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  <title>Nachrichten eurocrim</title>
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  <item rdf:about="http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/eurocrim/aktuelles/belgischer-vorschlag-zur-schnelleren-umsetzung-der-rahmenbeschluesse">
    <title>Belgischer Vorschlag zur schnelleren Umsetzung der Rahmenbeschlüsse</title>
    <link>http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/eurocrim/aktuelles/belgischer-vorschlag-zur-schnelleren-umsetzung-der-rahmenbeschluesse</link>
    <description></description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p>Belgien - das ab 1. Juli turnusgemäß die Ratspräsidentschaft innehaben wird - legte am 17.06.2010 eine <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/243/">Mitteilung &quot;Follow-up of the Mutual recognition instruments&quot;</a> vor, in dem es die zu schleppende Umsetzung der verschiedenen Rahmenbeschlüsse zur gegenseitigen Anerkennung in Strafsachen kritisierte (<a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/en/doc/1362.pdf">Ratsdok. 11193/10</a>). Ferner wies Belgien auf die Problematik hin, dass es einer zuverlässigen, aussagekräftigen Quelle über den Umsetzungsstand der jeweiligen Instrumente ermangele. Diese Lücke solle in Zukunft die Website des <a href="http://www.ejn-crimjust.europa.eu/">Europäischen Justiziellen Netzes in Strafsachen</a> schließen.</p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Dominik Bernd Brodowski</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2010-06-20T09:09:18Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/eurocrim/aktuelles/swift-abkommen-kommissions-vorschlag-zur-unterzeichnung-und-abschluss">
    <title>SWIFT-Abkommen: Kommissions-Vorschlag zur Unterzeichnung und Abschluss</title>
    <link>http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/eurocrim/aktuelles/swift-abkommen-kommissions-vorschlag-zur-unterzeichnung-und-abschluss</link>
    <description></description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p>Die Kommission legte am 15.06.2010 Vorschläge vor zur Unterzeichnung und zum Abschluss des (überarbeiteten) <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/219/">Abkommens zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten  Staaten von Amerika über die Verarbeitung von Zahlungsverkehrsdaten und  deren Übermittlung aus der Europäischen Union an die Vereinigten Staaten  für die Zwecke des Programms zum Aufspüren der Finanzierung des  Terrorismus</a> (<a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/doc/1361.pdf">KOM(2010)  317</a> sowie <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/doc/1359.pdf">KOM(2010)  316</a>). Da dieses Abkommen keine vorläufige Anwendung vorsieht, kann es erst nach Zustimmung des Europäischen Parlaments in Kraft treten.</p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Dominik Bernd Brodowski</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2010-06-20T08:55:26Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/eurocrim/aktuelles/rat-der-europaeischen-union-ergebnisse-03.-04.06.2010">
    <title>Rat der Europäischen Union - Ergebnisse 03./04.06.2010</title>
    <link>http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/eurocrim/aktuelles/rat-der-europaeischen-union-ergebnisse-03.-04.06.2010</link>
    <description></description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p>Auf seiner 3018. Sitzung kam der Rat der Europäischen Union - Justiz und Inneres - am 3. und 4. Juni 2010 zu folgende Ergebnissen mit Bezug zum Europäischen Straf- und Strafprozessrecht (<a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/en/doc/1354.pdf">Pressemitteilung des Rates</a>):</p><ul><li>Der Rat nahm Schlussfolgerugen über den <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/241/">Aktionsplan zur Umsetzung des Stockholmer Programms</a> an (<a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/en/doc/1344.pdf">Ratsdok. 9935/10</a>, Aktionsplan <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/doc/1333.pdf">KOM[2010] 171 endg.</a>). Der Rat zeigt sich insoweit kritisch, ob die Kommission sich hinreichend an die Vorgaben des <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/207/">Stockholmer Programms</a> halte.</li><li>Der Rat bestätigte den am 27. Mai 2010 in Verhandlungen mit der Kommission und dem Europäischen Parlament gefundenen Kompromiss über den <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/211/">Vorschlag für eine Richtlinie des  Europäischen Parlaments und des Rates über das Recht auf Dolmetsch- und  Übersetzungsleistungen in Strafverfahren</a> (<a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/en/doc/1349.pdf">Ratsdok. 