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Institut für Kriminologie

Dr. iur. Frank Czerner

 

Im Sommersemester 2010 vertrete ich an der Universität Kassel am Fachbereich 04 die Professur "Recht der Kindheit und Jugend". Im Wintersemester 2010/2011 vertrete ich dort am selben Fachbereich die Professur "Recht sozialer Dienstleistungen und Einrichtungen".
Meine dortige Dienstadresse lautet:

Dr. iur. Frank Czerner
Universität Kassel
Fachbereich 04 - Sozialwesen / Institut 2
Arnold-Bode-Str. 10 (WISO C)
Raum 3109
Tel.: 0561 - 804-2970
34127 Kassel
Im Sommersemester biete ich im Rahmen der Vertretungsprofessur eine Vorlesung und drei Seminare an. 
    
    E-Mail: frank.czerner@uni-tuebingen.de bzw. frank.czerner@uni-kassel.de

Geboren und aufgewachsen in Bochum, Abitur an der Goethe-Schule, Zivildienst in den Berufsgenossenschaftlichen Kliniken Bergmannsheil und Beginn des Jura-Studiums an der Ruhr-Universität Bochum, Fortsetzung an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen. Studienbegleitendes Verwaltungspraktikum bei der Polizeidirektion Hamburg-Ost.


Teilnahme an folgenden Seminaren und weiteren Veranstaltungen während des Studiums:

Seit 1993 im Institut für Kriminologie beschäftigt, zunächst als studentische, ab 1997 als wissenschaftliche Hilfskraft. Seit April 2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter.

 


 

Weiterbildung:

_______________________________________________________________________

 

 

Mitgliedschaft:

 


 

Veröffentlichungen - Fachpublikationen:

Monographien:

Aufsätze:

     Kommentierungen:

  • Kommentierung von § 1a Nr. 1-11 TPG (Transplantationsgesetz), Hrsg.: Prof. Dr. Wolfram Höfling M.A., Köln
  • Kommentierung der §§ 33-37, 39-42, 107, 108 JGG im JGG-Handkommentar (NOMOS-Verlag):  - geplanter Erscheinungstermin: 2009

    Rezensionen:

  • Michael Pauen/Gerhard Roth: Freiheit, Schuld und Verantwortung. Grundzüge einer naturalistischen Theorie der Willensfreiheit (Suhrkamp-Verlag, 2008) - Archiv für Kriminologie 2009 (Bd. 223, Heft 5/6), S. 207 f.
  • Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Zürich (Hrsg.): hirnforschung - chancen und risiken für das recht. Symposiumsbericht v. 4. März 2008 (Schulthess-Verlag 2008) - Archiv für Kriminologie 2009 (Bd. 224, Heft 1 und 2), S. 64 f.

Ko-Autorenschaft:

 


 

Vorträge:

    • Die Kindeswohlgefährdung im rechtlichen Spannungsfeld - eine normative Skizze. - Einzelvortrag im Rahmen des Themenblocks "Kindeswohlgefährdung: Kriminologische, viktimologische und rechtliche Aspekte" (zusammen mit Prof. Dr. R. Wulf, K. Reich und B. Schäffner geb. Ruhs) auf dem 43. Kolloquium der Südwestdeutschen und Schweizerischen Kriminologischen Institute in Blaubeuren am 30.06.2007.
    • Der strafrechtliche Schuldbegriff zwischen Willensfreiheit und neurobiologischem Determinismus. - Vortrag während des 36. Treffens der Oberrheinischen Rechtsmedizinischen Gesellschaft am 5. und 6. Mai 2006 in Freiburg sowie während dem 43. Kolloquium der Südwestdeutschen und Schweizerischen Kriminologischen Institute in Blaubeuren am 30.06.2007.
    • Leidensbeendigung durch Töten? Für und wider eine gesetzliche Regelung der aktiven Sterbehilfe. (Vortrag im Universitätzsklinikum Charité - Medizinische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin am 28. Juni 2004 in der Vorlesungsreihe "Ethik und Ziele der Medizin", 20. Kurs ("Hippokratisches Ethos? Die Ambivalenz von Interessen und Moral in der Medizin"). 
    •  
    Fünf Thesen wider das "Euthanasie-Tabu": Widersprüche in der Sterbehilfediskussion und Implikationen zugunsten einer Novellierung des § 216 StGB - ( Referat im Rahmen des 39. Südwestdeutschen Kriminologischen Kolloquiums in Blaubeuren vom 11.-13. Juli 2003).

