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ULF

Was ist der StuRa?

 

Der StuRa ist ein Organ der Studierendenschaft. Die Studierendenschaft besteht aus allen immatrikulierten Studenten der Universität. Sie bilden zusammen eine rechtsfähige Körperschaft des öffentlichen Rechts und eine Gliedkörperschaft der Universität. Sie verwaltet ihre Angelegenheiten als solche selbst. Der StuRa ist dazu ihr Legislativorgan. Er besteht seit 2014 und löst den ehemaligen Allgemeinen Studierenden Ausschuss (AStA) ab. Der Unterschied zum früheren AStA liegt im Groben darin, dass er sich ebenfalls politisch äußern darf und seine Aufgaben nicht nur auf kulturelle Belange beschränkt ist.

Die Aufgaben des StuRa sind…

1. Das Vertreten der Interessen der Studierenden innerhalb und außerhalb der Universität. Diese Interessen sind sehr weit gefasst. Sie können also z.B. universitärer bzw. fachlicher, aber auch politischer, sozialer, wirtschaftlicher oder kultureller Natur sein. Es ist insbesondere die Pflicht des StuRas sich den Bitten und Beschwerden der Studierenden anzunehmen. Er ist laut seiner Satzung dazu verpflichtet, über diese Interessen, Wünsche und Bedürfnisse zu beraten und sich mit ihnen auseinanderzusetzen.

2. Die Pflege der überregionalen und internationalen Studentenbeziehung.im

3. Die Förderung der Gleichstellung, des Abbaus von Benachteiligungen sowie der sportlichen Aktivitäten der Studierenden.

4. Finanzielle Unterstützung studentischer Veranstaltungen und Projekte sowie der Fachschaften. Dieser Punkt nimmt derzeit regelmäßig einen großen Teil der StuRa Sitzungen ein. Die Förderung erfolgt vorwiegend über Mittel, die durch den Semesterbeitrag von 6€ durch jeden Studenten zu entrichten sind. Aber auch die Fachschaften werden mit einem Teil dieses Geldes für ihre Arbeit wie z.B. die Erstsemesterwochen, Bürokosten etc. versorgt. Allerdings können von diesem Geld keine Projekte gefördert werden, die ECTS Punkte vergeben. Für diese hat der StuRa einen separaten Geldtopf eingerichtet, der aus Qualitätssicherungsmitteln (QSM-Mitteln) gespeist wird. Von diesen wird z.B. Kupferblau unterstützt. Er unterliegt besonderen Förderungsvoraussetzungen.

5. Einrichtung und Verwaltung von Arbeitskreisen. Der Studierendenrat richtet permanente sowie vorübergehende Arbeitskreise ein. Diese stehen – wie auch die Sitzung des StuRas – allen Studenten offen. Wir freuen uns über jegliche Beteiligung. In der Realität sind die Arbeitskreise jedoch fast ausschließlich von den Mitgliedern des StuRas besetzt. Jeder Arbeitskreis verfügt über ein gewisses Budget mit dem er eigenständig arbeiten kann. Den mit Abstand größten Posten hatte dabei in den vergangenen Jahren der AK Ract! Festival mit Rund 14.000 € (2.500 € davon nachträglich beschlossen). Er ist damit höher als die Ausstattung aller anderen Arbeitskreise zusammen. Eine Übersicht über den vorläufigen Haushaltsplan von 2016 findest du hier. Vorläufig ist der Plan, weil es noch der Zustimmung der Universität benötigt, die bisher noch nicht erfolgt ist.

6. Vorbereitung und Durchführung der Studentischen Vollversammlung. Die Studentische Vollversammlung ist ein beratenes Gremium der Studierendenschaft. In diesem informiert der StuRa vor allem über seine Arbeit. In ihm wird aber auch über Anträge beraten und entschieden (die u.a. auch von jedem Studenten und jeder Studentin eingebracht werden können!). Darüber hinaus kann die Studentische Vollversammlung Empfehlungen an die Organe der Studierendenschaft geben.

7. Aufstellung eines Haushaltsplanes.

 

Aufbau des Studierendenrates

Dem StuRa gehören 21 Mitglieder an. Vier davon sind gleichzeitig Mitglieder des Senats. Derzeit sind neben ULF sechs weitere Listen im Gremium

vertreten (Anzahl der Vertreter in Klammern): Die Grüne Hochschulgruppe (GHG) (5), die Fachschaftenvollversammlung (FSVV) (5), Die Liberale Hochschulgruppe (LHG) (3), die Jungen Sozialen (Jusos) (3), der Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS) (2), die Linke Liste, [Solid‘]SDS (1) und Die LISTE (1). Aktiv sowie passiv wahlberechtigt ist jeder Studierende der Universität Tübingen.

Der StuRa wiederum wählt zwei Vorsitzende und einen Finanzreferenten. Die Vorsitzenden vertreten die Studierendenschaft nach außen, also bei Rechtsstreitigkeiten etc.  Weiterhin bestellen sie den Haushaltsbeauftragen und Bürokräfte und fungieren als ihre Vorgesetzen. Der Finanzreferent ist für die Vorlage eines Entwurfs des Haushaltsplanes, seiner Durchführung sowie die Zusammenarbeit mit Hochschule und Rechnungshof zuständig.  Er verwaltet das Girokonto der Studierendenschaft. Die Vorsitzenden und der Finanzreferent bilden zusammen das Exekutivorgan.

Zum vollständigen Verständnis sei hier noch erwähnt, dass auf universitärer Ebene ebenfalls Urabstimmungen vorgenommen werden können und teilweise auch vorgenommen werden müssen. Dies ist z.B. für die Änderung der Satzung notwendig.