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Institut für Kriminologie

Muslime im Jugendstrafvollzug – Chancen und Herausforderungen für eine gelingende Integration

 

Young Muslims in prison challenges and opportunities for a successful integration

Gefördert vom Bundeministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Förderungsmaßnahme „Migration und gesellschaftlicher Wandel“.

Förderzeitraum: März 2018 - Februar 2021.

In dem Projekt wird untersucht, wie sich die Institution Jugendstrafvollzug in Reaktion auf Einwanderung verändert hat bzw. im Zuge des demografischen Wandels künftig (weiter) verändern muss.

Empirisch erforscht wird, inwieweit die Einrichtungen des Jugendstrafvollzugs den kulturellen Besonderheiten muslimischer Gefangener, insbesondere auch der jüngst eingewanderten, in der Ausgestaltung des Vollzugsalltags gerecht werden: Können junge muslimische Gefangene unter den restriktiven Bedingungen der Institution Jugendstrafvollzug ihre Religion bereits jetzt angemessen und gleichberechtigt praktizieren oder muss sich die Institution ändern, damit sie diesen Anforderungen gerecht wird.

Das Forschungsvorhaben soll auch Erkenntnisse darüber erbringen, wie sich die unterschiedlichen Organisations- und Institutionalisierungsformen der muslimischen Gefängnisseelsorge auf die Betreuung und das Zusammenleben der jungen Gefangenen auswirken. Inwieweit, so eine der zentralen Fragestellungen des Forschungsvorhabens, ist die muslimische Gefängnisseelsorge ein Ansatzpunkt, um der religiös motivierten Radikalisierung junger Gefangener entgegenzuwirken? Analysiert werden soll auch, welche besonderen Problemstellungen sich aus den Lebenssituationen muslimischer Gefangener für die zentralen Zielsetzungen des Jugendstrafvollzugs „Erziehung“ und „Resozialisierung“ ergeben und in welcher Weise die kulturelle Diversität in den Konzepten und Angeboten der Straffälligenhilfe in und außerhalb des Gefängnisses Berücksichtigung findet.

Die Fortentwicklung solcher Angebote wird die Chancen auf soziale Teilhabe nach der Haftentlassung verbessern, erneuter Straffälligkeit entgegenwirken und damit letztlich – ganz im Sinne der förderpolitischen Ziele der Bekanntmachung – einen Beitrag zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes liefern.

Arbeitsprogramm

Kontakt:

ifk@uni-tuebingen.de

Telefon: +49 7071-29-72931

Arbeitsgruppe am IfK

Tillmann Bartsch

Tel. 07071/29-72041

E-Mail:

Barbara Bergmann

Tel. 07071/29-72001

E-Mail:

Jörg Kinzig

Tel. 07071/29-72549

E-Mail: Joerg.Kinzig@jura.uni-tuebingen.de

Wolfgang Stelly

Tel. 07071/29-72016

E-Mail:

Jürgen Thomas

Tel. 07071-297 2016

E-Mail:

 

Die Durchführung der Forschungsarbeiten erfolgt in Kooperation mit dem

Zentrum für Islamische Theologie der Universität Tübingen

Abdelmalek Hibaoui

E-Mail:

und dem

Kriminologischen Dienst Baden-Württemberg

Wolfgang Stelly

Jürgen Thomas