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Lehrveranstaltungen

Kommentar zu den Lehrveranstaltungen der einzelnen Dozenten

Wintersemester 2011/12, Stand: 01.12.2011, 18:32 Uhr

Arnold / Assmann / Bauer / Baur / Beckers / Binnewies / Bloehs / Burchard / Clemens / Dittmann / Dobler / Drescher / Eichberger / eich-communications / Eikens / Eschelbach / Fernandes / Finkenauer / Flechsig / Forster / Frank / Fritz-Janssen / Gavallér-Rothe / Gebauer / Gerblinger / Graßhof / Groß / Günther / Häcker / Hägele / Hammer / Heper / Huber / Indra / Jatzke / Kainer / Karnowski / Kästner / Kerner / Kinzig / Kirchhof / Klunzinger / Kühl / Lange / Marotzke / Mellinghoff / Nettesheim / Ogden / Pfohl / Picker / Reichold / Remmert / Ronellenfitsch / Rux / Saladin / Sambuc / Sandberger / Sander / Schnabel / Schneider / Seiler / Sramek / Stroezel / Thiessen / Thole / Thomas / Trüg / Vogel / von Bernstorff / von Mangoldt / Wagner / Waibel / Walk / Wegel / Wegen / Weitekamp / Wendler / Westermann / Wiegeler, M.A. / Winkelbauer / Wolf / Wulf


Änderungen sind gekennzeichnet: überholte / aktuelle Fassung


Lehrbeauftragter
Rechtsanwalt Dr. Michael Arnold

Sprechstunde:Nach der Veranstaltung
Webseite:http://www.gleisslutz.com/_cms/anwaelte/de/88.html

Vorlesung Konzernrecht in der Praxis

SPB 1a

Termin:Dienstag 16 Uhr c.t. - 18 Uhr, HS 8
an folgenden Tagen: 18. 10., 8.11., 22.11., 6.12., und 20.12.2011 sowie10.1. und 24.1.2012
Eignung:5. Semester ff.

Inhalt:

Die Vorlesung ist Teil der gesellschaftsrechtlichen Ausbildung. Sie behandelt die theoretischen Grundlagen des Konzernrechts, legt aber besonderes Gewicht auf die Anwendungsbereiche in der Praxis. Anhand mehrerer praktischer Fälle in der jüngsten Vergangenheit werden die für die Praxis wichtigen konzernrechtlichen Fragen erörtert. Dabei werden auch umwandlungsrechtliche Grundlagen gelegt und aktienrechtliche Strukturmaßnahmen wie Squeeze-out, Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag etc. behandelt.

Literatur:

Emmerich/Habersack, Aktien- und GmbH-Konzernrecht, 6. Aufl. 2010; Emmerich/Habersack, Konzernrecht, 9. Aufl. 2008. Weitere schriftliche Hinweise zur Literatur zu Beginn der Vorlesung.



Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handelsrrecht , Internationales Wirtschaftsrecht, Gewerblicher Rechtsschutz
Prof. Dr. Heinz-Dieter Assmann, LL. M.

Dienstzimmer:Alte Physik, 2. OG, Zi. 201
Sprechstunde:Mo 13-14 Uhr nach Vereinbarung
Telefon:29-72696
Fax:29-5810
E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/assmann
Sekretariat:Ute Langenscheid, Zi. 203, Sprechstunde: Mo-Do 9-13 Uhr, Tel. 29-78120, E-Mail
Mitarbeiter:Julius Forschner, Zi. 303 (Alte Physik), Tel. 29-78110, E-Mail, http://www.jura.uni-tuebingen.de/forschner/
Thomas Pflock, Tel. 29-73308

Vorlesung Kapitalmarktrecht

SPP; SPB 1a

Termin:Montag 10 Uhr c.t. - 12 Uhr, HS 5
Beginn:10.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:7. Semester f.

Inhalt:

Mit dieser Veranstaltung wird der Stoff der Vorlesung Kapitalmarktrecht ganz auf die Schwerpunktbereiche 1a und 1b ausgerichtet. Das bedeutet, dass die gesellschaftsrechtlichen Bezüge des Kapitalmarktrechts im Vordergrund stehen. Zu diesen gehören vor allem die Regelungen der Emission von Wertpapieren und nicht wertpapiermäßig verbriefter Kapitalanlagen (einschließlich der Grundzüge des Prospektrechts), das kapitalmarktrechtliche Publizitätssystem, das Insiderrecht, die aktionsbezogenen Bestimmungen und Informationspflichten des Wertpapierhandelsgesetzes, die kapitalmarktrechtlich-zivilrechtlichen Haftungsgrundlagen und das Recht der Unternehmensübernahmen. Den diesbezüglichen Ausführungen wird eine ausführliche Darstellung der Entwicklung dieses Rechtsgebiets, seines Regelungsleitbilds und seiner Zusammenhängen vorausgeschickt.

Literatur:

Assmann/Uwe H. Schneider (Hrsg.), Wertpapierhandelsgesetz, 5. Aufl. 2009; Assmann/Schütze (Hrsg.), Handbuch des Kapitalanlagerechts, 3. Aufl. 2007, Buck-Heeb, Kapitalmarktrecht, 4. Aufl. 2010. Weitere schriftliche Hinweise zum Schrifttum zu Beginn der Vorlesung



Seminar: "Ausweitung der Managerhaftung - Anlässe, Gründe, Wege"

SPB 1a; Lehrveranstaltung i. S. von § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002 und § 4 Abs. 1 lit. b PromO.

Termin:Blockveranstaltung am 26. und 27. Januar 2012
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester ff.

Inhalt:

Nicht erst seit der Finanzkrise und ungeachtet der gesetzlichen Festschreibung der „Business Judgement Rule“ in § 93 Abs. 1 Satz 2 AktG ist eine Auswei-tung der Managerhaftung zu beobachten. Sie beruht einerseits auf einer Verschärfung der Sorgfaltspflichten, die Leitungsorgane einer Gesellschaft in Ausübung ihrer Tätigkeit zu be-achten haben, und sie besteht andererseits in der zunehmenden persönlichen und direkten Verantwortlichkeit von Leitungsorganen gegenüber Anteilseignern (insbesondere Aktionären) und Gläubigern. Das Seminar geht den Ursachen dieser Entwicklung nach und untersucht die rechtlichen Instrumente der Haftungserweiterung. Vor allem wird dem Phänomen einer zunehmenden Konturierung einer Art aktien- und kapitalmarktrechtlichen Garantenhaftung nachgegangen.

Bitte beachten sie bzgl. der Formalien der Seminararbeiten (Abgabe, Formatierung etc.) folgendes Merkblatt sowie die Seminarankündigung.



Rechtsanwalt
Prof. Dr. iur. Jobst-Hubertus Bauer

Sprechstunde:Nach der Veranstaltung
Webseite:http://www.gleisslutz.com/_cms/anwaelte/de/51.html

Vorlesung Ausgewählte Probleme des Individualarbeitsrechts

Termin:Donnerstag 14 Uhr s.t. - 18 Uhr, Raum 235 (neben Dekanat)
an folgenden Tagen: 19.10., 17.11., 24.11. und 8.12.2011
Eignung:5. Semester ff.

Inhalt:




Akad. Mitarbeiter Alexander Baur

Dienstzimmer:Lehrstuhl Prof. Dr. Kinzig

Schlüsselqualifikation/Proseminar: Strategie

Termin:Mittwoch 18 Uhr c.t. - 20 Uhr, Brechtbau, Raum 030
Beginn:19.10.2011

Inhalt:

„Strategie“ ist nicht nur in der Rhetorik („Rhetorik als strategische Kommunikation“), sondern auch in anderen Wissenschaften und der rhetorischen Praxis (etwa der Werbung) ein schillernder und häufig verwendeter Begriff. Was sich dahinter allerdings konkret verbirgt, ist unklar und auch in der (modernen) Rhetoriktheorie nur in Ansätzen reflektiert. Im Seminar soll deshalb in einem ersten Teil eine interdisziplinäre Annäherung – unter anderem aus linguistischer, medienwissenschaftlicher, politikwissenschaftlicher, ökonomischer, psychologischer und juristischer Perspektive – an den Strategiebegriff versucht werden, um davon ausgehend einen spezifisch rhetorischen Strategiebergriff zu entwickeln.

In einem zweiten Teil steht dann die rhetorische Strategieanalyse im Zentrum. Dabei werden rhetorische (Makro-)Phänomene (u.a. aus der Politik: Wahlkampf- sowie politische Rückzugs- und Korrekturstrategien; aus dem gesellschaftlichen Bereich: außerparlamentarische Opposition und Protestbewegungen; aus der Werbung bzw. Wirtschaft: Strategiekonzepte breit angelegter Werbemaßnahmen, Krisenkommunikationsstrategien bei Gefährlichkeit von Produkten oder bei drohenden Imageschäden; aus dem Justizsektor: Anklage- und Verteidigungsstrategien im Strafverfahren samt dazugehöriger Öffentlichkeitsarbeit – „Litigation PR“) auf die ihnen zugrundeliegende rhetorische Strategie hin untersucht. Als konkrete Analysebeispiele sind derzeit geplant: Der Landtagswahlkampf der Grünen und der CDU 2011; Rücktritt des früheren Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg; die CDU/CSU/FDP-Koalition und ihr erneuter Ausstieg aus der Kernenergie; „Wutbürger“ kontra Deutsche Bahn (Stuttgart 21 samt Schlichtungsprozess); Markteinführung und Platzierung des neuen BMW 5er im Vergleich zur neuen Mercedes-Benz E-Klasse; Informationsstrategien der Politik und der Wirtschaft bei der sogenannten „Bankenrettung“; Korruptionsskandal bei Siemens; EHEC-Informationsmanagement; Strafprozess vor dem Landgericht Mannheim gegen Jörg Kachelmann.

In einem dritten Teil steht schließlich die Strategieentwicklung im Zentrum (zugleich mündliche Prüfungsleistung für Studierende der Rechtswissenschaft).

Literatur:

Pflichtlektüre zur Vorbereitung:

Knape, Joachim (2000): Was ist Rhetorik? Stuttgart.
Knape, Joachim / Böhme, Katie / Becker, Nils (2009): „Strategie“. In: Historisches Wörterbuch der Rhetorik 9, Sp. 152-172.



Lehrstuhl Prof. Dr. Kinzig
Dipl.Psych. Anna Beckers

Dienstzimmer:Sand 7
Telefon:29-72018
E-Mail:E-Mail

Übung: Kriminologische Theorien mit besonderer Berücksichtigung der Evolutionstheorie

Termin:Dienstag 10 Uhr c.t. - 12 Uhr, F 115, Sand 6
Beginn:18.10.2011

Inhalt:

Die Übung "Kriminologische Theorien mit besonderer Berücksichtigung der Evolutionstheorie" soll Studierenden die Möglichkeit geben, sich mit verschiedenen kriminologischen Schulen und den daraus hervorgegangenen Theorien auseinander zusetzten. Ziel ist es dabei nicht nur auf einer theoretischen Ebene zu verbleiben, sondern die Umsetzung der theoretischen Annahmen in der Praxis nachzuvollziehen und anhand empirischer Ergebnisse kritisch zu hinterfragen. Die Forschung zeigt, wie schwierig eine Integration von Theorie und empirischer Realität zuweilen fällt, es stellt sich immer die Frage ob eine schlüssig erscheinende Theorie durch die Realität bestätigt wird. Diese Frage ist von größter Relevanz, denn viele unserer Schlussfolgerungen, Interventionen und Sanktionen orientieren sich an kriminologischen Annahmen und Theorien, die nicht immer bestätigt werden können. Nach einer kritischen Diskussion der klassischen Theorien soll daher die Evolutionstheorie, die oft den Anspruch hat eine umfassende, integrative Theorie zu sein, detaillierter dargestellt und bezüglich ihrer Stärken und Schwächen diskutiert werden.

Literatur:

Wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.



Rechtsanwalt
Prof. Dr. Burkhard Binnewies

Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/binnewies

Vorlesung Steuerrecht VI: Gewerbesteuer und Bewertung

SPP; SPB 6

Termin:Freitag 10 Uhr c.t. - 14 Uhr, HS 5
an folgenden Tagen: 2.12 und 9.12.2011 sowie 13.1. und 20.1.2012
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester f.

Inhalt:

Schwerpunkt der Vorlesung ist die Einführung in das Recht der Gewerbesteuer und hier insbesondere: Art und Formen des Gewerbebetriebs, sachliche und persönliche Steuerpflicht, Besteuerung nach dem Gewerbeertrag (Hinzu¬rechnungen und Kürzungen), Steuermesszahl und Steuermessbetrag, Gewerbeverlust, Zerlegung, Verwaltung/Festsetzung und Erhebung der Gewerbesteuer sowie Rechtsbehelfe. Ferner erfolgt eine Einführung in die Grundzüge des Bewertungsgesetzes.

Literatur:


BIRK, Steuerrecht, 13. Aufl., 2010; TIPKE/LANG, Steuerrecht, 20. Aufl., 2010.



Rechtsanwalt
Prof. Dr. iur. Joachim Bloehs

Dienstzimmer:keines; Kontakt über Lehrstuhl Prof. Dr. Ferdinand Kirchhof
Sprechstunde:im Anschluss an die Vorlesung und nach Vereinbarung
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/bloehs

Vorlesung Steuerrecht V: Bilanz- und Gewinnermittlung

SPP; SPB 6

Termin:Freitag 10 Uhr c.t. - 14 Uhr, HS 5
an folgenden Tagen: 21.10., 28.10., 18.11. und 25.11.2011
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester f.

Inhalt:

Die Vorlesung ist Teil der Ausbildung im Steuerrecht und Bestandteil des Schwerpunktbereichs 6 Steuern und Finanzierung. Sie wird gemeinsam mit BVerfRi Prof. Dr. Ferdinand Kirchhof, Prof. Dr. Seiler, BVerfRi Prof. Dr. h.c. Mellinghof, RA Dr. Binnewies und RiBFH Dr. Jatzke im Jahresrhythmus gehalten.
Dem steuerrechtlichen Teil wird zunächst die Gewinnermittlung der Unternehmen vorangestellt. Sowohl für das Verständnis der Einkommensteuer (Vorlesung Steuerrecht I) als auch der Körperschaftsteuer und der Gewerbesteuer ist die Ermittlung der Bemessungsgrundlage von zentraler Bedeutung. Ohne grundlegende Kenntnisse der handels- und steuerrechtlichen Gewinnermittlung sind die wesentlichen Fragestellungen der Ertragsteuern nicht erfassbar. Die Vorlesung beginnt daher mit einer Einführung in die Buchführung und Bilanzierung, stellt also die Grundlagen der Bilanzierung nach deutschem Handels- und Steuerrecht dar. Dabei werden die Änderungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes berücksichtigt, das die größte Reform der handelsrechtlichen Gewinnermittlung seit über 20 Jahren darstellt. Besonders hervorgehoben werden die steuerrechtlichen Auswirkungen. In der Vorlesung werden auch die unterschiedlichen Gewinnermittlungsmethoden der §§ 4, 5 EStG dargestellt sowie die Begriffe der Sonderbilanz und Ergänzungsbilanz eingeführt. Ein kurzer Vergleich der deutschen mit internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IAS/IFRS und US-GAAP) schließt sich an.
Der zweite Schwerpunkt der Vorlesung liegt in der Darstellung des Körperschaftsteuerrechts, das insbesondere für Kapitalgesellschaften wie die weit verbreitete GmbH von entscheidender Bedeutung ist.

Literatur:

Birk, Steuerrecht, 11. Aufl. 2008; Tipke/Lang, Steuerrecht 19. Aufl. 2008; F. Kirchhof, Grundriss des Steuer- und Abgabenrechts, 2. Aufl. 2001; Frotscher, Körperschaftsteuer, 2. Aufl. 2008; Thiel/Lüdtke-Handjery, Bilanzrecht, 5. Aufl. 2005; Großfeld/Luttermann, Bilanzrecht, 4. Aufl. 2005, Bornhofen, Buchführung 1 und Buchführung 2.



Lehrstuhl Prof. Dr. Vogel
Dr. Christoph Burchard, LL.M. (NYU)

Sprechstunde:Nach Vereinbarung
Telefon:29-72693
E-Mail:E-Mail
Webseite:www.jura.uni-tuebingen/burchard

Vorlesung Introduction to the US Criminal Justice System

Termin:Blockveranstaltung, wohl vom 19. bis 21.12.2011 im Tagungshaus Berghaus Iseler in Oberjoch.
Eignung:3. Semester ff.

Inhalt:

The course is meant to give a broad introduction to the US-American Criminal Justice System, which is prominent but often misrepresented in the media. We will explore methodological, structural, doctrinal, as well as procedural differences and commonalities with the German Legal System. We will also discuss the very "real" problems of US American Criminal Justice, such as the arbitrariness of jury trials, disproportionate sentencing, the death penalty, and social segregation in the prison system.

This course meets the requirements of § 9 Abs. 1 Nr. 3 JAPrO 2002 ("fremdsprachige rechtswissenschaftliche Veranstaltung").

For the exact course outline and for more information about the requirements to pass the course, please consult the course webpage.

Literatur:

Will be made available online on the course webpage.



Vorlesung Introduction to the European Criminal Justice System

Termin:Blockveranstaltung vom 23. bis 25. Januar 2012 im Gästehaus der Universität Tübingen im Blaubeuren

Inhalt:

The course will give an introduction to the Europeanization of Criminal Justice within the Common Space of Freedom, Security and Justice, and thus to the formation of a "European Criminal Justice System". We will explore the history and development of European Criminal Justice. We will discuss its principles, structures and actors of political and legal governance. The topics will include the harmonization of substantive criminal law, the formation of supranational European criminal law and law enforcement (e.g. a European Public Prosecutor), as well as cooperation between member states governed by so called mutual recognition instruments (e.g. the European Arrest Warrant). We will also deal with national resistances against the Europeanization of Criminal Justice, most prominently articulated by the Bundesverfassungsgericht in its Lisbon verdict.

This course meets the requirements of § 9 Abs. 1 Nr. 3 JAPrO 2002 ("fremdsprachige rechtswissenschaftliche Veranstaltung").

For the exact course outline and for more information about the requirements to pass the course, please consult the course webpage.


Literatur:

Will be made available online on the course webpage.



Richter am Bundessozialgericht
Prof. Dr. Thomas Clemens

Sprechstunde:In der Vorlesungspause und nach Vereinbarung oder auch per Email oder telefonisch
E-Mail:E-Mail

Vorlesung Sozialversicherungsrecht II (mit verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen)

SPP; SPB 1b

Termin:Veranstaltung von 12 Uhr s.t. - 18 Uhr am 24.10. und 7.11.2011 im Raum 235
Veranstaltung von 14 Uhr s.t. - 18 Uhr am 28.11., 12.12.2011sowie 16.1. und 30.1.2012 im Hörsaal 4
Vorgesehen laut Studienplan:6. Semester f.

Inhalt:

Der Vorlesungsstoff ist auf zwei Semester verteilt. Der Einstieg ist sowohl zum Som-mer- als auch zum Wintersemester möglich.
Ihr Gegenstand ist der Überblick über das Sozialversicherungsrecht (Krankenversiche-rung mit Kassenarzt- und Krankenhausrecht, Pflege-, Unfall , Renten und Arbeitslo-senversicherung, evtl. auch Grundsicherung sowie Mini-Jobs). Auch einige verfas-sungsrechtliche Eckpunkte werden behandelt (z.B. Versicherungszwang, Familienkomponente). Besonderheiten des Verwaltungs- und Gerichtsverfahrens (SGB X und SGG) werden dargestellt (besondere Klagearten, Aufhebung von Verwaltungsakten, Erstattungsstreitigkeiten, sozialrechtlicher Herstellungsanspruch).
Der Stoff wird in den Sozialversicherungszweigen jeweils zunächst systematisch an-hand von Übersichten erarbeitet und dann anhand der Lösung von Fällen vertieft (die-se überwiegend angelehnt an BSG-Urteile der letzten Jahre). Arbeitspapiere - mit Übersichten und Falllösungen - werden ausgegeben.

Literatur:

Gesetzessammlung (mit SGB I - XII und SGG) wird, falls möglich, vom Dozenten zu günstigem Preis besorgt. Als Lehrbuch zum Sozialrecht wird die Anschaffung von
• Waltermann, Sozialrecht, 9. Aufl. 2011, ca. 320 Seiten, ca. 23 €,
vorgeschlagen. Als Alternative können in Betracht kommen:
• Kokemoor, Sozialrecht, 4. Aufl. 2010, ca. 230 Seiten, 19,90 €, oder
• Eichenhofer, Sozialrecht, 7. Aufl. 2010, ca. 350 Seiten, 24 €, oder
• Muckel, Sozialrecht, 3. Aufl. 2009, ca. 580 Seiten, 24 €, oder
• Fuchs/Preis, Sozialversicherungsrecht, 2. Aufl. 2009, ca. 1200 Seiten, 49,80 €.



Prof. Dr. Armin Dittmann

Sprechstunde:Nach der Lehrveranstaltung und nach Vereinbarung
E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.uni-hohenheim.de/oeffentliches-recht/
Sekretariat:F. Berthel, Tel. 0711 / 459-22792, Fax0711 / 459-23482
Assistenten:Anna Esposito, Ass. iur.

Vorlesung Gewerberecht

mit Schwerpunkt Gewerbeordnung, Handwerksordnung, Gaststättengesetz, Subventionsrecht

SPP; SPB 5


Termin:die Lehrveranstaltung wendet sich vor allem an alle wirtschaftlich interessierten Juristen
Montag 8 Uhr c.t. - 10 Uhr, HS 5
am 24.11. und 15.12.2011 findet von 8-10 Uhr ein Zusatztermin im Hörsaal 6 statt.
Beginn:10.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester f.

Inhalt:

Behandelt werden die Grundentscheidungen der „Wirtschaftsverfassung“ des Grundgesetzes unter Einschluss völker- und europarechtlicher Vorgaben, die Selbstverwaltung der Wirtschaft, die Grundzüge des Gewerberechts im engeren (GewO; HandwO, GastG) und weiteren Sinne (z.B.: Medienverwaltungsrecht) sowie das Subventionsrecht. Die Vorlesung dient zudem der bereichsspezifischen Wiederholung und Vertiefung von Grundfragen des Verfassungsrechts und des Allgemeinen Verwaltungsrechts

Literatur:

Arndt, Hans-Wolfgang/Fetzer, Thomas, Wirtschaftsverwaltungsrecht, in: Steiner, Udo (Hrsg.), Besonderes Verwaltungsrecht, 8. Aufl. 2006, S. 693 ff.; Ehlers, Dirk, Gewerbe-, Handwerks- und Gaststättenrecht, in: Achterberg, Norbert/Püttner, Günter/Würtenberger, Thomas (Hrsg.), Besonderes Verwaltungsrecht, Bd. I, 2. Aufl. 2000, S. 96 ff.; Ennuschat, Jörg, Wirtschaftsverwaltungsrecht, 2011; Frotscher, Werner/Kramer, Urs, Wirtschaftsverfassungs- und Wirtschaftsverwaltungsrecht, 5. Aufl. 2008; Huber, Peter M., Öffentliches Wirtschaftsrecht, in Schmidt-Aßmann, Eberhard/Schoch, Friedrich (Hrsg.), Besonderes Verwaltungsrecht, 14. Aufl. 2008, S. 305 ff.; Oberrath, Jörg-Dieter, Öffentliches Wirtschaftsrecht, 2005; Ruthig, Josef/Storr, Stefan, Öffentliches Wirtschaftsrecht, 2. Aufl. 2008; Sander, Gerald G./Sigloch, Daniel, Fälle zum Wirtschaftsverfassungs- und Wirtschaftsverwaltungsrecht, 2003; Schliesky, Utz, Öffentliches Wirtschaftsrecht, 3. Aufl. 2008; Schmidt, Reiner/Vollmöller, Thomas (Hrsg.), Kompendium Öffentliches Wirtschaftsrecht, 3. Aufl. 2007; Stober, Rolf, Allgemeines Wirtschaftsverwaltungsrecht, 16. Aufl. 2008; ders., Besonderes Wirtschaftsverwaltungsrecht, 14. Aufl. 2007; Ziekow, Jan, Öffentliches Wirtschaftsrecht, 2. Aufl. 2010.



Richterin
Dr. Katrin Dobler

Sprechstunde:nach der Vorlesung
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/professoren_und_dozenten/dobler

Vorlesung Freiwillige Gerichtsbarkeit und angrenzende Familiensachen - Besonderer Teil

SPP; SPB 2

Termin:Mittwoch 18 Uhr s.t. - 19.30 Uhr, HS 2
Beginn:12.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester f.

Inhalt:

Die Freiwillige Gerichtsbarkeit ist Teil des Schwerpunktbereichs 2 ("Rechtspflege in Zivilsachen"). Unabhängig vom gewählten Schwerpunktbereich eignet sich ein Studium des Rechts der freiwilligen Gerichtsbarkeit sehr gut zur Vertiefung der Kenntnisse im materiellen Recht (insbesondere Erb- und Familienrecht) wie auch im Verfahrensrecht. Grundlage der Vorlesung ist das am 1. 9. 2009 in Kraft getretene "Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG)" samt zugehörigen Begleitgesetzen.
Nachdem Gegenstand der Vorlesung im vorangegangenen Sommersemester der allgemeine Teil des FamFG war, wird nun anhand von Fällen aus der Praxis schwerpunktmäßig das Verfahren in Nachlasssachen, in Vormundschafts- und Pflegschaftsangelegenheiten sowie in Betreuungssachen behandelt.
Die Vorlesung eignet sich auch für Studenten, die den Allgemeinen Teil noch nicht gehört haben.

Literatur:

Ein aktuelles Literaturverzeichnis wird in der ersten Vorlesungsstunde ausgegeben.



Lehrbeauftragter
Richter am BGH Dr. Ingo Drescher

Kolloquium zur höchstrichterlichen Rechtsprechung im Gesellschaftsrecht

SPW; SPB 1a

Termin:Donnerstag 18 Uhr c.t. - 20 Uhr, HS 4
Beginn:20.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester

Inhalt:

Im Kolloquium sollen anhand der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs wichtige Bereiche des Gesellschaftsrechts mit Schwerpunkt auf dem Recht der GmbH (Gründung der GmbH, Vorgesellschaft, Vorratsgesellschaft, Kapitalaufbringung und Kapitalerhaltung, Vertretung und Geschäftsführung, Haftung der Geschäftsführer, Haftung der Gesellschafter, Gesellschafterstreit, Ausschluss und Einziehung, Anteilsübertragung, Auflösung) dargestellt und zur Diskussion gestellt werden. Das Kolloquium eignet sich sowohl zur Information über die (neuere) Rechtsprechung als auch zur Repetition.



Richter am Bundesverfassungsgericht
Prof. Dr. Michael Eichberger

Dienstzimmer:keines; Kontakt über Lehrstuhl Prof. Dr. Ferdinand Kirchhof
Sprechstunde:nach der Vorlesung und nach Vereinbarung
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/eichberger

Vorlesung Umweltrecht II, Schwerpunkt Immissionsschutz- und Naturschutzrecht

SPP; SPB 5

Termin:Veranstaltung freitags von 10.45-13.45 Uhr an folgenden Tagen: 28.10., 11.11., 25.11., 9.12. 2011 sowie 13.1. und 27.1.2012 im Hörsaal 6
Beginn:28.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:6. Semester f.

Inhalt:

Die Vorlesung gibt einen systematischen Überblick über das Naturschutzrecht und das Bundesimmissionsschutzgesetz. Ausgewählte Bereiche wie die Schutzgebietsausweisungen, der europäische Flächenschutz, die naturschutzrechtliche Eingriffsregelung, der Artenschutz und das Recht des Lärmschutzes, der Luftreinhaltung und der Anlagenzulassung werden hierbei anhand exemplarischer Fälle vertieft.

Literatur:

Sparwasser/Engel/Voßkuhle: Umweltrecht – Grundzüge des öffentlichen Umweltschutzes, 5. Aufl. 2003; Hoppe/Beckmann/Kauch: Umweltrecht, 2. Aufl. 2000; Kloepfer: Umweltrecht, 3. Aufl. 2004; Koch (Hrsg.): Umweltrecht, 3. Aufl. 2011; Schmidt/Kahl: Umweltrecht (JuS-Schriftenreihe), 8. Aufl. 2010;
Gesetzestexte: Sartorius I und Ergänzungsband; Beck–Texte (dtv) Umweltrecht, 22. Auflage 2011; Beck–Texte (dtv) Naturschutzrecht, 11. Auflage 2010

Weitere Literaturhinweise werden zu Beginn der Vorlesung gegeben.




eich-communications

Schlüsselqualifikation: “Rhetorik für Juristen”

Termin:Blockveranstaltung von 9-18 Uhr am 17. und 18.10.2011 im Raum 237 (neben Dekanat)

Inhalt:

Neben einer fundierten Ausbildung und herausragenden fachlichen Leistungen wird Rhetorik als Kernkompetenz für Juristen immer wichtiger. Im Rahmen der Veranstaltungen zu Schlüsselqualifikationen haben Studierende jetzt die Möglichkeit, an ihrer individuellen Rhetorik zu arbeiten und Techniken für kommunikative Herausforderungen zu erlernen. Hierzu gehören Selbstpräsentation, Fachvortrag und Meinungsrede.

In diesem Seminar lernen Sie wie Sie
- Ihre Rede zweckmäßig aufbauen,
- sich individuell präsentieren,
- Ihre Meinung überzeugend vertreten,
- einen Sachverhalt deutlich darstellen,
- Ihre Zuhörer unterhalten und mitreißen und
- durch den Einsatz von Körpersprache wirkungsvoll auftreten.

Durch praktische Übungen mit Videoanalyse können Sie Ihre Wirkung auf andere nachhaltig verbessern und den erforderlichen Schein erwerben.



Schlüsselqualifikation: “Rhetorik für Juristen”

Termin:Blockveranstaltung von 9-18 Uhr vom 17. - 18.11.2011 im Raum 237 (neben Dekanat)

Inhalt:

Neben einer fundierten Ausbildung und herausragenden fachlichen Leistungen wird Rhetorik als Kernkompetenz für Juristen immer wichtiger. Im Rahmen der Veranstaltungen zu Schlüsselqualifikationen haben Studierende jetzt die Möglichkeit, an ihrer individuellen Rhetorik zu arbeiten und Techniken für kommunikative Herausforderungen zu erlernen. Hierzu gehören Selbstpräsentation, Fachvortrag und Meinungsrede.

In diesem Seminar lernen Sie wie Sie
- Ihre Rede zweckmäßig aufbauen,
- sich individuell präsentieren,
- Ihre Meinung überzeugend vertreten,
- einen Sachverhalt deutlich darstellen,
- Ihre Zuhörer unterhalten und mitreißen und
- durch den Einsatz von Körpersprache wirkungsvoll auftreten.

Durch praktische Übungen mit Videoanalyse können Sie Ihre Wirkung auf andere nachhaltig verbessern und den erforderlichen Schein erwerben.



Prof. Dr. Kinzig
Anke Eikens, M.A.

Dienstzimmer:Zi. 222, Sand 7
Sprechstunde:nach Vereinbarung
Telefon:29-72024
E-Mail:E-Mail

Verfahren der Auswertung von empirischen kriminologischen Projekten

Ergänzungsveranstaltung zur Vorlesung Kriminologie Auch für Studierende anderer Disziplinen im Nebenfach bzw. Wahlpflichtfach geeignet, namentlich für Pädagogen, Psychologen, Soziologen.