10420/10</a>).</li><li>Der Rat erreichte eine allgemeine Ausrichtung bezüglich des (Kommissions-)<a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/205/">Vorschlags für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates  zur Verhütung und Bekämpfung von Menschenhandel und zum Opferschutz  sowie zur Aufhebung des Rahmenbeschlusses 2002/629/JI des Rates</a> (<a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/doc/1328.pdf">KOM(2010)  95</a>).</li><li>Die <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/223/">Initiative für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates  über die europäische Schutzanordnung</a> (<a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/en/doc/1339.pdf">Ratsdok.  9093/10</a>) soll nach dem Willen des Rates bereits jetzt (und nicht, wie die Kommission wünschte, erst 2011 in einem kozertierten Projekt, welches auch zivilrechtliche Maßnahmen einschließen sollte) weiter vorangetrieben werden. Hierzu sollen zunächst Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament folgen, die sodann auf der nächsten Sitzung des Rates - Justiz und Inneres - im Oktober 2010 bewertet werden sollen.</li><li>Der Rat beriet über die interne Sicherheit in der EU. Grundlage dieser Generaldebatte war u.a. die Interne Sicherheitsstrategie der EU (<a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/en/doc/1295.pdf">Ratsdok.  5842/10</a>).</li><li>Zudem informierte die Präsidentschaft über den Stand der Beratungen bezüglich des (Kommissions-)<a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/204/">Vorschlags für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates  zur Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Ausbeutung  von Kindern sowie der Kinderpornografie und zur Aufhebung des  Rahmenbeschlusses 2004/68/JI des Rates</a> (zuletzt  	<a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/en/doc/1347.pdf">Ratsdok.  10287/10</a> und <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/en/doc/1348.pdf">Ratsdok.  10335/10</a>).</li></ul>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Dominik Bernd Brodowski</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2010-06-07T16:15:56Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/eurocrim/aktuelles/in-eigener-sache-strafrechtsrelevante-entwicklungen-in-der-eu-ein-ueberblick">
    <title>In eigener Sache: Strafrechtsrelevante Entwicklungen in der EU - ein Überblick</title>
    <link>http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/eurocrim/aktuelles/in-eigener-sache-strafrechtsrelevante-entwicklungen-in-der-eu-ein-ueberblick</link>
    <description></description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p>In <a href="http://www.zis-online.com/">ZIS</a> <a href="http://www.zis-online.com/dat/ausgabe/2010_5_ger.pdf">5/2010</a>, <a href="http://www.zis-online.com/dat/artikel/2010_5_452.pdf">S. 376 ff.</a> ist ein Übersichtsbeitrag über die strafrechtsrelvanten Entwicklungen in der Europäischen Union im Zeitraum Oktober 2009 bis April 2010 erschienen.</p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Dominik Bernd Brodowski</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2010-05-20T08:51:22Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/eurocrim/aktuelles/initiative-fuer-eine-richtlinie-des-europaeischen-parlaments-und-des-rates-ueber-eine-europaeische-ermittlungsanordnung-in-strafsachen">
    <title>Initiative für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über eine Europäische Ermittlungsanordnung in Strafsachen</title>
    <link>http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/eurocrim/aktuelles/initiative-fuer-eine-richtlinie-des-europaeischen-parlaments-und-des-rates-ueber-eine-europaeische-ermittlungsanordnung-in-strafsachen</link>
    <description></description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p>Eine Gruppe von Mitgliedstaaten legte eine - sich bereits abzeichnende - <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/242/">Initiative für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über eine Europäische Ermittlungsanordnung in Strafsachen</a> vor. Gemäß des Prinzips der gegenseitigen Anerkennung sollen nunmehr auch nahezu sämtliche strafrechtlichen Ermittlungsmaßnahmen in einem anderen Mitgliedstaat durchgeführt werden können, wenn nur eine hinreichend legitimierte Strafverfolgungsbehörde eine entsprechende Europäische Ermittlungsanordnung erlässt. Eine Ablehnung ist nur in sehr eng begrenzten Grenzen vorgesehen.