 


 

Arbeitsschwerpunkte:

I. Vorlesungsvertretungen:

    1) Jugendstrafrecht:

  • Januar 2005: Strafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen Jugendliche und Heranwachsende: Vom Verdachtsgrad und Beschuldigtenstatus zu prozessualen Zwangsmaßnahmen (incl. Untersuchungshaft gem. § 72 i.V.m. § 71 JGG, 112 ff. StPO und § 93 JGG) 
  • Januar 2004: Die Jugendstrafe (§§ 17, 18 JGG) und ihre Modifikationsmöglichkeiten durch die §§ 21, 27 und 57 JGG
  • November 2003, Dezember 2004, November 2005, November 2009: Die Behandlung von Minderjährigen im Straf- bzw. Jugendstrafrecht, Strafprozessrecht, Familienrecht sowie im SGB VIII/KJHG
  • November 2000, November/Dezember 2001 und November 2002: Die Behandlung von Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden im Straf- bzw. Jugendstrafrecht und im Strafprozessrecht (mit Bezügen zum Familien-, Kinder- und Jugendhilferecht) - Mit Vorstellung des neuen Haftungsrechts für Minderjährige (§ 828 BGB).
  • November 1997: Die Diversion gem. §§ 45, 47 JGG
  • Oktober 1997: Die Verantwortlichkeit des Jugendlichen gem. § 3 JGG und die Feststellung der Schuldfähigkeit gem. §§ 20, 21 StGB

    2) Strafvollzugsrecht:

  •  15.+ 29. Juni 2005 sowie 20. Juli 2009: Strafvollzugsverfahrensrecht: Die Beschwerde- und Klagetypologie in den §§ 108-120 StVollzG und weitere Individualrechtsschutzformen (Verfassungsbeschwerde gem. Art. 93 I Nr. 4a GG sowie das Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte nach Art. 34 und Art. 35 EMRK) 
  • 18. Mai 2005, 3. Mai 2006 und 8. Juni 2009: Grundrechtsgeltung auch für Strafgefangene? Von der Abschaffung des "besonderen Gewaltverhältnisses" durch BVerfGE 33, 1 ff. zur Grundrechtssicherungsklausel des § 4 II i.V.m. § 196 StVollzG (mit Bezügen zur EMRK und im Juni 2009-Termin mit zahlreichen Bezügen zur Föderalismusreform und Art. 125a GG) 
  • Juli 2003: Grund- und Menschenrechte im Strafvollzug: Von der DVollzO (1962) über BVerfGE 33, 1 (1972) bis zum StVollzG (1977) und dessen verfassungsrechtlichen Anschlussnormen (§§ 4 II, 196 sowie Art. 34 EMRK)
  • Juli 2003 und Juni 2006: Das Vollzugsziel in § 2 StVollzG und seine Konkretisierung im Angleichungs-, Gegenwirkungs- und Eingliederungsgrundsatz (mit Bezügen zu den Strafzwecktheorien)
  • Mai 1997: Die Vollzugsziele im Strafvollzug gem. § 2 StVollzG

    3) Kriminologie:

