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Institut für Kriminologie

Evaluation der elektronischen Aufenthaltsüberwachung (so genannte Fußfessel)

 

Voraussichtliche Projektlaufzeit: 01. 10. 2013 bis 31.03.2015

Drittmittelprojekt im Auftrag des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz

Das  Folgeprojekt zur  Evaluation der Führungsaufsicht beschäftigt sich mit der im Jahr 2011 eingeführten Weisung der elektronischen Aufenthaltsüberwachung (EAÜ) gem. § 68b Abs. 1 S. 1 Nr. 12 StGB.

Ziel des Projekts ist es, einen Überblick über die Implementierung, Anordnungspraxis, Wirkungsweise und typischen praktischen Schwierigkeiten der EAÜ herzustellen, etwaigen Verbesserungsbedarf aufzuzeigen und rechtspolitische Schlussfolgerungen zu ermöglichen.

Neben rechtswissenschaftlicher, auch rechtsvergleichender Forschung bildet eine  Aktenanalyse aller bislang angeordneten Führungsaufsichten mit EAÜ-Weisung das methodische Zentrum des Projekts. Beteiligte Akteure werden mit Hilfe von Fragebogen und Expertendiskussionen in allen Bundesländern zu ihren Erfahrungen und Einstellungen zu diesem neuen rechtlichen Instrumentarium befragt. Um auch mögliche Gründe für die Nichtanwendung der EAÜ erfassen zu können, sollen auch die Führungsaufsichtsakten einer Kontrollgruppe von Probanden, bei denen zwar die formalen Voraussetzungen einer EAÜ gegeben waren,  jedoch schließlich keine angeordnet wurde, ausgewertet werden. Zur Beurteilung der Eingriffsintensität der EAÜ  sind zudem Probandeninterviews geplant.

Pressemitteilung zum Projektbeginn

Kurzbericht der wesentlichen Ergebnisse, veröffentlicht auf der Seite des BMJV

 

Auskünfte zum Projekt erteilen Herr Prof. Dr. Jörg Kinzig, sowie Frau Anne Bräuchle.

Mitarbeiter:

Ansprechpartnerin:

Anne Bräuchle | Tel.: 07071/29-78114 |