</p><p>Ausgenommen aus dem Anwendungsbereich der Europäischen Ermittlungsanordnung sind lediglich Gemeinsame Ermittlungsgruppen (JIT) und bestimmte Formen der Telekommunikationsüberwachung. Spezielle Regelungen sind vorgesehen für folgende Ermittlungsmaßnahmen:</p><ul><li>Vorführung eines in einem anderen Mitgliedstaat Inhaftierten (Art. 19)</li><li>Vorführung eines Inhaftierten in einen anderen Mitgliedstaat (Art. 20)</li><li>Befragung via Videokonferenz (Art. 21) sowie via Telefonkonferenz (Art. 22)</li><li>Auskunftserteilung betreffend Bankkonten (Art. 23)</li><li>Auskunftserteilung betreffend Finanztransaktionen (Art. 24)</li><li>Laufende Überwachung von Finanztransaktionen (Art. 25)</li><li>Kontrollierte Lieferungen (Art. 26)</li></ul><p>Eine Europäische Ermittlungsanordnung kann - von z.T. restriktiveren Regelungen bei den soeben genannten speziellen Ermittlungsmaßnahmen abgesehen - vor allem in folgenden Fällen abgelehnt werden:</p><ul><li>Immunitäten und Privilegien (Art. 10 Abs. 1 a))</li><li>Nationale Sicherheit / Geheimdiensttätigkeiten (Art. 10 Abs. 1 b))</li><li>Die gewünschte Ermittlungsmaßnahme existiert nicht im ausführenden Mitgliedsstaat und eine Ersetzung durch eine andere, mildere Ermittlungsmaßnahme kommt nicht in Betracht (Art 10 Abs. 1 c), 1. Alt.)</li><li>Die gewünschte Ermittlungsmaßnahme ist im ausführenden Mitgliedsstaat von einem Listendelikt abhängig, welches hier nicht vorliegt, und eine Ersetzung durch eine andere, mildere Ermittlungsmaßnahme kommt nicht in Betracht (Art 10 Abs. 1 c), 2. Alt.)</li><li>Es handelt sich nicht um eine zwingend strafrechtliches Verfahren, sondern könne sich auf Administrativsanktionen oder Ordnungswidrigkeiten beschränken (Art. 10 Abs. 1 d)</li></ul><p>Die Initiative enthält <u>keine</u> Maßgaben, dass eine Europäische Ermittlungsanordnung selbst dem Verhältnismäßigkeitsprinzip unterliegt oder nur bei dem Verdacht erheblicher Straftaten zulässig sei.</p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Dominik Bernd Brodowski</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2010-05-03T07:55:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/eurocrim/aktuelles/rat-der-europaeischen-union-ergebnisse-23.04.2010">
    <title>Rat der Europäischen Union - Ergebnisse 23.04.2010</title>
    <link>http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/eurocrim/aktuelles/rat-der-europaeischen-union-ergebnisse-23.04.2010</link>
    <description></description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p>Auf seiner 3008. Sitzung kam der Rat der Europäischen Union - Justiz und Inneres - zu folgenden Ergebnissen mit Bezug zum Europäischen Straf- und Strafprozessrecht (<a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/en/doc/1334.pdf">Pressemitteilung des Rates</a>):</p><ul><li>Eine politische Einigung wurde erzielt über ein neues Verhandlungsmandat der Kommission bezüglich eines Abkommens zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika über die Verarbeitung von Zahlungsverkehrsdaten und deren Übermittlung aus der Europäischen Union an die Vereinigten Staaten für die Zwecke des Programms zum Aufspüren der Finanzierung des Terrorismus. Dies war notwendig geworden, nachdem das <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/219/">zuvor ausgehandelte (Übergangs-)Abkommen</a> an einem negativen Votum des Europäischen Parlaments scheiterte.</li><li>Die Kommission stellte ihren <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/241/">Aktionsplan zur Umsetzung des Stockholmer Programms</a> vor. Der Rat betonte allerdings, dass der Aktionsplan sich näher an den Vorgaben des Stockholmer Programms orientieren solle.</li><li>Die <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/223/">Initiative für eine Europäische Schutzanordnung</a> steht nach Ansicht der Kommission auf einer tönernen Rechtsgrundlage. Demzufolge regt sie an, einen für 2011 geplante konzertieten Kommissionsvorschlag abzuwarten. Die Mehrheit der Mitgliedstaaten präferiert allerdings die vorliegende Initiative.</li></ul>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Dominik Bernd Brodowski</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2010-04-23T19:36:04Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/eurocrim/aktuelles/kommission-aktionsplan-zur-umsetzung-des-stockholmer-programms">
    <title>Kommission: Aktionsplan zur Umsetzung des Stockholmer Programms</title>
    <link>http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/eurocrim/aktuelles/kommission-aktionsplan-zur-umsetzung-des-stockholmer-programms</link>
