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Grußwort der Dekanin der Juristischen Fakultät, Professor Dr. Barbara Remmert, Oktober 2010

Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher dieser Homepage, liebe Studierende, liebe Studieninteressierte, liebe Freunde und Förderer, herzlich Willkommen an der Juristischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen!

Die Juristische Fakultät ist neben der theologischen, medizinischen und der Artistenfakultät eine der vier Gründungsfakultäten der Universität. Sie entstand zum 1. Oktober 1477 und besteht seither - in verschiedenen Organisationsstrukturen - ohne Unterbrechung fort. Einzelheiten zur Entwicklung der Fakultät finden Sie unter Geschichte.

Eine der Hauptaufgaben der Fakultät liegt in der Ausbildung des juristischen Nachwuchses. Zurzeit sind knapp 2.300 Studierende im Hauptfach Rechtswissenschaft eingeschrieben. Zudem bietet die Fakultät verschiedene Lehrangebote für Studierende anderer Fakultäten an. Ein eigener Studiengang, der sich an Absolventen ausländischer Hochschulen richtet, ist das LL.M.-Programm. Darüber hinaus absolvieren im Rahmen des Erasmus- sowie weiterer Austauschprogramme viele Studierende aus dem Ausland einen Studienaufenthalt in Tübingen. Die Fakultät legt großen Wert auf eine gute Beratung ihrer Studierenden und aller Studieninteressenten aus dem In- und Ausland. Eine Übersicht über Ansprechpartner sowie Informationen zum Studienverlauf finden Sie auf der Internetseite der Studienfachberatung. Hilfestellungen bieten zudem die studentischen Gruppen.

Forschung und Lehre werden zurzeit von 21 Professorinnen und Professoren sowie von deren akademischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern getragen. Ergänzend sind in der Lehre erfahrene Praktiker aus der Justiz, aus der Rechtsanwaltschaft und aus anderen juristischen Berufen als Honorarprofessoren oder Lehrbeauftragte tätig. Näheres zu den Lehrenden und zum Lehrangebot finden Sie in den Rubriken Professoren und Lehrveranstaltungen.

Die Juristische Fakultät der Universität Tübingen ist keine auf spezielle Ausschnitte der Rechtsordnung ausgerichtete "Sparten-", sondern eine "Vollfakultät" in dem Sinne, dass im Grundsatz Themen aus der gesamten Breite des deutschen, aber auch des europäischen und internationalen Rechts erforscht und gelehrt werden. Gleichwohl gibt es inhaltliche Schwerpunkte. Sie finden sich vor allem in den geschichtlichen Grundlagen des Rechts, im Recht der Unternehmen - verstanden als das private und öffentliche nationale und internationale Wirtschafts- und Wettbewerbsrecht, das Arbeits- sowie das Steuerrecht - sowie in dem sich zunehmend mit dem Völker-, dem EU- und Teilen des öffentlichen Sicherheitsrechts verzahnenden Strafrecht und der Kriminologie. Informationen zu den Forschungsschwerpunkten der Lehrstuhlinhaber erhalten Sie unter dem Stichwort Forschung. Wertvolle Forschungsarbeit wird auch durch die Habilitanden und Doktoranden der Fakultät geleistet.

Die Fakultät verfügt mit dem Juristischen Seminar und dem Computer-Zentrum über eine ansprechende Infrastruktur sowohl für Forschende und Lehrende als auch für die Studierenden. Gleichwohl ist die Fakultät dankbar für externe ideelle und materielle Unterstützung, die nicht nur, aber auch durch die Juristische Gesellschaft Tübingen e.V. geleistet wird.

Im Vergleich zu anderen rechtswissenschaftlichen Fakultäten kann sich die Juristische Fakultät Tübingen sehen lassen. Sie wurde im Mai 2010 von der "Wirtschaftswoche" im Rahmen einer Befragung von 543 Personalchefs deutscher Unternehmen auf Rang 9 der Top-Jura-Fakultäten gerankt (

http://www.wiwo.de/management-erfolg/deutschlands-beste-unis-aus-personalchef-sicht-430954/2

), und im DFG-Förderranking 2009 liegt sie nach Heidelberg, Bremen und Hamburg auf Platz 4 (

http://www.dfg.de/download/pdf/dfg_im_profil/evaluation_statistik/ranking/ranking_2009/gesamtbericht.pdf

, S. 160 f.) Nun kann man über die Aussagekraft und den Wert von Rankings zu Recht streiten. Über die realen Forschungs- und Studienbedingungen vor Ort, auf die es im Universitätsalltag ankommt, sagen sie zumeist wenig aus. Diese Bedingungen trotz gegebener rechtlicher und finanzieller Zwänge möglichst gut zu gestalten, ist eine zentrale Aufgabe des

Fakultätsvorstandes

. Meine Kollegen und ich werden uns darum in der vor uns liegenden Amtszeit nach Kräften bemühen.



Prof. Dr. Barbara Remmert


- Dekanin -