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Institut für Kriminologie

Termine

Diebe-Fälscher-Hintermänner: Eine Betrachtung des Kunstmarktes aus polizeilicher Sicht

Vortrag im Rahmen des Kriminologisch-kriminalpolitischen Arbeitskreises

Termindetails

Wann

13.11.2017
von 19:15 bis 20:45

Wo

Hörsaal 14, Neue Aula, Tübingen

Kontakttelefon

+49 7071 29-72931

Teilnehmer

Ernst Schöller
Kriminalhauptkommissar a.D.

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Verfolgung von Völkerstraftaten und deutsche Strafprozessordnung - Passt das zusammen?

Vortrag im Rahmen des Kriminologisch-kriminalpolitischen Arbeitskreises

Termindetails

Wann

22.05.2017
von 19:15 bis 20:45

Wo

Hörsaal 9, Neue Aula, Tübingen

Kontakttelefon

+49 7071 29-72931

Teilnehmer

Armin Ernst
(Vors. Richter am LG Tübingen)
und
Jürgen Hettich
(Vors. Richter am OLG Stuttgart)

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Flüchtlingskriminalität: Fakten und Mythen

Termindetails

Wann

08.05.2017
von 19:15 bis 20:45

Wo

Hörsaal 9, Neue Aula, Tübingen

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Vortrag im Rahmen des

Kriminologisch-kriminalpolitischen Arbeitskreises

von

Dr. Christian Walburg,
Universität Münster

und

Ulf Küch,
Stellv. Vorsitzender des Bundes der Kriminalbeamten

am 8. Mai 2017 um 19 Uhr c.t.

Ort: im Hörsaal 9, Neue Aula, Geschwister-Scholl-Platz, Tübingen

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Schuss vor den Bug oder Rückenwind für eine kriminelle Karriere? Ergebnisse einer Evaluation des sogenannten Warnschussarrests

Termindetails

Wann

05.12.2016
von 19:15 bis 20:45

Wo

Hörsaal 9, Neue Aula, Tübingen

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Vortrag im Rahmen des

Kriminologisch-kriminalpolitischen Arbeitskreises

von

Dr. Dirk Baier
ZHAW Soziale Arbeit, Zürich

am 5. Dezember 2016 um 19 Uhr c.t.

Ort: im Hörsaal 9, Neue Aula, Geschwister-Scholl-Platz, Tübingen

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Die Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen durch die deutsche Justiz: eine (Zwischen)Bilanz

Termindetails

Wann

31.05.2016
von 19:15 bis 20:45

Wo

Hörsaal 9, Neue Aula, Tübingen

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Vortrag im Rahmen des

Kriminologisch-kriminalpolitischen Arbeitskreises

von

Kurt Schrimm
Leitender Oberstaatsanwalt a. D.
Ehem. Leiter der Zentralen Stelle zur Aufklärung
nationalsozialistischer Verbrechen in Ludwigsburg

am 31. Mai 2016 um 19 Uhr c.t.

Ort: im Hörsaal 9, Neue Aula, Geschwister-Scholl-Platz, Tübingen

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Die Reform des Sexualstrafrechts nach den Ereignissen von Köln

Termindetails

Wann

28.04.2016
von 19:15 bis 20:45

Wo

Hörsaal 24, Kupferbau, Tübingen

Teilnehmer

Prof. Dr. Jörg Eisele, Universität Tübingen
Markus Engel, Staatsanwaltschaft Hechingen

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Vortrag im Rahmen des

Kriminologisch-kriminalpolitischen Arbeitskreises

von

Prof. Dr. Jörg Eisele,
Universität Tübingen

und

Markus Engel,
Staatsanwaltschaft Hechingen

am 28. April 2016 um 19 Uhr c.t.

Ort: im Hörsaal 24, Kupferbau, Tübingen

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Der NSU-Untersuchungsausschuss im baden-württembergischen Landtag: eine Bilanz aus erster Hand

Termindetails

Wann

19.01.2016
von 19:15 bis 20:45

Wo

Hörsaal 9, Neue Aula, Geschwister-Scholl-Platz, Tübingen

Teilnehmer

Wolfgang Drexler MdL stellv. Präsident, Landtag Baden-Württemberg

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Vortrag im Rahmen des

Kriminologisch-kriminalpolitischen Arbeitskreises

von

Wolfgang Drexler MdL
stellv. Präsident, Landtag Baden-Württemberg

am 19. Januar 2016 um 19 Uhr c.t.