    <description></description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p>Die Kommission verabschiedete am 20.04.2010 einen Aktionsplan zur Umsetzung des Stockholmer Programms -- Ein Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts für die Bürger Europas (<a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/241/">KOM[2010] 171 endgültig</a>). Auch künftig soll demnach &quot;die gegenseitige Anerkennung den Schwerpunkt bilde[n] und die Harmonisierung von Straftatbeständen und Strafen in ausgewählten Fällen vorangetrieben&quot; werden. Hervorzuheben sind eine Fülle von Legislativvorschlägen mit Bezug zur Europäisierung des Straf- und Strafprozessrechts:</p><p><br />I. Grund- und Menschenrechte sowie Strafverfahrensrechte betreffend</p><ul><li>Beitritt zur EMRK (2010)</li><li>Umfassender Rechtsrahmen für Datenschutz; inkl. diesbezügliches Abkommen mit den USA (2010)</li><li>Strafverfahrensrechte -- siehe hierzu den Fahrplan zur Stärkung der Verfahrensrechte von Verdächtigen oder Beschuldigten in Strafverfahren. In concreto:<ul><li>Verdolmetschung und Übersetzung (Kommissionsvorschlag bereits angenommen)</li><li>Belehrung über Tatvorwurf (&quot;Letter of Rights&quot;) (2010)</li><li>Rechtsbeistand, Prozesskostenhilfe (2011)</li><li>Kommunikation mit Angehörigen, Arbeitgebern, Konsularbehörden (2012)</li><li>besondere Garantien für schutzbedürftige Verdächtige oder Beschuldigte (2013)</li><li>Grünbuch über mögliche weitere Mindestverfahrensrechte (2014)</li></ul></li></ul><p>&nbsp;</p><p>II. Institutionen</p><ul><li>Erleichterung und Verbesserung des Informationsaustausches zwischen Europol, Eurojust, Frontex (2011)</li><li>Befugnis für Eurojust, strafrechtliche Ermittlungen einzuleiten (2012)</li><li>Europäische Staatsanwaltschaft (2013)</li><li>Europol-Verordnung (2013)</li></ul><p>&nbsp;</p><p>III. Materielles Strafrecht</p><ul><li>Richtlinien-Vorschläge betreffend Menschenhandel und Kinderpornographie&nbsp;(von der Kommission bereits angenommen)</li><li>Angriffe auf Informationssysteme -- Cyberkriminalität (2010)</li><li>Strafrechtliche Maßnahmen zur Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums (2011)</li><li>Ergänzung des Strafrechtsschutzes betreffend Umweltschutz (2012)&nbsp;&nbsp;</li><li>Zollvergehen (2012)</li><li>Geldwäsche (2012)</li></ul><p>&nbsp;</p><p>IV. Strafverfahrensrecht</p><ul><li>Fluggastdatensätze (PNR-Daten) (2010)</li><li>Evaluierung und ggf. Modifikation Vorratsdatenspeicherung von Telekommunikations-Verbindungsdaten (2010-2012)</li><li>Strafregister für Drittstaatsangehörige (2011)</li><li>Grünbuch zu strafverfolgungsrelevanten Geschäftsdaten und zu Informationsaustauschmodellen (2012)</li></ul><p>&nbsp;</p><p>V. Gegenseitige Anerkennung</p><ul><li>Europäische Beweisanordnung, kombiniert mit gemeinsamen Standards für die Beweiserhebung in Strafsachen, um die transnationale Zulässigkeit der Beweismittel sicherzustellen (2011)</li><li>Anerkennung von Geldbußen und Geldstrafen bei Straßenverkehrsdelikten (2011)</li><li>Anerkennung von Rechtsverlusten (2013)</li></ul>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Dominik Bernd Brodowski</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2010-04-23T15:23:54Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/eurocrim/aktuelles/die-europaeische-staatsanwaltschaft-im-europaeischen-rechtsraum">
    <title>Die Europäische Staatsanwaltschaft im Europäischen Rechtsraum</title>
    <link>http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/eurocrim/aktuelles/die-europaeische-staatsanwaltschaft-im-europaeischen-rechtsraum</link>
    <description></description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p>Im Vorfeld der bevorstehenden Ratssitzung - Justiz und Inneres - regt die spanische Ratspräsidentschaft an, die Möglichkeiten hin zur <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/240/">Einrichtung einer Europäischen Staatsanwaltschaft</a> zu eruieren (vgl. Art. 86 AEUV). Die Diskussion soll sich zunächst an zwei Kernpunkten orientieren: Welche Verfahrensweise soll zur Einrichtung der Europäischen Staatsanwaltschaft gewählt werden (vermutlich ein Hinweis auf die Möglichkeit einer verstärkten Zusammenarbeit)? Soll neben dem Schutz der finanziellen Interessen der Europäischen Union auch von der Möglichkeit Gebrauch gemacht werden, weitere Deliktsbereiche in die Zuständigkeit der Europäichen Staatsanwaltschat zu verlagern (vgl. Art. 86 Abs. 4 AEUV)?</p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Dominik Bernd Brodowski</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2010-04-20T15:20:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/eurocrim/aktuelles/kommission-vorschlaege-fuer-richtlinien-gegen-sexuelle-ausbeutung-von-kindern-gegen-kinderpornographie-sowie-gegen-menschenhandel">
    <title> Kommission: Vorschläge für Richtlinien gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern, gegen Kinderpornographie sowie gegen Menschenhandel</title>