SPB 7

Termin:Donnerstag 8.30 - 10 Uhr, HS 122, Sand 6
oder nach Vereinbarung
Eignung:5. Semester ff,

Inhalt:

Die Kriminologie arbeitet mit erfahrungswissenschaftlichen Methoden, insbesondere mit den Methoden der empirischen Sozialforschung.
Diese Übung soll eine Hilfestellung für das Vorgehen bei quantitativen Forschungen bieten.
Sie richtet sich in erster Linie an studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte sowie Praktikanten der Juristischen Fakultät, die Fragen zu Methoden der empirischen Sozialforschung, insbesondere SPSS aber auch zur Statistik, der Interpretation empirischer Befunde oder zur Erstellung von Fragebögen haben, kann aber auch jederzeit von Studierenden der Rechtswissenschaften als Einführung in die Thematik genutzt werden.

VORANMELDUNG ERFORDERLICH:
Anmeldung mit kurzer Erläuterung der Fragestellung/Problematik/Wünsche bitte
an anke.eikens@uni-tuebingen.de .

Literatur:

Wird nach Bedarf bekannt gegeben.



Richter am Bundesgerichtshof
Dr. Ralf Eschelbach

Sprechstunde:nach der Vorlesung

Zur Vertiefung: Höchstrichterliche Rechtsprechung in Strafsachen, vorzugsweise zu den Kapitaldelikten.

SPP; SPB 7

Termin:Montag 14 Uhr c.t. - 18 Uhr, HS 4
Veranstaltung an folgenden Tagen: 17.10., 7.11., 21.11., 5.12. ,19.12.2011 und 9.1. sowie 23.1.2012
Vorgesehen laut Studienplan:6. Semester f.

Inhalt:

Die Veranstaltung versucht, die Leitlinien der höchstrichterlichen Rechtsprechung in Strafsachen aufzuzeigen, die nicht nur durch Dogmatik, sondern auch durch das Streben nach Einzelfallgerechtigkeit sowie durch Sachzwänge aufgrund eines Divergenzausgleichs unter den verschiedenen Spruchkörpern geprägt sind und deshalb bisweilen eigene Wege beschreitet. Vorzugsweise anhand der Tötungs- und Körperverletzungsdelikte sollen mit Fallbespielen auch Verknüpfungen mit Fragen des Allgemeinen Teils sowie aktuelle verfassungsrechte Aspekte aufgezeigt werden. Dadurch wird ein Bereich abgedeckt, der besonders examensrelevant ist.

Rechtsprechungs- und Literaturnachweise werden im Rahmen der Veranstaltung mitgeteilt.



Dr. iur. Joao Manuel Fernandes

Sprechstunde:dienstags und mittwochs nach der Vorlesung im Raum 206 (Kupferbau)
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/fernandes

Propädeutische Vorlesung: Einführung in die Rechtsphilosophie

Termin:Mittwoch 14 Uhr c.t. - 16 Uhr, HS 5
Beginn:12.10.2011
Eignung:1. Semester ff.

Inhalt:

Die Vorlesung ist eine Einführung in die Rechtsphilosophie vom Standpunkt ihres geschichtlichen Ablaufs aus betrachtet. Dieses Ziel wird durch die Darstellung von wesentlichen Gedanken einer Auswahl historisch maßgebender rechtsphilosophischer Denker verwirklicht, von denen viele auch einen wichtigen Platz in der Geschichte der Philosophie einnehmen. Wir fangen bei den griechischen vorsokratischen Philosophen an, gehen über Sokrates, Platon und Aristoteles, Cicero und Ulpianus, Augustinus, Thomas von Aquin, Francisco de Vitoria und Francisco Suárez, Grotius, Hobbes, Pufendorf, Locke, Thomasius und Wolff bis zu Rousseau, Kant, Hegel, Stammler, Radbruch, Kelsen und Rawls. Als propädeutische Vorlesung besteht ihre Methode in der historisch geordneten Darstellung der einschlägigen rechtsphilosophischen Quellentexte und ihr Zweck ist es, den Zuhörern einen allgemeinen Überblick über die geschichtlichen Probleme der Rechtsphilosophie zu vermitteln und dabei einige Anhaltspunkte für eine philosophisch orientierte Reflexion über das Recht zu geben, die während des gesamten juristischen Studiums weiter entwickelt werden können.



Vorlesung Einführung in die spanische Rechtssprache und die spanische juristische Terminologie

Termin:Dienstag 14 Uhr c.t. - 16 Uhr, HS 5
Beginn:11.10.2011
Eignung:3. Semester ff.

Inhalt:

Allgemeine Einführung in die spanische Rechtssprache durch die Vermittlung von grundlegenden spanischen Rechtsbegriffen und den Vergleich mit dem deutschen Recht. 



Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Römisches Recht, Europäisches Privatrecht
Prof. Dr. Thomas Finkenauer

Dienstzimmer:Neue Aula, Gmelinflügel, 2. OG, Zi. 255-258, Tel.: 07071/29-72501, Fax: 29-5100
Sprechstunde:nach Vereinbarung
E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/finkenauer
Sekretariat:Cornelia Ruchhöft, Zi. 245.7, Tel. 29-78112, E-Mail
Assistenten:Boris Dollinger, Zi. 255, Tel. 29-74501
Dr. Florian Loyal
Christian Schnabel, Zi. 255, Tel. 29-72559
Dennis Walczak, Zi. 256, Tel.: 29-72102
Mitarbeiter:Ibrahim Altun, Zi. 245.6, Tel. 29-72102
Benedicta Knoblauch, Zi. 256, Tel. 29-72102
Dmitrij Koslow, Zi. 245.6, Tel. 29-72102
Matthias Lüdeking, Zi. 245.6, Tel. 29-72102
Sebastian Schneider, Zi. 245.6, Tel. 29-72102

Vorlesung Römische Rechtsgeschichte (mit Abschlussklausur)

zugleich SPP 3a, 3b, 3c

P/G, SPP; SPB 3a, 3b, 3c; Pflichtfach im Grundlagenbereich im Sinne von § 8 Abs. 3 JAPrO. Die Zulassung zur Ersten juristischen Prüfung setzt insgesamt nur die erfolgreiche Teilnahme an einer Lehrveranstaltung in diesem Sinne voraus (§ 9 Abs. 2 Nr. 2 i.V.m. § 3 Abs. 1 S. 2 JAPrO).

Termin:Donnerstag 16 Uhr c.t. - 18 Uhr, HS 14
Freitag 12 Uhr c.t. - 13 Uhr, HS 14
Lateinkenntnisse sind nicht erforderlich.
Beginn:13.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:1./2. Semester f.

Inhalt:

Große Teile der modernen kontinentaleuropäischen Rechtsordnungen gehen auf das antike römische Recht zurück und sind somit vom römischen Rechtsdenken bestimmt. Das römische Recht ist das bisher einzige gesamteuropäische Recht, das deshalb bei einer Kodifikation eines europäischen Zivilgesetzbuchs die Grundlage bilden wird. Die Wirkungsgeschichte des römischen Rechts ist die Geschichte seines Erfolges. Sie reicht von den Anfängen der XII Tafeln (um 450 v. Chr.) über seinen klassischen Höhepunkt im zweiten Jahrhundert n. Chr. bis zum Corpus iuris civilis, der berühmten Kodifikation des Kaisers Justinian I. in den Jahren 533-534, die das römische Recht der Nachwelt vermittelte.

Literatur:

Wird in der Vorlesung bekanntgegeben.



Rechtshistorisches Seminar

Lehrveranstaltung i. S. von § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002 und § 4 Abs. 1 lit. b, ggf. Abs. 2 PromO.

Eignung:5. Semester ff.

Inhalt:




Vorlesung Sachenrecht

P

Termin:Donnerstag 14 Uhr c.t. - 16 Uhr, HS 14
Freitag 10 Uhr c.t. - 12 Uhr, HS 14
mit 2-stündigen freiwilligen Fallbesprechungen (ZP)
Beginn:13.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:3. Semester f.

Inhalt:

Das Sachenrecht ist eine der Kernmaterien des BGB und Pflichtfach des Examens. Die Vorlesung dient der Vertiefung bereits vorhandener Kenntnisse und stellt das sachenrechtliche System in seiner Gänze dar. Die Vorlesung wird ergänzt durch die Vorlesung des Kollegen Westermann über „Kreditsicherungsrecht“.

Literatur:

Zur Vorbereitung: Wieling, Hans Josef, Sachenrecht, 5. Aufl., Heidelberg u. a. 2007; Westermann, Harm Peter, BGB-Sachenrecht, 11. Aufl., Heidelberg 2005.
Zur Vertiefung: Wieling, Hans Josef, Sachenrecht I (Handbuch), 2. Aufl., Heidelberg u. a. 2006; Westermann, Harry/Westermann, Harm Peter, Sachenrecht, 7. Aufl., Heidelberg 1998.



Rechtsanwalt
Prof. Dr. iur. utr. Norbert P. Flechsig

Sprechstunde:Nach der Vorlesung
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/flechsig

Seminar: Neuere Entwicklungen des Urheberrechts auf deutscher und Unionsebene

Urheberrecht im Spiegel aktuelle Entwicklungen und erforderliche Anpassungen des Urheberrechts an die Wissensgesellschaft – Der Gesetz-entwurf „Korb3“ des BMJ 2011

SPB 1b; Lehrveranstaltung i. S. von § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002 und § 4 Abs. 1 lit. b PromO.

Termin:Vorbesprechung am 18.10.2011, 14 Uhr, Raum 236 (neben Dekanat)
Blockseminar am 03.02.2012, 9 - 16 Uhr im Hörsaal 4
Eignung:5. Semester ff.

Inhalt:

Ziel des Seminars ist es, mit den Entwürfen des BMJ betreffend die geplanten Änderun-gen des UrhG vertraut zu machen und ihre Sinnfälligkeit, Praktikabilität und notwendigen Änderungen zu erläutern.

Hierzu ist auf die Ankündigung der Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger in ihrer Rede zum Urheberrecht am 14.6.2010 in Berlin hinzuweisen:
“Die entscheidende Frage ist: Wie kann dieser Schutz des geistigen Eigentums als Voraussetzung für kulturelle Vielfalt, Kreativität und wissenschaftliche Leistungen ausgestaltet werden? Eines ist doch klar: Wir können nicht einfach die Mechanismen der analogen Welt eins zu eins auf die digitale Welt übertragen.“

Der Regierungsentwurf wird im Sommer 2011 erwartet. Themen und Referate werden deshalb in einem Vorgespräch zu Beginn des WS (s.o. am 18.10.2011, 14 Uhr) vergeben.

Literatur:

Allgemein weiterführende Literatur zum Urheberrecht:
Rehbinder, Urheber- und Verlagsrecht, Beck, 16. Auflage 2010; Fechner, Medienrecht, 10. Aufl. 2010; Loewenheim, Handbuch des Urheberrechts, 2. Aufl. 2010.

Textsammlungen und Gesetze:
Fechner/Mayer, Medienrecht, Vorschriftensammlung, 6. Aufl. 2010; Hillig, Urheber- und Ver-lagsrecht, 13. Aufl. Beck Verlag 2010. von Lewinski/Walter: European Copyright Law, A Com-mentary, Oxford University Press, 2010.



Einführung in das Medienrecht

Grundlagen und ausgewählte Probleme des Rechts der öffentlich-rechtlichen und privatrechtlichen Medien

Termin:14täglich
Dienstag 10 Uhr c.t. - 12 Uhr, HS 10
Beginn:18.10.2011
Eignung:5. Semester ff.

Inhalt:

Die Vorlesung dient der Vermittlung des Medienrechts und der Vor-stellung und Besprechung aktueller Entscheidungen der Obergerich-te zu diesem Rechtsgebiet. Es werden hierin Entscheidungen des BVerfG, des BGH, des EGMR und des EuGH auf den Gebieten des Urheber- und Persönlichkeitsrechts im Gefüge der Medien von Pres-se und Rundfunk sowie Internet vorgestellt und diskutiert.

Folgende ausgewählte Inhalte werden u. a. vermittelt:

A. Medien im nationalen und europäischen sowie internationalen Verfassungsrecht
B. Medienkartellrecht und Regulierung der Medien
C. Rundfunkrecht im Bund und in den Ländern
D. Wettbewerbsrechtliche Aspekte der Medien
E. Zivilrechtlicher Schutz gegen Äußerungen in den Medien
F. Urheberrecht und Gewerblicher Rechtsschutz in den Medien
G. Rechtsverkehr in den Medien
I. Medienaufsicht und Medienordnung
J. Datenschutzrecht im Medienbereich
K. Jugendmedienschutzstaatsvertrag
L. Medienstrafrecht und Medienstrafverfahrensrecht
M. Aktuelle Entscheidungen zum Medienrecht aus fallbezogener Sicht

Literatur:

Beater, Medienrecht, 1. Aufl. 2007; Branahl: Medienrecht, eine Einführung. 6. Aufl.; Dörr/Schwartmann, Medienrecht, 1. Aufl. 2006; Fechner, Medienrecht, 10. Aufl. 2010; Hahn/Vesting: Beck’scher Kommentar zum Rundfunkrecht, 2. Aufl.; Herrmann/Lausen: Rund-funkrecht. Fernsehen und Hörfunk mit Neuen Medien. Juristisches Kurzlehrbuch für Studium und Praxis. 2. Aufl.; Hesse: Rundfunkrecht, 3. Aufl.; Löffler/Ricker: Handbuch des Presserechts, 5. Aufl.; Luch: Das Allgemeine Persönlichkeitsrecht im Spannungsverhältnis zur Medienfreiheit unter dem Grundgesetz und der Europäischen Menschenrechtskonvention. - Schriften zum Ver-fassungs- und Verwaltungsrecht unter dem Grundgesetz, Band 35 - Verlag Peter Lang, Europä-ischer Verlag der Wissenschaften, Frankfurt a.M. u. a. 2008; Rudolf A. Nirk, Geschmacksmus-terrecht, Urheberrecht, Designlaw, C.F.Müller, 2010; Albrecht Götz von Olenhusen: Der Journa-list im Arbeits- und Medienrecht, MuR, Bd. 1 (2008); Paschke: Medienrecht, 3. Aufl. 2007; Prinz/Peters: Medienrecht; Rehbinder: Urheberrecht, 16. Aufl.; Schiwy (Hrsg.): Medienrecht. Lexikon für Praxis und Wissenschaft. 4. Aufl.; Wandtke: Medienrecht. Praxishandbuch, Berlin 2008; Wenzel: Das Recht der Wort und Bildberichterstattung, 5. Aufl.

Textsammlungen und Gesetze:
Berger/Schalast, Telekommunikations- und Medienrecht, 1. Aufl. 2007; Fechner/Mayer, Medien-recht, Vorschriftensammlung, 7. Aufl. 2011; Hillig, Urheber- und Verlagsrecht, 13. Aufl. Beck Verlag 2010; Telemediengesetz [TMG] vom 1.3.2007 (BGBl. I, 2007, 179; hierzu BTagsDrs. 16/3078); Telekommunikationsgesetz (TKG) vom 22.6.2004 (BGBl. I S. 1190), zuletzt geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 29. April 2009 (BGBl. I S. 994).



Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Vergleichende Rechtsgeschichte
Prof. Dr. Wolfgang Forster

Dienstzimmer:Neue Aula, 2. OG, Zi. 225
Sprechstunde:Mittwoch: 14-15 Uhr
Telefon:29-72551

Vorlesung Familienrecht

Termin:Freitag 10 Uhr c.t. - 12 Uhr, HS 9
Beginn:14.10.2011
Eignung:4. Semester ff.

Inhalt:

Das Familienrecht gehört zu den dynamischsten und dabei praxisrelevantesten Gebieten des Zivilrechts. Im Mittelpunkt der Vorlesung stehen die nach § 8 JAPro zum Pflichtfach gehörenden Bezüge des Familienrechts zum bürgerlichen Vermögensrecht, insbesondere dem Erbrecht, in den §§ 1357, 1359, 1362 (allgemeine Ehewirkungen), 1363-1371 (Zugewinngemeinschaft), 1408 (vertragliches Güterrecht), 1589 (Verwandtschaft), 1626, 1629, 1643, 1664 (elterliche Sorge), 1795.

Literatur:

Dethloff, Nina: Familienrecht. 29. Aufl. 2009
Lipp, Martin: Examens-Repetitorium Familienrecht. 3. Aufl. 2009
Schwab, Dieter: Familienrecht. 18. Aufl. 2010
Wellenhofer, Marina: Familienrecht. 2009, 2. Aufl. 2011 angekündigt



Vorlesung Rechtsphilosophie

SPW; SPB 3a, 3b, 3c

Termin:Freitag 12 Uhr c.t. - 14 Uhr, HS 10
Beginn:14.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester f

Inhalt:

Zu den zentralen Fragestellungen der Rechtsphilosophie gehören zum einen Grundbegriffe wie Gerechtigkeit und Gleichheit. Zum anderen beschäftigt sie sich mit dem Begriff des Rechts sowie die Frage nach Kriterien für die Geltung von Rechtsnormen, für ihre Verbindlichkeit und für die Richtigkeit von Recht. In der Vorlesung soll ein Überblick über Positionen, Begriffe und Modelle der historischen und gegenwärtigen Theorien der Rechtsphilosophie gegeben werden. Dabei werden vertieft die klassischen Theorielager (Naturrecht, Rechtspositivismus) und Theoriemodelle behandelt und ein weiterer Schwerpunkt auf die angloamerikanische Diskussion gelegt. Quellentexte werden, ggfs. in Übersetzung, im Intranet zur Verfügung gestellt.

Literatur:

Braun, Johann: Einführung in die Rechtsphilosophie. Tübingen 2006
Braun, Johann: Rechtsphilosophie im 20. Jahrhundert. München 2001
Höffe, Otfried: Gerechtigkeit. Eine philosophische Einführung. 4. Aufl. München 2010.
Hofmann, Hasso: Einführung in die Rechts- und Staatsphilosophie. 4. Aufl. Darmstadt 2008.
Kaufmann, Arthur (Hrsg.): Einführung in Rechtsphilosophie und Rechtstheorie der Gegenwart. 7. Aufl. 2004.
Kaufmann, Matthias: Rechtsphilosophie. Freiburg/München 1996.



Vorlesung Methodenlehre

SPW; SPB 3a, 3b, 3c

Termin:Donnerstag 8 Uhr c.t. - 10 Uhr, HS 5
Beginn:13.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester f.

Inhalt:

Die juristische Methodenlehre beschäftigt sich mit den Vorgängen der Rechtsgewinnung und der Rechtsanwendung. Zur Rechtsgewinnung zählt insbesondere die Auslegung von Normen, die nach einem klassischen Kanon anhand der grammatischen, systematischen, historischen und teleologischen Auslegung geschieht. Damit hängen die Methoden der Analogie, des Umkehrschlusses und der teleologischen Reduktion von Normen zusammen. Die Methodenlehre orientiert sich dabei herkömmlicherweise am Subsumtionsmodell, in dem aus einem Ober- und einem Untersatz ein Schlusssatz gewonnen wird, also ein Lebenssachverhalt an einem Tatbestand geprüft und so eine Rechtsfolge ermittelt wird. Sie ist also nicht identisch mit der Methodik der Fallbearbeitung, bildet vielmehr deren Grundlage.

Literatur:

Canaris, Claus-Wilhelm/Larenz, Karl: Methodenlehre der Rechtswissenschaft. 3. Aufl. 1995
Kramer, Ernst: Juristische Methodenlehre, 3. Aufl. 2010
Pawlowski, Hans-Martin: Einführung in die juristische Methodenlehre. 2. Aufl. 2000
Schmalz, Dieter: Methodenlehre für das juristische Studium. 4. Aufl. 1998



Vorlesung Privatrechtsgeschichte der Neuzeit

SPP; SPB 3a, 3b

Termin:Donnerstag 10 Uhr c.t. - 13 Uhr, Raum 10, Alte Physik
Beginn:13.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:6. Semester

Inhalt:

Die Vorlesung beschäftigt sich mit der Entwicklung des Privatrechts in Deutschland und Europa seit der Wiederentdeckung des römischen Rechts im 12. Jahrhundert. Über das mittelalterliche und frühneuzeitliche ius commune wird sie bis zu den Kodifikationen des 18. Jahrhunderts und schließlich der Entstehung des BGB betrachtet.

Literatur:

Zur Einführung:
Reinhard Zimmermann, Das römisch-kanonische ius commune als Grundlage europäischer Rechtseinheit, JZ 1992, 8-20.

Lehrbücher:
Brauneder, Wilhelm: Europäische Privatrechtsgeschichte. (angekündigt für 2011)
Schlosser, Hans: Grundzüge der neueren Privatrechtsgeschichte. 9. AUfl. 2001
Wesenberg, Gerhard; Wesener, Gunther: Neuere deutsche Privatrechtsgeschichte im Rahmen der europäischen Rechtsentwicklung. 4. Aufl. 1985

Gesamtdarstellungen:
Coing, Helmut: Europäisches Privatrecht. Bd. 1: Älteres Gemeines Recht. 1985; Bd. 2: 19. Jahrhundert. 1989
Wieacker, Franz: Privatrechtsgeschichte der Neuzeit. 2. Aufl. 1967



Maître en droit Catherine Frank

Sprechstunde:nach der Veranstaltung

Vorlesung Französische Rechtssprache

Termin:Dienstag 16 Uhr c.t. - 18 Uhr, HS 4
Beginn:11.10.2011
Eignung:3. Semester ff., Schulfranzösisch

Inhalt:

Die Veranstaltung ist eine Einführung in die französische Rechtssprache und damit zugleich in das französische Recht. Die Teilnehmenden können ihre bisherigen Französischkenntnisse neu aktivieren und auf das französische Recht hin ergänzen - besonders durch das Sprechen der Sprache. Die behandelten Themen sind dem Grundstudium "Licence" an den Rechtsfakultäten in Frankreich entnommen und werden anhand von Urteilen, praktischen Fällen, Lehrbuchauszügen sowie Presseartikeln im Dialog mit den Studenten auf Französisch erarbeitet; hinzu kommen spezielle Übungen mit Fachwörtern und feststehenden Wendungen. Dadurch werden die Teilnehmenden befähigt, juristische Fachtexte zu lesen, Fachvorträgen zu folgen und darüber zu diskutieren. Bei regelmäßiger Teilnahme kann ein entsprechender Schein erteilt werden.

Literatur:

Bernard, Guillaume / Gunten, Bernard de / Martin, Arlette / Niogret, Mauricette, Les Institutions de la France, Paris: Nathan, 2008; Bonnet, Olivier, Rechtsstudium in Frankreich, Baden-Baden: Nomos, 2003; Carcassonne, Guy, La Constitution, Paris: Seuil, 8. Auflage 2007 (Points. Série essais, Band 319); Cornu, Gérard (Herausgeber), Vocabulaire juridique, Paris: PUF, 8. Auflage 2007; Defrénois-Souleau, Isabelle, Je veux réussir mon droit. Méthodes de travail et clés du succès, Paris: Dalloz, 6. Auflage 2007; Doucet, Michel / Fleck, Klaus E. W., Wörterbuch der Rechts- und Wirtschaftssprache, Teil 1: Französisch-Deutsch, Basel: Helbing & Lichtenhahn, 6. Auflage 2008, Teil 2: Deutsch-Französisch, München: Beck, 6. Auflage 2002 [Teil 1 und Teil 2 als CD-ROM: München: Beck, 2007]; Fleck, Klaus E. W., Dictionnaire de droit. Français-allemand / allemand-français, München: Beck, 2004 [aus dem Doucet-Fleck hervorgegangenes handliches Fachwörterbuch]; Guillien, Raymond / Vincent, Jean, Lexique des termes juridiques, Paris: Dalloz, 16. Auflage 2007; Hess-Fallon, Brigitte / Simon, Anne-Marie, Droit civil, Paris: Sirey, 9. Auflage 2007; Neumann, Sybille / Licari, François-Xavier, Introduction au droit français pour juristes et étudiants en droit germanophones, Münster: Alpmann und Schmidt, 2006; Penfornis, Jean-Luc, Le français du droit, Paris: CLE International, 2005; Schlichting, Alain de, Le français juridique, Ismaning: Hueber, 1. Auflage [Nachdruck] 1999; Schlichting, Alain de / Oellers-Frahm, Karin, Introduction au français juridique. Einführung in die französische Rechtssprache, München u. a.: Beck u. a., 2. Auflage 2002; Schmidt-König, Christine, Introduction à la langue juridique française, Baden-Baden: Nomos, 2. Auflage 2006 (Lingua Juris. Kompendien zu Recht und Terminologie, Band 1); Soignet, Michel, Le français juridique. Droit, administration, affaires, Paris: Hachette, 2003; Witz, Claude, Le droit allemand, Paris: Dalloz, 2001.



Lehrstuhl Prof. Dr. Kerner
Dipl. Psych. Dr. Sybille Fritz-Janssen

Dienstzimmer:Sand 7, Zi 219
Sprechstunde:nach Vereinbarung
Telefon:29-72001
E-Mail:E-Mail

Übung Kriminologie: „Methoden der empirischen Sozialforschung auf individueller Ebene und ihre Anwendung bei kriminologischen bzw. forensisch-psychologischen Fragestellungen“

(Vertiefungs- bzw. Ergänzungsveranstaltung zu Kriminologie II)

SPB 7

Termin:Dienstag 10 Uhr c.t. - 12 Uhr, F 116 (Sand 6)
Beginn:18.10.2011
Eignung:5. Semester ff.

Inhalt:

In dieser Übung sollen unter anderem Interview- und Beobachtungsverfahren und psychologische Tests sowie ihre Anwendung in Forschung und Praxis vorgestellt und kritisch beleuchtet werden.
Insbesondere wird der Prozess der Begutachtung näher betrachtet. In diesem Zusammenhang soll neben der Schuldfähigkeitsbeurteilung auch auf Kriminalprognosen bei Gericht und im Vollzug eingegangen werden. Daneben wird auch noch am Rande auf die Behandlung von Straftätern, vor allem Sexualstraftätern, Bezug genommen sowie die Täterprofilerstellung in der polizeilichen Ermittlungspraxis erläutert.

Es können 6 ECTS-Punkte erworben werden, wenn man eine Präsentation (samt Handout) macht.


Literatur:

Wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.



Schlüsselqualifikation: “Mediation im Familienrecht”

SPB 7

Termin:Der Kurs beginnt um 09.30 Uhr und endet um 17.00 Uhr. Er findet vom 7.10.-9.10.2011 als Blockveranstaltung im Sand 6, HS 122 statt.
Eignung:2. Semester ff.

Inhalt:

Mediation ist ein freiwilliges außergerichtliches Verfahren mit dem Ziel, zu einer fairen und konstruktiven Konfliktlösung zu gelangen. In diesem Prozess hat der neutrale und allpar-teiliche Mediator eine wichtige Funktion: Mit geeigneten Kommunikations- und Verhand-lungstechniken soll er die Verständigung zwischen den Konfliktparteien fördern und letztlich eine Klärung der Streitpunkte durch die Beteiligten herbeiführen, ohne dass es am Ende Gewinner oder Verlierer gibt. In dieser Blockveranstaltung soll anhand von Beispielen aus dem Familienrecht (Trennung und Scheidung) die Theorie des Mediationsprozesses behandelt werden. Darüber hinaus sollen die einzelnen Mediationsschritte mittels praktischer Übungen (Rollenspiele) verdeutlicht werden. Notwendig ist somit die Bereitschaft zur aktiven Mitar¬beit bei Rollenspielen, vor allem auch in der Funktion des Mediators. Kenntnisse im Familienrecht sind nicht erforderlich.
Die Leistungen in den Rollenspielen sowie deren Auswertung sind Grundlage für die Er-teilung des Schlüsselqualifikationsscheins.

Literatur:

Wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.



Ass. iur. Piroska Gavallér-Rothe

E-Mail:E-Mail

Konfliktkompetenz I – Lösung intra-personeller Konflikte

Termin:, Brechtbau, Raum 030
Blockveranstaltung am Freitag, 2.12.2011 von 10.30 – 17.30 Uhr sowie Samstag. 3.12. und Sonntag, 4.12.2011 von 9.00 – 17.30 Uhr

Inhalt:




Konfliktkompetenz II – Lösung inter-personeller Konflikte

Termin:Blockveranstaltung am Freitag, 27.1.2012 von 10.30 – 17.30 Uhr sowie Samstag, 28.1. und Sonntag, 29.1.2012 von 9.00 – 17.30 Uhr


Lehrstuhl für Bürgerliches Recht,: Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung
Prof. Dr. Martin Gebauer

Dienstzimmer:Neue Aula, Gmelinflügel, 2. OG, Zi 243.8
Sprechstunde:donnerstags 10-12 Uhr (nach Voranmeldung im Sekretariat)
Telefon:29-74352
Fax:29-5978
E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/gebauer
Sekretariat:Daniela Lamio, Zi. 243.5, Sprechstunde: Mo-Fr 9.30-13.30 Uhr, Tel. 29-78104, Fax29-5978, E-Mail
Assistenten:Nicole Baldauf, Zi. 243.7, Tel. 29-74909, E-Mail
Philipp Saladin, Zi. 243.7, Tel. 29-74909, E-Mail
Mitarbeiter:Sibille Kellner, Zi. 243.6, Tel. 29-78108, E-Mail
Mirjam Lubrich, Zi. 243.6, Tel. 29-78108, E-Mail
Andreas Mayr, Zi. 243.7, Tel. 29-74909, E-Mail
Philip Retzbach, Zi. 243.6, Tel. 29-78108, E-Mail
Sarah Seiz, Zi. 243.7, Tel. 29-74909, E-Mail

Vorlesung Internationales Privatrecht I

zugleich SPP 4a, 4b

P, SPP; SPB 4a, 4b

Termin:Donnerstag 8 Uhr c.t. - 10 Uhr, HS 8
Beginn:13.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester f.

Inhalt:

Im Zentrum der Veranstaltung steht der Allgemeine Teil des Internationalen Privatrechts. Es geht um die Rechtsfragen, die sich aus der Verbindung eines Sachverhalts mit verschiedenen Privatrechtsordnungen ergeben. Behandelt werden vor allem die Rechtsquellen, die Methoden und die allgemeinen Lehren des materiellen Kollisionsrechts. Berücksichtigung finden aber auch die Verbindungslinien zum Internationalen Verfahrensrecht, zum Internationalen Einheitsrecht und zum Europarecht. Im folgenden Sommersemester wird die Vorlesung fortgesetzt, wobei dann der Besondere Teil des Internationalen Privatrechts im Zentrum stehen wird, insbesondere die vertraglichen und außervertraglichen Schuldverhältnisse, das internationale Sachen-, Familien- und Erbrecht sowie das internationale Gesellschaftsrecht, mit den jeweiligen gemeinschaftsrechtlichen, staatsvertraglichen und deutschen Rechtsquellen. Empfohlen wird, in der Reihenfolge zunächst mit dem Allgemeinen Teil zu beginnen.

Literatur:

Jayme/Hausmann (Hrsg.), Internationales Privat- und Verfahrensrecht, 15. Aufl. 2010 (Textausgabe); v. Hoffmann/Thorn, Internationales Privatrecht, 9. Aufl. 2007; Kegel/Schurig, Internationales Privatrecht, 9. Aufl. 2004; Kropholler, Internationales Privatrecht, 6. Aufl. 2006; Rauscher, Internationales Privatrecht, 3. Aufl. 2009; Coester-Waltjen/Mäsch, Übungen in Internationalem Privatrecht und Rechtsvergleichung, 3. Aufl. 2008; Fuchs/Hau/Thorn, Fälle zum Internationalen Privatrecht, 4. Aufl. 2010. Nähere Angaben zur Literatur erfolgen in der Vorlesung.



