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Institut für Kriminologie

3. Tübinger Schülerstudie – Gefahrenraum Internet

Die Nutzung neuer Medien bietet in zunehmendem Masse einen Raum für eine Vielzahl von Straftaten, die den Nutzern, jedoch durch die Anonymität des Netzes nicht hinreichend bewusst sind. Phänomene und Handlungen wie „Cybermobbing“, „happy slapping“, herunterladen von Medien, sowie die Preisgabe von privaten Daten werden vor allem von Kindern und Jugendlichen nicht mit Gesetztesverstössen in Verbindung gebracht. Da die Altersgrenze in Bezug auf die Mediennutzung zunehmend sinkt und bereits aus niederen Grundschulklassen berichtet wird, dass Schüler sich täglich längere Zeit im virtuellen Raum aufhalten, wird im Rahmen der 3. Tübinger Schülerstudie eine Befragung zu den Themen Mobbing, Cybermobbing und Kontrollverhalten im Internet durch die Eltern mit Schülern ab der 1. Klassenstufe in unterschiedlichen Schularten durchgeführt.

Die insgesamt 2.000 Schüler wurden hierbei im Klassenverband, teils in Kleingruppen schriftlich zu den Themenbereichen befragt. Nach etwa einem Jahr findet in allen Schulen eine 2. Befragung zu den gleichen Themenbereichen statt, nachdem ein Anti-Mobbing-Präventionsprogramm in den Schulen implementiert wurde. Zeitlich versetzt wird an den gleichen Schulen eine Befragung der Lehrkräfte stattfinden, wobei es um eine Einschätzung der Bereiche neue Medien und Mobbing an den Schulen gehen wird.

Opferwerdung von Jugendlichen im Internet [pdf]

 

Veröffentlichungen:

Mobbing in unterschiedlichen Schülermilieus. Kerner, H.-J. Stroezel, H.,Wegel, M. Pädagogische Rundschau. (2009), 69, Heft 3. S.355-367.

Wegel, Melanie / Kerner, Hans-Jürgen/ Stroezel, Holger (2011): Resilienz und Opferwerdung bei Mobbing. In: Kriminalistik 8/9, S. 526–532.

Wegel, M.: Mobbing im Internet und Nutzung neuer Medien bei Jugendlichen. In: Dölling, D., Jehle, J.-M. (Hrsg.): Taten, Täter, Opfer. Grundlagenfragen und aktuelle Probleme der Kriminalität und ihrer Kontrolle. Mönchengladbach: Forum Verlag Godesberg 2013, S. 298-307. (Neue Kriminologische Schriftenreihe, Band 114. Hyperlink: http://www.krimg.de/drupal/files/9783942865111.pdf )

Wegel, Melanie (2012): Mobbing im Internet und Nutzung neuer Medien bei Jugendlichen.In: Britta Bannenberg/Jörg-Martin Jehle (Hrsg.): KrimG Tagungsband. Forum Verlag. Godesberg, Mönchengladbach. Online unter: http://www.krimg.de/drupal/node/4.

.

Wegel,Melanie: Soziale Milieus und Gewaltakzeptanz bei Jugendlichen (2011): In Britta Bannenberg et al. (Hrsg.): KrimG Tagung sband, S. 85 – 96. Online unter: http://www.krimg.de/drupal/files/KrimG_Schriftenreihe_Band_113.pdf.

Wegel, Melanie/Kerner, Hans – Jürgen; Stroezel, Holger (2013): Jugendliches Verhalten im Internet und elterliche Kontrolle –Befunde der 3.
Tübinger Schülerbefragung. In: Pädagogische Rundschau, Bd..92, 2.

Wegel, M., Stroezel, H., Kerner, H.-J.: Jugendliches Verhalten im Internet und elterliche Kontrolle - Problemaufriss und Präventionsmöglichkeiten. In: Baier, D., Mößle, T. (Hrsg.): Kriminologie ist Gesellschaftswissenschaft. Festschrift für Christian Pfeiffer zum 70. Geburtstag. Baden-Baden: Nomos 2014, S. 641-660.

 

 

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Hans-Jürgen Kerner
Tel.: 07071-297 2044
E-Mail:
Dr. Melanie Wegel
E-Mail: mwegel@ife.uzh.ch
Dr. Holger Stroezel
Tel. 07071-297 2026
E-Mail:

Weitere Mitarbeiter:
Martina Kern
Antonia Platten
Andreas Ronge
Maria Winkler