    <link>http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/eurocrim/aktuelles/kommission-vorschlaege-fuer-richtlinien-gegen-sexuelle-ausbeutung-von-kindern-gegen-kinderpornographie-sowie-gegen-menschenhandel</link>
    <description></description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p>Am 29.03.2010 legte die Kommission zwei Vorschläge für Richtlinien des Europäischen Parlamentes und des Rates vor:</p><ul><li><a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/205/">Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Verhütung und Bekämpfung von Menschenhandel und zum Opferschutz sowie zur Aufhebung des Rahmenbeschlusses 2002/629/JI des Rates</a> (<a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/doc/1328.pdf">KOM(2010) 95</a>)</li><li><a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/204/">Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Ausbeutung von Kindern sowie der Kinderpornografie und zur Aufhebung des Rahmenbeschlusses 2004/68/JI des Rates</a> (<a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/doc/1330.pdf">KOM(2010) 94</a>)</li></ul><p>Diese basieren weitestgehend auf den Rahmenbeschlussvorschlägen des Vorjahres, welche ebenfalls Verpflichtungen zur Sperrung von Internetseiten vorsahen. Zudem ist auf die Verpflichtung der Mitgliedstaaten hinzuweisen, bestimmte verdeckte Ermittlungsmaßnahmen zu ermöglichen.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Dominik Bernd Brodowski</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2010-03-31T22:00:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/eurocrim/aktuelles/rat-der-europaeischen-union-ergebnisse-25.-26.02.2010">
    <title>Rat der Europäischen Union - Ergebnisse 25./26.02.2010</title>
    <link>http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/eurocrim/aktuelles/rat-der-europaeischen-union-ergebnisse-25.-26.02.2010</link>
    <description></description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p>Auf seiner 2998. Sitzung kam der Rat der Europäischen Union - Justiz und Inneres - zu folgenden Ergebnissen mit Bezug zum Europäischen Straf- und Strafprozessrecht (<a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/en/doc/1314.pdf">Pressemitteilung des Rates</a>):</p><ul><li>Der Rat nahm eine <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/234/">Strategie der inneren Sicherheit für die Europäische Union: &quot;Hin zu einem Europäischen Sicherheitsmodell&quot;</a> an. Als ein umfassendes und übergreifendes Konzept, das den Grundrechten der Bürger, der Kooperation und Solidarität der Mitgliedstaaten, und einem <em>Primat der Prävention</em> verpflichtet ist, soll es die bestehenden Aktivitäten kohärenter fassen und Prinzipien sowie Leitlinien für zukünftige Maßnahmen festlegen. Eine Expansion und Intensivierung des Datenaustauschs - auf dem Prinzip der Verfügbarkeit aufbauend - wohnt der Strategie inne.</li><li>Der Rat diskutierte die Entwürfe betreffend die <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/223/">Europäische Schutzanordnung</a> und betreffend einer <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/211/">Initiative für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über die Rechte auf Dolmetschleistungen und auf Übersetzungen in Strafverfahren</a>. Die Konsultationsperiode nationaler Parlamente endet allerdings erst am 30. März 2010, so dass erst in weiterer Folge mit einem Fortschreiten des Gesetzgebungsprozesses zu rechnen ist.</li><li>Der Rat erörtete den geplanten <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/235/">Beitritt der EU zur EMRK</a>. Offene Fragen sind dabei insbesondere, ob und zu welchen Zusatzprotokollen die EU beitreten solle, wie das Verhältnis der Mitgliedstaaten zur EMRK unberührt bleiben kann, wie die Vertretung der EU in den Organen des Gerichtshofs erfolgen solle, und wie das Verhältnis zwischen EuGH und EGMR zu gestalten sei.</li><li>Der Rat genehmigte die Wahl von Aled Williams (UK) zum neuen Präsidenten von Eurojust.</li></ul>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Dominik Bernd Brodowski</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2010-03-02T11:35:38Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/eurocrim/aktuelles/rat-der-europaeischen-union-ergebnisse-30.11.-01.12.2009">
    <title>Rat der Europäischen Union - Ergebnisse 30.11./01.12.2009  </title>
    <link>http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/eurocrim/aktuelles/rat-der-europaeischen-union-ergebnisse-30.11.-01.12.2009</link>
