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Grenzüberschreitendes Drei-Länder-Seminar zum Strafvollzug und Sanktionsrecht

Zu Beginn des diesjährigen Sommersemesters 2017 fanden sich vom 26.- 29. April Studierende der Universitäten Straßburg, Basel und Tübingen im elsässischen Gœrsdorf, genauer in dessen Château du Liebfrauenberg, zum 3-Länder-Seminar ein.

Das mittlerweile zur Tradition gewordene 3-Länder-Seminar wurde dieses Jahr seitens der Universität Straßburg organisiert. Die Tübinger Studierenden wurden dabei von Prof. Jörg Kinzig angeleitet und betreut. Thematisch orientierte sich das diesjährige Seminar an dem Werk „surveiller et punir“ des französischen Philosophen und Poststrukturalisten Michel Foucault. Hierzu wurden Themen des Strafvollzugs und des Sanktionenrechts von den Studierenden bearbeitet. Die Ergebnisse dieser Arbeiten wurden während des Aufenthalts vorgestellt und in großer Runde diskutiert. Dabei wurden ähnliche Aspekte von französischen, schweizerischen und deutschen Studierenden aufgegriffen, was interessante Einblicke in die jeweils anderen Rechtskreise bot. Neben der Vorstellung der eigenen Arbeit hatten die Studierenden die Möglichkeit, im Rahmen eines Planspiels auch ihre rhetorischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. So wurden am ersten Abend Gruppen über die Ländergrenzen hinweg eingeteilt, in welchen sodann unterschiedliche Aufgaben rund um die Planung des Neubaus einer Haftanstalt zu erarbeiten waren. Am Ende des Seminars präsentierten die Studierenden ihre jeweiligen Ergebnisse und diskutierten sie untereinander.

Neben dem universitären Programm blieb auch Zeit für Freizeitaktivitäten. Eine organisierte Nachtwanderung führte durch den umliegenden Wald und brachte den Studierenden die örtliche Flora und Fauna näher. Gemütliche Abende im Schlosskeller boten den Studierenden die Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen und Kontakte über die eigene Universität hinaus zu knüpfen.

 

Weitere Bilder der Veranstaltung finden Sie hier