Vorlesung Privatrechtsvergleichung II (einschl. Europäisches Privatrecht)

SPP 4a, 4b, SPW 3a, 3b, 3c

SPP, SPW; SPB 3a, 3b, 3c, 4a, 4b

Termin:Mittwoch 14 Uhr c.t. - 16 Uhr, HS 6
Beginn:12.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:7. Semester f.

Inhalt:

Im Zentrum der Vorlesung, die sich über zwei Semester erstreckt, stehen die Bedeutung und die Methoden, die Geschichte, aber auch die aktuellen Zwecke und neuen Aufgaben der Privatrechtsvergleichung. Eingeführt wird in die verschiedenen Rechtskreise der Welt, in Rechtskulturen und unterschiedliches Rechtsdenken, in das Phänomen der Rechtsrezeption und -transplantation. Am Beispiel konkreter Rechtsfragen, vor allem aus dem Schuld- und Sachenrecht, werden Problemlösungen miteinander verglichen und Gemeinsamkeiten wie Unterschiede vorgestellt.
Ein Schwerpunkt der Vorlesung „Rechtsvergleichung II“ liegt im Europäischen Privatrecht, vor allem mit seinen aktuellen gemeinschaftsprivatrechtlichen Rechtsquellen. Behandelt werden nicht nur Chancen und Probleme der europäischen Rechtsangleichung heute und morgen, etwa in Form des im Jahre 2009 vorgelegten Draft Common Frame of Reference (DCFR, gemeinsamer Referenzrahmen), sondern vor allem gegenwärtige, alltägliche und praktische Fragen, die sich in der Auslegung des BGB, etwa im Kaufrecht, vor dem Hintergrund des allgegenwärtigen Richtlinienprivatrechts stellen.
Eine Teilnahme an der Vorlesung „Rechtsvergleichung II“ ist aufgrund der unterschiedlichen Akzentsetzung auch möglich, wenn „Rechtsvergleichung I“ noch nicht gehört wurde.

Literatur:

Zweigert/Kötz, Einführung in die Rechtsvergleichung, 3. Aufl. 1996; Principles, Definitions and Model Rules of European Private Law, Draft Common Frame of Reference (DCFR), Outline Edition, 2009 (14,90 €). Weitere Angaben zur Literatur erfolgen in der Vorlesung.



Vorlesung Internationales und Europäisches Einheitsrecht

SPB 4b

Termin:Mittwoch 16 Uhr c.t. - 17 Uhr, HS 6
Beginn:12.10.2011
Eignung:5. Semester ff.

Inhalt:

Die Vorlesung konzentriert sich auf Instrumente und Grundfragen der Privatrechtsvergleichung. Einen Schwerpunkt bildet die weltweite Kaufrechtsvereinheitlichung durch das UN-Kaufrecht, weitere Schwerpunkte liegen bei der innereuropäischen Vereinheitlichung durch EU-Verordnungen verfahrens- und kollisionsrechtlichen Inhalts.



Seminar zum Schwerpunktbereich 4b

SPW; SPB 4b; Lehrveranstaltung i. S. von § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002 und § 4 Abs. 1 lit. b PromO.

Termin:Blockveranstaltung
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester ff.

Inhalt:




Seminar zum Deutschen, Europäischen und Internationalen Recht

(Veranstaltung für die Studierenden im LL.M.-Studiengang)

Termin:Mittwoch 18 Uhr c.t. - 20 Uhr
Beginn:19.10.2011

Inhalt:

Das Magisterstudium (Master of Laws, LL.M.) unterscheidet sich als Studium für außerhalb Deutschlands graduierte Juristinnen und Juristen wesentlich vom grundständigen Studiengang Rechtswissenschaft. Aus diesem Grunde wird eine auf die Bedürfnisse der Magisterstudierenden angepasste Seminarveranstaltung mit zweisemestrigem Verlauf angeboten. Die Teilnehmer(innen) halten Referate zu Themen aus ihrem Heimatrecht, sie werden mit Vortrag und Diskussion über ausgewählte Fragen aus dem deutschen, dem europäischen oder internationalen Rechtsbereich vertraut gemacht. Im weiteren Verlauf geht es um Fragen der für Magisterarbeiten geeigneten Themen, um Fragen der juristischen Methodik bei der Bearbeitung von Themen, sowie um Methoden der Literatur- und Rechtsprechungsrecherche. Auch erhalten die Teilnehmer(innen) die Gelegenheit, ihre Themenwahl in der gesamten Runde zu präsentieren und sich einer Diskussion zu stellen. 

Hinweis: Das Seminar ist keine Pflichtveranstaltung, also nicht auf das Pflichtstundendeputat anrechenbar. Die Teilnahme wird jedoch im Sinne einer sinnvollen und fruchtbaren Vertiefungs- und Ergänzungsveranstaltung zu einem erfolgreichen Durchlaufen und Abschließen des LL.M.-Studiengangs dringend empfohlen.



Leiter Computer-Zentrum
Prof. Manfred Gerblinger

Dienstzimmer:Neue Aula, Silcherflügel, Zi. 101
Sprechstunde:Terminreservierung via Internet, nach den Vorlesungen und nach telefonischer Vereinbarung
Telefon:07071 29-72682
Fax:07071 29-5136
E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/gerblinger

Vorlesung Einführung in das Recht

für Informatiker und andere technische Studiengänge

Termin:Montag 16 Uhr c.t. - 18 Uhr, HS 5
Beginn:17.10.2011

Inhalt:

  • Erwerbung von juristischen Grundlagen; Begriff, Funktionen und Erscheinungsformen des Rechts; Rechtsanwendung und –durchsetzung; Einblick in juristische Methoden
  • Rechtsgrundlagen des Bürgerlichen Rechts, Allgemeines Schuldrecht, Schuldvertragsrecht (Kaufvertrag, Werkvertrag, Dienstvertrag, Mietvertrag, Software-Lizenzvertrag), Arbeitsrecht (u.a. Haftung, Arbeitszeugnis), Familienrecht, Erbrecht; Gesellschaftsrecht; Verfahrensrecht

Literatur:

  • Klunzinger, Eugen, Einführung in das Bürgerliche Recht, 15. Auflage, Vahlen Verlag, München 2011
  • Klunzinger, Eugen, Übungen im Privatrecht : Übersichten, Fragen und Fälle zum Bürgerlichen, Handels-, Gesellschafts- und Arbeitsrecht, 9. Auflage, Vahlen Verlag, München 2006
  • Klunzinger, Eugen, Grundzüge des Gesellschaftsrechts, 15. Auflage, Vahlen Verlag, München 2009
  • Kühl, Kristian, Strafrecht, Allgemeiner Teil, 6. Auflage, München, Vahlen Verlag 2008
  • Kühl, Kristian, Lackner, Karl, Dreher, Eduard, Maassen, Hermann, Strafgesetzbuch, Kommentar, 27. Auflage, München, Beck Verlag 2011



Verschiedene Computer-Kurse (vgl. detaillierte Darstellung im Internet und besondere Aushänge)

Eignung:1. Semester ff.

Inhalt:

Die Kurse werden mehrfach (Blockveranstaltung) während des Semesters und auch während der vorlesungsfreien Zeit angeboten. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt; die Teilnehmerlisten zu den einzelnen Veranstaltungen liegen bei der Aufsicht des Juristischen Seminars (Neue Aula) aus.
Siehe im Einzelnen die Angaben im Vorlesungskommentar unter der Rubrik Computer-Zentrum bzw. im Web unter
http://www.jura.uni-tuebingen.de/cz/veranstaltungen/
Aktuell angebotene Veranstaltungen finden Sie unter
http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/cz/aktuelles/veranstaltungen

Literatur:

Veranstaltungsunterlagen finden Sie
http://www.jura.uni-tuebingen.de/cz/veranstaltungen/



Richter am Verwaltungsgerichtshof
Dr. Malte Graßhof

Sprechstunde:nach der Lehrveranstaltung und nach Vereinbarung

Vorlesung Grundgesetz und Völkerrecht

Termin:Dienstag 18 Uhr c.t. - 20 Uhr, HS 10
Beginn:11.10.2011
Eignung:5. Semester ff.

Inhalt:

Die Vorlesung Grundgesetz und Völkerrecht behandelt die Bezüge des Verfassungsrechts zum Völkerrecht/Europarecht; sie deckt damit einen Teil des Pflichtfachs Verfassungsrecht nach der JAPrO ab. Wegen der international- und europarechtlichen Bezüge handelt es sich um einen Stoff, der auch von ausländischen Studierenden oder solchen mit öffentlichem Recht im Nebenfach häufig gewählt wird. Insbesondere sollen Grundfragen der europäischen und internationa-len Öffnung der Bundesrepublik (Art. 23, 24 GG) und die Einordnung des zwischenstaatlichen und des europäischen Rechts in die Rechtsordnung des Grundgesetzes (Art. 23-26, Art. 59 Abs. 2 GG) behandelt werden. Einen Schwerpunkt wird die Auseinandersetzung mit der einschlägigen höchstrichterlichen Rechtsprechung des BVerfG, des EuGH sowie des EGMR darstellen. Am Semesterende wird eine (freiwillige) Abschlussklausur angeboten.

Literatur:

Grundgesetz, Text; Geiger, Grundgesetz und Völkerrecht, 5. Aufl. 2010; Graf Vitzthum (Hrsg.), Völkerrecht, Lehrbuch, 5. Aufl. 2010



Rechtsanwalt
Dr. Bernd Groß, LL.M.

Sprechstunde:Nach der Veranstaltung
E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/gross

Seminar Grundfragen des Wirtschaftsstrafrechts

Lehrveranstaltung i. S. von § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002 und § 4 Abs. 1 lit. b, ggf. Abs. 2 PromO.


Inhalt:

Professor Dr. Joachim Vogel und der Tübinger Lehrbeauftragte RA Dr. Bernd Groß, LL.M. bieten im Wintersemester 2011/2012 ein Seminar über Grundfragen des Wirtschaftsstrafrechts an, das voraussichtlich als Blockveranstaltung am Freitag und Samstag, 27. und 28. Januar 2012 bei Feigen Graf Rechtsanwälte, Büro Frankfurt am Main, stattfinden wird.

Das Seminar ist Lehrveranstaltung i.S.v. § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002. Wer einen Seminarschein erwerben will, muss eine schriftliche Seminararbeit (ca. 15 bis 25 Seiten) anfertigen und im Rahmen der Blockveranstaltung mündlich vorstellen (ca. 15 bis 30 Minuten). Bei Bedarf können auch rechtsgeschichtliche Themen i.S.v. § 4 Abs. 2 PromO vergeben werden. Wer das Seminar mit Erfolg besucht, kann anschließend eine Studienarbeit im Schwerpunktbereich 7 (Kriminalwissenschaften und Strafrechtspflege) anfertigen.

Interessent/inn/en werden gebeten, sich ab sofort per E-Mail bei Sebastian Ritter (ritter [at] jura.uni-tuebingen.de) zu melden und neben den Personalien (Name, Matrikelnummer, Semesterzahl, Anschrift, Telefon und E-Mail) Ihren Themenwunsch mitzuteilen.

Eine Vorbesprechung mit endgültiger Themenvergabe wird am Dienstag der ersten Semesterwoche, 11. Oktober 2011, 17 Uhr 00 in Raum 237 in der Neuen Aula, stattfinden.


Vorläufige Themenliste:

I. Rechtsquellen
1. Der internationale Einfluss (am Beispiel der OECD)
2. Der europäische Einfluss (am Beispiel des Maßnahmenpakets „Korruptionsbekämpfung in der EU“ der Europäischen Kommission)
3. Der Einfluss von Softlaw (am Beispiel des DCGK/ECGC)

II. Legitimationsfragen

4. Wirtschaftsstrafrecht als „Oberschichtenstrafrecht“ und/oder Beitrag zu sozialer Gerechtigkeit (am Beispiel des Steuerstrafrechts)?
5. Wirtschaftsstrafrecht als „modernes“ Strafrecht (am Beispiel des § 261 StGB)?
6. Wirtschaftsstrafrecht und Rechtsgüterparadigma (am Beispiel des § 299 StGB)

III. Regulierungstechniken

7. Akzessorietät des Wirtschaftsstrafrechts (am Beispiel des § 266 StGB)
8. Regulierte Selbstregulierung im Wirtschaftsstrafrecht (am Beispiel der §§ 30, 130 OWiG)
9. Prozeduralisierung des Wirtschaftsstrafrechts (am Beispiel des Korruptionsstrafrechts)

IV. Verantwortungszuschreibung im Wirtschaftsstrafrecht

10. „Professionsadäquanz“ als Verantwortungsausschlussgrund (am Beispiel des Marktmissbrauchs)?
11. Individuelle Verantwortungszuschreibung im System Unternehmen (I): Tun (am Beispiel der mittelbaren Täterschaft)
12. Individuelle Verantwortungszuschreibung im System Unternehmen (II): Unterlassen (am Beispiel der Straftatverhinderungspflicht des einzelnen Organmitglieds und/oder CCO)
13. Kollektive Verantwortungszuschreibung im System Unternehmen (I): „Gesamtverantwortung“ des Vorstandes/Aufsichtsrats usw.
14. Kollektive Verantwortungszuschreibung im System Unternehmen (II): Sanktionierung des Unternehmens



Lehrstuhl für Strafrecht und Strafprozessrecht
Prof. Dr. Hans-Ludwig Günther

Dienstzimmer:Neue Aula, Gmelinflügel, 1. OG, Zi 127, Tel.: 07071/29-74903
Sprechstunde:Nach der Vorlesung und nach Vereinbarung
E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/guenther
Sekretariat:Heidrun Leibfarth, Zi. 128, Sprechstunde: Mo, Di, Do 9-11.45 Uhr, Mi 9-15.30 Uhr, Tel. 29-78131, E-Mail
Assistenten:Christoph Dudenbostel, Zi. 130, Tel.: 29-74904, E-Mail
Guido Ernst, Zi. 130, Tel.: 29-74904, E-Mail
Mitarbeiter:Caprice Nina Doerbeck, Zi. 129, Tel. 29-73246, E-Mail
Isabelle Grüner, Zi. 129, Tel.: 29-73246, E-Mail
Peter Andreas Grunert, Zi. 129, Tel. 29-73246, E-Mail

Vorlesung Grundkurs Strafrecht II: Besonderer Teil 2: Eigentums- und Vermögensdelikte

P, ZP

Termin:Dienstag 12 Uhr c.t. - 13 Uhr, Audi Max
Mittwoch 10 Uhr c.t. - 12 Uhr, HS 22
mit 2-stündigen freiwilligen Fallbesprechungen (ZP)
Beginn:11.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:2./3. Semester

Inhalt:

Eigentums- und Vermögensdelikte, z. B. Diebstahl, Unterschlagung, Sachbeschädigung, Raub als Eigentumsdelikte; z. B. Betrug, Erpressung, Untreue, Hehlerei als Vermögensdelikte

Literatur:

Zu Beginn der Vorlesung.



Übung im Strafrecht für Anfänger

P

Termin:Mittwoch 14 Uhr c.t. - 16 Uhr, Audi Max
Beginn:12.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:3. Semester ff.

Inhalt:

Die Teilnehmer an der Übung sollen lernen, praktische Fälle im Rahmen eines strafrechtlichen Gutachtens zu lösen. Der Schwerpunkt der Übung liegt bei Problemen des Allgemeinen Teils des Strafrechts. Ihrer Umsetzung in Falllösungen dienen mündliche Fallbesprechungen sowie die Anfertigung schriftlicher Arbeiten (1 Hausarbeit, 2 Klausuren).
Die Hausarbeit wird als Ferienhausarbeit in der letzten Vorlesungswoche des Sommersemsters 2011 am Mi, 20.07.2011 in der Vorlesung Strafrecht I AT - Prof. Dr. Dr. Kühl ausgegeben. Sie ist abzugeben spätestens in der ersten Übungsstunde am 12.10.2011.
Die Termine für die schriftlichen Arbeiten werden zu Beginn der Übung bekanntgegeben.

Übung: Ausgabetermin: 20.07.2011, Abgabetermin: 12.10.2011
Die Teilnahme an den Zwischenprüfungsklausuren setzt die Eintragung in die Teilnehmerliste voraus (§ 3 Abs. 2 Satz 2 StudPrO). Die Eintragungsfrist läuft vom 01.10.2011, 9.00 Uhr, bis zum 31.10.2011, 17 Uhr.

Literatur:

Hinweise zu Beginn der Übung.



Examenskolloquium im SPB "Kriminalwissenschaften und Strafrechtspflege"

SPB 7

Termin:Donnerstag 16 Uhr c.t. - 19 Uhr, HS 1
Beginn:13.10.2011
Eignung:7. Semester ff.

Inhalt:

Angesichts der schon im Januar 2012 beginnenden mündlichen Prüfungen im Schwerpunktbereich und der Tatsache, dass das Examenskolloquium vor allem der Vorbereitung auf diese mündlichen Prüfungen dient, wird die Veranstaltung von Oktober bis Ende Dezember 2011 dreistündig angeboten:



Seminar: “Aktuelle Entwicklungen im Strafrecht und Strafverfahrensrecht”

Lehrveranstaltung i. S. von § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002 und § 4 Abs. 1 lit. b PromO.

Termin:Blockveranstaltung vom 19.-21.01.2012 im Heinrich-Fabri-Institut in Blaubeuren
Eignung:5. Semester ff.

Inhalt:

Geeignet für Studierende, die die Übungen im Strafrecht für Fortgeschrittene mit Erfolg absolviert haben und bereit sind, ein schriftliches Referat zu übernehmen. Examensrelevante Probleme des Strafrechts unter besonderer Berücksichtigung neuerer Entwicklungen in Rechtsprechung und Lehre. Die Seminarreferate werden auch als Studienarbeiten für den Schwerpunktbereich 7 vergeben. Die Themenvergabe erfogt in der Reihenfolge der Anmeldung am Lehrstuhl.



Richter am Landgericht
Dr. Robert Häcker

Sprechstunde:nach der Vorlesung
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/haecker

Vorlesung Beweis- und Rechtsmittelrecht, Arbeitsweise des Rechtsanwalts

SPP; SPB 2

Termin:Dienstag 18 Uhr c.t. - 20 Uhr, HS 5
Beginn:18.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester f.

Inhalt:

Die Veranstaltung knüpft an die Vorlesung zum Erkenntnisverfahren der ZPO an. Sie vertieft zunächst die dort nur knapp behandelten Gebiete des Beweisrechts – etwa das Beweismittelrecht oder die Frage von Beweiserhebungs- und Beweisverwertungsverboten – und des Rechtsmittelrechts – etwa Rechtsmittelbeschränkungen durch Streitwertgrenzen oder die Berücksichtigung neuer Tatsachen in der Berufungsinstanz. Anschließend stellt sie nach einem kurzen Überblick über die Rechtsstellung des Rechtsanwalts die Besonderheiten anwaltlicher Tätigkeit gerade im Zivilprozess dar.

Literatur:

Wird in der ersten Veranstaltung besprochen.



Dr. Ulrich Hägele

Kommunikations- und Schreibtraining für Juristen

Termin:Blockveranstalung am 21.-23. Oktober 2011, jeweils 10:00 - 17:00 Uhr

Inhalt:




Justitiar und Kanzler der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Prof. Dr. Felix Hammer

Sprechstunde:nach der Vorlesung
E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.drs.de/index.php?id=1232

Vorlesung Religionsverfassungsrecht

Staatliches Religionsrecht - Staatskirchenrecht

SPP; SPB 3c

Termin:Mittwoch 18 Uhr c.t. - 20 Uhr, HS 6
Beginn:12.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester f.

Inhalt:

Die Vorlesung stellt das staatliche Recht für Kirchen und andere Religionsgemeinschaften in seiner Einbindung in seine europarechtli-chen Grundlagen und seine geschichtliche Entwicklung vor. Weiterhin wird ein Vergleich mit den religionsrechtlichen Regelungen europäischer wie außereuropäischer Verfassungen der Gegenwart die Vielfalt möglicher Lösungen verdeutlichen. Beim deutschen Recht werden die Fundamente des staatlichen Religionsrechts im Grundge-setz, in den Verfassungen der Länder sowie in Verträgen zwischen Staat und Kirchen/Religionsgemeinschaften (Religionsfreiheit, recht-liche Selbständigkeit von Staat und Kirche, Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts u. a. m.) und seine wichtigsten Materien (Kir-chensteuerrecht, besonderes kirchliches Dienst- und Arbeitsrecht, Religionsunterricht, besondere Regelungen im Bau- und Denkmal-recht etc.) im Überblick behandelt. Dabei wird auch der Frage nach-gegangen, wie die Sonderregelungen für Kirchen und Religionsge-meinschaften in der säkularen Rechtsordnung des Grundgesetzes zu begründen sind. Im Rahmen der Darstellung allgemeiner Probleme werden aktuelle Fragen erörtert (religiöse Symbole – Kopftuch oder Kreuz – in der staatlichen Schule; Schutz christlicher Feiertage; Staatsleistungen/Baulasten; Verleihung des Körperschaftsstatus, ak-tuelle Entwicklungen bei der Kirchensteuer). Anhand ausgewählter wichtiger Rechtsdokumente werden einige Einzelfragen vertieft un-tersucht. Schließlich wird ein Ausblick auf die Zukunftsfähigkeit des deutschen Staatskirchenrechts in einem sich vereinigenden Europa erfolgen.

Die Vorlesung ist Veranstaltung im Schwerpunktbereich nach JAPrO 2002, § 14 Nr. 3 lit. c) StudPrO: SPB 3c.

Literatur:

M. Germann (Hg.), Staatskirchenrecht und Kirchenrecht. Textauswahl, Ausg. für Tübingen, 2. Aufl. 2008; A. Frhr. v. Campenhausen/H. de Wall, Staatskirchen-recht, 4. Aufl. 2006; C. D. Classen, Religionsrecht, 2006; G. Czermak/E. Hilgendorf, Religions- und Weltanschauungsrecht, 2007; B. Jeand’Heur/S. Korioth, Grundzüge des Staatskirchenrechts, 2000; C. Link, Kirchliche Rechtsge-schichte, 2. Aufl. 2010; P. Unruh, Religionsverfassungsrecht, 2009; H. de Wall/S. Muckel, Kirchenrecht, 2. Aufl. 2010; J. Winter, Staatskirchenrecht d. Bundesrep. Deutschland, 2. Aufl. 2008; R. Zippelius, Staat und Kirche. Eine Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart, 2. Aufl. 2009; H. M. Heinig (Hrsg.), Fälle und Lö-sungen zum Staatskirchenrecht, 2005; J. Listl/D. Pirson (Hrsg.), Handbuch des Staatskirchenrechts d. Bundesrep. Deutschland, 2 Bde./2. Aufl. 1994/95; G. Robbers (Hrsg.), Staat und Kirche in der Europäischen Union, 2. Aufl. 2005; A. Frhr. v. Campenhausen u. a. (Hrsg.), Lexikon für Kirchen- und Staatskirchen-recht, 3 Bde. 2000-2004; S. Haering/H. Schmitz (Hg.), Lexikon des Kirchenrechts, 2004; W. Heun u. a. (Hrsg.), Evangelisches Staatslexikon, Neuausgabe 2006.



Dr. Dr. (Univ. Istanbul) Altan Heper

E-Mail:E-Mail

Türkische Rechtssprache

Termin:Veranstaltung am freitags von 16 Uhr c.t - 20 Uhr am , 9.12. und 16.12. 2011 sowie samstags von 9 Uhr c.t - 13 Uhr am 10.12. und 17.12. 2011 Im Hörsaal 1
Eignung:3. Semester ff.

Inhalt:

Das türkische Recht lehnt sich sehr stark an das europäische Recht, insbesondere das deutsche an. Die vielseitigen Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei spielen auch im rechtlichen Bereich eine Rolle. Das türkische Recht kommt auch in Deutschland vor dem deutschen Richter nicht zuletzt auf Grund der zahlreichen Immigranten aus der Türkei zur Anwendung, z. B in familienrechtlichen Angelegenheiten. Daher weist das türkische Recht eine praktische Relevanz auf.

Das Ziel des Kurses ist es den Teilnehmern das Erlernen der türkischen Rechtsprache zu ermöglichen. Dazu werden die Fachterminologie und Übersetzungsarbeiten geübt. Während der Sprachübungen wird ein Überblick über die türkische Rechtsordnung vermittelt.

Der Kurs ist geeignet für Jurastudenten ab 3. dem Semester, aber auch für BWL-und Volkswirtschaftstudenten, die Zusatzqualifikation erwerben wollen. Der Kurs findet überwiegend in türkischer Sprache statt. Notwendige Erläuterungen zur Fachsprache und der Vergleich mit der deutschen Rechtsordnung werden in deutscher Sprache erfolgen. Gute Vorkenntnisse der türkischen Sprache sind erforderlich.

Literatur:

Das Kursmaterial wird in der ersten Veranstaltung bekannt gegeben.



Rechtsanwalt
Dr. Bertram Huber

Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/huber/

Vorlesung Internationales Patentmanagement – Voraussetzung für geschäftlichen Erfolg im 21. Jahrhundert

Termin:Veranstaltung Dienstag 8. Nov 2011 von 11 Uhr c.t. - 12.45 und 14 Uhr c.t. - 15.45 im Übungsraum 202
Veranstaltung dienstags von 14 Uhr c.t. - 16.30 Uhr an folgenden Tagen: 25.10. und 6.12.2011 sowie 10.1. und 31.1.2012 im Übungsraum 202
Eignung:4. Semester ff.

Inhalt:




Miriam Indra

Sprechstunde:Nach der Veranstaltung
Telefon:07191/12435
E-Mail:E-Mail

Tutorium zur Römischen Rechtsgeschichte und zum römischen Privatrecht

Termin:Dienstag 19 Uhr c.t. - 21 Uhr, Raum 220 (Juristisches Seminar)
Lateinkenntnisse sind erwünscht. Für die Veranstaltung wird ein Teilnahmeschein ausgestellt.
Beginn:18.10.2011
Eignung:1./2. Semester ff., Lateinkenntnisse sind erwünscht. Für die Veranstaltung wird ein Teilnahmeschein ausgestellt.

Inhalt:

Eine Seminararbeit im römischen Recht erfordert durch den Umgang mit den antiken Rechtsquellen Fähigkeiten, die der gewöhnliche Kanon der universitären Ausbildung nicht vermittelt. Dazu gehört die Kenntnis der wichtigen Rechtsquellen und Sekundärliteratur, der historischen Entwicklung des römischen Rechts und seiner Überlieferungsgeschichte ebenso wie Grundlagen der Methodenlehre. Das korrekte Zitieren von juristischen und literarischen Quellen, der richtige Umgang mit deren Übersetzungen, die Recherche in speziellen Datenbanken zum römischen Recht und der exegetische Aufbau einer schriftlichen Arbeit werden von Studierenden nicht beherrscht, wenn sie nicht genau hierzu angeleitet werden.
Das Tutorium soll die notwendigen Grundkenntnisse vermitteln und die Teilnehmer in die Lage versetzen, eine gelungene Seminararbeit auszuarbeiten. Sie hat als vorbereitende Veranstaltung zum römischrechtlichen Seminar zum Hauptziel weniger die Wissensvermittlung als die Erleichterung des Zugangs zu unbekannten Quellen und Arbeitsmethoden.



Richter am Bundesfinanzhof
Dr. Harald Jatzke

E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/jatzke

Vorlesung Steuerrecht IV: Umsatzsteuerrecht

SPP; SPB 6

Termin:Freitag 10 Uhr c.t. - 14 Uhr, HS 5
an folgenden Tagen: 14.10., 11.11., 16.12.2011 und 27.01.2012
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester f.

Inhalt:

Die Vorlesung ist Teil der zweisemestrigen Ausbildung im Steuerrecht, die gemeinsam mit BVerfRi Prof. Dr. Ferdinand Kirchhof, BVerfRi Prof. Dr. h.c. Rudolf Mellinghoff und den Rechtsanwälten Prof. Dr. Joachim Bloehs und Dr. Burkhard Binnewies betreut und im Schwerpunktbereich "Steuern" geprüft wird.

Zur Vorlesung Steuerrecht IV:
Gegenstand der Vorlesung bildet die Umsatzsteuer. Ausgehend von den gemeinschaftsrechtlichen Vorgaben (insbes. Mehrwertsteuersystemrichtlinie) werden die Grundtatbestände der Ausführung von Lieferungen und sonstigen Leistungen im Inland und des innergemeinschaftlichen Erwerbs dargestellt. Im Vordergrund der Erörterungen stehen die systembildenden Elemente, wie der Vorsteuerabzug und die durch zahlreiche Steuerexemtionen beeinflussten Belastungswirkungen. Vermittelt werden auch die Grundstrukturen der zollrechtlich geprägten Einfuhrumsatzsteuer. Desweiteren werden das Erhebungsverfahren einschließlich der Funktion der USt-IdNr. sowie die umsatzsteuerrechtlichen Haftungstatbestände dargestellt.

Literatur:

Birk, Steuerrecht, 13. Aufl. 2010; Tipke/Lang, Steuerrecht, 20. Aufl. 2010; Ferdinand Kirchhof, Grundriss des Steuer- und Abgabenrechts, 2. Aufl. 2001; Jakob, Umsatzsteuerrecht, 4. Aufl. 2009; Sölch/Ringleb, Umsatzsteuer (Kommentar).

Gesetzestexte: Beck, Steuergesetze I (Loseblatt) oder NWB, Wichtige Steuergesetze, 59. Aufl. 2011 oder NWB-Handausgabe, Deutsche Steuergesetze, 31. Aufl. 2011.



Lehrstuhl für Bürgerliches Recht VII: Handels- und Gesellschaftsrecht, Rechtsvergleichung
Dr, Friedemann Kainer

Dienstzimmer:Neue Aula, Gmelinflügel, 2. OG, Zi. 247-250
Sprechstunde:nach Vereinbarung
Telefon:29-73312
Fax:29-5833
E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/professoren_und_dozenten/kainer
Sekretariat:Cornelia Ruchhöft, Zi. 248, Sprechstunde nach vorheriger Anmeldung per E-Mail., Tel. 29-78121, E-Mail

2. Klausur im Zivilrecht - Block I

Termin:Klausur am 22.10.2011 von 8 - 13 Uhr
Besprechung am 04.11.2011 von 16 - 18 Uhr

Inhalt:




Examensrepetitorium zivilrechtliche Nebengebiete: Handels- und Gesellschaftsrecht

ZP

Termin:Dienstag 14 Uhr c.t. - 16 Uhr, Audi Max
Beginn:11.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:8. Semester f.

Inhalt:

Die Vorlesung knüpft an den in der vorlesungsfreien Zeit gehaltenen Examenskurs Handelsrecht an und behandelt insoweit noch das Recht der Handelsgeschäfte. Der Schwerpunkt liegt auf dem Gesellschaftsrecht. Aus dem Kapitalgesellschaftsrecht wer-den insbesondere Geschäftsführung und Vertretung bei der GmbH besprochen, aus dem Personengesellschaftsrecht hingegen alle klausurrelevanten Fragen, namentlich zur Haf-tung der Gesellschafter, der Gesellschafternachfolge, Rechtsfähigkeit und Liquidation. Die Darstellung erfolgt fallbezogen und orientiert sich an typischen Examensklausuren.