    <description></description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p>Auf seiner 2979. Sitzung kam der Rat der Europäischen Union - Justiz und Inneres - zu folgenden Ergebnissen mit Bezug zum Europäischen Straf- und Strafprozessrecht (<a href="http://www.consilium.europa.eu/App/NewsRoom/loadDocument.aspx?id=352&lang=EN&directory=en/jha/&fileName=111649.pdf">externer Link [en]</a>):</p><ul><li>Der Rat verabschiedete ein <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/219/">Abkommen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika über die Verarbeitung von Zahlungsverkehrsdaten und deren Übermittlung für die Zwecke des Programms der USA zum Aufspüren der Finanzierung des Terrorismus (TFTP)</a>.</li><li>Der Rat nahm den <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/203/">Rahmenbeschluss des Rates zur Vermeidung und Beilegung von Kompetenzkonflikten</a> in Strafverfahren an.</li><li>Der Rat nahm <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/217/">Schlussfolgerungen über Musterbestimmungen als<br />Orientierungspunkte für die Beratungen des Rates im Bereich des Strafrechts</a> an.</li><li>Der Rat nahm eine <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/209/">Entschließung über einen Fahrplan zur Stärkung der Verfahrensrechte von Verdächtigen oder Beschuldigten in Strafverfahren</a> an.</li><li>Der Rat diskutierte im Vorfeld des Europäischen Rats das so genannte <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/207/">Stockholmer Programm</a>.</li><li>Der Rat verabschiedete ein <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/220/">Rechtshilfeübereinkommen zwischen der EU und Japan</a>.</li><li>Der Stand der Diskussionen zu den Vorschläge für Rahmenbeschlüsse <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/208/">über die Übertragung von Strafverfahren</a>, <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/204/">gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern, gegen Kinderpornographie</a> sowie <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/205/">gegen Menschenhandel</a> wurde diskutiert. Aufgrund des Inkrafttretens des <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/175/">Vertrags von Lissabon </a>ist es jeweils erforderlich, die Vorschläge an das neue Primärrecht anzupassen und im Rahmen des ordentlichen Gesetzgebungsverfahrens neu einzubringen.</li></ul>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Dominik Bernd Brodowski</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2009-12-02T10:09:43Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/eurocrim/aktuelles/gruenbuch-europaeische-beweisanordnung-2">
    <title>Grünbuch Europäische Beweisanordnung 2</title>
    <link>http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/eurocrim/aktuelles/gruenbuch-europaeische-beweisanordnung-2</link>
    <description></description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p>Die Kommission der Europäischen Gemeinschaften legte am 11. November 2009 ein <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/218/">Grünbuch &quot;Erlangung verwertbarer Beweise in Strafsachen aus einem anderen Mitgliedstaat&quot;</a> vor (KOM[2009] 624 endgültig). Im Hinblick auf die Schaffung einer &quot;Europäischen Beweisanordnung 2&quot; -- in Nachfolge nicht nur der bisherigen <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/59/">Europäischen Beweisanordnung</a>, sondern etwa auch der <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/47/">Europäischen Sicherstellungsanordnung</a> -- tendiert die Kommission zu &quot;einer einzige[n] Regelung auf der Grundlage des Prinzips der gegenseitigen Anerkennung ..., die alle Beweisarten umfasst.&quot; An Beweisarten soll diese Regelung -- so die Kommission -- daher auch z.B. die &quot;Überwachung des Telekommunikationsverkehrs oder von Kontenbewegungen&quot;, &quot;die Entnahme von DNA-Proben oder die Abnahme von Fingerabdrücken&quot; erfassen, und nicht nur die Aussagen von Zeugen oder Verdächtigen.</p><p>Kurze Fristen und die weitestmögliche Einschränkung der Ablehnungsgründe sollen die Effektivität der neuen EBA 2 erhöhen. Zudem sei laut der Kommission zu erwägen, flankierende Normen zu erlassen, die sicherstellen, dass die erhobenen Beweismittel auch in anderen Mitgliedstaaten verwertbar sind. Beschuldigtenrechte, die Wahrung der Verhältnismäßigkeit und die Erfüllung der Vorgaben des EuGHMR -- etwa Art. 8 EMRK betreffend -- finden hingegen im Grünbuch keine explizite Erwähnung.</p><p>Stellungnahmen zu dem Grünbuch erbittet die Kommission bis zum 22. Januar 2010.</p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Dominik Bernd Brodowski</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2009-11-17T10:45:16Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/eurocrim/aktuelles/rat-der-europaeischen-union-ergebnisse-23.10.2009">