Ort: Hörsaal 9, Neue Aula, Geschwister-Scholl-Platz, Tübingen

 

 

Abstract

Der 15. Landtag von Baden-Württemberg setzte am 04.11.2014 den Untersuchungsausschuss „Die Aufarbeitung der Kontakte und Aktivitäten des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) in Baden-Württemberg und die Umstände der Ermordung der Polizeibeamtin M. K.“ ein. Er erhielt den Auftrag, die Fehler und Versäumnisse bei der Aufklärung des Mordanschlages von Heilbronn am 25.04.2007 sowie bei der Zusammenarbeit baden-württembergischer Justiz- und Sicherheitsbehörden mit denen des Bundes und anderer Länder aufzuarbeiten und mögliche Verbindungen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) nach Baden-Württemberg aufzuhellen. Die Beweisaufnahme endete am 07.12.2015.

Besonderen Raum bei der Ausschussarbeit nahm die Ermittlungstätigkeit baden-württembergischer Behörden im Todesfall F. H. ein. F. H. war in der rechtsextremen Szene in Heilbronn aktiv, hatte sich jedoch daraus gelöst und war am 16.09.2013 in seinem PKW auf dem Gelände des Cannstatter Wasens verbrannt. Er hatte bereits vor der Aufdeckung des NSU-Trios am 04.11.2011 gegenüber Mitschülerinnen und anderen Personen geäußert, er wisse, wer für den Heilbronner Anschlag verantwortlich sei. In einem weiteren Schwerpunktbereich beleuchtete der Ausschuss die Mitgliedschaft zweier baden-württembergischer Polizeibeamter im rassistischen Geheimbund Ku-Klux-Klan. Einer der beiden Polizeibeamten war zum Tatzeitpunkt in Heilbronn Gruppenführer der ermordeten Polizeibeamtin M. K.

Mit einer Besichtigung des Tatorts durch den Untersuchungsausschuss in Heilbronn am 04.05.2015 begann die Aufarbeitung von Fehlern und Versäumnissen baden-württembergischer Sicherheits- und Ermittlungsbehörden im Zusammenhang mit dem Mord an der Polizeibeamtin M. K. und dem Mordversuch an ihrem Kollegen M. A. Waren die Polizeibeamten Zufallsopfer oder wurden sie gezielt ausgewählt? Waren Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos oder Beate Zschäpe (sog. NSU-Trio) die Täter, wovon die Bundesanwaltschaft im OLG-Prozess in München ausgeht? Hatten die Täter weitere Helfer? Gab es Ermittlungspannen? War ein rechtsextremistisches Motiv für die Tat vor dem Aufdecken des NSU-Trios erkennbar? Die Aufklärungsbemühungen des Untersuchungsausschusses ergaben Antworten, aber auch weitere offene Fragen. Weitere Aufklärung, insbesondere zu den NSU-Bezügen nach Baden- Württemberg, wird ein neuer Untersuchungsausschuss in der neuen Legislaturperiode zu leisten haben.

Zur Person:

Nach dem Besuch der höheren Handelsschule in Esslingen erlangt Wolfgang Drexler 1967 das Rechtspfleger-Diplom (FH). Nach einer Ausbildung zum Amtsanwalt in Tübingen und Düsseldorf machte er 1970 das Amtsanwaltsexamen. Seit 1971 war er als Amtsanwalt bei den Staatsanwaltschaften in Tübingen, Heilbronn und Stuttgart tätig und war seit 1982 Oberamtsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart. Seit 1988 ruhte dieses Dienstverhältnis wegen der Übernahme des Landtagsmandats, altersbedingt endete es 2011.

Politische Ämter und Funktionen im Überblick (bis heute):

  • Mitglied im Kreistag des Landkreises Esslingen
  • Mitglied im Gemeinderat der Stadt Esslingen am Neckar
  • Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg
  • Stellv. Präsident des Landtags von Baden-Württemberg

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Sicherungsverwahrung für gefährliche Straftäter – unabdingbar oder überflüssig?

Termindetails

Wann

19.10.2015
von 19:15 bis 20:45

Wo

Hörsaal 1 (F 119), Sand 6, Tübingen

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Ein Streitgespräch im Rahmen des

Kriminologisch-kriminalpolitischen Arbeitskreises

zwischen

Prof. Dr. Frank Arloth (München)

und

Peter Asprion (Freiburg)

unter Leitung von Prof. Dr. Jörg Kinzig

 

am 19. Oktober 2015 um 19 Uhr c.t.

