 2012 in Wiesbaden, Rhein-Main-Hallen.

Mai 2013: Kongresspräsident des 18. Deutschen Präventionstages in Bielefeld, Stadthalle und Messegebäude.

November 2013: Gesamtmoderation der BKA-Herbsttagung zum Thema:„Cybercrime – Bedrohung, Intervention, Abwehr“ am 12. – 13. November 2013 in Wiesbaden, Rhein-Main-Hallen.

Mai 2014: Kongresspräsident des 19. Deutschen Präventionstages in Karlsruhe, Messegelände.

Juni 2015: Kongresspräsident des 20. Deutschen Präventionstages in Frankfurt am Main, Kongresshallen.

Juni 2015: Mitveranstalter des XV. Workshops des internationalen Forschernetzwerkes EUROGANG im Heinrich-Fabri-Institut Blaubeuren.


MITGLIEDSCHAFT IN VEREINIGUNGEN BZW. GESELLSCHAFTEN

Mitgliedschaft /Positionen auf Lebenszeit:

  • Academy of Criminal Justice Sciences (ACJS), Alexandria, Virginia, USA (reguläres Mitglied auf Lebenszeit)
  • American Society of Criminology (ASC), Columbus, Ohio, USA (reguläres Mitglied auf Lebenszeit)
  • China Society of Juvenile Delinquency Research, Beijing, Volksrepublik China (Ehrenmitglied auf Lebenszeit).
  • DBH-Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik, Berlin (Ehrenpräsident auf Lebenszeit).
  • Hungarian Society of Criminology, Budapest, Ungarn (Ehrenmitglied auf Lebenszeit).
  • International Society for Criminology (ISC) / Société Internationale de Criminologie (SIC), Paris (Ehrenpräsident und reguläres Mitglied auf Lebenszeit)
  • World Society of Victimology (WSV), Münster (reguläres Mitglied auf Lebenszeit)

Sonstige Mitgliedschaft:

  • Arbeitskreis Junger Kriminologen (AJK), Wuppertal (Redaktionsbeirat des Kriminologischen Journals)
  • Deutsche Bewährungs-, Gerichts- und Straffälligenhilfe e.V. (DBH), Bonn, seit Dezember 1997 umbenannt in DBH-Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik
  • Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen e.V. (DVJJ), München, und Regionalgruppe Baden-Württemberg, Konstanz
  • Deutsch-Ostasiatisches Wissenschaftsforum, Tübingen (Gründungsmitglied)
  • Deutscher Juristentag (DJT), Bonn
  • European Society of Criminology (ESC), Cambridge (Gründungsmitglied)
  • International Association for the History of Crime and Criminal Justice (JAHCCJ), Vaucresson Paris)
  • International Sociological Association (ISA), Madrid
  • Juristische Studiengesellschaft Tübingen, Tübingen (Gründungsmitglied)
  • Kriminologische Gesellschaft (KrimG), ehemals Neue Kriminologische Gesellschaft (NKG), Tübingen (Gründungsmitglied)
  • Research Committee on Sociology of Deviance and Social Control (RC 29 der ISA)
  • Sektion Rechtssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS)
  • Vereinigung der Deutschen Strafrechtslehrer, München
  • Vereinigung für Rechtssoziologie, Bochum
  • Vereinigung der Freunde der Universität Tübingen e.V. (Universitätsbund)
  • Vereinigung der Freunde der Universität Heidelberg e.V. (Universitätsgesellschaft)
  • Vereinigung der Freunde und Förderer der DBH, Bonn (VFF). (Gründungsmitglied)
  • Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG), Darmstadt
  • Wissenschaftliche Vereinigung Tübinger Kriminologen e.V., Tübingen

LAUFENDE TÄTIGKEIT FÜR FACHZEITSCHRIFTEN UND SCHRIFTENREIHEN

Korrespondent für deutsche kriminologische Literatur bei der "Revue de Science Criminelle et de Droit Pénal Comparé", Paris, seit 1975.

Mitherausgeber der elektronischen Dokumentation zu dem (seit 1975 jährlich veranstalteten) „Deutschen Präventionstag“, zusammen mit Erich Marks
http://www.praeventionstag.de/nano.cms/dokumentation/alle

Mitglied des Beirates des "Kriminologischen Journals", Juventa-Verlag, seit 1980.

Mitherausgeber der Schriftenreihe "Europäische Polizeiforschung", Felix-Verlag Holzkirchen, seit 1990, zusammen mit Thomas Feltes.

Mitglied im Editorial Board der Zeitschrift „European Journal on Criminal Policy and Research“, Kugler Publications, Amsterdam, seit Band 1, Heft 1, 1993. Ab 2004 fortgeführt bei: Springer-Kluwer Academic Publishers, Dordrecht, Niederlande.

Mitglied im International Editorial Board der Zeitschrift "Acta Victimologica", Polnische Akademie der Wissenschaften, Warschau, seit Juli 1995.

Mitglied im Consejo de Redacción der Zeitschrift “Criminólogo. Revista Interdisciplinar de Investigaciones Criminológicas“, Escuela Superior de Ciencias Criminológicas (ESCCRI), Universidad de Las Palmas, Gran Canaria, ab Band I, No. 1, Juli 1999.

Mitherausgeber der elektronischen Schriftenreihe „Tübinger Schriften und Materialien zur Kriminologie (TÜKRIM), ab Band 24, 2012, zusammen mit Jörg Kinzig, Direktor des Instituts für Kriminologie der Universität Tübingen. Von Band 1, 2003 bis einschließlich Band 23, 2011: Alleinherausgeber als Direktor des Instituts.
http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/portal/tuekrim/

Mitglied im Editorial Board der Zeitschrift „Journal on Terrorism and Organised Crime“. UNICRI, Turin, Italien, ab Band 1, 2004.