Literatur:

Eine detaillierte Übersicht und Literaturempfehlungen werden zu Beginn des Semesters auf der Lehrstuhlhomepage veröffentlicht und in der Vorlesung bekannt gegeben.



Kolloquium zu zivilrechtlichen Leitentscheidungen

Termin:Dienstag 12 Uhr c.t. - 14 Uhr, HS 6
Beginn:11.10.2011
Eignung:4.5. Semester ff.

Inhalt:

Das Kolloquium behandelt zivilrechtliche Leitentscheidungen mit doppelter Zielsetzung. Zum einen soll das methodische Instrumentarium für das Verständnis von zivilrechtlichen Entscheidungen geschärft werden. Hierzu wird die Veranstaltung jedes Urteil in Form einer Entscheidungsbesprechung erörtern und auch die prozessuale Einkleidung mit behandeln. Darüber hinaus werden die inhaltlichen Fragestellungen vertieft und damit zugleich die Kenntnisse im BGB (Bücher I-III) wiederholt und vertieft.

Literatur:

Eine detaillierte Übersicht und Literaturempfehlungen werden zu Beginn des Semesters in der Vorlesung bekannt gegeben.



Seminar zum deutschen und europäischen Unternehmensrecht


Eignung:5. Semester ff.

Inhalt:




Vorlesung Anwaltsorientierte Fallbearbeitung im Zivilrecht

Termin:Dienstag 16 Uhr c.t. - 18 Uhr, HS 2
Beginn:11.10.2011
Eignung:3.4. Semester ff.

Inhalt:

Die Veranstaltung macht es sich zum Ziel, zivilrechtliche Fälle aus der Perspektive des Anwalts zu prüfen und zu lösen. Ausgangspunkt ist dabei jeweils ein Fall, wie er von einem Mandanten vorgetragen sein könnte. Der Auftrag an den Anwalt lautet, einen für den Mandanten passenden Vorschlag zu unterbreiten, sei es in Form konkreter Hand-lungsoptionen, einem Vertragsentwurf oder auch Vertragsverhandlungen. Die Veran-staltung erfolgt in Form einer Übung, wobei gleichzeitig eine spezifische Methode zu Lösung von anwaltsorientierten Aufgabestellungen vermittelt werden soll, wie auch vermehrt im Staatsexamen geprüft werden.

Literatur:

Rittershaus/Teichmann, Anwaltliche Vertragsgestaltung, 2.A. 2003; Teich-mann/Mattheus/Kainer, Zivilrechtliche Anwaltsfälle in Studium und Examen, 2007



Institut für Kriminologie
Ass. iur. Philipp Karnowski

Dienstzimmer:Zi. 708
Sprechstunde:donnerstags und freitags von 14-17 Uhr
Telefon:29-77027
E-Mail:E-Mail

Kolloquium im Strafverfahrensrecht mit Bezügen zum US-amerikanischen Strafverfahrensrecht

Termin:Freitag 10 Uhr c.t. - 12 Uhr, F 116 (Sand 6)
Beginn:21.10.2011


Lehrstuhl für Verwaltungsrecht, Religionsverfassungsrecht, Kirchenrecht
Prof. Dr. Karl-Hermann Kästner

Dienstzimmer:Neue Aula, Gmelinflügel, Zi. 309, Tel.: 07071/ 29-72971
Sprechstunde:donnerstags 13-14 Uhr nach Voranmeldung im Sekretariat
E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/kaestner
Sekretariat:Eva Hauschulz, Zi. 310, Tel. 29-78125, E-Mail
Assistenten:Dr. Christian Traulsen, Zi. 146.3, Tel.: 29-72690, E-Mail
Dr. Daniel Couzinet, Zi. 146.1, Tel. 29-72954, E-Mail
Mitarbeiter:M. Lipp, Zi. 146.4, Tel.: 29-78144
K. Naumann, Zi. 146.2, Tel. 29-72689
S. Göltenbott, Zi. 146.2, Tel. 29-72689
Chr. Raiser, Zi. 146.2, Tel.: 29-72689
A. Willi, Zi. 146.2, Tel. 29-72689

Vorlesung Kommunalrecht

zugleich SPP 5

P, SPP; SPB 5

Termin:Donnerstag 16 Uhr c.t. - 18 Uhr, HS 2
Beginn:13.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester f.

Inhalt:

Die Vorlesung behandelt das Kommunalrecht des Landes Baden-Württemberg, vornehmlich im Blick auf die Stellung der Gemeinde als Trägerin öffentlicher Verwaltung, die Kommunalverfassung sowie verfassungs- und verwaltungsrechtliche Fragen im Zusammenhang mit der Benutzung öffentlicher Einrichtungen der Gemeinde.

Literatur:

Schmidt-Aßmann, Kommunalrecht, in: ders. (Hrsg.), Besonderes Verwaltungsrecht, 14. Aufl. 2008; Püttner, Kommunalrecht Baden-Württemberg, 3. Aufl. 2005;  Burgi, Kommunalrecht, 3. Aufl. 2010; Tettinger/Erbguth/Mann, Besonderes Verwaltungsrecht, 10. Aufl. 2009; Geis, Kommunalrecht, 2008.



Kolloquium zur neueren Rechtsprechung im Verwaltungsrecht

Termin:Donnerstag 14 Uhr c.t. - 16 Uhr, HS 2
Veranstaltungsort: Flur vor Zimmer 309 (DG) am Lehrstuhl von Prof. Kästner
Beginn:13.10.2011
Eignung:6. Semester ff.

Inhalt:

In dieser Lehrveranstaltung sollen examensrelevante Entscheidungen der Verwaltungs- und Verfassungsgerichte aus neuerer Zeit zum Verwaltungsrecht inhaltlich dargestellt, in prozess- und materiellrechtlicher Hinsicht analysiert, in den Rahmen der bisherigen Rechtsprechung eingeordnet und auf ihre Relevanz hin befragt werden. Die Lehrveranstaltung soll nicht nur den Kenntnisstand der Teilnehmer im Blick auf die neuere Rechtsprechung erweitern, sondern auch zur Einübung der verbalen Darstellung rechtsrelevanter Sachverhalte dienen, wie sie spätestens im Vorbereitungsdienst und in der juristischen Praxis erwartet wird. Sie findet deshalb nicht in Form einer Vorlesung, sondern als Kolloquium statt, wobei die Bereitschaft der Teilnehmer zu aktiver Mitarbeit (Übernahme eines oder mehrerer „Entscheidungsreferate“, Beteiligung an der Erörterung der Entscheidungen) vorausgesetzt wird.



Kolloquium zum Religionsverfassungsrecht/Kirchenrecht

SPB 3c

Termin:Donnerstag 11 Uhr c.t. - 13 Uhr
Veranstaltungsort: Flur vor Zimmer 309 (DG) am Lehrstuhl von Prof. Kästner
Beginn:13.10.2011
Eignung:5. Semester ff.

Inhalt:

Das Kolloquium ist zur Unterstützung der Examensvorbereitung für Studierende des Schwerpunktbereichs 3c bestimmt und ergänzt die Vorlesungen im Religionsverfassungsrecht und im Kirchenrecht. Es werden wichtige Entscheidungen aus der Rechtsprechung näher besprochen, wobei insoweit die Bereitschaft der Teilnehmer zu aktiver Mitarbeit vorausgesetzt wird. Zur Sprache kommen ferner aktuelle Probleme aus den einschlägigen Rechtsgebieten.



Seminar im Öffentlichen Recht

SPW; SPB 4a; Lehrveranstaltung i. S. von § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002 und § 4 Abs. 1 lit. b PromO.

Termin:Blockseminar (2.-4.2.2012) in Blaubeuren
Eignung:5. Semester ff.

Inhalt:

Zu den vorgesehenen Referatsthemen siehe Aushang / Homepage des Lehrstuhls

Anmeldung: Siehe Aushang / Homepage des Lehrstuhls



Prof. Dr. Hans-Jürgen Kerner

Dienstzimmer:Zi. 217
Sprechstunde:nach Vereinbarung
Telefon:29-72021
Fax:29-5024
E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.ifk.jura.uni-tuebingen.de/kerner

Examenskolloquium im SPB "Kriminalwissenschaften und Strafrechtspflege"

SPB 7

Termin:Donnerstag 16 Uhr c.t. - 19 Uhr, HS 1
Beginn:13.10.2011
Eignung:7. Semester ff.

Inhalt:

Angesichts der schon im Januar 2012 beginnenden mündlichen Prüfungen im Schwerpunktbereich und der Tatsache, dass das Examenskolloquium vor allem der Vorbereitung auf diese mündlichen Prüfungen dient, wird die Veranstaltung von Oktober bis Ende Dezember 2011 dreistündig angeboten:



Lehrstuhl für Strafrecht und Strafprozessrecht
Prof. Dr. Jörg Kinzig

Dienstzimmer:Institut für Kriminologie, Sand 7, I. Stock, Zi. 210
Sprechstunde:Nach Vereinbarung
Telefon:29-72931
E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.ifk.jura.uni-tuebingen.de
Sekretariat:Ursula Haug-Lénert, Zi. 209, Tel. 29-72931, Fax29-5104
Assistenten:Bibliotheks- und Dokumentationsfragen: Dipl. Psych. Dr. Sybille Fritz-Janssen, Zi. 219, Tel. 29-72001
Bibliothekarin i.V.: Franziska Motzer, Zi. 211, Tel. 29-72040
Mitarbeiter:Alexander Baur, 321, Tel. 72553, E-Mail, www.jura.uni-tuebingen.de/baur
Anika Burkhardt, Zi. 328, Tel. 29-73311, E-Mail
Natalie Richter, Zi. 327, Tel. 29-73310, E-Mail
Thaya Vester, Zi. 321, 28-72553, E-Mail

Vorlesung Kriminologie I (Makrokriminologie)

SPP; SPB 7


Termin:Montag 14 Uhr c.t. - 16 Uhr, HS 10
Beginn:10.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester f.

Inhalt:

Die Vorlesung liefert einen Überblick über grundlegende allgemeine Fragen der Kriminologie.
Nach einer Einführung (Was ist eigentlich Kriminologie?) werden die Geschichte dieser Wissenschaft und deren spezifische Methoden behandelt. Es folgt eine Analyse von Gehalt und Aussagekraft der bestehenden Kriminalstatistiken. Alternative Instrumente zur Erfassung der Kriminalität werden ebenfalls vorgestellt. Breiten Raum wird eine Darstellung der wichtigsten Kriminalitätstheorien einnehmen. Abgerundet wird die Vorlesung durch eine Einführung in die Opferforschung (Viktimologie), wozu auch die Behandlung der Kriminalitätsfurcht zählt. Ergänzend zur Vorlesung soll eine Umfrage (Tübinger Kriminolog (inn) enbefragung) einen Einblick in die Praxis kriminologischer Forschung ermöglichen.

Literatur:

Göppinger, Kriminologie, 6. Aufl. 2008; Kaiser, Kriminologie, 10. Aufl. 1997; Kaiser/Kerner/Sack/Schellhoss (Hrsg.), Kleines Kriminologisches Wörterbuch, 3. Aufl. 1993; Kaiser/Schöch, Kriminologie, Jugendstrafrecht, Strafvollzug, Studienkurs, 7. Aufl. 2010; Killias, Grundriss der Kriminologie, eine europäische Perspektive, 2002; Meier, Kriminologie, 4. Aufl. 2010; Schwind, Kriminologie, eine praxisorientierte Einführung, 21. Aufl. 2011.

Ausführliches Literaturverzeichnis zu Beginn der Vorlesung.



Vorlesung Jugendstrafrecht (mit Bezügen zum Jugendhilferecht und Familienrecht)

SPP; SPB 7

Termin:Montag 16 Uhr c.t. - 18 Uhr, HS 6
Beginn:10.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester f,

Inhalt:

Es wird das System des Jugendstrafrechts mit seinen Besonderheiten gegenüber dem allgemeinen Strafrecht dargestellt.

  • Einführung
  • Entwicklung und Geschichte des Jugendstrafrechts
  • Jugendstrafrecht als Antwort auf das Problem der Jugendkriminalität
  • Die Konzeption des Jugendstrafrechts
  • Materielles Jugendstrafrecht
  1. Persönlicher und sachlicher Anwendungsbereich
  2. Die strafrechtliche Verantwortlichkeit Jugendlicher
  3. Die strafrechtliche Behandlung Heranwachsender
  4. Das Sanktionenrecht des Jugendgerichtsgesetzes
  • Formelles Jugendstrafrecht
  1. Jugendgerichtsverfassung
  2. Das Jugendstrafverfahren

Literatur:

Albrecht, P.-A., Jugendstrafrecht, 3. Aufl. München 2000; Böhm/Feuerhelm, Einführung in das Jugendstrafrecht, 4. Aufl. München 2004; Kaiser/Schöch, Kriminologie, Jugendstrafrecht, Strafvollzug, Studienkurs, 7. Aufl. 2010; Meier/Rössner/Schöch, Jugendstrafrecht, 2. Aufl. München 2007; Ostendorf, Jugendstrafrecht, 6. Aufl. Baden-Baden 2011; Schaffstein/Beulke, Jugendstrafrecht, 14. Aufl. 2002; Streng, Jugendstrafrecht, 2. Aufl. Heidelberg 2008.

Weitergehende Literaturhinweise zu Beginn der Vorlesung.



Seminar: Aktuelle kriminologische Themen

SPP; SPB 7; Lehrveranstaltung i. S. von § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002 und § 4 Abs. 1 lit. b PromO.

Beginn:11.01.2012
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester ff.

Inhalt:

Das Seminar beschäftigt sich mit straf-, verfassungs- und menschenrechtlichen Fragen des deutschen Sanktionenrechts und möchte hierbei aktuelle Befunde der kriminologischen Sanktionenforschung berücksichtigen. Dabei sollen auch ergänzende Blicke in andere Rechtsordnungen geworfen und Ergebnisse internationaler kriminologischer Forschung einbezogen werden. Rechtspolitische Neuentwicklungen werden ebenso zum Gegenstand kritischer Betrachtung gemacht. Abgerundet wird das Seminar durch die gesonderte Berücksichtigung des Jugendstrafrechts.



Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Finanz- und Steuerrecht
Prof. Dr. Ferdinand Kirchhof, Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts

Dienstzimmer:Neue Aula, Gmelinflügel EG, Zi. 062, Tel.: 07071/29-72561, Fax: 29-4358
Sprechstunde:nach Vereinbarung im Sekretariat
E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/kirchhof
Sekretariat:Carola Fritz, Zi. 62, Sprechstunde: Mo-Fr 8-12 Uhr, Tel. 29-78118, Fax29-4358, E-Mail
Assistenten:Dr. Iris Kemmler, LL.M. (LSE) , Zi. 062, Sprechstunde: nach Vereinbarung, Tel. 29-74058, Fax29-4358, E-Mail, http://www.jura.uni-tuebingen.de/kemmler
Mitarbeiter:Ci Cao, Zi. 064, Tel. 29-72681
Patriz Ergenzinger, Zi. 062, Tel. 29-74058
Katharina Kuhn, Zi. 063, Tel. 29-72681
David Penner, Zi. 064, Tel. 29-74546
Martin Prothmann, Zi. 063, Tel. 29-73305
Caspar Sieveking, Zi. 063, Tel. 29-72681

Seminar "Europäisches Steuerrecht"

SPP; SPB 6; Lehrveranstaltung i. S. von § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002 und § 4 Abs. 1 lit. b PromO.


Termin:Blockseminar am 2. und 3. Februar 2012 im Gästehaus Lessingweg
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester ff.

Inhalt:

I. Grundlagen
1. Steuerstaats- und Territorialitätsprinzip als Grundlagen der Besteuerungshoheit in Europa
2. Doppelbesteuerungen als Problem des deutschen Steuerrechts, des Völkerrechts und des Europarechts
3. Die Begriffe der „Abgabe“ und der „Steuer“ im Europarecht
4. Das Diskriminierungsverbot des Art. 110 AEUV
5. Die Harmonisierung indirekter und direkter Steuern
6. Marktfreiheiten, EU-Grundrechte und nationale Steuersouveränität
7. Steuervergünstigungen als Beihilfe im Sinne des Europarechts
II. Umsatzbesteuerung
8. Der innergemeinschaftliche Erwerb
9. Das Reverse-Charge-Verfahren als rechtspolitische Option
III. Allgemeine Einkommensbeteuerung
10. Nationale Zinsbesteuerung im Lichte der EG-Zinsrichtlinie
11. Anwendung des subjektiven Nettoprinzips auf EU-Wohnsitzausländer
IV. Unternehmensbesteuerung
12. Die grenzüberschreitende Verlustverrechnung im Zusammenspiel von Territorialitätsprinzip, Doppelbesteuerungsrecht und Marktfreiheiten
13. Grenzüberschreitende Steuerentstrickungen im Lichte des Europarechts (§ 4 Abs. 1 S. 3 EStG, § 12 Abs. 1 KStG)
14. Besonderheiten der Besteuerung Europäischer Gesellschaften (SE) und Europäischer Genossenschaften (SCE)
15. Das Konzept einer gemeinsamen konsolidierten Körperschaftsteuerbemessungsgrundlage

Zeit: Donnerstag/Freitag, den 10./11. November 2011
Ort: wird noch bekanntgegeben


Abgabetermin für die Seminararbeiten: Montag, 17.10.2011 (Ausschlussfrist).
Das Seminar ist eine Veranstaltung i.S.d. § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002, § 4 Abs. 1 lit. b PromO und nach Absprache i.S.d. § 4 Abs. 2 PromO.
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt. Die Teilnehmer können sich ein Thema aus der Liste frei wählen.
Auch in Verbindung mit der Studienarbeit nach § 31 JAPrO 2002 i.V.m. § 21 StudPrO kann für den Schwerpunktbereich 6 „Steuerrecht“ eine Anmeldung zum Seminar erfolgen. Die Studienarbeit dient dann gleichzeitig als schriftliche Seminararbeit. Diesen Teilnehmern, welche das Seminarreferat mit der Studienarbeit des Universitätsexamens verbinden wollen, werden die Themen als Aufgabe zugeteilt; ihnen können auch Themen zugeteilt werden, die nicht in der Liste enthalten sind.
Die Zuteilung einer Studienarbeit als Prüfungsleistung i.S.d. § 21 Abs. 2 StudPrO ist am Lehrstuhl Seiler mit dem „Antrag auf Zuteilung der Studienarbeit“ zu beantragen (siehe dazu: (http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/pruefungsamt). Die Bearbeitungszeit beträgt sechs Wochen. Der Umfang der Seminararbeiten sollte 15-20 Seiten nicht übersteigen. Für Studienarbeiten gilt die Vorgabe des § 21 StudPro. Die Seminararbeit ist am 17.10.2011 in
zweifacher Ausfertigung sowie als Datei abzugeben. Die Datei kann auch per E-Mail zugesandt werden. Für den Seminarvortrag ist ein Thesenpapier zu erstellen.



Seminar "Freiheitliche Gestaltung in staatlicher Infrastruktur"

Termin:Blockseminar am 16.7. und 17.7.2012 im "Haus auf der Alb" in Bad Urach
Eignung:Öffentlichrechtlich interessierte Studierende im höheren Semester, Doktoranden sowie Praktiker aus Wirtschaft, Verwaltung und Rechtsprechung

Inhalt:

Das Seminar findet im Rahmen der Förderinitiative "Dialog Wissenschaft und Praxis" der Hanns Martin Schleyer Stiftung statt, mit dem Ziel, Wirtschaft und Universität einander näher zu bringen und den wissenschaftlichen Dialog zwischen beiden Bereichen zu unterstützen.
Referenten aus Wirtschaft, Politik und Praxis führen in die Themen ein, welche in anschließenden Diskussionen vertieft werden.



Bürgerliches Recht, Handelsrecht und Steuerrecht
Prof. Dr. Eugen Klunzinger

Dienstzimmer:Alte Physik, EG, Zi. 7, Tel.: 07071/29-75261, Fax: 07071/29-5261
Sprechstunde:nach Vereinbarung
E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/klunzinger/

Privatrecht für Studierende der Wirtschaftswissenschaft II

Termin:Mittwoch 10 Uhr c.t. - 13 Uhr, HS 21
Beginn:19.10.2011
Eignung:3. Semester ff

Inhalt:

Vgl. Vorlesungskommentar der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät.



Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Rechtsphilosophie
Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Kristian Kühl

Dienstzimmer:Neue Aula, Silcherflügel, 1. OG, Zi. 125, Tel.: 07071/ 29-72946
Sprechstunde:nach Voranmeldung
E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/kuehl/
Assistenten:Anna-Maria Brutscher, Zi. 126, Tel. 29-74545, E-Mail
Patrick Hinderer, Zi. 126, 29-74545, E-Mail
Mitarbeiter:Carolin Brenner, Zi. 123, Tel. 29-78130
Mesut Cekin, Zi. 123, Tel. 29-78130, E-Mail
Nicolas Kneba, Zi. 119, Tel. 29-73303, E-Mail
Stefanie Siewert-Schatz, Zi. 123, Tel. 29-78130, E-Mail

Vorlesung Grundkurs Strafrecht I: Allgemeiner Teil

P, ZP

Termin:Dienstag 10 Uhr c.t. - 12 Uhr, Audi Max
Mittwoch 10 Uhr c.t. - 12 Uhr, Audi Max
mit 2-stündigen Fallbesprechungen (ZP)
Beginn:11.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:1. Semester

Inhalt:

Aufgabe des Strafrechts, Straftheorien, Aufbau des vollendeten vorsätzlichen Begehungsdelikts und Erscheinungsformen der Straftat. - Parallel zur Vorlesung werden begleitende Arbeitsgemeinschaften von Assistenten und Mitarbeitern der Fakultät abgehalten. In ihnen wird der Stoff der Vorlesung anhand von Fällen vertieft behandelt.

Literatur:

Der Gang der Vorlesung folgt ab der 2. Woche dem Aufbau des Lehrbuchs: Kühl, Strafrecht Allgemeiner Teil, 6. Aufl. 2008, München (Vahlen). Weitere empfehlenswerte AT-Lehrbücher werden zu Beginn der Vorlesung genannt. – Eine Textausgabe des StGB sollte in jede Vorlesung mitgebracht werden.



Übung im Strafrecht für Fortgeschrittene

P

Termin:Mittwoch 14 Uhr c.t. - 16 Uhr, HS 10
Beginn:12.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:4. Semester

Inhalt:

Erlernen der Umsetzung des AT- und BT-Wissens bei der Fallbearbeitung. Diesem Zweck dienen mündliche Fallbesprechungen sowie die Anfertigung schriftlicher Arbeiten (eine Ferienhausarbeit und zwei Klausuren).
Die Hausarbeit wird als Ferienhausarbeit in der letzten Vorlesungswoche des Sommersemesters 2011 am Mittwoch, den 20.07.2011 in der Übung im Strafrecht für Anfänger von Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Kühl ausgegeben. Sie ist spätestens in der ersten Übungsstunde am 12.10.2011 abzugeben.

Übung: Ausgabetermin: , Abgabetermin:

Literatur:

Beulke, Klausurenkurs im Strafrecht III, 2. Aufl. 2006; Ebert (Hrsg.), Strafrecht AT, 16 Fälle mit Lösungen, 2003; Gropp/Küpper/Mitsch, Fallsammlung zum Strafrecht, 2003; Hilgendorf, Fallsammlung zum Strafrecht, 5. Aufl. 2008; Rudolphi, Fälle zum Strafrecht AT, 5. Aufl. 2000; Wagner, Fälle zum Strafrecht BT, 4. Aufl. 1998; Wolters, Fälle mit Lösungen für Fortgeschrittene im Strafrecht, 2. Aufl. 2006. – Weitere empfehlenswerte „Übungs-Literatur“ wird in der Übung genannt.



Seminar zur Rechtsphilosophie

Lehrveranstaltung i. S. von § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002 und § 4 Abs. 1 lit. b, ggf. Abs. 2 PromO.

Eignung:5. Semester ff.

Inhalt:




Rechtsanwältin
Barbara Lange, LL.M. (London)

Schlüsselqualifikation: Kompetenztraining für Juristen

Termin:Blockveranstaltung am 5.3.2012 von 10 - 17 Uhr und am 6.3. und 7.3.2012 von 9 - 16 Uhr in den Räumen 10 und 16 alte Physik

Inhalt:

Ziel der Veranstaltung ist der Erwerb überfachlicher Kompetenzen und praxisrelevanter Schlüsselqualifikationen. Die Veranstaltung besteht aus einem Basistraining zur Verbesserung der persönlichen, kommunikativen, sozialen und methodischen Kompetenzen. Die Themen: (1) Effektives Lernen von juristischem Wissen, denn Juristen müssen in der Lage sein, sich sehr schnell in neue Rechtsgebiete einzuarbeiten und neue Gesetze anzuwenden. (2) Effektives Arbeiten in Gruppen, denn komplexe Sachverhalte lassen sich in der Praxis nur im Team bewältigen. (3) Zeit- und Selbstmanagement, denn gute Planung, rationelles Arbeiten, das Setzen von Prioritäten und der richtige Umgang mit "Zeitdieben" ist in jedem juristischen Beruf gefordert. (4) Präsentations- und Visualisierungstechniken. (5) Kommunikation und sprachliche Gestaltung, denn die adressatengerechte Aufbereitung juristischen Wissens ist Voraussetzung für den beruflichen Erfolg. Ein Schwerpunkt der Veranstaltung liegt in der Vermittlung rhetorischer Grundlagen und der Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit. Methodisch erfolgt das Basistraining vor allem durch interaktive Methoden, Kleingruppenarbeit und Feedbackprozesse. Grundlage für den Nachweis der erfolgreichen Teilnahme ist eine benotete Kurzpräsentation während des Trainings.

Literatur:

Lange, Jurastudium erfolgreich, Planung - Lernstrategie - Zeitmanagement, Mit Examensvorbereitung, München, 6. Aufl. 2010, insbes. Kap. 6, 8 - 15; Brinktrine/Schneider, Juristische Schlüsselqualifikationen, Einsatzbereiche, Examensrelevanz, Examenstraining, Berlin u.a., 2008; Ponschab/Schweizer (Hrsg.), Schlüsselqualifikationen, Köln, 2008; Möllers, Juristische Arbeitstechnik und wissenschaftliches Arbeiten, München, 5. Aufl. 2010. Weitere Hinweise erfolgen in der Veranstaltung.



Schlüsselqualifikation: Kompetenztraining für Juristen

Termin:Blockveranstaltung am 8.3.und 9.3.2012 von 9 - 17 Uhr und am 10.3.2012 von 9 - 13 Uhr in den Räumen 10 und 16 Alte Physik

Inhalt:

Ziel der Veranstaltung ist der Erwerb überfachlicher Kompetenzen und praxisrelevanter Schlüsselqualifikationen. Die Veranstaltung besteht aus einem Basistraining zur Verbesserung der persönlichen, kommunikativen, sozialen und methodischen Kompetenzen. Die Themen: (1) Effektives Lernen von juristischem Wissen, denn Juristen müssen in der Lage sein, sich sehr schnell in neue Rechtsgebiete einzuarbeiten und neue Gesetze anzuwenden. (2) Effektives Arbeiten in Gruppen, denn komplexe Sachverhalte lassen sich in der Praxis nur im Team bewältigen. (3) Zeit- und Selbstmanagement, denn gute Planung, rationelles Arbeiten, das Setzen von Prioritäten und der richtige Umgang mit "Zeitdieben" ist in jedem juristischen Beruf gefordert. (4) Präsentations- und Visualisierungstechniken. (5) Kommunikation und sprachliche Gestaltung, denn die adressatengerechte Aufbereitung juristischen Wissens ist Voraussetzung für den beruflichen Erfolg. Ein Schwerpunkt der Veranstaltung liegt in der Vermittlung rhetorischer Grundlagen und der Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit. Methodisch erfolgt das Basistraining vor allem durch interaktive Methoden, Kleingruppenarbeit und Feedbackprozesse. Grundlage für den Nachweis der erfolgreichen Teilnahme ist eine benotete Kurzpräsentation während des Trainings.

Literatur:

Lange, Jurastudium erfolgreich, Planung - Lernstrategie - Zeitmanagement, Mit Examensvorbereitung, München, 6. Aufl. 2010, insbes. Kap. 6, 8 - 15; Brinktrine/Schneider, Juristische Schlüsselqualifikationen, Einsatzbereiche, Examensrelevanz, Examenstraining, Berlin u.a., 2008; Ponschab/Schweizer (Hrsg.), Schlüsselqualifikationen, Köln, 2008; Möllers, Juristische Arbeitstechnik und wissenschaftliches Arbeiten, München, 5. Aufl. 2010. Weitere Hinweise erfolgen in der Veranstaltung.



Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht, freiwillige Gerichtsbarkeit und Insolvenzrecht
Prof. Dr. Wolfgang Marotzke

Dienstzimmer:Neue Aula, 2. OG, Zi. 229, Tel.: 07071/29-76776, Fax: 29-5044
Sprechstunde:Mo 15-16 Uhr
E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/marotzke/
Sekretariat:Almut Hepper, Zi. 228, vormittags Mo-Fr 8.30-11.30 Uhr, Tel. 29-78142, E-Mail
Judith Wiedmaier, Zi. 228, (vormittags), Tel. 29-78142
Mitarbeiter:Referandarin B. Dahm, akad. Mitarbeiterin, Zi. 227, Tel. 29-74027
Assessor Daniel Höfer, akad. Mitarbeiter, Zi. 142, Tel. 29-74353
Referendar G. Schmidt, akad. Mitarbeiter, Zi. 227, Tel. 29-74027
Referendarin F. Schaal, akad. Mitarbeiterin, Zi. 227, Tel. 29-74027
Referendarin J. Wienert, akad. Mitarbeiterin., Zi. 227, Tel. 29-74027
S. Ehni, Zi. 228.1, Tel. 29-78142
A, Vögelein, Zi. 228.1, Tel. 29-78142

Vorlesung Insolvenzrecht II (einschließlich der Grundzüge des internationalen Insolvenzrechts)

SPP; SPB 2

Termin:Montag 16 Uhr s.t. - 17.30 Uhr, HS 9
Beginn:10.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:7. Semester f.

Inhalt:

Die Veranstaltung "Insolvenzrecht II" bietet eine am aktuellen Bedarf orientierte Fortsetzung und Vertiefung der im 6. Semester gehörten Grundvorlesung "Insolvenzrecht I".
Das Insolvenzrecht ist ein Teilgebiet des Schwerpunktbereichs 2 ("Rechtspflege in Zivilsachen"). Die insolvenzrechtlichen Vorlesungen erstrecken sich, jeweils im Sommersemester beginnend, über zwei Semester. Sie wenden sich an Studierende, die bereits über Grundwissen im Zwangsvollstreckungsrecht verfügen. Das Insolvenzrecht ist aber nicht nur für Studierende des Schwerpunktbereichs 2, sondern auch für Studierende anderer Schwerpunktbereiche von Interesse. Es handelt sich um eine vielschichtige Querschnittsmaterie, die enge Bezüge zum allgemeinen und besonderen Schuldrecht, zum Sachenrecht, zum Kreditsicherungsrecht, zum Arbeitsrecht sowie zum Gesellschaftsrecht aufweist und die, unbeschadet dem primären Zwecks der bestmöglichen Gläubigerbefriedigung, zunehmend vom Sanierungsgedanken (Rettung notleidender Unternehmen und Arbeitsplätze) sowie von dem Anliegen durchdrungen wird, zahlungsunfähigen natürlichen Personen eine realistische Möglichkeit der Restschuldbefreiung anzubieten.

Literatur:

Wird in der ersten Vorlesungsstunde bekannt gegeben.



