3. Tübinger Schülerstudie – Gefahrenraum Internet
Die Nutzung neuer Medien bietet in zunehmendem Masse einen Raum für eine Vielzahl von Straftaten, die den Nutzern, jedoch durch die Anonymität des Netzes nicht hinreichend bewusst sind. Phänomene und Handlungen wie „Cybermobbing“, „happy slapping“, herunterladen von Medien, sowie die Preisgabe von privaten Daten werden vor allem von Kindern und Jugendlichen nicht mit Gesetztesverstössen in Verbindung gebracht. Da die Altersgrenze in Bezug auf die Mediennutzung zunehmend sinkt und bereits aus niederen Grundschulklassen berichtet wird, dass Schüler sich täglich längere Zeit im virtuellen Raum aufhalten, wird im Rahmen der 3. Tübinger Schülerstudie eine Befragung zu den Themen Mobbing, Cybermobbing und Kontrollverhalten im Internet durch die Eltern mit Schülern ab der 1. Klassenstufe in unterschiedlichen Schularten durchgeführt.
Die insgesamt 2.000 Schüler wurden hierbei im Klassenverband, teils in Kleingruppen schriftlich zu den Themenbereichen befragt. Nach etwa einem Jahr findet in allen Schulen eine 2. Befragung zu den gleichen Themenbereichen statt, nachdem ein Anti-Mobbing-Präventionsprogramm in den Schulen implementiert wurde. Zeitlich versetzt wird an den gleichen Schulen eine Befragung der Lehrkräfte stattfinden, wobei es um eine Einschätzung der Bereiche neue Medien und Mobbing an den Schulen gehen wird.
Ansprechpartner:
- Prof. Dr. Hans-Jürgen Kerner
- Tel.: 07071-297 2044
- E-Mail:
- Dr. Melanie Wegel
- Tel. 07071-297 2026
- E-Mail:
- Dr. Holger Stroezel
- Tel. 07071-297 2026
- E-Mail:
Weitere Mitarbeiter:
Martina Kern
Antonia Platten
Andreas Ronge
Maria Winkler