Mitglied im Advisory Board der Zeitschrift „Journal of Experimental Criminology“, Springer Kluwer, Dordrecht NL, ab Heft 1, 2005.

Mitglied im Advisory Board der Zeitschrift „Criminal Justice Review“, Guangxi University Publishers, Guangxi, Nanjing, China, ab Heft 1, 2005.

Mitglied im Advisory Board der Zeitschrift „European Journal of Criminology“ab Heft 1, 2006.

Mitglied der Senior Editors der Zeitschrift „Crime, Law and Social Change“ ab Heft 1, Vol. 51, Februar 2009.

Mitherausgeber der „Rechtswissenschaft. Zeitschrift für rechtswissenschaftliche Forschung“, Nomos Verlag Baden-Baden, seit Heft 1, 2010.

Mitglied im Redaktionsbeirat der Zeitschrift „Bewährungshilfe - Soziales, Strafrecht und Kriminalpolitik“ ab Heft 1, 2011.

Mitglied im International Editorial Board der Zeitschrift „Victims and Offenders. An International Journal of Evidence-based Research, Policy, and Practice“ ab dem Jahrgang 2013.


EHRUNGEN

1963: Preis des Kultusministeriums Rheinland-Pfalz (zum Abitur) für besondere Leistungen in Neuerer Geschichte und Gemeinschaftskunde.
1973: Universitätspreis der Universität Tübingen für die an der Juristischen Fakultät mit "summa cum laude" abgeschlossene Dissertation über „Verbrechenswirklichkeit und Strafverfolgung“.
1990: Dritter Preis im Wettbewerb der Fritz-Thyssen-Stiftung für die besten sozialwissenschaftlichen Aufsätze des Zeitschriftenjahrgangs 1988. Bezug: "Die Eigendynamik der Rückfallkriminalität", Co-Autor Dieter Hermann. Jury: K. M. Bolte/München; A. Hahn/Trier; Th. Luckmann/Konstanz; W. Müller/Mannheim; B. Schäfers/Karlsruhe; E. K. Scheuch/Köln. Zur Laudatio vgl. Zeitschrift für Soziologie 19/1 (1990), S. 65-68.
1990: Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ("Bundesverdienstkreuz"). Verliehen durch den Bundespräsidenten für den langjährigen Einsatz in der Sozialen Strafrechtspflege, Bewährungshilfe und freien Straffälligenhilfe.
1993: Ehrenurkunde der Ungarischen Regierung mit Gedenkmedaille der Republik Ungarn, am 27.8.1993 durch Innenminister Dr. Peter Boross verliehen, aus Anlass der erfolgreichen Kooperation zur Durchführung des 11. Internationalen Kriminologischen Kongresses in Budapest.
1999: Verleihung des “Thorsten Sellin & Sheldon and Eleanor Glueck Award” der American Society of Criminology. Die ASC vergibt diesen Preis an Nichtamerikaner für “herausragende wissenschaftliche Verdienste um die Kriminologie“. Übergabefeier am 19.11.1999 in Toronto.
1999: Wahl zum Ehrenpräsidenten (auf Lebenszeit) der Société Internationale de Criminologie, Paris, im Mai 1999.
2002: Verleihung des „Outstanding Contribution Award in International Scholarly Exchange“ durch die [All-] China Society of Juvenile Delinquency Research, aus Anlass des 20. Jubiläums dieser Gesellschaft, am 25. August 2002 in Peking. Damit verbunden: Ehrenmitgliedschaft auf Lebenszeit in dieser Gesellschaft.
2006: Nominierung im bundesweiten Wettbewerb für die Auszeichnung „Professor des Jahres 2006“ (veranstaltet durch UNICUM-Beruf und die KPMG; Vorschlagsrecht der Studierenden an den Hochschulen; Entscheidung durch eine interdisziplinäre wissenschaftliche Jury).
2008: Verleihung des „Prix Émile Durkheim“ der International Society for Criminology (SIC / ISC), auf Vorschlag einer internationalen Jury, für das wissenschaftliche Lebenswerk sowie speziell für die Fortentwicklung des sozialwissenschaftlichen Verständnisses von Kriminalität und Kriminologie. Übergabefeier am 25. Juli 2008 in Barcelona aus Anlass des 15. Weltkongresses der Kriminologie.
2008: Verleihung des „Distinguished International Scholar Award“ 2008 der Division of International Criminology der American Society of Criminology (ASC-DIC). Der Preis wird (potentiell) jährlich verliehen für internationale Verdienste um die internationale Kooperation der Kriminologie in Forschung oder Lehre oder Wissenschaftsorganisation. Übergabefeier am 14. November 2008 in St. Louis (Missouri, USA) aus Anlass des Annual Meeting der ASC.
2010: Verleihung der Ehrenmitgliedschaft der Ungarischen Gesellschaft für Kriminologie (Budapest).
2012: Wahl zum Ehrenpräsidenten (auf Lebenszeit) des DBH-Fachverbandes für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik (Bundestagung September 2012, Darmstadt).
2013: Verleihung der Beccaría-Medaille in Gold durch die Kriminologische Gesellschaft (KrimG, wissenschaftliche Vereinigung deutscher, österreichischer und schweizerischer Kriminologen) für hervorragende Leistungen in Forschung und Lehre auf dem Gesamtgebiet der Kriminologie, sowie für besonders erfolgreiche Tätigkeit bei der Verbrechensverhütung und Resozialisierung von Straffälligen (Wissenschaftliche Fachtagung der KrimG, September 2013, Freiburg/ Fribourg, Schweiz).