    <title>Rat der Europäischen Union - Ergebnisse 23.10.2009</title>
    <link>http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/eurocrim/aktuelles/rat-der-europaeischen-union-ergebnisse-23.10.2009</link>
    <description></description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p>Auf seiner 2969. Sitzung kam der Rat der Europäischen Union - Justiz und Inneres -  zu folgenden Ergebnissen mit Bezug zum Europäischen Straf- und Strafprozessrecht (<a href="http://www.consilium.europa.eu/App/NewsRoom/loadDocument.aspx?id=352&lang=EN&directory=en/jha/&fileName=110759.pdf">externer Link [en]</a>):</p><ul><li>Die &quot;Roadmap&quot; betreffend strafprozessualer Verfahrensrechte in der Europäischen Union wurde verabschiedet. Über das erste darin genannte Instrument - den <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/211/">Vorschlag für einen Rahmenbeschluss des Rates über das Recht auf Verdolmetschung und Übersetzung in Strafverfahren</a> - wurde eine politische Einigung erzielt.</li><li>Der <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/159/">Vorschlag für einen Rahmenbeschluss des Rates über die Europäische Überwachungsanordnung in Ermittlungsverfahren innerhalb der Europäischen Union</a> wurde angenommen.</li><li>Die <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/136/">Auslieferungs</a>- und <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/137/">Rechtshilfeübereinkommen</a> zwischen der EU und den USA wurden angenommen, so dass diese - nach Ratifikation - zum 1.2.2010 in Kraft treten können.</li><li>Der Rat erzielte über den <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/210/">Vorschlag für einen Rahmenbeschluss des Rates über die Akkreditierung forensischer Labore</a> eine allgemeine Ausrichtung.</li><li>Aussprachen erfolgten über die Entwürfe eines Rahmenbeschlusses <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/208/">über die Übertragung von Strafverfahren</a> und <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/205/">zur Verhütung und Bekämpfung des Menschenhandels und zum Schutz von Opfern sowie zur Aufhebung des Rahmenbeschlusses 2002/629/JI</a>.</li></ul>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Dominik Bernd Brodowski</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2009-10-27T06:42:47Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/eurocrim/aktuelles/stockholmer-programm-entwurf">
    <title>Stockholmer Programm (Entwurf)</title>
    <link>http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/eurocrim/aktuelles/stockholmer-programm-entwurf</link>
    <description></description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p>Die schwedische Ratspräsidentschaft legte am 16.10.2009 einen <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/207/">Entwurf des Stockholmer Programms -- ein Mehrjahresprogramm für einen Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts im Dienste der Bürger --</a> vor (Ratsdok. 14449/09).  Betreffend des europäischen Straf- und Strafprozessrechts sind folgende Schwerpunkte festzuhalten:</p><ul><li>Die politischen Priorität liegt auf einer <u>Balance</u> zwischen Wahrung des Grundrechtsschutzes und einer Gewährleistung von Sicherheit (S. 2 f.). Erstere soll insbesondere durch einen Beitritt zur EMRK und eine Sicherstellung der Konformität (neuer) europäischer Rechtsakte mit der EMRK, aber auch durch weitere Maßnahmen (S. 6 ff.) verfolgt werden, letztere durch eine &quot;Interne Sicherheitsstrategie&quot; (S. 3, 23 f.).</li><li>Das <u>gegenseitige Vertrauen</u> wird in seiner Bedeutung als notwendige Voraussetzung für Maßnahmen der gegenseitigen Anerkennung erkannt. Als vertrauensbildende Maßnahme kommen hierbei -- neben dem Beitritt zur EMRK -- auch weitere Instrumente in Betracht, etwa zur <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/209/">Sicherung der Verfahrensrechte in Strafverfahren</a> (S. 9). Ein weiterer Schwerpunkt soll auf der Evaluierung der Kriminaljustizsysteme und der europäischen Rechtsakte liegen (S. 5, 15 ff.).</li><li>Die Gewährleistung von (Grund-)Rechtsschutz ist zwar bemerkenswerterweise das erste materielle Thema, dem sich der Entwurf widmet (S. 6 ff.). Dieser Abschnitt vermischt sodann aber Aspekte <u>staatlicher Schutzpflichten</u> gegenüber Eingriffe Dritter -- etwa zum Schutz vor <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/sachgebiete/bt/rassismus/">Rassismus und Fremdenfeindlichkeit</a>, oder zum <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/sachgebiete/bt/kinder/">Schutze der Kinder</a> -- mit Aspekten des <u>Schutzes vor unverhältnismäßigen staatlichen Eingriffen</u>, etwa den Datenschutz (v.a. in Drittstaatskonstellationen) betreffend (S. 10 f.).