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Tübinger Team erreicht beim VGH Moot Court 2015 den ersten Platz

13. Juli 2015. Bei dem diesjährigen vierten VGH Moot Court konnte das Team der Eberhard Karls Universität Tübingen überzeugen und erreichte bei der mündlichen Verhandlung am 13. Juli 2015 vor dem VGH Baden-Württemberg den ersten Platz. Für die Universität Tübingen nahmen Alexander Ropertz, Fabio Valentin Pix, Christian Kurwan, Safeer Ahmad sowie Saskia Lutz und Stanislav Poliakof am VGH Moot Court 2015 teil.

Der Moot Court Fall wurde als landesweite Hausarbeit im Rahmen der Übung für Fortgeschrittene im Öffentlichen Recht ausgegeben und ist zurzeit am VG Stuttgart anhängig. Die Studierenden müssen sich daher nicht nur der Herausforderung stellen, den relevanten Sachverhalt den „Verfahrensakten“ zu entnehmen, sondern als Teilnehmer des Moot Courts auch ihre Kenntnisse des Staats- und Verwaltungsrechts anwaltsorientiert anzuwenden. Die Teilnehmer übernehmen dabei sowohl die Rolle der Kläger- als auch der Beklagtenvertreter. In der ersten Verhandlung übernahm das Tübinger Team die Rolle der Klägervertreter, während das beklagte Land Baden-Württemberg durch das Team der Universität Konstanz vertreten wurde. Die Rolle der Beklagtenvertreter musste das Tübinger Team in der zweiten Verhandlung übernehmen, bei der der Kläger durch die Studierenden der Universität Heidelberg vertreten wurde. In beiden Verhandlungen wurde intensiv zur Sache vorgetragen und rechtliche Fragestellungen des Versammlungs- und Polizeirechts vertieft erörtert. Das Team aus Tübingen konnte dabei nicht nur rhetorisch und fachlich, sondern auch in der für die Studierenden noch ungewohnten Rolle als Anwälte überzeugen. Betreut wurde das Team der Eberhard Karls Universität Tübingen von Prof. Dr. Martin Nettesheim, Dr. Andreas Kulick, Julia Pfaffenrot und Björn Ebert. An dieser Stelle sei Prof. Dr. Remmert, Prof. Dr. Saurer, Prof. Dr. Droege sowie der Kanzlei Kroll & Partner für die Unterstützung des Tübinger Teams gedankt. Nähere Informationen zum VGH Moot Court finden Sie auf den Seiten des VGH Baden-Württemberg.