    • 20. Juli 2009: Schuld und Verantwortung im Strafrecht, in der Kriminologie und im System des Rechts vor dem Hintergrund neurobiologischer Hirnforschungen
    • 20. Juni 2007 : Grenzbereiche der Rechtsanwendung: Reaktionen auf deviantes Verhalten Minderjähriger und krankheitsbedingt Schuldunfähiger im kriminologischen Kontext
    • 1. Februar 2007: Kriminalität, Kriminalitätsbegriffe und (faktisch-normative) Ent-Kriminalisierung, insbesondere im Hinblick auf spezifische Tötungsdelikte   
    • Juni 2005, 3. Mai 2006, 2. Juni 2008 und 8. Juni 2009: Delinquenz und Non-Intervention durch die Strafverfolgungsbehörden/Justiz: Strafrechtlich und kriminalpolitisch indizierte niedrigschwellige Konfliktlösungsstrukturen bei sonst unauffälligen (Gelegenheits-)Tätern, insbesondere durch Diversion (§§ 45, 47 JGG) und Täter-Opfer-Ausgleich (TOA, §§ 46 [a] StGB, § 153 a i.V.m. § 155 a 3 StPO, §§ 10 I 3 Nr. 7, 15 I Nr.1, Nr.2 JGG (im Juni 2008/2009 und Mai 2006 ohne TOA) 
    •  Mai 2005 und Juni 2006:Angewandte Mikrokriminologie: Die Täter-Individualprognose im normativ-binären Entscheidungskontext und im Ensemble der "klassisch-konventionellen" Prognoseinstrumentarien (intuitive, klinische und statistische Prognose) - Zugleich eine wissenschaftstheoretische Grundlegung zur Methode der Idealtypisch-vergleichenden Einzelfallanalyse (MIVEA) (- Juni-Termin ohne das "Ensemble der klassisch-konventionellen Prognoseinstrumentarien") 
    • Okt. 1997, Nov. 2000, 2001, 2002, 2003, Dez. 2004, Nov. 2005, Nov. 2006, Nov. 2009: Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) - Grundlagen, Bedeutung, Methodik und Aussagekraft vor dem Hintergrund von Verzerrungsfaktoren und Fehlerquellen
    • Nov. 1997, Januar 2005, Dezember 2006, Dezember 2009: Informelle und formelle Ausfilterungsprozesse und ihr Einfluss auf die Kriminalitätswirklichkeit anhand des sog. "Trichtermodells" (mit Bezügen zum Strafverfahrensrecht)
    • Mai 1997: Die Methode der Idealtypisch-vergleichenden Einzelfallanalyse (nach Prof. Dr. Dr. Hans Göppinger) im Kontext strafrechtlicher Prognoseentscheidungen

    4) Examinatorium für den Schwerpunktbereich 7 (die frühere Wahlfachgruppe 14/jetzt Schwerpunktbereich 7): Kriminologie, Jugendstrafrecht, Strafvollzugsrecht   

  • 23. April 2008 und 13. Mai 2009: Der Schutz des Kindeswohls im Verfassungs- und Familienrecht und im Kinder- und Jugendhilferecht
  • 26. April 2007: Der Schutz des Kindeswohls im Familienrecht und im Kinder- und Jugendhilferecht
  • 6. Dezember 2006: Gesamtüberblick zur WFG 14 / PSB 7
  • 15. und 22. November 2006 / 17. Juli 2006: Untersuchungshaft gem. §§ 112 ff. StPO, § 72 JGG und flankierende Maßnahmen
  • 3. Juli 2006: Der Jugendstrafvollzug nach dem Urteil des BVerfG (2 BvR 1673/04) vom 31. Mai 2006 (NJW 2006, 2093 ff.)
  • 8. Mai 2006: Rechtsschutz im Strafvollzug und in der Strafvollstreckung: §§ 109 ff. StVollzG, Art. 34 f., 46 EMRK
  • 26. Januar 2006: Die Behandlung von Rechtsmittelbeschränkungen infolge strafprozessualer Urteilsabsprachen durch die höchstrichterliche Judikatur ( BGH-NJW 2005, 1440 ff .).   
  • 19.Mai 2005, 21. Juni 2007, 4. Juni 2008 und 20. Mai 2009: Strafrechtliche Sanktionen und das jugendstrafrechtliche Reaktionsspektrum, insbesondere die Jugendstrafe und die (lebenslange) Freiheitsstrafe
  • Oktober 2002: Jugendstrafrechtliche, verfahrensrechtliche und kriminologische Selektionsmechanismen im Prozess informeller und formeller Sozialkontrolle
  • Juni 2002: Die unterschiedlichen Alters- und Reifestufen im StGB, JGG, BGB und KJHG
  • Nov. 2001: Straf(zweck)theorien im strafvollzugsrechtlichen Kontext (und verfassungsrechtliche, strafvollzugsrechtliche und prognostische Probleme aufgrund des Straftäter-Unterbringungsgesetzes in Baden-Württemberg)
  • Nov. 1997: Schuldfähigkeitsfeststellung im Jugend- und Erwachsenenstrafrecht (Fall nach LG Passau, NStZ 1996, 601 ff.)
  • Okt. 1997: Kriminalitäts- bzw. Kriminalisierungstheorien
  • Mai 1997: Grundsätze im Strafvollzug am Beispiel eines praktischen Falles (Urlaubsgewährung für Christian Klar - Mitglied der Rote Armee-Fraktion [RAF])