Vorlesung Erbrecht

P

Termin:Mittwoch 10 Uhr c.t. - 13 Uhr, HS 9
Beginn:12.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester f.

Inhalt:

Das Erbrecht ist in Buch 5 des BGB geregelt. Die Vorlesung bemüht sich um eine möglichst vollständige Darstellung der sehr umfangreichen Materie, muss jedoch wegen der Begrenztheit der zur Verfügung stehenden Zeit Schwerpunkte setzen; diese orientieren sich am Pflichtfachkatalog der JAPrO.

Literatur:

Wird in der ersten Vorlesungsstunde bekanntgegeben.



Seminar zum Zivil- und Verfahrensrecht

SPB 2; Lehrveranstaltung i. S. von § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002 und § 4 Abs. 1 lit. b PromO.

Termin:Die Terminbekanntgabe erfolgt per Email an alle Studierenden des SPB 2, die an wolfgang.marotzke@uni-tuebingen.de ihre Email-Adresse mitgeteilt haben.
Eignung:8. Semester ff.

Inhalt:

Das Seminar wendet  sich an Studierende des Schwerpunktbereichs 2 ("Rechtspflege in Zivilsachen"), denen im Rahmen dieser Veranstaltung Gelegenheit zum Erwerb eines Seminarscheins auf der Grundlage der bereits während der  Semesterferien geschriebenen Studienarbeit (s.  § 21 StudPrO) geboten wird. Es handelt sich um eine Lehrveranstaltung i.S. von § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002 und § 4 Abs. 1 lit. b ggf. Abs. 2 PromO.

Literatur:

Die schriftlichen Seminarbeiten (Studienarbeiten) werden rechtzeitig im Lehrstuhlsekretariat zur Einsichtnahme ausgelegt.



Richter des Bundesverfassungsgerichts
Prof. Dr. h.c. Rudolf Mellinghoff

Dienstzimmer:zu erreichen über Lehrstuhl Professor Kirchhof
Sprechstunde:nach Vereinbarung
E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/professoren_und_dozenten/mellinghoff

Vorlesung Steuerrecht III (Abgabenordnung/Finanzgerichtsordnung)

SPP; SPB 6

Termin:Veranstaltung an folgenden Tagen: 18.11.2011 von 14-18 Uhr im Hörsaal 10
23.12.2011 von 8-12 Uhr im Hörsaal 5; am 13.01. und 20.01.2012 von 14-18 Uhr im Hörsaal 10
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester f.

Inhalt:

Die Vorlesung Steuerrecht III behandelt das Steuerverfahrensrecht und den Rechtsschutz in Steuersachen. Schwerpunkte der Vorlesung sind die allgemeinen Besteuerungsgrundsätze, die Korrektur von Steuerverwaltungsakten, das Ermittlungsverfahren, das Festsetzungsverfahren und das Erhebungsverfahren. Im Rahmen des Rechtsschutzes werden das außergerichtliche Rechtsbehelfsverfahren und der finanzgerichtliche Rechtsschutz behandelt. Abgerundet wird die Vorlesung mit einer Darstellung des Steuerstraf- und Steuerordnungswidrigkeitenrechts.
Die Vorlesung ist eine Veranstaltung der Wahlfachgruppe "Steuerrecht" i.S.d. § 5 Abs. 4 Nr. 8 JAPrO 1993 i.V.m. § 62 Abs. 1 JAPrO 2002.

Literatur:

Birk, Steuerrecht, 13. Aufl. 2010; Tipke/Lang, Steuerrecht, 20. Aufl., 2010
Gesetzestexte:
In der Vorlesung wird eine aktuelle Textausgabe zum Steuerrecht benötigt, die die Abgabenordnung und das Einkommensteuergesetz enthält



Lehrstuhl für Staatsrecht, Europarecht, Internationales Wirtschaftsrecht
Prof. Dr. Martin Nettesheim

Dienstzimmer:Neue Aula, Gmelinflügel, 1. OG, Zi. 151
Sprechstunde:Dienstag 12 - 13.30 Uhr (oder nach Absprache)
Telefon:29-78101
Fax:295847
E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/nettesheim
Sekretariat:Isolde Zeiler, Zi. 151, Mo-Fr 8.30-12.30 Uhr, Tel. 29-78101, E-Mail
Assistenten:Dr. Daniela Winkler, Zi. 150.3, 29-78102, E-Mail
Benedikt Quarthal, Zi 151.1, Tel. 74504, E-Mail
Mitarbeiter:Dominique Beck, Zi. 151.1, E-Mail
Tom-Philipp Cagan, Zi. 150.3, E-Mail
Julia Pfaffenrot, Zi. 150.3, E-Mail
Thomas Pflock, Zi. 147.1, Betreuung des Moot Court Teams, Tel. 29-78138
Benjamin Pfohl, Zi. 140, E-Mail
Kai Schadtle, Zi. 151.1, E-Mail
Andrea Zorn, Zi. 150.3, E-Mail

Vorlesung Grundkurs Öffentliches Recht I: Staatsorganisationsrecht

P, ZP

Termin:Montag 8 Uhr c.t. - 10 Uhr, Audi Max
Dienstag 8 Uhr c.t. - 10 Uhr, Audi Max
mit 2-stündigen Fallbesprechungen (ZP)
Beginn:11.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:1. Semester

Inhalt:

In der Veranstaltung werden die Grundlagen des Staatsrechts, insbesondere die Grundzüge des Staatsorganisationsrechts behandelt. Der Grundkurs setzt sich mit dem Kurs Öffentliches Recht II (Grundrechte) fort. Gegenstand des Grundkurses ist das Staatsrecht (Verfassungsrecht) der Bundesrepublik Deutschland. Im Mittelpunkt steht die Staatsorganisation im weitesten Sinne: Staatsorgane (vom Bundestag bis zum Bundespräsidenten), politische Parteien, zentrale Staatsfunktionen wie Gesetzgebung, Regierung, Verwaltung und Rechtsprechung sowie Leitprinzipien der grundgesetzlichen Ordnung insgesamt (Demokratie, sozialer Rechtsstaat, Föderalismus). Auch wenn es im Grundkurs primär um das Verständnis der verfassungsrechtlichen Ordnung geht, bedarf es dazu im Staatsrecht als einem besonders wirklichkeits- und politiknahen Bereich des Rechts immer wieder des Rückgriffs auf die weiteren Vorstellungsbilder, Begrifflichkeiten und Modelle der Allgemeinen Lehren vom Staat (Politische Theorie), um die konkreten Entscheidungen des Grundgesetzes in einem weiteren, auch empirisch zu erforschenden Zusammenhang zu verstehen.

Es werden begleitend Fallbesprechungen angeboten.

Literatur:

z.B. Maurer, Staatsrecht I, 6. Auflage 2010; Degenhart, Staatsrecht I, Staatsorganisationsrecht, 26. Auflgae 2010; Stein/Frank, Staatsrecht, 21. Auflge 2010.

Textsammlungen:
z.B. Sartorius, Verfassung- und Verwaltungsgesetze, C.H. Beck; Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Beck-Texte im dtv; Staats- und Verwaltungsrecht Bundesrepublik Deutschland, C.F. Müller (jeweils aktuelle Auflage)



Vorlesung Europarecht I: Europäisches Verfassungsrecht

zugleich SPW 4b

P, SPW; SPB 4b

Termin:Montag 14.30 - 17 Uhr, HS 2
Vorgesehen laut Studienplan:3. Semester f.

Inhalt:

Die Vorlesung behandelt zunächst die geschichtliche Entwicklung des Integrationsprozesses seit 1945 ("Europäische Idee"). Im weiteren Verlauf werden die rechtlichen Grundlagen der EU dargestellt (Grundstatus, Institutionen der Europäischen Union, Quellen des EU-Rechts und sein Verhältnis zum deutschen Recht). In diesem Zusammenhang wird auch der Rechtsschutz durch die Europäische Gerichtsbarkeit (EuGH/EuG) behandelt werden. Die Vorlesung wird mit einem Überblick über die Grundfreiheiten des AEU-Vertrages enden (Freier Warenverkehr einschließlich Landwirtschaft, Freier Personenverkehr, Freier Zahlungs- und Kapitalverkehr). Europarechtsvorlesungen können mit Gewinn auch von Politik- und Wirtschaftswissenschaftlern gehört werden.

Literatur:

z.B. Oppermann / Classen / Nettesheim, Europarecht, 4. Auflage 2009; Streinz, Europarecht, 9. Auflage 2011; Haltern, Europarecht, 2. Auflage 2007.
Textsammlungen:
z. B. Sartorius II, Internationale Verträge. Europarecht, C.H. Beck; Europarecht (EuR), Beck-Texte im dtv; Völker- und Europarecht, C.F. Müller (jeweils aktuelle Auflage)



Vorlesung Internationales Wirtschaftsrecht (WTO)

SPW; SPB 4a, 4b

Termin:Dienstag 12 Uhr c.t. - 14 Uhr, HS 4
Beginn:11.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:6. Semester f.,

Inhalt:

Die Vorlesung führt in die Geschichte und in die allgemeinen Strukturen der Welthandelsorganisation und in deren Rechtsordnung ein. Sie beschäftigt sich damit mit der zentralen Regelungsinstanz des internationalen Handels; es wird um den Waren- ebenso wie um den Dienstleistungshandel gehen.

Literatur:

Herrmann / Weiß / Ohler, Welthandelsrecht, 2. Auflage 2007; Hilf / Oeter, WTO-Recht, 2. Auflage 2010; Stoll / Schorkopf, WTO, 2002
Textsammlungen:
z.B. WTO - Welthandelsorganisation, Beck-Texte im dtv; Sartorius II, Internationale Verträge. Europarecht, C. H. Beck; Völker- und Europarecht, C.F. Müller (jeweils aktuelle Auflage)



Seminar: “Neuere Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte”

Blockveranstaltung gemeinsam mit Herrn Kanzler des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofs a.D., Prof. Dr. Herbert Petzold

Lehrveranstaltung i. S. von § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002 und § 4 Abs. 1 lit. b PromO.

Eignung:4. Semester ff.

Inhalt:

Das Seminar ist als zweisemestrige Veranstaltung konzipiert. In der ersten Sitzung gibt Herr Professor Petzold eine Einführung in das System des europäischen Menschenrechtsschutzes (Institutionen, Kompetenzen, materielle Gehalte). Im Sommersemester 2012 werden dann die wichtigsten Rechtsbereiche des EMRK anhand von Leitentscheidungen behandelt. Es besteht die Möglichkeit, durch Übernahme eines Referates, einen Seminarschein zu erwerben. Zum Programm gehört auch eine Exkursion zu einer mündlichen Verhandlung nach Straßburg.



Lucas Ogden

Sprechstunde:Nach der Vorlesung

Vorlesung Introduction to the Legal System of the United States

Termin:freitags von 10 Uhr c.t.-13 Uhr vom 14.10.2011 bis zum 02.12.2011 im Hörsaal 2
Eignung:ab 3. Semester

Inhalt:

This course offers a general overview of Anglo-American common law and the legal system of the United States. Students will be introduced to the concepts of statutory law, precedent, stare decisis and equity. In addition, we will explore US constitutional law and how laws are made on both the federal and state levels, both in theory and by analyzing concrete examples. Finally, we will discuss specific cases in American civil law and get acquainted with the basics of doing legal research.

Students are expected to attend at least seven out of eight class sessions and to give an oral presentation on an assigned topic.

Literatur:

  • Byrd, Sharon. Einführung in die anglo-amerikanische Rechtssprache: Introduction to Anglo-American Law and Language. 2nd edition. Munich 2001.
  • Dörrbecker, Alexander / Rothe, Oliver. Introduction to the US American legal system for German speaking lawyers and law students. 2nd edition. Münster 2005.



Vorlesung Introduction to the Legal System of the United States

Termin:Freitag 8 Uhr c.t. - 13.30 Uhr, HS 2
an folgenden Tagen: 9.12.2011 sowie 13.1., 27.1. und 3.2.2012
Eignung:ab 3. Semester

Inhalt:

This course offers a general overview of Anglo-American common law and the legal system of the United States. Students will be introduced to the concepts of statutory law, precedent, stare decisis and equity. In addition, we will explore US constitutional law and how laws are made on both the federal and state levels, both in theory and by analyzing concrete examples. Finally, we will discuss specific cases in American civil law and get acquainted with the basics of doing legal research.

Students are expected to attend at least seven out of eight class sessions and to give an oral presentation on an assigned topic.



Leitender Oberstaatsanwalt
Prof. Dr. iur. Michael Pfohl

Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/pfohl

Vertiefung zum Wirtschaftsstrafrecht und Ordnungswidrigkeitenrecht

SPB 7

Termin:14täglich
Donnerstag 16 Uhr c.t. - 18 Uhr, HS 8
Beginn:20.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:6. Semester f.

Inhalt:

Die Veranstaltung ist als Ergänzung zur Vorlesung von Prof. Dr. Winkelbauer „Wirtschaftsstrafrecht (mit Bezügen zum Ordnungswidrigkeitenrecht)“ konzipiert.

Während Prof. Dr. Winkelbauer die theoretischen Grundlagen vermitteln wird, sollen in dem Examinatorium einzelne grundlegende Fälle zum Wirtschaftsstrafrecht besprochen werden. Behandelt werden die Tatbestände des Betrugs, des Subvention- und Submissionsbetrugs, der Untreue, des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt, des Bankrotts und der Insolvenzverschleppung, der Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr sowie die Korruptionsdelikte der §§ 331 ff. StGB.

Aus dem Strafrecht Allgemeiner Teil werden die Vertreterhaftung des § 14 StGB und aus dem Ordnungswidrigkeitenrecht insbesondere § 30 und § 130 OWiG erörtert.

Literatur:

Hellmann/Beckemper, Wirtschaftsstrafrecht, 3. Auflage 2010; Hellmann/Beckemper, Fälle zum Wirtschaftsstrafrecht, 2. Auflage 2010, Kudlich/Oğlakcioğlu, Wirtschafts-strafrecht, 2011; Tiedemann, Wirtschaftsstrafrecht, Einführung und Allgemeiner Teil, 3. Auflage 2010; Tiedemann, Wirtschaftsstrafrecht, Besonderer Teil, 3. Auflage 2011; Wittig, Wirtschaftsstrafrecht, 2010.



Prof. Dr. Eduard Picker

Dienstzimmer:Alte Physik, Zi. 307
Sprechstunde:nach Vereinbarung
Telefon:29-78134
E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/picker
Mitarbeiter:Aurélie Kalle, E-Mail

Vorlesung System des bürgerlichen Vermögensrechts


Termin:Dienstag 10 Uhr c.t. - 12 Uhr, HS 4
Beginn:11.10.2011
Eignung:4. Semester ff.

Inhalt:

Die auf zwei Semester angelegte Vorlesung soll die innere Systematik der ersten drei Bücher des BGB deutlich machen. Damit soll sie insofern einen Gegenpol zu den "Fachvorlesungen" (Allg. Teil, Schuldrecht, Sachenrecht) bilden, als sie die fundamentalen Strukturen herausarbeitet, die die dort unter anderen, namentlich unter Sachgesichtspunkten zusammengefassten Normkomplexe durchziehen und verbinden. Praktisch will die Vorlesung damit allem voran vor der Anhäufung von unverbundenem, deshalb allenfalls zufällig abrufbarem Wissen bewahren, indem sie die systematische Einordnung des Erlernten ermöglicht und damit seine Verfügbarkeit sichert.

Literatur:

Die einschlägigen Zivilrechtslehrbücher, nähere Angaben im Rahmen der Vorlesung.



Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht sowie Arbeitsrecht
Prof. Dr. Hermann Reichold

Dienstzimmer:Alte Physik, 2. OG, Zi. 213
Sprechstunde:nach Vereinbarung
E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/reichold/
Sekretariat:Roswitha Blank-Czarnetzki, Zi. 214, Tel. 29-78149, Fax29-5068, E-Mail
Assistenten:Elisabeth Hartmeyer, Zi. 212, Tel. Tel. 29-74906, E-Mail, http://www.jura.uni-tuebingen.de/hartmeyer
Pascal M. Ludwig, Zi. 210, Tel. 29-78150, E-Mail, http://www.jura.uni-tuebingen.de/ludwig
Bernadette Rothhaar, Zi. 215b, Tel. 29-74505, E-Mail, http://www.jura.uni-tuebingen.de/rothhaar
Mitarbeiter:Mirco Florczak, Zi. 214, Tel. 29-78149, E-Mail
Tabea Kulschewski, Zi. 214, Tel. 29-78149, E-Mail
Jonas Ludwig, Zi. 214, Tel. Tel. 29-78149, E-Mail

Vorlesung Grundkurs Zivilrecht II mit Übung im Zivilrecht für Anfänger

P, ZP

Termin:Dienstag 8.30 - 10 Uhr, HS 9
Mittwoch 8.30 - 10 Uhr, HS 9
Donnerstag 8.30 - 10 Uhr, HS 9
mit 2-stündigen freiwilligen Fallbesprechungen
Beginn:11.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:2. Semester

Inhalt:

Die Veranstaltung knüpft an den zivilrechtlichen Grundkurs (Zivilrecht I) aus dem Sommersemester 2011 an, wobei nun der Allgemeine Teil des Schuldrechts im Vordergrund steht.
Die Übung im Bürgerlichen Recht ist in die Lehrveranstaltung integriert, angeboten werden eine Hausarbeit und zwei Klausuren.
Der Erwerb des kleinen Scheines im Zivilrecht setzt eine mindestens mit "ausreichend" bewertete Klausur und die mindestens mit "ausreichend" bewertete Hausarbeit innerhalb der Übung voraus. Die Klausuren finden unter den Bedingungen der Zwischenprüfungsordnung statt. Der Aufgabentext der Hausarbeit und die Bearbeitungshinweise werden ab dem 21. Juli 2011 - 12 Uhr auf der Website des Lehrstuhls Prof. Dr. Hermann Reichold zum Herunterladen bereit gestellt. Abzugeben ist die Hausarbeit in der ersten Vorlesungsstunde am Dienstag, 11. Oktober 2011, von 8.30 Uhr - 10 Uhr in Hörsaal 9.

Übung: Ausgabetermin: 21.07.2011, Abgabetermin: 11.10.2011
Die Teilnahme an den Zwischenprüfungsklausuren setzt die Eintragung in die Teilnehmerliste voraus (§ 3 Abs. 2 Satz 2 StudPrO). Die Eintragungsfrist läuft vom 01.10.2011, 9.00 Uhr, bis zum 31.10.2011, 17 Uhr.

Literatur:

Zum Schuldrecht Allgemeiner Teil:

Zur Zwischenprüfung:
Weitere Literaturhinweise werden in der Veranstaltung gegeben.



Vorlesung Arbeitsrecht I (Individualarbeitsrecht)

zugleich SPP 1a, 1b, 1c

P, SPP; SPB 1a, 1b, 1c

Termin:Mittwoch 14 Uhr c.t. - 17 Uhr, HS 2
Beginn:12.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester f.

Inhalt:

Die Vorlesung behandelt den Pflichtfachstoff des Arbeitsrechts für den Staatsprüfungsteil des Examens, also Rechtsquellen und Gestaltungsformen, Begründung, Inhalt und Beendigung des Arbeitsverhältnisses mit den besonderen Problemen des Kündigungsschutzes, den Leistungsstörungen und der Haftung im Arbeitsverhältnis, jeweils mit den hierzu notwendigen Grundkenntnissen des kollektiven Arbeitsrechts (Tarifvertragsrecht, Betriebsverfassungsrecht).

Gleichzeitig ist die Veranstaltung Grundlagenvorlesung für den SPB 1 - Unternehmens- und Wirtschaftsrecht.

Literatur:

Reichold, 3. Aufl. 2008; Dütz / Thüsing, 15. Aufl. 2010, Brox / Rüthers / Henssler, 18. Aufl. 2011; Rolfs, Studienkommentar, 2. Aufl. 2007.



Kolloquium "Praxis des Unternehmensrechts"

SPB 1b

Termin:Dienstag 18 Uhr c.t. - 20 Uhr, HS 4
Beginn:18.10.2011
Eignung:5. Semester ff.

Inhalt:

Die Veranstaltung knüpft an die Vortragsreihe im Sommersemester 2011 an. Zusammen mit Praktikern des Unternehmens- und Arbeitsrechts werden systematisch Schwerpunkte der Kautelarpraxis in Art eines Work-Shops besprochen: Gestaltung des Arbeitsvertrags (insbesondere AGB-Kontrolle); arbeitsrechtliche Folgen von Unternehmensumstrukturierungen; Beendigung des Arbeitsverhältnisses; Rechtsfragen des Tarif- und Betriebsverfassungsrecht im Unternehmen sowie gesellschaftsrechtliche Strukturfragen.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Studierende des Schwerpunktbereichs 1, die hier den praktischen Blick auf die sie beschäftigenden Rechtsfragen kennen lernen können. Aber auch alle anderen Studierenden sind bei Interesse herzlich eingeladen.

Eine Teilnahmebescheinigung wird erteilt.
Den Terminplan mit den einzelnen Veranstaltungen und weitere Informationen finden Sie zu Semesterbeginn auf der Lehrstuhl-Homepage.



Vorlesung Arbeitsrecht III (Betriebsverfassungsrecht)

SPP; SPB 1b

Termin:Dienstag 12 Uhr c.t. - 14 Uhr, HS 2
Beginn:11.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:7. Semester f.

Inhalt:

Die Vorlesung wird für Studierende des Schwerpunktbereichs 1b (Arbeit und Soziales im Unternehmen) angeboten und möchte die Organisation der deutschen Betriebsverfassung, die Funktion des Betriebsrats als „Vertragshelfer“ für betriebliche kollektive Arbeitsbedingungen und seine sonstigen Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte anhand des Systems des Betriebsverfassungsgesetzes und der neuesten Rechtsprechung eingehend und mit Rechtsprechungsbeispielen erläutern. Die Vorlesung schließt an das kollektive Arbeitsrecht (Arbeitsrecht II) an und setzt entsprechende Grundkenntnisse im Arbeitsvertragsrecht und im Tarifvertragsrecht voraus. Die Themen der Vorlesung sind von besonderer Relevanz für Prüfungshausarbeiten und die Abschlussklausur.

Literatur:

von Hoyningen-Huene, Betriebsverfassungsrecht, 6. Auflage 2007; Hromadka / Maschmann, Arbeitsrecht Band II, 4. Auflage 2008; Reichold, Arbeitsrecht, 3. Aufl. 2008; Rolfs, Studienkommentar Arbeitsrecht, 2. Auflage 2007.



Seminar zum Arbeitsrecht

SPP; SPB 1b; Lehrveranstaltung i. S. von § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002 und § 4 Abs. 1 lit. b PromO.

Beginn:26.01.2012
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester ff.

Inhalt:

Das Seminar wird am 26. / 27. Januar 2012 als Blockveranstaltung im Gästehaus der Universität (Lessingweg 3, 72076 Tübingen) stattfinden.

Es richtet sich überwiegend an Studierende des Schwerpunktbereichs 1b, die ihre Studienarbeit mit einem Seminarvortrag verbinden wollen. Daneben werden aber auch Themen an andere arbeitsrechtlich interessierte Studierende ausgegeben.

Da alle Themen vergeben sind, ist eine Anmeldung leider nicht mehr möglich.



3. Klausur im Zivilrecht - Block I

Termin:Klausur am 29.10.2011 von 8 - 13 Uhr
Besprechung am 18.11.2011 von 14 - 16 Uhr

Inhalt:




Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht, Öffentliches Wirtschaftsrecht und Kommunalrecht
Prof. Dr. Barbara Remmert

Dienstzimmer:Neue Aula, Gmelinflügel, 1. OG, Zi. 152-155, Tel.: 07071/29-75262
Sprechstunde:Dienstag, 10-11 Uhr und nach Vereinbarung
E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/remmert
Sekretariat:Ilona Breuninger, Zi. 154, Sprechstunde: Mo-Fr vormittags, Tel. 29-78135, E-Mail
Mitarbeiter:Jan Brenz, Zi. 152, Tel. 29-78136
Mario Leggio, Zi. 066, Tel. 29-77102
Sabine Merz, Zi. 155, Tel. 29-75263
Marie Rulfs, Zi. 152, Tel. 29-78136
Birgit Werner, Zi. 155, Tel. 29-75263

Vorlesung Kommunales Wirtschaftsrecht

P; SPB 5

Termin:Montag 16 Uhr c.t. - 18 Uhr, HS 10
Beginn:05.12.2011
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester ff.

Inhalt:


Ab 5. Dezember 2011 werden für Studierende des Schwerpunktbereichs 5 als Blockveranstaltung die Grundlagen des Kommunalen Wirtschaftsrechts behandelt. Das Kommunale Wirtschaftsrecht klärt, unter welchen rechtlichen Voraussetzungen und in welchen Rechtsformen sich Gemeinden im Bereich der sog. "Daseinsvorsorge" und ggf. darüber hinaus wirtschaftlich betätigen dürfen.

Literatur:


Wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.



Übung im Öffentlichen Recht für Fortgeschrittene

P

Termin:Dienstag 8 Uhr c.t. - 10 Uhr, HS 10
Beginn:11.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:6. Semester

Inhalt:

Die Lehrveranstaltung dient der Einübung in die Fallbearbeitung und der Vertiefung von Kenntnissen im Öffentlichen Recht. Es werden eine Hausarbeit (als vorlaufende Ferienhausarbeit) und zwei Klausuren angeboten. Den Schein über die erfolgreiche Teilnahme erhält, wer die Hausarbeit und mindestens eine Klausur mit ausreichend bearbeitet hat.

Übung: Ausgabetermin: , Abgabetermin:

Literatur:


Wird in der Vorlesung bekannt gegeben.



Seminar: Aktuelle Probleme des Umweltrechts, Planungsrechts und öffentlichen Wirtschaftsrechts

Lehrveranstaltung i. S. von § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002 und § 4 Abs. 1 lit. b, ggf. Abs. 2 PromO.


Termin:Blockveranstaltung am 11.11.2011 im Raum 235

Inhalt:


Es werden Seminarreferate und häusliche Arbeiten aus den genannten Themenbereichen vergeben.



Lehrstuhl für Verwaltungsrecht, Infrastrukturrecht und Umweltrecht
Prof. Dr. Michael Ronellenfitsch

Dienstzimmer:Neue Aula, Gmelinflügel, 1. OG, Zi. 148c
Sprechstunde:nach Vereinbarung
Telefon:07071/29-72109
Fax:07071/29-5547
E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/ronellenfitsch
Sekretariat:Marietta Jährling, Zi. 148d, Sprechstunde: Mo-Do 10-17 Uhr, Fr 9.30-15 Uhr, Tel. 29-78111, E-Mail
Mitarbeiter:Susanne Schmid, Zi. 148b, Tel.: 29-76474
Wolfgang Ziebarth, Zi. 149b, Tel. 29-72953

Vorlesung Allgemeines Verwaltungsrecht

P, ZP

Termin:Montag 10 Uhr c.t. - 12 Uhr, HS 10
Donnerstag 10 Uhr c.t. - 12 Uhr, HS 10
mit freiwilligen Fallbesprechungen (ZP)
Beginn:10.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:3. Semester

Inhalt:

I. Allgemeines
a. Historische Entwicklung
b. Kompetenzabgrenzung
c. Arten

II. Abgrenzung zu Privat- und Verfassungsrecht
a. Abgrenzungstheorien

III. Verwaltungsorganisation
a. unmittelbare/mittelbare Staatsverwaltung

IV. Formelle Gesetze, Rechtsverordnungen, Satzungen, Verwaltungsvorschriften, Realakt, öffentlich-rechtlicher Vertrag

V. Verwaltungshandeln und Verwaltungsverfahrensrecht
a. Handlungsformen
b. Verwaltungsakte
c. Rechtswidrigkeit

VI. Verwaltungsvollstreckung

VII. Staatshaftungsrecht
a. Amtshaftung
b. Enteignungsentschädigung
c. Aufopferungsanspruch
d. Folgenbeseitigungsanspruch

Literatur:


Ipsen, Jörn, Allgemeines Verwaltungsrecht, 6. Aufl. 2009; Peine, Franz-Joseph, Allgemeines Verwaltungsrecht, 9. Aufl. 2008; Maurer, Hartmut, Allgemeines Verwaltungsrecht, 17. Aufl. 2009; Battis, Ulrich, Allgemeines Verwaltungsrecht, 3. Aufl. 2002; Bader/Ronellenfitsch, Verwaltungsverfahrensgesetz, 2010 (Online-Kommentar, Edition 10, Stand 1.1.2011), Kühl/Reichold/Ronellenfitsch, Einführung in die Rechtswissenschaft, 1. Aufl. 2011.



Vorlesung Raumordnungs-, Raumplanungs- und Fachplanungsrecht

SPP; SPB 5

Termin:Donnerstag 14 Uhr c.t. - 16 Uhr, HS 10
Beginn:13.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester f.

Inhalt:

I.
§ 1 Überblick über das Planungsrecht
§ 2 Grundzüge des Planungsrechts

II.
§ 3 Raumordnung
§ 4 Bauleitplanung

III.
§ 5 Eisenbahnrechtliche Fachplanung
§ 6 Die Planung von Bundesfernstraßen
§ 7 Die Planung von Wasserstraßen
§ 8 Flughafenplanung
§ 9 Die Planung von Telekommunikationsleitungen

IV.
§ 10 Rechtsschutz gegen Gesamtplanungen
§ 11 Rechtsschutz gegen Fachplanungen

V.
§ 13 S 21
§ 14 A 100
§ 15 Flughafen Frankfurt (Erweiterung)

Literatur:

Wird in der Vorlesung bekannt gegeben.



Seminar zum Schwerpunktbereich 5

SPP; SPB 5

Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester ff.

Inhalt:


Datenschutz


(Die einzelnen Themen sowie der Ort und Tag der Veranstaltung werden per Aushang an der Informationstafel der Fakultät bekannt gegeben.)



7. Klausur im Öffentlichen Recht - Block I

Verwaltungsrecht

Termin:Klausur am 26.11..2011 von 8 - 13 Uhr
Besprechung am 16.12.2011 von 14 - 16 Uhr

Inhalt:




Priv.-Doz. Dr. Johannes Rux

Dienstzimmer:Sophienstr. 32, 76133 Karlsruhe, Tel.: 0721 / 383 12 47
Sprechstunde:nach der Vorlesung
Webseite:http://www.staatsrecht.info/

Übung im Öffentlichen Recht für Fortgeschrittene

P

Termin:Dienstag 8 Uhr c.t. - 10 Uhr, HS 10
Beginn:11.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:6. Semester

Inhalt:

Die Lehrveranstaltung dient der Einübung in die Fallbearbeitung und der Vertiefung von Kenntnissen im Öffentlichen Recht. Es werden eine Hausarbeit (als vorlaufende Ferienhausarbeit) und zwei Klausuren angeboten. Den Schein über die erfolgreiche Teilnahme erhält, wer die Hausarbeit und mindestens eine Klausur mit ausreichend bearbeitet hat.

Übung: Ausgabetermin: , Abgabetermin:

Literatur:


Wird in der Vorlesung bekannt gegeben.



Akademischer Mitarbeiter am Lehrstuhl Prof. Dr. Gebauer
Philipp Saladin

Dienstzimmer:243.7
Telefon:29-74909
E-Mail:E-Mail

Vertiefungskurs für die Studierenden im Aufbaustudiengang LL.M.

