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Institut für Kriminologie

Sicherungsverwahrung für gefährliche Straftäter – unabdingbar oder überflüssig?

Termindetails

Wann

19.10.2015
von 19:15 bis 20:45

Wo

Hörsaal 1 (F 119), Sand 6, Tübingen

Termin übernehmen

Ein Streitgespräch im Rahmen des

Kriminologisch-kriminalpolitischen Arbeitskreises

zwischen

Prof. Dr. Frank Arloth (München)

und

Peter Asprion (Freiburg)

unter Leitung von Prof. Dr. Jörg Kinzig

 

am 19. Oktober 2015 um 19 Uhr c.t.

Ort: Hörsaal 1 (F 119), Sand 6, Tübingen

 

 

Abstract

Seit gut zwei Jahren befasst sich ein mit Vertretern aus Wissenschaft und Praxis besetzter „Arbeitskreis Sicherungsverwahrung“ (AKSV) mit Entwicklungen im Bereich der freiheitsentziehenden Maßregeln der Besserung und Sicherung. Dabei geht es nicht nur um die Sicherungsverwahrung, sondern auch um andere Maßregeln wie die Unterbringung im psychiatrischen Krankenhaus und um Grundfragen des Sanktionenrechts. Allerdings hat vor allem die Sicherungsverwahrung zu heftigen Diskussionen geführt, insbesondere zu der Frage, ob eine Abschaffung dieser seit jeher umstrittenen Sanktion anzustreben sei.

Diese bislang vornehmlich innerhalb des AKSV geführte Debatte soll nun im Rahmen des Tübinger Kriminologisch-kriminalpolitischen Arbeitskreises erstmals öffentlich ausgetragen werden. Nach einer kurzen Einführung durch die Mitinitiatoren des AKSV, Prof. Dr. Johannes Feest und Jun.-Prof. Dr. Tillmann Bartsch, erfolgt ein Streitgespräch über das Für und Wider der Sicherungsverwahrung. Es diskutieren Prof. Dr. Frank Arloth, Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz, und Peter Asprion, Bewährungshelfer und Supervisor aus Freiburg, der bereits in verschiedenen Veröffentlichungen nachdrücklich für eine Abschaffung der Sicherungsverwahrung eingetreten ist. Die Veranstaltung steht unter der Leitung des Direktors des Tübinger Instituts für Kriminologie, Prof. Dr. Jörg Kinzig.

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