 

    5) Strafprozessrecht:

  • 12., 13. und 19. November 2007; 2. und 4. November 2009, 4. Dezember 2009 sowie Januar 2004: Die Akteure und deren Funktion(en) im Strafverfahren: "Rollenverständnis" und "Inszenierung" des Strafprozesses anhand des "Drehbuchs" der StPO und des GVG 
  • November 2003: Die Beschuldigtenvernehmung - Bewährungsprobe für ein rechtsstaatliches Strafverfahren? (mit Bezügen zum "Fall" Jakob von Metzler i.R.d. qualifizierten Belehrung )
  • November 1998: Der Beschuldigte im Strafverfahren, Beweiserhebungs- und Beweisverwertungsverbote, §§ 136, 136 a StPO

II. Weitere Lehrtätigkeiten:

III. Mitwirkung im Bereich der Forschung:

  • Projektkoordinierung und -begleitung (gemeinsam mit der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen, dort Prof. Dr. Werner Maschke):
    "Praxis und Wirkung des staatlichen Reaktionsverhaltens im Umgang mit Kinder- und Jugendkriminalität" (Mitwirkung bei der Erstellung von Fragebögen für Jugendstrafgefangene, Arrestanten und mit ambulanten Maßnahmen sanktionierte Jugendliche, sowie Teilnahme an einzelnen Explorationen)
  • Tübinger-Jungtäter-Vergleichsuntersuchung: Exploration von Vergleichsprobanden

IV. Institutstätigkeiten:

V. Externe Aufträge bzw. Mitarbeit:

  • Mitwirkung bei der Erstellung der "Weimarer Qualitätsstandards zur U-Haftvermeidung bzw. -verkürzung" (Praktikertreffen zur U-Haftvermeidung nach den §§ 71, 72 JGG vom 26. bis 28. Februar 2003 in Weimar (ZJJ Heft 2/2003, S. 191 f.)
  • Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz, Landesstelle Nordrhein-Westfalen e.V., (Köln):
    Überarbeitung von 10 Unterrichtseinheiten des begleitenden Schulmaterials "Kriminalität - Wir diskutieren" für die 8. Aufl. (Grundlagen zum Jugendstrafrecht, Überblick bzgl. des Reaktionssystems innerhalb des JGG, Diversion gem. §§ 45, 47 JGG; Gerichtsorganisation, Polizeiliche Kriminalstatistik, Strafverfolgung etc.).

Freizeitgestaltung und sonstige Interessen:

 


 

Weitere interessante Links:

Projekt "Tod und toter Körper" der Universitäten Zürich, Aachen, Marburg und Berlin (TU)

Tod macht Arbeit (FH Potsdam)

Zentrum für interdisziplinäre Forschung, Bielefeld: Herausforderungen für Menschenbilder und Menschenwürde durch neuere Entwicklungen der Medizintechnik

Prof. Wolfgang Seifen (Improvisation und Liturgisches Orgelspiel , St. Marien-Basilika Kevelaer und Berlin, Universität der Künste)

Matthias Eisenberg

Orgelbau Seifert in Kevelaer am Niederrhein

Hélène Grimaud

Schutzstation Wattenmeer

Theodor Storm in Husum

Eiderstedt

 


 

frank.czerner@uni-tuebingen.de - Stand: August 2010