Termin:Mittwoch 20 Uhr c.t. - 21 Uhr

Inhalt:

Der Kurs findet im Anschluss an das LL.M.-Seminar statt. Es werden unter Berücksichtigung der Leistungsanforderungen an LL.M.-Kanditaten einzelne Fragen vertieft, die zuvor im Seminar besprochen wurden. Ergänzend wird der Umgang mit Gesetzen, Quellen und Literatur geübt, auch im Vergleich zu den Rechtssystemen der Herkunftsländer der LL.M-Kandidaten. Schließlich wird erörtert, wie Magisterthemen bearbeitet und Magisterarbeiten verfasst und gestaltet werden. Bei Bedarf besteht die Möglichkeit einer Einzelberatung.

Literatur:

Wird während der Veranstaltung angegeben.



Rechtsanwalt
Prof. Dr. Thomas Sambuc, LL.M.

Sprechstunde:nach der Vorlesung sowie telefonisch
Telefon:0711/4897925

Vorlesung Geistiges Eigentum II (Patent-, Design- und Markenrecht)

SPB 1c

Termin:Dienstag 10 Uhr c.t. - 12 Uhr, Raum 16 (Alte Physik)
Beginn:18.10.2011
Eignung:6. Semester ff.

Inhalt:

Gewerbliche Schutzrechte sind Teil des „geistigen Eigentums“, und zwar das eher wirtschaftlich ausgerichtete. Zum geistigen Eigentum gehört weiterhin das ursprünglich künstlerisch und literarisch ausgerichtete Urheberrecht, dessen wirtschaftliche Bedeutung aber z.B. durch den hier angesiedelten Schutz von Software inzwischen ebenfalls kaum noch überschätzt werden kann. Das Urheberrecht wird im Sommersemester als „Geistiges Eigentum I“ gesondert gelesen, und zwar ebenfalls zweistündig. Die Reihenfolge von Geistiges Eigentum I und II ist beliebig. Beim gewerblichen Rechtsschutz geht es in erster Linie um den Schutz technischer Erfindungen, von Design und von Marken. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen dabei die unterschiedlichen Techniken, die die Rechtsordnung entwickelt hat, um „Ideen“ und andere nicht greifbare geistige Leistungen als „Immaterialgüterrechte“ auszugestalten und so zu schützen. Einschlägig sind vor allem das PatentG, das GeschmacksmusterG und das MarkenG. Auf die Bezüge zur Wettbewerbsordnung wird ebenso eingegangen wie auf europäische und andere internationale Schutzsysteme vor dem Hintergrund der Globalisierung.

Literatur:

Ensthaler, Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht, 3. Aufl. 2009; Götting, Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht (Prüfe Dein Wissen, Band 32), 2. Aufl. 2008; Hacker, Markenrecht 2007; Götting, Gewerblicher Rechtsschutz, 9. Aufl. 2010; Ilzhöfer/Engels, Patent-, Marken- und Urheberrecht, 8. Aufl. 2010; Nirk/Ullmann, Patent-, Gebrauchsmuster- und Sortenschutzrecht, 3. Aufl. 2007. Weitere Angaben in der Vorlesung.



Prof. Dr. Dr. h.c. Georg Sandberger

Sprechstunde:nach der Vorlesung
E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/sandberger

Seminar: Neuere Entwicklungen des Urheberrechts auf deutscher und Unionsebene

Urheberrecht im Spiegel aktuelle Entwicklungen und erforderliche Anpassungen des Urheberrechts an die Wissensgesellschaft – Der Gesetz-entwurf „Korb3“ des BMJ 2011

SPB 1b; Lehrveranstaltung i. S. von § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002 und § 4 Abs. 1 lit. b PromO.

Termin:Vorbesprechung am 18.10.2011, 14 Uhr, Raum 236 (neben Dekanat)
Blockseminar am 03.02.2012, 9 - 16 Uhr im Hörsaal 4
Eignung:5. Semester ff.

Inhalt:

Ziel des Seminars ist es, mit den Entwürfen des BMJ betreffend die geplanten Änderun-gen des UrhG vertraut zu machen und ihre Sinnfälligkeit, Praktikabilität und notwendigen Änderungen zu erläutern.

Hierzu ist auf die Ankündigung der Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger in ihrer Rede zum Urheberrecht am 14.6.2010 in Berlin hinzuweisen:
“Die entscheidende Frage ist: Wie kann dieser Schutz des geistigen Eigentums als Voraussetzung für kulturelle Vielfalt, Kreativität und wissenschaftliche Leistungen ausgestaltet werden? Eines ist doch klar: Wir können nicht einfach die Mechanismen der analogen Welt eins zu eins auf die digitale Welt übertragen.“

Der Regierungsentwurf wird im Sommer 2011 erwartet. Themen und Referate werden deshalb in einem Vorgespräch zu Beginn des WS (s.o. am 18.10.2011, 14 Uhr) vergeben.

Literatur:

Allgemein weiterführende Literatur zum Urheberrecht:
Rehbinder, Urheber- und Verlagsrecht, Beck, 16. Auflage 2010; Fechner, Medienrecht, 10. Aufl. 2010; Loewenheim, Handbuch des Urheberrechts, 2. Aufl. 2010.

Textsammlungen und Gesetze:
Fechner/Mayer, Medienrecht, Vorschriftensammlung, 6. Aufl. 2010; Hillig, Urheber- und Ver-lagsrecht, 13. Aufl. Beck Verlag 2010. von Lewinski/Walter: European Copyright Law, A Com-mentary, Oxford University Press, 2010.



Examensrepetitorium: Schwerpunktbereich 1c

SPB 1c

Termin:Dienstag 14 Uhr c.t. - 16 Uhr, Raum 10, Alte Physik
Beginn:18.10.2011
Eignung:6. Semester ff., zur Vorbereitung der SPB- Prüfung

Inhalt:

Anhand höchstrichterlicher Entscheidungen zum Wettbewerbs- Kartell- Urheber- Patent und Markenrecht wird der Fallaufbau und die Falllösung von Fällen des Schwerpunktbereichs 1 c behandelt.

Anmeldungen bis 1. Oktober an die Email-Adresse: georg.sandberger@jura.uni-tuebingen.de


Literatur:

Wird im Rahmen eines Skripts mitgeteilt.



Rechtsanwalt Dr. Gerald G. Sander

Sprechstunde:nach den Lehrveranstaltungen
E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.g-sander.de

Vorlesung Deutsche Rechtssprache

Termin:Mittwoch 14 Uhr c.t. - 16 Uhr, HS 4
Beginn:26.10.2011
Eignung:3. Semester ff.

Inhalt:

In der Veranstaltung werden Texte aus dem deutschen Verfassungsrecht, dem Europarecht (Recht der EG/EU) sowie dem Welthandelsrecht (Recht der WTO) behandelt, hinzukommen Texte zu Wirtschaftsfragen, insbesondere zum Außenhandel, und zur allgemeinen Politik.
Mit Hilfe von Hör-, Sprech-, Lese- und Schreibübungen wird der Fachwortschatz erweitert. Für die deutsche Rechtsprache typische grammatikalische Strukturen werden transparent gemacht. Ziel ist es, das Hören von Vorlesungen und Vorträgen sowie weiteres selbstständiges Arbeiten mit Rechtstexten zu erleichtern. Bei regelmäßiger Anwesenheit kann ein Teilnahmeschein oder bei Klausur bzw. Hausarbeit ein benoteter Schein (6 ECTS) erteilt werden.

Literatur:

Sander, Deutsche Rechtssprache, Tübingen/Basel 2004 (Unterrichtsbuch im Kurs günstiger erhältlich).



Vorlesung Einführung in die Methoden der Rechtswissenschaft für Nebenfachstudierende

Termin:Mittwoch 17 Uhr c.t. - 19 Uhr, HS 9
Beginn:26.10.2011
Eignung:1. Semester ff.

Inhalt:

In der Veranstaltung werden die Studierenden des Nebenfachs Rechtswissenschaften in das juristische Denken sowie die fachspezifischen Lern- und Arbeitstechniken, wie z.B. die verschiedenen Auslegungsarten und Analogie, eingeführt. Die Gliederung von Normen in Tatbestand und Rechtsfolge wird dargestellt sowie die Subsumtion von Lebenssachverhalten unter die einzelnen Tatbestandsmerkmale eingeübt. Auch der für die Klausuren und Hausarbeiten erforderliche Gutachtenstil wird praxisnah an Hand von Fällen erlernt. Schließlich wird in die Recherche und die juristische Zitierweise eingeführt. Damit dient die Veranstaltung vor allem der Vorbereitung der Nebenfachstudierenden auf die Teilnahme an den Übungen für Anfänger in dem von ihnen jeweils gewählten Teilgebiets des Rechts.
Bei Bestehen der Abschlussklausur wird ein benoteter Schein (6 ECTS) erteilt.
Hinweis: Der Besuch dieser Veranstaltung ist für BA-Studierende verpflichtend.

Literatur:

Haft, Einführung in das juristische Lernen; Möllers, Juristische Arbeitstechnik und wissenschaftliches Arbeiten; Rinken, Einführung in das juristische Studium; Tettinger/Mann, Einführung in die juristische Arbeitstechnik, jeweils in der neuesten Auflage.



Akademischer Mitarbeiter Christian Schnabel

Schlüsselqualifikation: “Latein für Juristen”

Termin:Montag 18 Uhr c.t. - 20 Uhr, HS 6
Beginn:17.10.2011

Inhalt:

Lateinische Fachbegriffe und Rechtssprichwörter spielen in Studium und Praxis des Juristen eine wichtige Rolle. Sei es die allseits bekannte Unschuldsvermutung ‚in dubio pro reo’, die zivilrechtliche ‚culpa in contrahendo’ oder die im internationalen Privatrecht grundlegende ‚lex fori’: Die lateinische Rechtssprache drückt das Wesentliche kurz und prägnant aus. Diese Redewendungen werden heute bisweilen unreflektiert und mitunter auch falsch gebraucht. Ziel der Veranstaltung ist es deshalb, gemeinsam eine Auswahl interessanter Rechtsregeln und ‑begriffe aus allen Bereichen der Rechtswissenschaft genauer zu betrachten und so ein tieferes Verständnis für ihre Herkunft, Wirkungsgeschichte und aktuelle Relevanz zu ermöglichen. Gerade auch denjenigen, die keine Lateinkenntnisse haben, soll dadurch ein Zugang zu wichtigen Elementen der juristischen Fachsprache ermöglicht werden. Aber auch diejenigen, die bereits in der Schule Lateinkenntnisse erworben haben, können noch einiges hinzulernen, denn die Fachsprache der römischen Juristen unterscheidet sich in manchem vom Latein Cäsars und Ciceros. Viele juristische Fachbegriffe sind regelmäßig auch gar nicht Gegenstand des schulischen Lateinunterrichts. Abgerundet wird die Veranstaltung - abhängig von den Wünschen der Teilnehmer - durch die gemeinsame Lektüre der Institutionen des Gaius, einem in der Antike weit verbreiteten Anfängerlehrbuch für Jurastudenten oder durch eine vertiefte Auseinandersetzung mit der lateinischen Sprache für absolute Anfänger.

Das Angebot richtet sich an Studierende aller Semester. Juristische Vorkenntnisse sind nützlich, aber keine Teilnahmevoraussetzung. Der Leistungsnachweis für die Schlüsselqualifikation wird durch ein Kurzreferat erworben.

Für Fragen bin ich per E-Mail, telefonisch oder persönlich am Lehrstuhl erreichbar.

Literatur:

Liebs, Detlef, Lateinische Rechtsregeln und Rechtssprichwörter, 7. Aufl., München 2007.



Vizepräsident des Sozialgerichts Stuttgart
Dr. iur Lothar Schneider

E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/schneider

Vorlesung Baurecht: Bauleitplanung

zugleich SPP 5

P, SPP; SPB 5

Termin:Montag 16 Uhr c.t. - 19.30 Uhr, HS 10
Veranstaltung an folgenden Tagen: 10.10., 24.10., 7.11. und 21.11.2011
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester f.

Inhalt:

Die Vorlesung behandelt vor allem das Recht der Bauleitplanung (Flächennutzungsplan, Bebauungsplan, Planaufstellungsverfahren, Abwägungsgebot, Umweltprüfung) einschließlich der Sicherung der Bauleitplanung. Sie stellt, anknüpfend an den Stoff des Sommersemesters, aber auch Bezüge her zur planungsrechtlichen Zulässigkeit von Vorhaben (§§ 29 ff. BauGB), dem bauaufsichtsrechtlichen Instrumentarium und dem Rechtsschutz des Bauherrn und des Nachbarn.

Vorlesungsbegleitend ist der gemeinsame Besuch einer Sitzung des Verwaltungsgerichts Stuttgart zu aktuellen baurechtlichen Fragestellungen mit anschließender Besprechung vorgesehen.

Literatur:

Brohm, Öffentliches Baurecht, 4. Auflage 2005; Brenner, Baurecht, 2. Auflage 2006; Dürr, Baurecht Baden-Württemberg, 11. Auflage 2004; Finkelnburg/Ortloff, Öffentliches Baurecht, Band II: Bauordnungsrecht, Nachbarschutz, Rechtsschutz, 5. Auflage 2005; Krebs, Baurecht, in: Schmidt-Aßmann, Besonderes Verwaltungsrecht, 12. Auflage 2003, S.367 ff.; Erbguth, Bauplanungsrecht, in: Achterberg/Püttner/Würtenberger, Besonderes Verwaltungsrecht, Band I, 2. Auflage 2000, S.627 ff.; Schenke, Bauordnungsrecht, ebenda, S.748 ff.; Oldiges, Baurecht, in: Steiner, Besonderes Verwaltungsrecht, 7. Auflage 2003, S.531 ff.; Gelzer/Bracher/Reidt, Bauplanungsrecht, 7. Auflage 2004; Sauter, Landesbauordnung für Baden-Württemberg, Stand Januar 2006; Schlotterbeck/von Arnim, Landesbauordnung für Baden-Württemberg, Kommentar, 2003; Schmidt, Besonderes Verwaltungsrecht I, 12. Aufl. 2008.

Gesetzestexte: BauGB, BauNVO, LBO, PlanzeichenVO.



Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht, Finanz- und Steuerrecht
Prof. Dr. Christian Seiler

Dienstzimmer:Neue Aula, Dachgeschoss, Zi. 304
Sprechstunde:mittwochs 10-12 Uhr Die vorherige Abstimmung des Termins mit dem Sekretariat wird empfohlen .
Telefon:29-72943
Fax:29-5086
E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/seiler
Sekretariat:Sigrun Heinze, Zi. 304, Mo. Mi, Fr 13-17 Uhr; Di, Do 8-12 Uhr, Tel. 29-78123, E-Mail
Assistenten:Dmitrij Balliet, Zi. 301, Tel. 29-72972, E-Mail
Anna Mauricia Beining, Zi 303, Tel. 29-78126
Martin Russell, Zi. 301, Tel. 29-72972
Mitarbeiter:Leonie Lots, Zi. 303, Tel. 29-78126
Mirka Sagemann, Zi. 303, Tel. 29-78126, E-Mail

Vorlesung Verfassungsgeschichte (mit Abschlussklausur)

zugleich SPP 3b, SPW 3a

P/G, SPP; SPB 3a, 3b; Pflichtfach im Grundlagenbereich im Sinne von § 8 Abs. 3 JAPrO. Die Zulassung zur Ersten juristischen Prüfung setzt insgesamt nur die erfolgreiche Teilnahme an einer Lehrveranstaltung in diesem Sinne voraus (§ 9 Abs. 2 Nr. 2 i.V.m. § 3 Abs. 1 S. 2 JAPrO).

Termin:Montag 10 Uhr c.t. - 13 Uhr, Audi Max
Beginn:17.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:1./2. Semester f.

Inhalt:

Die Veranstaltung widmet sich den historischen Wurzeln des heutigen Verfassungsstaates vor allem, aber nicht allein mit Blick auf seine Entwicklung zum Staat des Grundgesetzes. Aus-gehend von der mittelalterlichen Herrschaftsordnung sollen die Entstehung moderner Staat-lichkeit und ihre verfassungsrechtliche Einkleidung behandelt werden. Eingehender betrachtet werden dabei das Heilige Römische Reich Deutscher Nation, der Absolutismus und seine Begegnung mit Aufklärung und Revolution, der Konstitutionalismus des 19. Jahrhunderts, die Weimarer Reichsverfassung sowie schließlich die Entstehung des Grundgesetzes.

Die Vorlesung ist Pflichtveranstaltung i.S.v. §§ 3 Abs. 1 S. 2, 9 Abs. 2 Nr. 2 JAPrO 2002. Sie ist zugleich Schwerpunktveranstaltung (§§ 14, 19 StudPrO) für Schwerpunktbereich 3b und 3c. Die erfolgreiche Teilnahme wird nach Bestehen einer Abschlussklausur bescheinigt.

Literatur:

Literatur: Frotscher/Pieroth, Verfassungsgeschichte, 8. Auflage 2009; Willoweit, Deutsche Verfassungsgeschichte, 6. Auflage 2009.



Vorlesung Steuerrecht I: Grundlagen des Steuerrechts (Finanzverfassung, allgemeine Lehren)

SPP; SPB 6

Termin:Dienstag 12 Uhr c.t. - 13 Uhr, HS 5
Beginn:11.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester ff.

Inhalt:

Die Vorlesung Steuerrecht I dient insbesondere der einleitenden Vorbereitung des Studiums im Schwerpunktbereich Steuerrecht, ist aber für alle Studierenden geeignet. Sie widmet sich den allgemeinen Grundlagen des Steuerrechts und gibt eine erste Einführung in einzelne Steuerarten.

Die Vorlesung Steuerrecht II führt in die Systematik des Einkommensteuerrechts ein. Behandelt werden die persönliche und sachliche Steuerpflicht, die verschiedenen Einkünftetatbestände, erwerbs- und existenzsicherende Aufwendungen sowie die Ermittlung des Einkommens.

Die Vorlesung Steuerrecht I wird in der ersten Semesterhälfte gehalten. Die Vorlesung Steuerrecht II ist für die zweite Hälfte des Semesters vorgesehen.

Literatur:

Literaturhinweise werden im Rahmen der Veranstaltung gegeben.



Vorlesung Steuerrecht II: Systematik des Einkommensteuerrechts

SPP; SPB 6

Termin:Dienstag 13 Uhr c.t. - 14 Uhr, HS 5
Beginn:11.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester f.

Inhalt:


Die Vorlesung Steuerrecht I dient insbesondere der einleitenden Vorbereitung des Studiums im Schwerpunktbereich Steuerrecht, ist aber für alle Studierenden geeignet. Sie widmet sich den allgemeinen Grundlagen des Steuerrechts und gibt eine erste Einführung in einzelne Steuerarten.

Die Vorlesung Steuerrecht II führt in die Systematik des Einkommensteuerrechts ein. Behandelt werden die persönliche und sachliche Steuerpflicht, die verschiedenen Einkünftetatbestände, erwerbs- und existenzsicherende Aufwendungen sowie die Ermittlung des Einkommens.

Die Vorlesung Steuerrecht I wird in der ersten Semesterhälfte gehalten. Die Vorlesung Steuerrecht II ist für die zweite Hälfte des Semesters vorgesehen.

Literatur:

Literaturhinweise werden im Rahmen der Veranstaltung gegeben.



Examensrepetitorium Öffentliches Recht I

ZP


Termin:Dienstag 8 Uhr c.t. - 10 Uhr, HS 14
Mittwoch 8 Uhr c.t. - 10 Uhr, HS 14
Beginn:11.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:7. Semester f.

Inhalt:

Das Examinatorium behandelt als einjähriger Wiederholungs‑ und Vertiefungskurs zur Vorbereitung auf das erste Staatsexamen den wesentlichen prüfungsrelevanten Stoff im Öffentlichen Recht. Der Einstieg ist zum Winter- wie zum Sommersemester möglich. Im Wintersemester liegt der Schwerpunkt der Veranstaltung auf dem Staatsrecht (Staatsorganisationsrecht, Grundrechte). Die Grundstrukturen dieses Rechtsgebiets sollen verdeutlicht und die Lösung konkreter Fälle eingeübt werden. Literaturhinweise werden im Rahmen der Veranstaltung ausgegeben.

Literatur:

Literaturhinweise werden im Rahmen der Veranstaltung gegeben.



Seminar "Europäisches Steuerrecht"

SPP; SPB 6; Lehrveranstaltung i. S. von § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002 und § 4 Abs. 1 lit. b PromO.


Termin:Blockseminar am 2. und 3. Februar 2012 im Gästehaus Lessingweg
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester ff.

Inhalt:

I. Grundlagen
1. Steuerstaats- und Territorialitätsprinzip als Grundlagen der Besteuerungshoheit in Europa
2. Doppelbesteuerungen als Problem des deutschen Steuerrechts, des Völkerrechts und des Europarechts
3. Die Begriffe der „Abgabe“ und der „Steuer“ im Europarecht
4. Das Diskriminierungsverbot des Art. 110 AEUV
5. Die Harmonisierung indirekter und direkter Steuern
6. Marktfreiheiten, EU-Grundrechte und nationale Steuersouveränität
7. Steuervergünstigungen als Beihilfe im Sinne des Europarechts
II. Umsatzbesteuerung
8. Der innergemeinschaftliche Erwerb
9. Das Reverse-Charge-Verfahren als rechtspolitische Option
III. Allgemeine Einkommensbeteuerung
10. Nationale Zinsbesteuerung im Lichte der EG-Zinsrichtlinie
11. Anwendung des subjektiven Nettoprinzips auf EU-Wohnsitzausländer
IV. Unternehmensbesteuerung
12. Die grenzüberschreitende Verlustverrechnung im Zusammenspiel von Territorialitätsprinzip, Doppelbesteuerungsrecht und Marktfreiheiten
13. Grenzüberschreitende Steuerentstrickungen im Lichte des Europarechts (§ 4 Abs. 1 S. 3 EStG, § 12 Abs. 1 KStG)
14. Besonderheiten der Besteuerung Europäischer Gesellschaften (SE) und Europäischer Genossenschaften (SCE)
15. Das Konzept einer gemeinsamen konsolidierten Körperschaftsteuerbemessungsgrundlage

Zeit: Donnerstag/Freitag, den 10./11. November 2011
Ort: wird noch bekanntgegeben


Abgabetermin für die Seminararbeiten: Montag, 17.10.2011 (Ausschlussfrist).
Das Seminar ist eine Veranstaltung i.S.d. § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002, § 4 Abs. 1 lit. b PromO und nach Absprache i.S.d. § 4 Abs. 2 PromO.
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt. Die Teilnehmer können sich ein Thema aus der Liste frei wählen.
Auch in Verbindung mit der Studienarbeit nach § 31 JAPrO 2002 i.V.m. § 21 StudPrO kann für den Schwerpunktbereich 6 „Steuerrecht“ eine Anmeldung zum Seminar erfolgen. Die Studienarbeit dient dann gleichzeitig als schriftliche Seminararbeit. Diesen Teilnehmern, welche das Seminarreferat mit der Studienarbeit des Universitätsexamens verbinden wollen, werden die Themen als Aufgabe zugeteilt; ihnen können auch Themen zugeteilt werden, die nicht in der Liste enthalten sind.
Die Zuteilung einer Studienarbeit als Prüfungsleistung i.S.d. § 21 Abs. 2 StudPrO ist am Lehrstuhl Seiler mit dem „Antrag auf Zuteilung der Studienarbeit“ zu beantragen (siehe dazu: (http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/pruefungsamt). Die Bearbeitungszeit beträgt sechs Wochen. Der Umfang der Seminararbeiten sollte 15-20 Seiten nicht übersteigen. Für Studienarbeiten gilt die Vorgabe des § 21 StudPro. Die Seminararbeit ist am 17.10.2011 in
zweifacher Ausfertigung sowie als Datei abzugeben. Die Datei kann auch per E-Mail zugesandt werden. Für den Seminarvortrag ist ein Thesenpapier zu erstellen.



6. Klausur im Öffentlichen Recht - Block I

Staatsrecht

Termin:Klausur am 19.11..2011 von 8 - 13 Uhr
Besprechung am 02.12.2011 von 16 - 18 Uhr

Inhalt:




Ingo Sramek

Schlüsselqualifikation: “Überzeugend präsentieren”


Termin:Veranstaltung vom 19.-21.12.2011 von 9 - 16 Uhr im Raum 237

Inhalt:

Beruflicher Erfolg hängt direkt mit der Fähigkeit zusammen, Ideen und Ergebnisse ansprechend darzustellen, andere zu motivieren und zu begeistern. Doch wie gelingt eine gute und überzeugende Präsentation? In diesem Workshop wird der eigene rhetorische Auftritt verbal und nonverbal trainiert. Ihre individuellen Stärken werden erkennbar und Sie erhalten die Möglichkeit, gezielt an Ihrem Potential zu arbeiten. Zudem wird vermittelt,wie eine Präsentation wirkungsvoll aufgebaut und visualisiert werden kann. Durch praktische Übungen und Videoanalyse lernen Sie lebendiger und überzeugender zu reden - denn Sie selbst sind in Ihrer Präsentation Ihr wirksamstes Medium! Grundlage für den Leistungsnachweis bildet eine benotete Kurzpräsentation am Ende des Workshops.



Schlüsselqualifikation: “Argumentations- und Diskussionstraining”


Termin:Veranstaltung vom 14.-16.12.2011 von 9 -16 Uhr im Raum 237

Inhalt:

Andere in Diskussionen zu überzeugen ist nicht allein eine Frage der besseren Argumente. Ganz unterschiedliche rhetorische und körpersprachliche Aspekte nehmen dabei einen hohen Stellenwert ein.
Welche Rolle spielen Fragen in der Argumentation? Wie erkenne ich Manipulationen und setze mich dagegen zur Wehr? Welche argumentations-rhetorischen Techniken verstärken die Überzeugungskraft?
In diesem Seminar lernen Sie, Ihre eigenen Argumentationstechniken zu verbessern und flexibel auf die Argumente Ihres Gegenübers zu reagieren. Anhand praxisnaher Übungen und Videotraining erkennen und erweitern Sie Ihren eigenen Argumentationsstil.
Grundlage für den benoteten Leistungsnachweis bilden Argumentationsübungen in der zweiten Seminarhälfte.



Institut für Kriminologie
Dr. Holger Stroezel

Dienstzimmer:Institut für Kriminologie, Sand 7, Zi 225
Sprechstunde:Nach Vereinbarung
Telefon:29-72026
E-Mail:E-Mail

Ausgewählte quantitative/qualitative Forschungsthemen und Ansätze in der Kriminologie

Zielgruppe: Pädagogen, Psychologen, Soziologen und Juristen

Termin:Mittwoch 9 Uhr s.t. - 10.30 Uhr, F 116 (Sand 6)
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Statistik.
Beginn:19.10.2011

Inhalt:




Statistik für Kriminologen.

für Pädagogen, Psychologen, Soziologen und Juristen

Termin:Montag 9 Uhr s.t. - 10.30 Uhr
Grundkenntnisse in Statistik.
Beginn:17.10.2011

Inhalt:




Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Deutsche Rechtsgeschichte und Juristische Zeitgeschichte, Handels- und Gesellschaftsrecht
Prof. Dr. Jan Thiessen

Dienstzimmer:Zi. 245.1
Sprechstunde:mittwochs ab 16 Uhr
Telefon:29-72699
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/thiessen
Sekretariat:Heidi Jung, Zi. 245.4, Sprechstunde: Mo-Fr vormittags, Tel. 29-78122, E-Mail
Mitarbeiter:Frederic Dachs, Zi. 245.2, Tel. 29-74908
Michael Fuchs, Zi. 245.3, Tel. 29-78132
Hildegard Günzel, Zi. 245.3, Tel. 29-78132
Markus Matthias Martin, Zi. 245.3, Tel. 29-78132
Alexander Segmiller, Zi. 245.2, Tel. 29-74908

Vorlesung Gesellschaftsrecht I (Personengesellschaftsrecht)

zugleich SPP 1a, 1b, 1c

P, SPP; SPB 1a, 1b, 1c


Termin:Montag 10 Uhr c.t. - 13 Uhr, HS 2
Beginn:17.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester ff.

Inhalt:

Die Vorlesung behandelt im Überblick die wiederkehrenden Grundprobleme des Gesellschaftsrechts (insbesondere Gründung, Finanzierung, Haftung, Mitgliederwechsel, Abwicklung, Geschäftsführung und Vertretung), das Personengesellschaftsrecht (GbR, OHG, KG) sowie die Grundzüge des Kapitalgesellschaftsrechts (AG, GmbH).

Literatur:

Friedrich Kübler/Heinz-Dieter Assmann, Gesellschaftsrecht. Die privatrechtlichen Ordnungsstrukturen und Regelungsprobleme von Verbänden und Unternehmen, 6. Aufl. Heidelberg 2006      

Karsten Schmidt, Gesellschaftsrecht, 4. Aufl. Köln u.a. 2002

Christine Windbichler, Gesellschaftsrecht. Ein Studienbuch, 22. Aufl. München 2009 (auch online unter

http://ebibliothek.beck.de/?vpath=bibdata/komm/winhdbgesr_22/cont/winhdbgesr.htm)



Vorlesung Vertragliche Schuldverhältnisse

P

Termin:Mittwoch 8.30 - 10 Uhr, HS 10
Donnerstag 8.30 - 10 Uhr, HS 10
Beginn:12.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:3. Semester f.

Inhalt:

Die Vorlesung behandelt die einzelvertraglichen Schuldverhältnisse nach den Vertragstypen des Besonderen Schuldrechts. Der Schwerpunkt liegt auf dem Kauf- und Werkvertragsrecht. Daneben werden die Grundzüge der Schenkung, der Gebrauchsüberlassung (Miete, Pacht, Leihe), der Kredit- und Kreditsicherungsgeschäfte (Geld- und Sachdarlehen, Bürgschaft), der Dienstleistungsgeschäfte (Dienstvertrag, Auftrag, Geschäftsbesorgung), der Absatzmittlung (Maklervertrag) dargestellt. Im Zusammenhang mit dem Kauf- und Kreditrecht wird der Verbraucherschutz einbezogen.

Literatur:

Hans Brox/Wolf-Dietrich Walker, Besonderes Schuldrecht, 35. Auflage 2011
(auch online unter http://ebibliothek.beck.de/Default.aspx?vpath=bibdata/komm/BrWaBesSchHdbBGB_35/cont/BrWaBesSchHdbBGB.htm)

Dirk Looschelders, Schuldrecht. Besonderer Teil, 6. Aufl. München 2011

Dieter Medicus/Stephan Lorenz, Schuldrecht. Besonderer Teil, 15. Auflage München 2010 (auch online unter http://ebibliothek.beck.de/Default.aspx?vpath=bibdata/komm/MeLoSchIIBTHdbBGB_15/cont/MeLoSchIIBTHdbBGB.htm)

Hartmut Oetker/Felix Maultzsch, Vertragliche Schuldverhältnisse, 3. Aufl. Berlin u.a., 2007
(auch online unter http://dx.doi.org/10.1007/978-3-540-73806-0)



Exegese zur neueren Rechtsgeschichte und juristischen Zeitgeschichte (deutschrechtliche Exegese)

SPB 3b

Termin:Donnerstag 14 Uhr c.t. - 16 Uhr, Raum 219
Beginn:13.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester ff.

Inhalt:

In der Veranstaltung werden rechtshistorische Quellentexte exegetisch bearbeitet. Im Mittelpunkt stehen Wirtschaftsrechtsgeschichte, Rechtsprechungsgeschichte und Rechtswissenschaftsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Der Leistungsnachweis wird durch erfolgreiche Bearbeitung einer exegetischen Hausarbeit erlangt, die nach Vereinbarung mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern während oder am Ende des Semesters gestellt werden kann.

