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Prof. Dr. Rita Haverkamp

Teilvorhaben

Gefahren- und Sicherheitspotenziale von Bahnhofsquartieren

Das Teilvorhaben der Stiftungsprofessur an der Universität Tübingen hat zum Ziel, Sicherheitsprobleme und -potenziale von Bahnhofsvierteln zu identifizieren. Dabei soll die Kriminalitätslage in den Bahnhofsgebieten der drei Untersuchungsstädte analysiert werden sowie durch eine schriftliche Befragung und Interviews die allgemeine Sicherheitssituation und das Sicherheitsgefühl im Bahnhofsviertel und in der Stadt untersucht werden. Um ein praxistaugliches, generalisierbares Präventionskonzept zu entwickeln, erfolgt zunächst eine Bestandsaufnahme bisheriger kriminalpräventiver Maßnahmen in den Untersuchungsstädten, um dann Konzepte zur (effektiveren) Nutzung der Sicherheitspotenziale des Bahnhofsviertels zu erarbeiten.

Stadtentwicklung und Kriminalität

Das Teilvorhaben des Lehrstuhls für Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit an der Universität Wuppertal fokussiert die Konfliktpotenziale sozialer und städtebaulicher Aufwertungsbemühungen und deren Effekte auf Kriminalität, Kriminalitätsfurcht und generalisierte Ängste. Die städtebauliche Zentralität der Bahnhöfe und ein allgemeiner Trend zum Wohnen in der Stadt machen das Bahnhofsviertel heutzutage zu einem Ort, der den Kommunen und ihren Bürgern ebenso anziehend erscheint wie Investoren und Entwicklern. Für die Kommunalverwaltungen und die Polizei stellt sich dabei die Frage, inwieweit in einem als Kriminalitätsschwerpunkt geltenden Umfeld attraktiver und sicherer Wohnraum für die neuen Bewohner realisiert werden kann. Unter zunehmendem Aufwertungsdruck fürchten marginalisierte Gruppen und Bestandsbewohner in den Bahnhofsvierteln, aus ihren gewohnten sozialräumlichen Bezügen verdrängt zu werden.