Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Sektionen

Benutzerspezifische Werkzeuge

Sie sind hier: Startseite / Fakultät / Nachrichten der Fakultät / Internationales Rechtssymposium „Modernity’s Challenges to Law and Dispute Resolution“ im Rahmen der Doshisha Week 2019
Fakultät
« März 2020 »
März
MoDiMiDoFrSaSo
1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031

Internationales Rechtssymposium „Modernity’s Challenges to Law and Dispute Resolution“ im Rahmen der Doshisha Week 2019

Vom 26. bis 28. November 2019 fand an der Eberhard Karls Universität Tübingen das internationale Rechtssymposium „Modernity’s Challenges to Law and Dispute Resolution“ statt. Das Symposium war eingebettet in die erste Doshisha Week, die an der Universität Tübingen in diesem Jahr (vom 25. bis 29. November) gemeinschaftlich durch die Doshisha University (Kyoto) und die Universität Tübingen organisiert wurde.


Die Doshisha Week war die abschließende Veranstaltung des an Aktivitäten reichen ersten Jahres des im Februar 2019 mit einem internationalen interdisziplinären Symposium offiziell eröffneten
Doshisha EU Campus an der Universität Tübingen. Das Rechtssymposium war das Herzstück der Doshisha Week und umfasste an den drei Veranstaltungstagen unterschiedliche Themenfelder zu International Dispute Resolution (Family Mediation in International Context und International Commercial Mediation am 26.11., Mediation, Arbitration and Litigation am 27.11.) und Digital Society and Legal Issues am 29.11.

Die insgesamt 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen außer von der Faculty of Law und Law School der Doshisha University sowie der Juristischen Fakultät der Universität Tübingen von weiteren japanischen, ost- und südostasiatischen sowie europäischen Universitäten, außerdem aus internationalen Mediations-Zentren in Berlin, Marseille, Florenz, Kyoto und Singapur sowie vom Singapore International Commercial Court. Organisator seitens der Doshisha University war Professor Naoshi Takasugi, der derzeitige Dekan der Faculty of Law, unterstützt durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Doshisha Research Office (Department of Research Planning, Organization for Research Initiatives & Development) und Doshisha International Center. Auch der Amtsvorgänger von Prof. Takasugi, Professor Shingo Seryo, der zur selben Zeit im Rahmen des Faculty Exchange Programms mit der Doshisha University zu einem zweiwöchigen Forschungsaufenthalt in Tübingen war, nahm mit einer Präsentation an dem Symposium teil. Seitens der Universität Tübingen sprach der Prodekan Professor Wolfgang Forster die Begrüßung und nahmen die Professoren Martin Gebauer, Stefan Huber und Stefan Thomas mit Präsentationen zu den Themen “Choice of Court Agreements with Parties from Third States from a European Point of View” (Gebauer), “The recognition and enforcement of judicial decisions within the European Union – general idea and principles” (Huber) und “Harmful Signals – Cartel Prohibition and Oligopoly Theory in the Age of Machine Learning” (Thomas) teil.

Neben den spannenden, durch unterschiedliche fachliche und länderspezifische Perspektiven geprägten Vorträgen, die im 20-Minuten-Takt aufeinander folgten, zeichnete sich die Veranstaltung besonders durch die langen, sehr intensiven und in die Details gehenden Diskussionen aus, die sich jeweils an Blöcke von mehreren Präsentationen anschlossen und diese zusammen aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick nahmen. Dieses Format erwies sich als erstaunlich erfolgreich, so dass die Diskussionen problemlos über eine Dauer von einer Stunde bis anderthalb Stunden geführt werden konnten. Die Juristische Fakultät der Universität Tübingen plant, ihre Kooperationen mit der Faculty of Law der Doshisha University weiter zu vertiefen und zu intensivieren. Dazu ist zum einen ein Kooperationsabkommen in Vorbereitung, zum anderen laufen die ersten Gespräche über ein weiteres Rechtssymposium in Tübingen im Jahr 2021 oder 2022.

Text: Karin Moser v. Filseck