Literatur:

Hans Schlosser/Fritz Sturm/Hermann Weber, Die rechtsgeschichtliche Exegese. Römisches Recht – Deutsches Recht – Kirchenrecht, 2. Aufl. München 1993

Clausdieter Schott, Rechtsgeschichte. Texte und Lösungen, 4. Aufl. Zürich 1992

Marcel Senn/Andreas Thier, Rechtsgeschichte III. Textinterpretationen, Zürich 2005



1. Klausur im Zivilrecht - Block II

Termin:Klausur am 03.12.2011 von 8 - 13 Uhr
Besprechung am 16.12.2011 von 16 - 18 Uhr

Inhalt:




Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht, Europäisches Privatrecht sowie Internationales Privat- und Verfahrensrecht
Prof. Dr. Christoph Thole, Dipl. Kfm.

Dienstzimmer:Neue Aula, Gmelinflügel, 2. OG
Telefon:29-72557
Fax:29-5944
E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/thole
Sekretariat:Irmela Rietig, Zi. 243.3, Sprechstunde: Erasmus-Beratung Mi 15-16 Uhr und nach Vereinbarung, Tel. 29-78117, E-Mail
Mitarbeiter:Jasmin Bornmann, Zi. 243.4, Tel. 29-74541
Nicolai Breutner, Zi. 243.2, Tel. 29-74901
Nina Schmitz, Zi. 243.2, Tel. 29-74907
Benedict Seiwerth, Zi. 243.4, Tel. 29-74541
Josefine Stroms, Zi. 243.4., Tel. 29-74551
Julius Vocke, Zi. 243.4, Tel. 29-74541
Christina Wolf, Zi. 243.4, Tel. 29-74541

Vorlesung Zwangsvollstreckungsrecht

zugleich SPP 2

P, SPP; SPB 2

Termin:Dienstag 8.30 - 10 Uhr, HS 2
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester f.

Inhalt:

Die Vorlesung behandelt die examenswichtigen Teile des im 8. Buch der ZPO sowie im ZVG geregelten Zwangsvollstreckungsrechts. Grundkenntnisse des Zivilprozessrechts werden vorausgesetzt. Thematische Schwerpunkte der Veranstaltung sind die allgemeinen und die besonderen Vollstreckungsvoraussetzungen, die verschiedenen Vollstreckungsarten, die Organisation der Zwangsvollstreckung sowie die vollstreckungsrechtlichen Rechtsbehelfe. Das Zwangsvollstreckungsrecht ist sowohl Pflichtstoff für alle Studierende als auch neben anderen prozessualen Rechtsgebieten Prüfungsstoff des Schwerpunktbereichs 2 (Rechtspflege in Zivilsachen).

Literatur:

Wird in der ersten Vorlesungsstunde bekannt gegeben.



Übung im Zivilrecht für Fortgeschrittene

P

Termin:Mittwoch 8.30 - 10 Uhr, Audi Max
Beginn:12.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester

Inhalt:

Die Übung soll Grundkenntnisse des gesamten zivilrechtlichen Pflichtfachstoffes für die Fallbearbeitung vermitteln. Es werden eine Ferienhausarbeit sowie zwei Klausuren während des Semesters angeboten. Im Falle des Nichtbestehens der Hausarbeit ist es möglich, die Hausarbeit der Übung des Folgesemesters nachzuschreiben.

Übung: Ausgabetermin: , Abgabetermin:

Literatur:

Wird in der Veranstaltung bekanntgegeben.



Examensrepetitorium Zivilrecht I

ZP

Termin:Dienstag 10 Uhr c.t. - 13 Uhr, HS 14
Donnerstag 8.30 - 10 Uhr, HS 14
Beginn:11.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:7. Semester f.

Inhalt:

Einjähriger Wiederholungs- und Vertiefungskurs zur Vorbereitung auf das erste Staatsexamen. Das Examensrepetitorium behandelt in einem Jahr den gesamten examensrelevanten Stoff im Zivilrecht; der Einstieg ist zum Winter- wie zum Sommersemester möglich. Schwerpunkt des Repetitoriums im Wintersemester ist Schuldrecht, Besonderer Teil. Wesentlicher Gegenstand der Veranstaltung ist die Besprechung von Fällen auf Examensniveau. Der Schwerpunkt liegt dabei einerseits auf Fragestellungen, die in neuerer Zeit Gegenstand höchstrichterlicher Entscheidungen waren, andererseits auf den Klassikern der Rechtsprechung sowie auf der Verdeutlichung von Grundzügen, System und Prinzipien des jeweiligen Rechtsgebiets. Darüber hinaus soll die Veranstaltung vor allem dazu dienen, Probleme und Zweifelsfragen, denen die Teilnehmer bei der Beschäftigung mit den behandelten Rechtsgebieten begegnet sind, anzusprechen und nach Möglichkeit auszuräumen.

Literatur:

Medicus/Petersen Bürgerliches Recht, 22. Aufl., 2009.
Weiterführende Literatur zu den besprochenen Problemkreisen in der Veranstaltung.



Seminar zum Schwerpunktbereich 2

SPW; SPB 2; Lehrveranstaltung i. S. von § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002 und § 4 Abs. 1 lit. b PromO.

Termin:(Blockveranstaltung; siehe besonderen Aushang und Internet)
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester ff.

Inhalt:

Im Wintersemester 2011/2012 biete ich ein Seminar zum Zivil- und Verfahrensrecht an. Das Seminar wendet sich alle interessierten Studierenden sowie insbesondere an Studierende des Schwerpunktbereichs 2 "Rechtspflege in Zivilsachen", denen im Rahmen dieser Veranstaltung Gelegenheit zum Erwerb eines Seminarscheins auf der Grundlage einer häuslichen Prüfungsarbeit (Studienarbeit) gem. § 21 StudPrO geboten wird.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Anmeldungen richten Sie bitte an thole@jura.uni-tuebingen.de oder an meinen Lehrstuhl, z.Hd. Frau Rietig (irmela.rietig@jura.uni-tuebingen.de)
Eine Vorbesprechung mit den angemeldeten Teilnehmern findet zu Semesterbeginn statt; etwa vorab zu klärende Fragen können an mich gerichtet werden.



2. Klausur im Zivilrecht - Block II

Termin:Klausur am 10.12.2011 von 8 - 13 Uhr
Besprechung am 13.01.2012 von 14 - 16 Uhr

Inhalt:




Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht, insbesondere Wettbewerbs- und Versicherungsrecht
Prof. Dr. Stefan Thomas

Sprechstunde:montags und dienstags nach den Vorlesungen sowie nach Vereinbarung
Telefon:29-78116
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/thomas/
Sekretariat:Elena Brückner, 207, Tel. 29-78116, E-Mail
Assistenten:Dr. Florian Bien, 206, Tel. 29-72106
Mitarbeiter:Johannes Hertfelder, 208, Tel. 29-72109
Benjamin Kohnke, 208, Tel. 29-72109
Konrad Riemer, 208, Tel. 29-72109
Yasamin Rody, 208, Tel. 29-72109
Christoph Stock, 208, Tel. 29-72109

Vorlesung Grundkurs Zivilrecht I

P, ZP


Termin:Die Vorlesung am 8.12.2011 muss leider entfallen. Nachholtermin ist der 9.12.2011 von 14-17 Uhr im Hörsaal 25 (Kupferbau)
Mittwoch 14 Uhr c.t. - 17 Uhr, HS 25
Donnerstag 10 Uhr c.t. - 13 Uhr, HS 25
mit 2-stündigen Fallbesprechungen (ZP)
Beginn:12.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:1. Semester

Inhalt:

Die Veranstaltung bietet einen Einstieg in das Bürgerliche Recht, in die Struktur und den Inhalt des Bürgerlichen Gesetzbuchs, in den Umgang mit den Rechtsquellen. Im Zentrum steht der Allgemeine Teil des BGB, insbesondere die Lehre vom Rechtsgeschäft. Hierzu gehört u.a. die Behandlung von Willenserklärungen, der Geschäftsfähigkeit, des Vertragsschlusses, der Form, der Anfechtung und der Stellvertretung. Hinzu treten neben der Lehre von den Rechtssubjekten auch bereits einige schuld- und sachenrechtliche Fragen, die mit der Rechtsgeschäftslehre und den Grundbegriffen des Bürgerlichen Rechts zusammenhängen.

Literatur:

Bork, Allgemeiner Teil des BGB, 3. Auflage 2011; Brox/Walker, Allgemeiner Teil des BGB, 35. Auflage 2011; Flume, Allgemeiner Teil des Bürgerlichen Rechts, 2. Band: Das Rechtsgeschäft, 4. Aufl. 1992; Köhler, BGB, Allgemeiner Teil, 34. Auflage 2010; Larenz/Wolf, Allgemeiner Teil des Bürgerlichen Rechts, 9. Auflage 2004; Medicus, Allgemeiner Teil des BGB, 10. Auflage 2010; Leipold, BGB I: Einführung und Allgemeiner Teil, 6. Auflage 2010; Rüthers/Stadler, Allgemeiner Teil des BGB, 16. Auflage 2009; Schack, BGB - Allgemeiner Teil, 12. Auflage 2008. Weitere Literaturhinweise werden in der Veranstaltung gegeben.



Vorlesung Kartellrecht und Wettbewerbsrecht

SPP; SPB 1c

Termin:Donnerstag 18 Uhr c.t. - 20 Uhr, HS 10
Freitag 10 Uhr c.t. - 12 Uhr, HS 10
Beginn:14.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester f.

Inhalt:

Systematische und fallbezogene Darstellung des deutschen und europäischen Rechts der Wettbewerbsbeschränkungen sowie des Rechts des unlauteren Wettbewerbs mit Erläuterung der wettbewerbstheoretischen, -ökonomischen und -politischen Bezüge. Es wird hierbei auch eine Einführung in die Praxis des Wettbewerbsrechts gegeben (die verschiedenen Kartellverfahrensarten, die Eingriffsbefugnisse der Kartellbehörden, Durchsuchungen, Anmeldungen etc.).

Literatur:

Emmerich, Kartellrecht, 11. Aufl. 2008; Emmerich/Sosnitza, Fälle zum Wettbewerbs- und Kartellrecht, 5. Aufl. 2007; Kling/Thomas, Kartellrecht, 2007; Mestmäcker/Schweitzer, Europäisches Wettbewerbsrecht, 2. Aufl. 2004; Rittner/Kulka, Wettbewerbs- und Kartellrecht, 8. Auflage 2011. Weitere Literaturhinweise werden in der Veranstaltung gegeben.



Seminar im Kartellrecht

Lehrveranstaltung i. S. von § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002 und § 4 Abs. 1 lit. b PromO.

Termin:(Blockveranstaltung; siehe besonderen Aushang und Internet)
Eignung:5. Semester ff.

Inhalt:

Das Seminar behandelt aktuelle Fragen des deutschen und europäischen Kartellrechts. Es richtet sich an alle interessierten Studierenden, welche durch Besuch der entsprechenden Vorlesungen bereits über Grundkenntnisse im Wettbewerbsrecht verfügen. Ausländische Studierende sind selbstverständlich ebenso herzlich eingeladen, selbst wenn sie noch keine Kenntnisse im deutschen Wettbewerbsrecht haben.

Das Seminar wird als Blockveranstaltung im Wintersemester 2011/2012 stattfinden. Termin sowie Veranstaltungsort werden noch bekanntgegeben.

Zu Semesterbeginn wird eine Vorbesprechung mit den Teilnehmern stattfinden.



3. Klausur im Zivilrecht - Block II

Termin:Klausur am 17.12.2011 von 8 - 13 Uhr
Besprechung am 13.01.2012 von 16 - 18 Uhr

Inhalt:




Rechtsanwalt
Dr. iur. Gerson Trüg

Sprechstunde:Nach der Veranstaltung oder telefonisch (Tel.: 0761/21710-19, Sekretariat Fr. König)
E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/trueg

Vorlesung Rechtsfolgen der Straftat (Strafen, Maßnahmen und Reaktionen im Verfahren einschließlich Mediation, sowie Grundzüge der Vollstreckung

SPP; SPB 7

Termin:14täglich
Donnerstag 16 Uhr c.t. - 19 Uhr, HS 8
Beginn:13.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester f.

Inhalt:

Die Frage "Was bekomme ich dafür?" steht für Beschuldigte bzw. Angeklagte im Vordergrund eines Strafverfahrens. Die mit dieser Frage angesprochenen (möglichen) Rechtsfolgen der Straftat sind Gegenstand dieser Lehrveranstaltung. Der Begriff "Rechtsfolgen" ist in weitem Sinne zu verstehen. Neben den klassischen Sanktionen im allgemeinen Strafrecht sowie den Maßnahmen und Sanktionen im Jugendstrafrecht werden auch die im deutschen Strafrecht möglichen Nebenstrafen und Nebenfolgen und - erst Recht - die Maßregeln der Besserung und Sicherung sowie ferner die Einstellungsmöglichkeiten im staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren dargestellt. Darüber hinaus soll der Blick auch gelenkt werden auf außerstrafrechtliche Rechtsfolgen, die sich an Strafurteile anschließen können, etwa im Disziplinarverfahren gegen Beamte wie auch in sonstigen verwaltungsrechtlichen Verfahren.

Literatur:

Meier, Strafrechtliche Sanktionen, 2. Aufl. 2006; Streng, Strafrechtliche Sanktionen, 2. Aufl. 2002; Schäfer/Sander/van Gemmern, Praxis der Strafzumessung, 4. Aufl. 2008; Schönke/Schröder, Strafgesetzbuch, 27. Aufl., §§ 38 - 76a; Lackner/Kühl, StGB, 26 Aufl., §§ 38 - 76a; Dölling/Duttge/Rössner, Gesamtes Strafrecht, 2008, §§ 38 - 76a StGB, §§ 153 ff. StPO; Fischer, StGB, 55 Aufl., §§ 38 - 76a StGB.



Lehrstuhl für Europäisches Straf- und Strafprozessrecht
Prof. Dr. Joachim Vogel

Dienstzimmer:Neue Aula, Silcherflügel, 1.OG, Zi. 120, Tel.: 07071/29-72548
Sprechstunde:nach Vereinbarung
E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/vogel
Sekretariat:Heidi Alexi, Zi. 121, Tel. 29-78113, E-Mail
Assistenten:Richard Bader, Zi. 121
Dominik Brodowski, LL.M. (UPenn), Zi. 123.1, Tel. 29-72692
Dr. Christoph Burchard, LL.M. (NYU), Zi. 122, Tel. 29-72693
Friedrich Kern, Zi. 123.1, Tel. 29-72692
Sandra Kralik, Zi. 131, Tel. 29-76475
Mitarbeiter:Roschan Babat, Zi. 123.1, Tel. 20-75265
Ilka Englert, Zi. 123.1, Tel. 29-72692
Hannah Epple, Zi. 131, Tel. 29-76475
Kathrin Groß, Zi. 131, Tel. 29-76475
Janina Helde, Zi. 123.1, Tel. 29-72692
Sebastian Ritter, Zi. 123.1, Tel. 29-72693
Moritz Seeger, Zi. 123.1, Tel. 29-72692
Ina Vedie, Zi. 123.1, Tel. 29-72692

Vorlesung Strafprozeßrecht einschließlich Gerichtsverfassung

P

Termin:Dienstag 10 Uhr c.t. - 13 Uhr, HS 9
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester f.

Inhalt:

Die Vorlesung dient der Einführung in das Strafprozessrecht und behandelt insbesondere dessen examensrelevante Teile, namentlich: Gerichtsverfassungsrechtliche Grundlagen; Verfahrensgrundsätze; Ermittlungsverfahren: Zwangsmittel und Eingriffsbefugnisse; Hauptverfahren: Beteiligte; Gang des Verfahrens; Beweisrecht; Rechtskraft (§ 8 Abs. 2 Nr. 8 JAPrO).

Literatur:

Empfehlenswerte Literatur wird in der ersten Veranstaltung besprochen.



Examensrepetitorium Strafrecht I: Allgemeiner Teil

ZP

Termin:Mittwoch 10 Uhr c.t. - 12 Uhr, HS 14
Donnerstag 10 Uhr c.t. - 12 Uhr
Beginn:12.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:7. Semester f.

Inhalt:

Wiederholung und Vertiefung des Allgemeinen Teils des Strafrechts unter besonderer Berücksichtigung prüfungsrelevanter Themen und aktueller höchstrichterlicher Rechtsprechung.
Den Themen- und Terminplan finden Sie hier. Die Zugangsdaten zum Teilnehmerbereich werden in der ersten Veranstaltung bekannt gegeben.

Literatur:

Empfehlenswerte Literatur wird in der ersten Veranstaltung besprochen.



Seminar Grundfragen des Wirtschaftsstrafrechts

Lehrveranstaltung i. S. von § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002 und § 4 Abs. 1 lit. b, ggf. Abs. 2 PromO.


Inhalt:

Professor Dr. Joachim Vogel und der Tübinger Lehrbeauftragte RA Dr. Bernd Groß, LL.M. bieten im Wintersemester 2011/2012 ein Seminar über Grundfragen des Wirtschaftsstrafrechts an, das voraussichtlich als Blockveranstaltung am Freitag und Samstag, 27. und 28. Januar 2012 bei Feigen Graf Rechtsanwälte, Büro Frankfurt am Main, stattfinden wird.

Das Seminar ist Lehrveranstaltung i.S.v. § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002. Wer einen Seminarschein erwerben will, muss eine schriftliche Seminararbeit (ca. 15 bis 25 Seiten) anfertigen und im Rahmen der Blockveranstaltung mündlich vorstellen (ca. 15 bis 30 Minuten). Bei Bedarf können auch rechtsgeschichtliche Themen i.S.v. § 4 Abs. 2 PromO vergeben werden. Wer das Seminar mit Erfolg besucht, kann anschließend eine Studienarbeit im Schwerpunktbereich 7 (Kriminalwissenschaften und Strafrechtspflege) anfertigen.

Interessent/inn/en werden gebeten, sich ab sofort per E-Mail bei Sebastian Ritter (ritter [at] jura.uni-tuebingen.de) zu melden und neben den Personalien (Name, Matrikelnummer, Semesterzahl, Anschrift, Telefon und E-Mail) Ihren Themenwunsch mitzuteilen.

Eine Vorbesprechung mit endgültiger Themenvergabe wird am Dienstag der ersten Semesterwoche, 11. Oktober 2011, 17 Uhr 00 in Raum 237 in der Neuen Aula, stattfinden.


Vorläufige Themenliste:

I. Rechtsquellen
1. Der internationale Einfluss (am Beispiel der OECD)
2. Der europäische Einfluss (am Beispiel des Maßnahmenpakets „Korruptionsbekämpfung in der EU“ der Europäischen Kommission)
3. Der Einfluss von Softlaw (am Beispiel des DCGK/ECGC)

II. Legitimationsfragen

4. Wirtschaftsstrafrecht als „Oberschichtenstrafrecht“ und/oder Beitrag zu sozialer Gerechtigkeit (am Beispiel des Steuerstrafrechts)?
5. Wirtschaftsstrafrecht als „modernes“ Strafrecht (am Beispiel des § 261 StGB)?
6. Wirtschaftsstrafrecht und Rechtsgüterparadigma (am Beispiel des § 299 StGB)

III. Regulierungstechniken

7. Akzessorietät des Wirtschaftsstrafrechts (am Beispiel des § 266 StGB)
8. Regulierte Selbstregulierung im Wirtschaftsstrafrecht (am Beispiel der §§ 30, 130 OWiG)
9. Prozeduralisierung des Wirtschaftsstrafrechts (am Beispiel des Korruptionsstrafrechts)

IV. Verantwortungszuschreibung im Wirtschaftsstrafrecht

10. „Professionsadäquanz“ als Verantwortungsausschlussgrund (am Beispiel des Marktmissbrauchs)?
11. Individuelle Verantwortungszuschreibung im System Unternehmen (I): Tun (am Beispiel der mittelbaren Täterschaft)
12. Individuelle Verantwortungszuschreibung im System Unternehmen (II): Unterlassen (am Beispiel der Straftatverhinderungspflicht des einzelnen Organmitglieds und/oder CCO)
13. Kollektive Verantwortungszuschreibung im System Unternehmen (I): „Gesamtverantwortung“ des Vorstandes/Aufsichtsrats usw.
14. Kollektive Verantwortungszuschreibung im System Unternehmen (II): Sanktionierung des Unternehmens



Lehrstuhl für Öffentliches Recht: Staatsrecht, Völkerrecht, Verfassungslehre
Professor Dr. Jochen von Bernstorff

Dienstzimmer:Neue Aula, Gmelinflügel, 1. OG, Zi. 148
Sprechstunde:Nach Vereinbarung
Telefon:29-78137
E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/jvbernstorff
Sekretariat:Marcella Cuttaia, Zi. 147, nach Vereinbarung, Tel. 29-75266, E-Mail
Mitarbeiter:Sandra Bausch
Antonia Klein

Vorlesung Völkerrecht I: Allgemeines Völkerrecht

SPP 4a, SPW 4b

SPP, SPW; SPB 4a, 4b

Termin:Donnerstag 13 Uhr c.t. - 16 Uhr, HS 9
Beginn:13.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester f.

Inhalt:


Die Vorlesung vermittelt Grundkenntnisse im Internationalen öffentlichen Recht. Erläutert werden die Grundlehren des Völkerrechts.

Literatur:


Literatur: Textausgaben Völkerrecht (Beck, Nomos u.a.)
Lehrbücher: Graf Vitzthum, K. Ipsen.

Weitere Literatur wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.



Vorlesung Grundkurs Öffentliches Recht II: Grundrechte mit Übung im Öffentlichen Recht für Anfänger

P, ZP

Termin:Mittwoch 16 Uhr c.t. - 18 Uhr, Audi Max
Donnerstag 10 Uhr c.t. - 12 Uhr, Audi Max
mit 2-stündigen freiwilligen Fallbesprechungen (ZP)
Beginn:12.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:2. Semester

Inhalt:

Die Veranstaltung setzt die im Sommersemester 2011 begonnene Vorlesung Grundkurs Öffentliches Recht I fort. Sie behandelt im Schwerpunkt die Grundrechte des Grundgesetzes (Allgemeine Lehren und Einzelgrundrechte). Die Veranstaltung dient der Vertiefung und Kontrolle der staats- und verfassungsrechtlichen Kenntnisse. Vorausgesetzt werden Kenntnisse aus dem Grundkurs Öffentliches Recht I. Erforderlich ist auch Wissen im Verfassungsprozessrecht. Es werden eine Ferienhausarbeit und zwei Klausuren angeboten. Ein Übungsschein wird erteilt, wenn die Hausarbeit und eine Klausur jeweils mit mindestens ausreichend 4 Punkten bewertet wurden.

Übung: Ausgabetermin: 21.7.2011, Abgabetermin: 12.10.2011
Die Teilnahme an den Zwischenprüfungsklausuren setzt die Eintragung in die Teilnehmerliste voraus (§ 3 Abs. 2 Satz 2 StudPrO). Die Eintragungsfrist läuft vom 01.10.2011, 9.00 Uhr, bis zum 31.10.2011, 17 Uhr.

Literatur:

Literatur: Pieroth/Schlink, Grundrechte. Staatsrecht II, 26. Aufl. 2010.
Textsammlungen: Sartorius, Verfassungs- und Verwaltungsgesetze, C.H. Beck; Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland.

Weitere Literatur wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.



Seminar: „Grund- und Menschenrechtsschutz - Geschichte, Theorie und Praxis“

Termin:. Eine Vorbesprechung findet am Freitag, dem 22. Juli 2011, 14 Uhr s.t. im HS 10 statt

Inhalt:

Im Rahmen dieses Seminars können Studienarbeiten geschrieben und Seminarscheine erworben werden. Eine Bearbeitung der gestellten Themen ist in einem beliebigen Zeitraum von 6 Wochen zwischen dem 1.8.2011 und dem 10.10.2011 möglich.

Interessenten, die in den nächsten Monaten eine Studienarbeit ohne gleichzeitigen Erwerb eines Seminarscheins schreiben wollen, werden gebeten, ebenfalls an dieser Vorbesprechung teilzunehmen. Bei Rückfragen: Sekretariat Ilona Breuninger, Zimmer 154, Tel. 07071/29-78135.



Prof. Dr. Dr. h.c. Hans von Mangoldt

Dienstzimmer:3. Stock, Zi. 323
Sprechstunde:nach Vereinbarung
E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/professoren_und_dozenten/vonmangoldt

Vorlesung Allgemeine Staatslehre

SPB 3a, 3b, 3c, 4a, 4b


Termin:Dienstag 14 Uhr c.t. - 17 Uhr, Raum 16 (Alte Physik)
Folgende Termine entfallen: 6.12., 13.12.2011 und 31.01.2012 / Ersatztermine: freitags 2.12., 13. und 27.12.2011 Hörsaal 5
Beginn:11.10.2011
Eignung:5./6. Semester ff.

Inhalt:

Die Allgemeine Staatslehre ist ein wichtiges Grundlagenfach für alle Studenten im Öffentlichen Recht und insofern fakultative Pflichtvorlesung gemäß § 3 Abs. 1 JAPrO 2002 und prüfungsrelevant im Sinne von § 8 Abs. 3 JAPrO 2002. Gleichzeitig ist sie als Teilfach Bestandteil der Schwerpunktbereiche 3b,c und 4 ('Verfassungsgeschichte', 'Rechtsphilosophie', 'Völkerrecht', 'öffentlichrechtliche Rechtsvergleichung').

Die Vorlesung ist komplexer Natur und verfolgt verschiedene Ziele. Sie sucht das Verständnis des öffentlichen Rechts, insbes. des geltenden Verfassungsrechts, zu erweitern und zu vertiefen, indem sie die allgemein historischen, sozialen, staatstheoretischen und staatsphilosophischen Zusammenhänge des modernen Staates und seines Rechts umreißt. Die Vorlesung gibt deshalb einerseits eine Einführung in die Geschichte der abendländischen Staatstheorien und ihre Wirkung auf die Ausbildung des Verfassungsrechts. - Sie gibt sodann eine Übersicht über die Haupttypen der modernen Staatstheorie in ihren bestimmten Leitlinien, der Sicht des Staates, seiner Aufgaben, seiner Wirkungszusammenhänge und seiner Legitimität. - Ein weiterer Abschnitt befaßt sich mit der Staatsformenlehre, insbes. mit den verschiedenen Spielarten der Demokratie, der Monokratie, der Weltanschauungsdiktatur. - Aus dem Bereich der Verfassungslehre werden die Hauptinstitutionen des modernen Verfassungsstaates behandelt: Die Monopolisierung der Gewalt durch die Staatsgewalt, die demokratischen Willensbildungsvorgänge in Wahlen, der Parlamentarismus, das Prinzip der Repräsentation, des freien Abgeordnetenmandats, die Gewaltenteilungslehre, die Bedeutung des Gesetzes, die Verfassungsgerichtsbarkeit, vor allem die Bedeutung der Grundrechte für die individualrechtlichen und die institutionellen Beziehungen des Verfassungsstaates. - Weiter gehören in die allgemeine Staatslehre auch gewisse Ordnungsstrukturen der Gesellschaft , der öffentlichen Meinung, der Wirtschaftsordnung, vor allem die Abgrenzung des Verhälnisses von Staat und Gesellschaft.

Lehrveranstaltung i.S. von ' 9 Abs. 2 Nr. 2 JAPrO 2002

Literatur:

Literatur:R. Zippelius, Allgemeine Staatslehre.



Prof. Dr. Dr. h.c. Adolf Wagner

Sprechstunde:Nach Vereinbarung (im Anschluß an die Vorlesung oder über http://www.adolfwagner.eu/
Webseite:http://www.adolfwagner.eu/

Volkswirtschaftslehre für Juristen I (Teilnahme als Zugang zu VWL II)

Termin:Dienstag 16 Uhr c.t. - 18 Uhr, HS 24
Beginn:18.10.2011
Eignung:1. Semester ff.

Inhalt:

Inhalt:
1. Erkenntnisziele der Volkswirtschaftslehre
2. Märkte und Selbststeuerung
3. Geld und Kreisläufe
4. Banken- und Finanzkrisen
5. Inlandsprodukt und Nationaleinkommen
6. Arbeitskräfte und Arbeitslosigkeit
7. Ordnungs-, Geld- und Fiskalpolitik
8. Konjunkturen und Strukturwandel
9. „Wohlstand für alle“ (Ludwig Erhard u. a.)

Formale Ergebnisse:
- Teilnahmeschein (für VWL I) bei regelmäßiger Teilnahme
- Zulassung zu VWL II (Schlüsselqualifikation) am 13. 12. 2011

Literatur:

a) Begleittexte zur Vorlesung
(1) A. Wagner (2009): Volkswirtschaft für jedermann. Die marktwirtschaftliche Demo¬kratie in Finanzkrisen und Globalisierung, 3. Aufl., Beck/dtv, München.
(2) Früheres Skriptum (unter www.adolfwagner.eu, Dokumente)

b) Zur Ergänzung und Vertiefung
(3) N. G. Mankiw, M. P. Taylor (2008): Grundzüge der Volkswirtschaftslehre, 4. Aufl., Schäffer-Poeschel, Stuttgart;
(4) A. Wagner (2009): Mikroökonomik. Volkswirtschaftliche Strukturen I, 5. Aufl., Metropolis, Marburg;
(5) A. Wagner (2009): Makroökonomik. Volkswirtschaftliche Strukturen II, 3. Aufl., Metropolis, Marburg.



Schlüsselqualifikation: Ausgewählte Themen der Mikro- und Makroökonomik

Schlüssselqualifikation Volkswirtschaftslehre für Juristen II

Zulassung und Themenvergabe am 13. 12. 2011

Termin:Blockveranstaltung von 9 bis 17 Uhr vom 23.1. bis 25.1. 2012 im Raum 236 (neben Dekanat)

Inhalt:

Ausgewählte Themen der Mikro- und Makroökonomik im Anschluß an VWL I (mit schriftlicher Ausarbeitung und mündlichem Kurzvortrag für den Scheinerwerb).



Priv.-Doz. Dr. Dieter Waibel

Dienstzimmer:Kanzlei SLR, Hagenbacher Ring 218, 74523 Schwäbisch Hall
Sprechstunde:Telefonisch unter 0791-950330

Seminar "Die Entwicklung der Staats- und Verfassungstheorie"

SPP; SPB 3b

Termin:Blockseminar gegen Ende des Semesters
Vorgesehen laut Studienplan:5. Semester ff.

Inhalt:

Das Seminar wird als Blockseminar im Februar 2012 in Tübingen stattfinden.

Genaue Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Als Themen sind vorgesehen:

1. Modelle der Antike: Platon, Aristoteles und Cicero.

2. Theozentrische Modelle: Scholastik (Augustin und Thomas von Aquin), Zwei-Schwerter-Lehre und Zwei-Reiche-Lehre.

3. Der souveräne Staat: Machiavelli und Bodin.

4. Vertragstheoretische Ansätze: Hugo Grotius, Thomas Hobbes, John Locke und Jean-Jacques Rousseau.

5. Idealistische Theorien: Kant, Fichte und Hegel.

6. Sozialistische und marxistische Theorien: Marx, Lenin, Stalin und Mao Zedong.

7. Die Staatstheorie Weimars (Carl Schmitt, Hans Kelsen, Rudolf Smend, Georg Jellinek) und des Dritten Reiches.

8. Säkularisierung und/oder Gottesstaat: Die Rolle der religiösen Weltanschauung im Rahmen neuzeitlicher Staatenbildung.


Es wird darum gebeten, dass sich interessierte Studenten telefonisch bei Herrn PD Dr. Waibel (0791-950330) anmelden. Die Themenvergabe erfolgt telefonisch.