</li><li>Auch weiterhin soll das <u>Prinzip gegenseitiger Anerkennung</u> Leitlinie für die justizielle Zusammenarbeit in Strafsachen sein (S. 12 ff.). Die Instrumente zu dessen Umsetzung sollen aber &quot;benutzerfreundlicher&quot; werden. So soll etwa die bestehende -- von der Praxis nur unzureichend angenommene -- <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/sachgebiete/anerkennung/beweisanordnung/">Europäische Beweisanordnung</a> durch ein neuartiges Rechtsinstrument ersetzt werden, das die Flexibilität des historischen Rechtshilferechts (!) und das Prinzip gegenseitiger Anerkennung miteinander vereint (S. 13).</li><li>Mit einer &quot;<u>Internen Sicherheitsstrategie</u>&quot; sollen die verschiedenen präventiven, preemptiven und repressiven Möglichkeiten zur Kriminalitätsverfolgung innerhalb der EU in Einklang gebracht werden (S. 3, 23 f.). Unter adäquater Berücksichtigung des Grundrechtsschuztes sollen dabei auch Möglichkeiten eines <u>verstärkten Informationsaustausch</u> -- im Rahmen einer &quot;Europäischen Informationsmanagementstrategie&quot; (S. 25 f.) -- und auch der Einsatz strategischer Analysen (data mining, &quot;intelligence-led approach&quot; - S. 24)  in Betracht gezogen werden. Zu nennen ist in diesem Zusammenhang auch die <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/191/">Vorratsdatenspeicherung von Passagierdaten</a> (PNR-Daten) bzw. von jeglichen Grenzüberschritten -- beides wird zumindest mittelfristig als Option gesehen (S. 54).</li><li>Eine weitere <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/sachgebiete/bt/"><u>Harmonisierung von Strafvorschriften</u></a> ist zwar zunächst nur vorgesehen für die auf Art. 83 Abs. 1 EU / Art. 69 lit. b) AEUV gestützten Kriminalitätsbereiche <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/sachgebiete/bt/terrorismus/">Terrorismus</a>, <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/sachgebiete/bt/menschenhandel/">Menschenhandel</a>, <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/sachgebiete/bt/btm/">Betäubungsmittelkriminalität</a>, <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/sachgebiete/bt/kinder/">Sexuelle Ausbeutung von Kindern und Kinderpornographie</a> sowie <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/sachgebiete/bt/computercrime/">Computerkriminalität</a> (S. 18, 30 ff.). So seien etwa die Kommissionsvorschläge betreffend <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/205/">Menschenhandel</a> und <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/204/">sexueller Ausbeutung von Kindern sowie Kinderpornographie</a> zu beschließen (S. 31 f.). Langfristig sei aber auch daran zu denken, alle oder zumindest die meisten derjenigen Delikte zu harmonisieren, bei denen in den einschlägigen Rechtshilfeinstrumenten  auf das Erfordernis beiderseitiger Strafbarkeit verzichtet wird (S. 18).</li><li>Die <u>Außenbeziehungen</u> der EU sollen auch im Bereich des Straf- und Strafprozessrechts gestärkt werden (S. 22 f., 49 ff.). Länderschwerpunkte sollen dabei vorrangig nach strategischen Gesichtspunkten gesetzt werden. Genannt werden neben den Beitrittskandidaten und den EEA/Schengen-Ländern insbesondere die USA und Russland.</li></ul>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Dominik Bernd Brodowski</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2009-10-19T09:29:06Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/eurocrim/aktuelles/beschluss-des-rates-ueber-zukuenftiges-strafrecht-in-der-eu-entwurf">
    <title>Beschluss des Rates über zukünftiges Strafrecht in der EU (Entwurf)</title>
    <link>http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/eurocrim/aktuelles/beschluss-des-rates-ueber-zukuenftiges-strafrecht-in-der-eu-entwurf</link>
    <description></description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p>Eine Arbeitsgruppe des Rates legte einen Entwurf eines <a href="http://eurocrim.jura.uni-tuebingen.de/cms/de/vorgang/217/">Beschlusses des Rates über zukünftiges Strafrecht in der EU</a> vor (Ratsdok. 14162/09). Neben Grundprinzipien des Einsatzes von Strafrecht in der EU, insbesondere soweit dessen Einsatz der Durchsetzung von harmonisierten Politikbereichen dient und daher auf Art. 83 Abs. 2 AEUV gestützt werden soll, enthält dieses Dokument auch Mustertexte für entsprechende Richtlinien.</p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Dominik Bernd Brodowski</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2009-10-14T09:57:55Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>





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