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XVII. Internationales Sommerseminar zur Antiken Rechtsgeschichte

Veranstaltung zum Thema „Vertikale soziale Mobilität in der Antike“

 

Vom 21. bis zum 23. Juni 2013 fand das XVII. Internationale Sommerseminar zur Antiken Rechtsgeschichte erstmals in Tübingen statt. Der Gastgeber Prof. Dr. Thomas Finkenauer begrüßte zahlreiche Professoren, Doktoranden und Studenten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Ungarn, Frankreich, Italien, Slowenien, Serbien, Kroatien und Brasilien.

Der Schwerpunkt der lebhaft diskutierten Referate lag auf den unterschiedlichen Aspekten des klassischen römischen Sklaven- und Freigelassenenrechts. Darüber hinaus kamen auch das antike griechische Recht sowie wirtschafts- und sozialgeschichtliche Gesichtspunkte der Freilassung zur Sprache. Viele der Vorträge erbrachten den Beweis der bemerkenswerten Aktualität der Rechtsgeschichte. So sprach etwa Mats Otto Becker (Trier) über Dienstpflichten und Konkurrenzverbote für Freigelassene und zeigte dabei auf, wo die historischen Wurzeln heutiger Arbeitnehmerschutzrechte und des Kampfes um die zulässige Reichweite von nachvertraglichen Konkurrenzverboten zu suchen sind.

Josefine Wolff (Tübingen) vertiefte in ihrem Vortrag über das an Freilasser gerichtete Verbot, sich von Freigelassenen Geldzahlungen versprechen zu lassen, die Betrachtung des sozialen Schutzes der Freigelassenen nach der Freilassung. Professor Dr. Éva Jakab (Szeged/ Ungarn) widmete sich der besonderen Rolle der Freigelassenen von Frauen, wie sie den in Pompeji gefundenen Wachstafeln zu entnehmen ist. Professor Dr. Johannes Platschek (Wien) referierte zum Einsatz von Freigelassenen im Finanzunternehmen des Freilassers.

Bericht: Christian Schnabel