Eine Vorbesprechung findet bei Bedarf statt.



Rechtsanwalt Dr. Werner Walk

Dienstzimmer:CMS Hasche Sigle, Schöttlestraße 8, 70597 Stuttgart
Sprechstunde:jeweils nach der Veranstaltung
Telefon:0711/9764-221
Fax:0711/9764-96221
E-Mail:E-Mail

Vorlesung Unternehmensrecht in der anwaltlichen Praxis

SPW; SPB 1a, 1b

Termin:Montag 18 Uhr c.t. - 20 Uhr, HS 4
an folgenden Tagen: 10.10., 24.10., 07.11., 21.11.2011, 05.12. und 12.12.2011 sowie 16.01.und 30.01.2012
Vorgesehen laut Studienplan:6. Semester

Inhalt:

In der Veranstaltung werden Fälle aus dem Arbeitsrecht praxisnah bearbeitet. Die Fälle werden auf der Grundlage neuester höchstrichterlicher Rechtsprechung und gesetzlicher Neuregelungen gebildet. Angesichts der zunehmenden Bedeutung der Anwaltsklausuren im Ersten und Zweiten Staatsexamen hat die Veranstaltung damit erhöhte Examensrelevanz. Nach Möglichkeit sollen die einzelnen Veranstaltungen von Freiwilligen in Zusam-menarbeit mit dem Dozenten vorbereitet werden.

Schwerpunkte der Veranstaltung werden in Absprache mit Herrn Prof. Reichold das Kün-digungsschutzrecht, die Darstellung von Tatbestandsmerkmalen und Rechtfolgen des Be-triebsübergangs (§ 613 a BGB) sowie Fälle zu Problemen des Arbeitskampfrechts sein. Die Veranstaltung stellt insoweit eine Ergänzung zur Vorlesung Arbeitsrecht von Herrn Prof. Reichold dar.

Literatur:

- Reichold, Arbeitsrecht, 3. Auflage 2008
- Hromadka / Maschmann, Arbeitsrecht 2, 5. Auflage 2010; Arbeitsrecht 1, 4. Auflage 2008
- Zöllner / Loritz / Hergenröder, Arbeitsrecht, 6. Auflage 2008

Weiterführende Literatur wird gesondert bekannt gegeben und findet sich auch in den Begleitmaterialien, die ausgegeben werden.



Institut für Kriminologie
Dr. Melanie Wegel

Dienstzimmer:Institut für Kriminologie, Sand 7, Zi 225
Sprechstunde:Nach Vereinbarung
Telefon:29-72026
E-Mail:E-Mail

Übung Individuelle und soziale Bedingungsfaktoren für abweichendes Verhalten in der Kindheit

Ergänzungsveranstaltung zu Kriminologie. Auch für Hörer im Nebenfach und Wahlfach etc.

SPB 7

Termin:Montag 10 Uhr c.t. - 12 Uhr, Raum 116, Sand 6
Beginn:17.10.2011
Eignung:5. Semester ff.

Inhalt:




Rechtsanwalt
Prof. Dr. Gerhard Wegen

Sprechstunde:Nach dem Kolloquium
Telefon:0711/8997-156, Mobil: 0172 – 7403893
E-Mail:E-Mail
Webseite:www.gleisslutz.com

Kolloquium zum Internationalen Wirtschaftsrecht

Lehrveranstaltung i. S. von § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002 und § 4 Abs. 1 lit. b PromO.

Termin:Vorbesprechung am Montag, den 17. Oktober 2011, 14 Uhr s.t. bis 16:00 Uhr, Raum 235 neben Dekanat
Kompaktveranstaltung am 3. Februar 2012, 8 Uhr s.t. bis 20:00 Uhr, bei Gleiss Lutz Rechtsanwälte, Stuttgart
Eignung:6. Semester ff.

Inhalt:

Das Kolloquium dient der Vertiefung ausgewählter Fragestellungen des internati-onalen Wirtschaftsrechts unter Einbeziehung von Gastreferenten. Teilnehmer können selbstverständlich auch je nach Absprache Kurzvoten oder volle Semi-nararbeiten zu ausgewählten Problemen des internationalen Wirtschaftsrechts erarbeiten.
Interessenten werden gebeten, am 17. Oktober 2011 vollzählig zu erscheinen, damit die Strukturierung und der Kolloquiums-Ablauf für das Gesamtsemester besprochen werden können. Die Themen werden wahrscheinlich umfassen:
Joint Venture-Gestaltungen; Die Türkei als Rechtsstaat in der EU; Probleme der Schiedsgerichtsbarkeit; Geschäftstätigkeit in Indien, China und Japan.

Literatur:

Herdegen, Internationales Wirtschaftsrecht, 8. Aufl., 2009.
Jayme/Hausmann, Internationales Privat- und Verfahrensrecht, 15. Aufl., 2010.
Spahlinger/Wegen, Internationales Gesellschaftsrecht in der Praxis, 2005.
Reithmann/Martiny, Internationales Vertragsrecht, 7. Aufl., 2010.
Sandrock, Handbuch der internationalen Vertragsgestaltung, 2 Bände, 3. Aufl., 2008.
Tietje, Internationales Wirtschaftsrecht, 2009.



Institut für Kriminologie
Elmar G. M. Weitekamp, Ph.D.

Dienstzimmer:Institut für Kriminologie, Sand 7, Zi. 220
Sprechstunde:Dienstag 13-15 Uhr und nach Vereinbarung
Telefon:29-76139
Fax:29-5104
E-Mail:E-Mail

Seminar zur Jugendkriminalität - Jugendgewalt im internationalen Vergleich

SPB 7; Lehrveranstaltung i. S. von § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002 und § 4 Abs. 1 lit. b PromO.

Termin:Vorbesprechungstermin: 18.10. und 25.10.2011 von 16.30 - 18.30 Uhr im Institut für Kriminologie, Bibliothek. Eventuell Blockveranstaltung im Januar 2012 im Heinrich-Fabri-Institut in Blaubeuren
Eignung:5. Semester ff.

Inhalt:

Teilnahmebegrenzung: 20 TN

Termin und Beginn:
Die genauen Termine werden später bekannt gegeben, u. a. auf der Homepage des Instituts für Kriminologie. Es werden zwei Vorbereitungstermine zu Beginn des Vorlesungszeitraums des WS im Institut für Kriminologie abgehalten, mit Ausgabe und Besprechung der Einzelthemen.

Für Studierende der Rechtswissenschaft auch unabhängig vom SPB 7; besonders geeignet auch für Nebenfach- und Wahlpflichtfachstudierende, namentlich der Pädagogik, der Politologie, der Psychologie und der Soziologie, die an kriminologischen und viktimologischen Themen unter theoretischem und empirischem Blickwinkel interessiert sind. Englische Sprachkenntnisse sind zur erfolgreichen Teilnahme unerlässlich.

Vorabmeldungen bitte ausschließlich per E-mail an die Adresse elmar.weitekamp@uni-tuebingen.de
.

Inhalt:
Von den TeilnehmernInnen wird erwartet, dass sie einen mündlichen Vortrag von 10 – 15 Minuten zu einem festgelegten Thema in Blaubeuren halten, welcher in der Folge zu einer schriftlichen Seminararbeit ausgearbeitet werden muss.

In diesem Seminar wird ein Vergleich angestellt, inwieweit sich die Situation von Gewalt-straftaten im internationalen Bereich mit der in der Bundesrepublik Deutschland im Laufe der Zeit verändert hat. Dazu werden Entwicklungen von polizeilichen Kriminalstatistiken, sowie Self-Reported Delinquency und Opferbefragungen herangezogen. Insbesondere wird auf Bandendelinquenz, neuere Formen von Terrorismus und die mediale Berichterstattung über kriminelle Gewalt eingegangen werden.

Literatur:

Wilhelm Heitmeyer und John Hagan (Hrsg.), Internationales Handbuch der Gewaltforschung, Baden-Baden, Westdeutscher Verlag 2002. Michael Tonry and Anthony N. Dobb (Eds.), Youth Crime and Youth Justice, Chicago, University of Chicago Press 2004. Weitere Litera-tur wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.



Seminar Internationale Viktimologie

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

SPB 7

Termin:Vorbesprechung: 27.10.2011, 14 Uhr c.t. im Institut für Kriminologie
Eignung:5. Semester ff.

Inhalt:

Teilnahmebegrenzung; 5 TN

Termin und Beginn:
Die genauen Termine werden später bekannt gegeben, u. a. auf der Homepage des Instituts für Kriminologie. Es werden zwei Vorbereitungstermine zu Beginn des Vorlesungszeitraums des WS im Institut für Kriminologie abgehalten, mit Ausgabe und Besprechung der Einzelthemen. Dort werden auch Möglichkeiten besprochen, Reise- und Aufenthaltsstipendien zu erhalten, beispielsweise über den DAAD. Die abschließende Blockveranstaltung wird im Rahmen des 28. Postgraduate Course in Victimology, Victim assistance and Criminal Justice in Dubrovnik vom 30. April bis 12. Mai 2012 durchgeführt.

Für Studierende der Rechtswissenschaft auch unabhängig vom SPB 7; besonders geeignet auch für Nebenfach- und Wahlpflichtfachstudierende, namentlich der Pädagogik, der Politologie, der Psychologie und der Soziologie, die an viktimologischen und kriminalpolitischen Themen unter theoretischem und empirischem Blickwinkel interessiert sind. Englische Sprachkenntnisse sind zur erfolgreichen Teilnahme unerlässlich.

Vorabmeldungen bitte ausschließlich per E-mail an die Adresse elmar.weitekamp@uni-tuebingen.de .

Inhalt:
Von den TeilnehmerInnen wird erwartet, dass sie einen mündlichen Vortrag von 10 – 15 Mi-nuten zu einem festgelegten Thema in Dubrovnik halten. Diejenigen TN, die anstelle eines qualifizierten Teilnahmescheines einen voll gültigen Seminarschein benötigen (also namentlich Studierende der Rechtswissenschaft), müssen darüber hinaus eine ausgearbeitete schriftliche Seminararbeit vorlegen.

Dieses Seminar ist in eine besonders interessante Veranstaltung einbezogen, d. h. den 28th Post-Graduate Course of Victimology, Victim Assistance and Criminal Justice, der vom 30 April. bis 12 Mai 2012 in Dubrovnik, Kroatien abgehalten wird. Zum Kurs zugelassen werden Studierende, die noch nicht graduiert sind, wenn sie sich in einem zusätzlichen Seminar engagieren.

In diesem Seminar werden Themen besprochen, die sich mit Blick auf den Course besonders anbieten, auch in vergleichender Hinsicht. Stichworte sind etwa: Krisenintervention und Krisenmanagement nach Opferwerdung; Opferhilfe allgemein oder bei speziellen Opferkategorien, unter anderem mit Migrationshintergrund; Opferentschädigung national wie international; Programme von Restorative Justice; Machtmissbrauch und dessen Opfer; erhöhte Vulnerabilität von speziellen Opfergruppen; nationale und internationale Opferbefragungen; Victim-Impact Statements im Prozess; Viktimisierung in Institutionen; neuere theoretische Entwicklungen in der Viktimologie.

Literatur:

Wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.



Seminar zu Restorative Justice oder Alternativen zum traditionellen Strafrecht

Veranstaltung besonders für Studierende mit Kriminologie als Nebenfach oder Wahlpflichtfach)

Termin:Vorbesprechung: 18.10. und 25.10.2009 von 14.30 - 16.30 Uhr im Institut für Kriminologie, Bibliothek Eventuell Blockseminar im Heinrich-Fabri Institut in Blaubeuren im Januar 2012

Inhalt:

Teilnahmebegrenzung: 20 TN

Für Studierende der Rechtswissenschaft auch unabhängig vom SPB 7; besonders geeignet auch für Nebenfach- und Wahlpflichtfachstudierende, namentlich der Pädagogik, der Politologie, der Psychologie und der Soziologie, die an kriminologischen und viktimologischen Themen unter theoretischem und empirischem Blickwinkel interessiert sind. Englische Sprachkenntnisse sind zur erfolgreichen Teilnahme unerlässlich.

Vorabmeldungen bitte ausschließlich per E-mail an die Adresse elmar.weitekamp@uni-tuebingen.de .

Termin und Beginn:
Die genauen Termine werden später bekannt gegeben, u. a. auf der Ho-mepage des Instituts für Kriminologie. Es werden zwei Vorbereitungstermine zu Beginn des Vorlesungszeitraums des WS im Institut für Kriminologie abgehalten, mit Ausgabe und Besprechung der Einzelthemen. Die abschließende Blockveranstaltung wird voraussichtlich im Februar 2010 im Heinrich-Fabri-Institut Blaubeuren stattfinden.

Inhalt:
Das Seminar wird sich mit der Grundkonzeption, der internationalen Entwicklung, den Erfol-gen wie den verbleibenden Problemen von Restorative Justice (RJ), mit einem deutlichen Schwerpunkt auf der anglo-amerikanischen Welt, beschäftigen. Für RJ gibt es (noch) keinen wirklich passenden deutschen Ausdruck. Der Begriff „wiederherstellende Justiz“ erscheint vielen im Feld als bislang am besten geeignet. Die TN werden sich mit besonders bedeutenden theoretischen Texten und besonders aussagekräftigen empirischen Forschungen beschäftigen. Dabei werden „verwandte“ Begriffe/Bereiche wie Mediation, Victim-Offender-Mediation (VOM), Victim-Offender-Reconciliation (VOR), aber ggf. auch vergleichend das deutsche Konzept des Täter-Opfer-Ausgleichs (TOA) und das österreichische Konzept des Außergerichtlichen Tatausgleichs (ATA) mit einbezogen.

Von allen TN wird ein mündlicher Vortrag von ca. 15 Minuten mit anschließender ausführlicher Plenumsdiskussion erwartet. Diejenigen TN, die anstelle eines qualifizierten Teilnahmescheines einen voll gültigen Seminarschein benötigen (also namentlich Studierende der Rechtswissenschaft), müssen darüber hinaus eine ausgearbeitete schriftliche Seminararbeit vorlegen.

Hinweis: Es wird um frühzeitige Voranmeldung gebeten, und zwar ausschließlich per Email unter elmar.weitekamp@uni-tuebingen.de

Literatur:

Howard Zehr. The Little book of Restorative Justice, The Little books of justice and Peacebuilding. Good books, Intercourse 2002; Howard Zehr. Changing lenses Herald Press, Scottdale 1990; Kay Pranis, Barry Stuart, Mark Wedge Peacemaking circles: Crom Crime to Community. Living Justice Press St. Paul 2003



Richter am OLG Stuttgart
Axel Wendler

Sprechstunde:Nach der Vorlesung
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/wendler

Schlüsselqualifikation: “Kommunikation im Straf- und Zivilprozess”

Termin:Veranstaltung von 10-16 Uhr am 9.1., 10.1., 16.1. und 17.1.2012 im Raum 236 (neben dem Dekanat)
Eignung:5. Semester ff., Teilnahmevoraussetzungen sind Grundkenntnisse im Straf- und Zivilprozessrecht und vor allem die Bereitschaft zur aktiven Mitwirkung.

Inhalt:

In der großen Mehrzahl aller Gerichtsverfahren werden die Grundlagen für die Entscheidungen anhand von Aussagen der Beteiligten (Angeklagte, Parteien, Zeugen/innen) gewonnen. Im Mittelpunkt dieses Seminars stehen Vernehmungstechnik (Wie fragt man richtig?) und Vernehmungstaktik (Wie fragt man nach dem Richtigen!). Anhand von Filmbeispielen aus echten Verfahren werden Sie erkennen, was „ungeschickte“ Fragen sind und welch weitreichende Auswirkungen sie auf das Aussageverhalten und den Aussageninhalt der vernommenen Person haben.
Sodann werden wir uns in kleinen Übungen damit beschäftigen, wie man allgemein schwierige Gesprächssituationen, insbesondere im forensischen Bereich, besser meistern kann.

Studienziel: Die Teilnehmer/innen sollen spielerisch den Ablauf einer straf- und/oder zivilgerichtlichen Hauptverhandlung unter besonderer Berücksichtigung der kommunikations-psychologischen Aspekte erleben. In der Veranstaltung kann ein Schlüsselqualifikationsschein erlangt werden.

Hinweis: Die Zahl der Teilnehmer/innen ist auf 24 begrenzt. Anmeldungen bitte per Email direkt beim Dozenten (abtwendler@t-online.de).

Literatur:

Wendler/Hoffmann, Technik und Taktik der Befragung im Gerichtsverfahren, Kohlhammer, 2009



emer. o. Prof., Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht, Rechtsvergleichung
Prof. Dr. Dres. h.c. Harm Peter Westermann

Sprechstunde:nach den Vorlesungen und nach Vereinbarung
E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/westermann

Vorlesung Kreditsicherungsrecht

SPB 2

Termin:Dienstag 14 Uhr c.t. - 16 Uhr, HS 14
Beginn:25.10.2011
Eignung:3. Semester ff.

Inhalt:

Eigentumsvorbehalt, Sicherungsübereignung und - zäsion, verlängerter Eigentumsvorbehalt, Bürgschaft, Schuldbeitritt, Patronatserklärung



Neuphilologische Fakultät, Seminar für Allgemeine Rhetorik
Nikola Wiegeler, M.A.

Schlüsselqualifikation/Proseminar: Strategie

Termin:Mittwoch 18 Uhr c.t. - 20 Uhr, Brechtbau, Raum 030
Beginn:19.10.2011

Inhalt:

„Strategie“ ist nicht nur in der Rhetorik („Rhetorik als strategische Kommunikation“), sondern auch in anderen Wissenschaften und der rhetorischen Praxis (etwa der Werbung) ein schillernder und häufig verwendeter Begriff. Was sich dahinter allerdings konkret verbirgt, ist unklar und auch in der (modernen) Rhetoriktheorie nur in Ansätzen reflektiert. Im Seminar soll deshalb in einem ersten Teil eine interdisziplinäre Annäherung – unter anderem aus linguistischer, medienwissenschaftlicher, politikwissenschaftlicher, ökonomischer, psychologischer und juristischer Perspektive – an den Strategiebegriff versucht werden, um davon ausgehend einen spezifisch rhetorischen Strategiebergriff zu entwickeln.

In einem zweiten Teil steht dann die rhetorische Strategieanalyse im Zentrum. Dabei werden rhetorische (Makro-)Phänomene (u.a. aus der Politik: Wahlkampf- sowie politische Rückzugs- und Korrekturstrategien; aus dem gesellschaftlichen Bereich: außerparlamentarische Opposition und Protestbewegungen; aus der Werbung bzw. Wirtschaft: Strategiekonzepte breit angelegter Werbemaßnahmen, Krisenkommunikationsstrategien bei Gefährlichkeit von Produkten oder bei drohenden Imageschäden; aus dem Justizsektor: Anklage- und Verteidigungsstrategien im Strafverfahren samt dazugehöriger Öffentlichkeitsarbeit – „Litigation PR“) auf die ihnen zugrundeliegende rhetorische Strategie hin untersucht. Als konkrete Analysebeispiele sind derzeit geplant: Der Landtagswahlkampf der Grünen und der CDU 2011; Rücktritt des früheren Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg; die CDU/CSU/FDP-Koalition und ihr erneuter Ausstieg aus der Kernenergie; „Wutbürger“ kontra Deutsche Bahn (Stuttgart 21 samt Schlichtungsprozess); Markteinführung und Platzierung des neuen BMW 5er im Vergleich zur neuen Mercedes-Benz E-Klasse; Informationsstrategien der Politik und der Wirtschaft bei der sogenannten „Bankenrettung“; Korruptionsskandal bei Siemens; EHEC-Informationsmanagement; Strafprozess vor dem Landgericht Mannheim gegen Jörg Kachelmann.

In einem dritten Teil steht schließlich die Strategieentwicklung im Zentrum (zugleich mündliche Prüfungsleistung für Studierende der Rechtswissenschaft).

Literatur:

Pflichtlektüre zur Vorbereitung:

Knape, Joachim (2000): Was ist Rhetorik? Stuttgart.
Knape, Joachim / Böhme, Katie / Becker, Nils (2009): „Strategie“. In: Historisches Wörterbuch der Rhetorik 9, Sp. 152-172.



Rechtsanwalt
Prof. Dr. iur. Wolfgang Winkelbauer

Sprechstunde:Nach der Veranstaltung oder telefonisch
Telefon:0711/23 82 443

Vorlesung zum Unternehmens- und Wirtschaftsstrafrecht

Wirtschaftsstrafrecht mit Bezügen zum Ordnungswidrigkeitenrecht

SPP; SPB 7; Lehrveranstaltung i. S. von § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002 und § 4 Abs. 1 lit. b PromO.

Termin:Dienstag 16 Uhr c.t. - 18 Uhr, HS 14
solide Grundkenntnisse im Allgemeinen und Besonderen Teil des StGB sind erforderlich.
Beginn:11.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:7. Semester f.

Inhalt:

Die Vorlesung wendet sich in erster Linie an Studierende mit Interesse an dem Schwerpunktbereich „Rechtspflege in Strafsachen“ gemäß § 14 Nr. 7 StudPrO.
Behandelt werden die grundsätzlichen Fragen des Wirtschaftsrechts sowie der sog. Unternehmens-kriminalität mit den jeweiligen Bezügen zum Ordnungswidrigkeitenrecht. Die jeweiligen Bezüge zu allgemeinen Problemen des Allgemeinen und Besonderen Teils werden dargestellt, so dass solide Grundlagenkenntnisse in diesem Bereich nützlich sind.

Vertieft und geübt werden können in dieser Veranstaltung erlangten Kenntnisse im Examinatorium zum Wirtschaftsstrafrecht und Ordnungswidrigkeitenrecht von Professor Dr. Pfohl.

Literatur:

Achenbach/Ransiek, Handbuch des Wirtschaftsstrafrechts, 2.Aufl. 2008; Müller-Gugenberger/Bienek, Wirtschaftsstrafrecht, 5. Aufl., 2011; Wabnitz/Janovsky, Handbuch des Wirtschafts- und Steuerstrafrechts, 3. Aufl. sowie die in der Vorlegungsankündigung von Pro-fessor Dr. Pfohl genannte Studienliteratur.



Simon Wolf, M.A.

Schlüsselqualifikation: “Grundlagen der professionellen Kommunikation"

Termin:Blockveranstaltung vom 5. bis 7. Dezember 2011 von 9 - 16.30 Uhr im Raum 237 (neben Dekanat)

Inhalt:

Das Arbeitsfeld angehender Juristen ist außerordentlich vielfältig; in fast allen möglichen Berufsfeldern stellen sich jedoch gleichermaßen hohe Anforderungen an die kommunikativen Fähigkeiten. Neben den juristischen Fachkenntnissen sind es vor allem diese Fähigkeiten sowie ein vertieftes Verständnis für die kommunikativen Prozesse im beruflichen Alltag, die ausschlaggebend für den beruflichen Erfolg sind: Welche speziellen kommunikativen Herausforderungen bringt das juristische Handlungsfeld mit sich? Wie führe ich informelle Gespräche mit der Gegenseite zu einem erfolgreichen Abschluss? Wie erreiche und halte ich eine angemessene Gesprächsebene? Anders als in einem klassischen Rhetorikseminar werden wir in dieser Veranstaltung die theoretischen Hintergründe kommunikativer Prozesse intensiver betrachten. Alle theoretischen Inhalte werden anschließend in praktischen Übungen erfahrbar gemacht und eingeübt. Neben der rhetorischen Praxis erhalten Sie in dieser Veranstaltung also das theoretische Rüstzeug zur treffenden Einschätzung kommunikativer Vorgänge in der beruflichen Praxis. Grundlage des benoteten Leistungsnachweises bildet eine praktische Übung im Verlauf des Seminars.

Literatur:

Weisbach, Christian-Rainer (2003): Professionelle Gesprächsführung. Ein praxisnahes Lese- und Übungsbuch. 6., überarb. und erw. Aufl. München: Dt. Taschenbuch-Verl.



Schlüsselqualifikation "Rhetorik und Präsentation"

Termin:Blockveranstaltung vom 28. bis 30. November 2011 von 9 - 16.30 Uhr im Raum 237 (neben Dekanat)

Inhalt:

Neben der fachlichen Qualifikation und einschlägigen Zusatzkenntnissen gehören rhetorische Fähigkeiten zum unverzichtbaren Rüstzeug für einen erfolgreichen Berufseinstieg. Verbindliches Auftreten, die Befähigung zur überzeugenden Argumentation und begeisternden Präsentation sind aber nicht allein naturgegeben. Sie lassen sich systematisch aktivieren, ausbauen und perfektionieren. In diesem Kurs lernen Sie die wichtigsten Möglichkeiten für die überzeugende Gestaltung von Reden, Plädoyers und Präsentationen kennen. Sie erhalten den notwendigen Raum, um die erarbeiteten Inhalte anzuwenden und ihre praktischen Wirkungen unmittelbar zu erfahren. Abgeschlossen wird die Einheit durch einen benoteten Kurzvortrag, der die Grundlage für den Nachweis der erfolgreichen Teilnahme bietet.

Literatur:

Eine kommentierte Literaturliste wird im Seminar ausgegeben.



Ministerialrat
Prof. Dr. Rüdiger Wulf

Sprechstunde:Nach Vereinbarung
Telefon:0711/ 279-2340 (JuMi,B-W), ggf.: 07071/ 29-72021
E-Mail:E-Mail
Webseite:http://www.jura.uni-tuebingen.de/wulf

Examenskolloquium im SPB "Kriminalwissenschaften und Strafrechtspflege"

SPB 7

Termin:Donnerstag 16 Uhr c.t. - 19 Uhr, HS 1
Beginn:13.10.2011
Eignung:7. Semester ff.

Inhalt:

Angesichts der schon im Januar 2012 beginnenden mündlichen Prüfungen im Schwerpunktbereich und der Tatsache, dass das Examenskolloquium vor allem der Vorbereitung auf diese mündlichen Prüfungen dient, wird die Veranstaltung von Oktober bis Ende Dezember 2011 dreistündig angeboten:



Vertiefung Kriminologie III

SPW; SPB 7

Termin:Dienstag 18 Uhr c.t. - 20 Uhr, HS 6
Beginn:11.10.2011
Vorgesehen laut Studienplan:7. Semester f.

Inhalt:

Die Veranstaltung befasst sich insbesondere mit der Einzelfallkriminologie (Methode der idealtypisch vergleichenden Einzelfallanalyse), mit Kriminalprävention und Opferfragen. Damit werden Kenntnisse, die bereits in Kriminologie I und II erworben wurden, von einer anderen Richtung beleuchtet und vertieft. Die damit verbundenen Fragen sind examensrelevant.

Literatur:

Vorlesungsbegleitend je nach Thema



Schlüsselqualifikation: “Juristische Debatte”

Maximal 18 Teilnehmer

Termin:ggf. zum Teil „geblockt“
Mittwoch 18.30 - 20 Uhr, HS 4
Beginn:12.10.2011

Inhalt:

Juristische Streitgespräche gehören zum Alltag von Juristinnen und Juristen in Studium, Prüfungen, Ausbildung und Beruf. Ein souveränes Auftreten und die Fähigkeit, gut zu reden, kann nur in der Rede gelernt werden ("Reden lernt man nur durch Reden"). Eine Debatte bietet die Möglichkeit, überzeugendes Auftreten in der Interaktion mit den anderen Debattanten und den Zuhörern zu üben.
Zusammen mit erfahrenen juristischen Tutoren aus dem Tübinger Debattierclub „ Streitkultur e. V.“ bietet der Dozent in einem geschützten Rahmen Gelegenheit, Freude am Debattieren zu entwickeln. Es werden Grundlagen der juristischen Rhetorik vermittelt, und man kann Debattieren üben. Durch Impulsreferate (Aufbau eines Arguments, Auftreten, Sprachkraft, Stilmittel u. a.) werden theoretische Grundlagen gelegt, die in Übungen und Debatten vertieft werden. Die Themen der Debatten stammen aus dem rechtlichen Bereich, daher sind juristische Grundkenntnisse erwünscht. Um die Teilnehmerinnen und Teilnehmer individuell zu fördern, erhält jede/jeder ein persönliches Feedback. Unter anderem werden Studierende angesprochen, die ihre Sprachkompetenz in der deutschen Sprache verbessern und erweitern wollen. Der Schein wird für die aktive Teilnahme an den Debatten ausgestellt.

Literatur:

Bartsch, Tim-C.; B. F. Rex: Rede im Studium! Eine Einführung; München: Fink 2008 (UTB 2976) mit weiteren Nachweisen S. 171-173.
Kolmer, L.; C. Rob-Santer: Studienbuch Rhetorik; Paderborn u.a.: Schöningh 2002 (UTB 2335)
Walter, T.: Kleine Rhetorikschule für Juristen; München: C.H. Beck 2009 319 S



Wissenschaftliches Arbeiten, insbesondere Studienarbeiten

Maximal 20 Teilnehmer

Termin:Samstag 10 Uhr c.t. - 12 Uhr, HS 4
Veranstaltung an folgenden Tagen: 12.11., 19.11. und 26.11.2011

Inhalt:

Die Studienarbeit weist – ähnlich wie eine Klausur – die Schwierigkeit auf, dass sie ohne Betreuung und Hilfestellung angefertigt werden muss. Hinzu kommt, dass manche Studierende bei der Ausgabe der Studienarbeit noch kein Seminar oder eine ähnliche Veranstaltung besucht haben, in der ein abstraktes Thema schriftlich bearbeitet wird. Hier will die Veranstaltung ansetzen. Im Zentrum der Veranstaltung steht, wie man sich das Thema der Studienarbeit erschließt und bis zum Kern vordringt. Es soll auch vermieden werden, keine oder falsche Schwerpunkte zu setzen. Wissenschaftstheoretisch fundiert, auf Grund der Erfahrungen aus der Betreuung und Beurteilung wissenschaftlicher Arbeiten (Seminararbeiten, Häusliche Arbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten, Dissertationen) und anhand von Beispielen soll Problembewusstsein und Sicherheit im Umgang mit Studienarbeiten vermittelt werden. Schwerpunktmäßig werden Studienarbeiten im SPB 7 behandelt (Theorie- und Empirieteil); das schließt Interessenten aus anderen Schwerpunktbereichen nicht aus. Es wird (natürlich) keine Hilfestellung bei laufenden Studienarbeiten gegeben.



Wissenschaftliches Arbeiten im LL.M-Programm, insbesondere Magisterarbeiten

Termin:Samstag 10 Uhr c.t. - 12 Uhr, HS 4
Veranstaltung an folgenden Tagen: 29.10. und 5.11.2011 sowie 21.1. und 28.1.2012

Inhalt:

Im Zentrum der Veranstaltung steht, wie man sich das Thema der Magisterarbeit erschließt und bis zum Kern vordringt. Es soll auch vermieden werden, keine oder falsche Schwerpunkte zu setzen. Wissenschaftstheoretisch fundiert, auf Grund der Erfahrungen aus der Betreuung und Beurteilung wissenschaftlicher Arbeiten (Seminararbeiten, Häusliche Arbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten, Dissertationen) und anhand von Beispielen soll Problembewusstsein und Sicherheit im Umgang mit Magisterarbeiten vermittelt werden. Es wird (natürlich) keine Hilfestellung bei laufenden Magisterarbeiten gegeben.