Ort: Hörsaal 1 (F 119), Sand 6, Tübingen

 

 

Abstract

Seit gut zwei Jahren befasst sich ein mit Vertretern aus Wissenschaft und Praxis besetzter „Arbeitskreis Sicherungsverwahrung“ (AKSV) mit Entwicklungen im Bereich der freiheitsentziehenden Maßregeln der Besserung und Sicherung. Dabei geht es nicht nur um die Sicherungsverwahrung, sondern auch um andere Maßregeln wie die Unterbringung im psychiatrischen Krankenhaus und um Grundfragen des Sanktionenrechts. Allerdings hat vor allem die Sicherungsverwahrung zu heftigen Diskussionen geführt, insbesondere zu der Frage, ob eine Abschaffung dieser seit jeher umstrittenen Sanktion anzustreben sei.

Diese bislang vornehmlich innerhalb des AKSV geführte Debatte soll nun im Rahmen des Tübinger Kriminologisch-kriminalpolitischen Arbeitskreises erstmals öffentlich ausgetragen werden. Nach einer kurzen Einführung durch die Mitinitiatoren des AKSV, Prof. Dr. Johannes Feest und Jun.-Prof. Dr. Tillmann Bartsch, erfolgt ein Streitgespräch über das Für und Wider der Sicherungsverwahrung. Es diskutieren Prof. Dr. Frank Arloth, Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz, und Peter Asprion, Bewährungshelfer und Supervisor aus Freiburg, der bereits in verschiedenen Veröffentlichungen nachdrücklich für eine Abschaffung der Sicherungsverwahrung eingetreten ist. Die Veranstaltung steht unter der Leitung des Direktors des Tübinger Instituts für Kriminologie, Prof. Dr. Jörg Kinzig.

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Gemein, grausam, gewalttätig: Der Mensch im Spannungsfeld zwischen Opfer- und Tätererfahrung

Termindetails

Wann

02.07.2015
von 19:15 bis 20:45

Wo

Hörsaal 24, Kupferbau, Tübingen

Name

Prof. Dr. Thomas Elbert

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Vortrag im Rahmen des

Kriminologisch-kriminalpolitischen Arbeitskreises

von

Prof. Dr. Thomas Elbert
Universität Konstanz
Professor für Klinische Psychologie und Neuropsychologie

am 2. Juli 2015 um 19 Uhr c.t.

Ort: Hörsaal 24, Kupferbau, Tübingen

 

Abstract

Warum sind Menschen gewalttätig und zu aggressivem Verhalten bereit, das bis hin zum Töten seit jeher menschliches Zusammenleben kennzeichnet? Während Gewalt in den zahlreichen Krisenregionen der Welt oft kaum noch wahrgenommen wird, werfen Gewalttaten in der eigenen gesellschaftlichen Mitte – etwa Überfälle auf Obdachlose oder Asylsuchende – immer wieder Fragen nach den Gründen auf.

Im Vortrag wird dargelegt, welche psychischen Folgen Gewalterfahrung wie Gewaltausübung nach sich ziehen. Neben der reaktiven, also der Verteidigung dienenden Gewalt, hat eine weitere Aggressionsform, die appetitive Gewalt, ihre Basis in der menschlichen biologischen Anlage und scheint vor allem auf die evolutionäre Herausbildung des Jagdverhaltens zurückführbar.

Mit Hilfe neurobiologischer Forschung im Labor, aber auch direkten Untersuchungen in Kriegsgebieten Ostafrikas und Mittelasiens, untersucht Thomas Elbert mit seinem Team an der Universität Konstanz, auf welche Weise Menschen zur Gewaltbereitschaft geprägt werden. Daraus gewinnen die Wissenschaftler auch neue Erkenntnisse darüber, wie psychische Erkrankungen durch Gewalterfahrungen oder traumatischen Stress verhindert und behandelt werden können.

Zur Person:

Prof. Dr. Thomas Elbert ist Professor für Klinische Psychologie und Neuropsychologie an der Universität Konstanz.

Seine Publikationen umfassen methodologische Studien, Forschungen zur Selbstregulation des Gehirns, kortikaler Organisation, Plastizität und deren Beziehung zu Verhalten und Psychopathologie. Seine Forschung im Bereich der Klinischen Psychologie konzentrierte sich auf die Konsequenzen von traumatischem Stress bei Überlebenden organisierter Gewalt, Folter, Krieg, Vergewaltigung und Kindesmissbrauch.

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