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Vom Pisa-Schock zur Ganztagsschule: Das Schulrecht im Wandel

Eine Veranstaltung des Forums Junge Rechtswissenschaft mit PD Dr. Felix Hanschmann (Goethe-Universität Frankfurt a.M.)

Termindetails

Wann

14.07.2016
von 18:00 bis 19:30

Wo

Hörsaal 4, Neue Aula

Kontakttelefon

07071 – 2974908

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Abstract

Der so genannte „PISA Schock“ im Jahre 2000 hat zu dramatischen Veränderungen im deutschen Schulwesen geführt. In erstaunlicher Geschwindigkeit wurde die Steuerungstechnologie um output-orientierte Instrumente ergänzt, für bestimmte Schulfächer bundesweit geltende Bildungsstandards eingeführt, die in Deutschland lange dominierende Halbtags- zunehmend in eine Ganztagsschule umgewandelt und den einzelnen Schulen in den Schulgesetzen der Bundesländer mehr Selbständigkeit bei der Erfüllung ihres Bildungs- und Erziehungsauftrages versprochen.

Aufgeworfen werden dadurch grundlegende verfassungs- und schulrechtliche Fragen und Probleme. Betroffen ist nicht nur das neu zu bestimmende Verhältnis zwischen den Eltern, den Schülerinnen und Schüler und dem Staat. Gravierende Auswirkungen ergeben sich auch für den Bildungsföderalismus sowie für den Inhalt und die Grenzen des staatlichen Bildungs- und Erziehungsauftrages.

Unter Einbeziehung bildungssoziologischer Erkenntnisse sowie der internationalen Bezüge geht der Vortrag den Umbrüchen, Veränderungen und Wandlungen in der Schulpolitik, Schulgesetzgebung und Schulverwaltung nach und beleuchtet deren (potentielle) Schattenseiten.

 

Lebenslauf

Felix Hanschmann hat Rechtswissenschaften und Soziologie in Frankfurt am Main und Darmstadt studiert. Er war Mitarbeiter an der Goethe-Universität Frankfurt, am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg und am Bundesverfassungsgericht. An der Harvard Law School war er Visiting Research Scholar sowie Research Assistant bei Professor David Kennedy. Derzeit ist er Akademischer Rat am Fachbereich Rechtswissenschaft der Goethe-Universität und vertritt im Sommersemester 2016 vertritt er an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg eine Professur für Öffentliches Recht, Völkerrecht, Rechtsvergleichung und Rechtsethik.